Ein Haus im Osten: Der Berggeist (Teil 16)

Spukhaus‘Ein Haus im Osten’ ist eine Rubrik, in der ich von meinem kürzlichen Umzug nach Ostdeutschland irgendwo in der Pampa, zwischen Leipzig und Zeitz jenseits der Zivilisation, vom Landleben, meinen Erlebnissen in der Umgebung sowie von seltsamen, magischen und spannenden Erfahrungen berichte.

Wie versprochen, gleich der nächste Teil, welcher weitere Begegnungen mit Nikita und Elias betreffen: Während wir also am Feuer saßen, unterhielten wir uns eine lange Zeit. Auch war eine Freundin der beiden zugegen, ich nenne sie mal Elfi, die regelmäßig in die Staaten zu einem Indianerstamm reist, von dem sie glaubt, dass es eine psychische Verbindung von diesem zu Elias gibt. Man muss zugeben, dass Elias den Indianern aus den amerikanischen Reservaten allein schon optisch sehr ähnlich sieht. Man könnte fast glauben, dass er einst von dort hierhergekommen ist.

Elfi saß nun mit uns am Feuer und wir schauten einigen Glühwürmchen zu, die uns umschwirrten. Sie verwandelten den Abend, es war mittlerweile dunkel geworden, und den Platz zu einem magischen Ort, den wir in dem Augenblick erfahren durften.

Während die Friedenspfeife die Runde machte, schaute mich Elfi mit großen Augen an:

“Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, aber ich kann mich nicht mehr bewegen. Meine Beine sind in den Boden hineingewachsen und mit ihm verschmolzen. Weder meine Beine noch meine Arme kann ich kontrollieren. Ich schaue mir selbst zu. Außerdem züngelt das Feuer derart, dass es durch mich hindurchgeht und sich mit mir vereint…”

Einige Minuten später sehe ich, wie sie in sich zusammensackt und eingeschlafen zu sein scheint – wenn ich auch hinzufügen sollte, dass ich eine kurze Wahrnehmung darüber besaß, dass sie für einen Moment aus ihrem Körper herausgetreten war.

Nach einigen Momenten kam sie wieder zu sich und erklärte, dass ihr übel sei. Als sie sich wieder einigermaßen gefangen hatte, stand sie auf und fing an zu tanzen und zu singen. Offensichtlich war dies einer der Indianertänze, die der Stamm, den sie so gern des Öfteren aufsuchte, auszuführen gewohnt sind. Gewiss zehn Minuten sang und tanzte sie, sodass man sich fühlte, als befände man sich an einem Indianerfeuer.

Als sie sich wieder setzte, wies sie auf ein kleinen Lichtpunkt in der Dunkelheit hin.

“Was ist denn das für ein Lichtpunkt?”, fragte sie.

“Das ist der Berggeist”, erwiderte Elias. “Er schaut manchmal zu, hält sich aber zurück. Vermutlich haben wir seine Aufmerksamkeit erregt.”

Für mich war dies zwar kein Berggeist, sondern ein Glühwürmchen, das sich in die Sträucher gesetzt hatte und mit seinem magischen Licht einen Partner anziehen wollte. Ich sagte aber nichts dazu und überließ Elias die Regie.

“Hat er denn nur ein Auge?”, fragte Nikita.

“Das weiß ich nicht, bisher habe ich immer nur eins gesehen”, meinte Elias.

Während wir also in die Dunkelheit starten und dem Berggeist aka Glühwürmchen ins Auge blickten, geschah etwas Seltsames, denn exakt eine Handbreit neben diesem “Auge” erschien ein weiteres. Entweder hatte sich nun ein zweites Glühwürmchen daneben gesetzt, das exakt parallel zum anderen seinen Platz gefunden hatte oder der Berggeist besaß definitiv zwei Augen…

Es war jedenfalls ein seltsamer Zufall, dass, wenn es Glühwürmchen waren, sich jene auf diese Weise parallel zueinandergesellt hatten. Jetzt sah es wirklich so aus, als wäre der Berggeist erwacht und schaute mit beiden Augen zu. Ich glaube, uns allen gefiel diese vermeintliche Ungewissheit und niemand von uns stand auf, um nachzusehen, wie es sich denn nun wirklich verhielt.

Eine Woche später besuchte ich die beiden noch einmal und nahm Esther mit, eine Freundin, mit der ich öfter mal etwas unternehme. Auch sie ist spirituell interessiert und arbeitet an ihrer Persönlichkeit und an der Kunst des Träumens. Die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit beinhaltet nicht unbedingt einen psychologischen Aufbau, sondern vielmehr einen spirituellen. Ich werde gleich noch darauf zurückkommen.

Nikita bzw. Nikki zeigte Esther die Umgebung und erteilte ihr einen Schnellkurs in Pflanzenkunde. Eine Stunde lang liefen sie durch die Gegend, dicht gefolgt von den zwei Hunden, und man vernahm ihre Stimmen manchmal nur in der Ferne und dann wieder näherkommen.

Nikita ist eher der Typ Kräuterhexe, würde ich mal so behaupten, die erst seit wenigen Jahren auf dem Weg nach innen ist und die spirituellen Fähigkeiten ihrer Psyche ebenso ergründet. Während  Elias sie bereits sehr gut auf die ‘Kunst des Pirschens’ vorbereitet hat und sie ihr Ego nun zunehmend kleinhackt, um die verschiedenen Aspekte kennenzulernen bzw. eine bewusstseinstechnische Doppelperspektive zu erreichen, unterrichte ich sie indes in der Kunst des Träumens. Obwohl, man kann es auch nicht ganz so hart trennen, dass nun einer diesen und der andere jenen Teil vermittelt, sondern es ist vielmehr so, dass sich die unterschiedlichen Handlungen ergänzen. Auch muss man jetzt nicht denken, nur, weil man in dem Zusammenhang Castanedas Terminologie benutzt, dass irgendwer ein Anhänger desselben wäre. Seine Terminologie ist eben in unserer Begegnung momentan noch die einfachste, weil man eben ähnliche Bücher gelesen hat und sich somit besser verständigen kann. Jeder von uns geht seinen Weg, den man mit den Jahren für sich selbst herauskristallisieren konnte. Persönlich benutze ich teilweise auch völlig andere Begriffe, beschreiben jedoch häufig die gleichen Zustände, weil diese eben für jeden Menschen zu erreichen sind und der Weg nach Innen dieselben Meilensteine erfordert. Das “Pirschen” ist beispielsweise solch ein Begriff, den Castanedas Lehrer Don Juan Matus als eins der wichtigsten Elemente für den Weg nach innen heraushob, bei dem es vorwiegend um das Anpirschen bestimmter Bewusstseinszustände geht, d.h. man entwickelt bestimmte Verhaltensweisen, um andere Zustände jenseits der gewohnten Alltagszustände zu erfahren.

Die “Doppelperspektive” (lt. meiner Terminologie die Selbstbeobachtung) zu erlangen, ist eine darauffolgende Fähigkeit bzw. Zustand, den man zu erreichen hat. Mit diesem Zustand teilt man sein Ego sozusagen in zwei Fronten auf, was es erlaubt, eine dauerhafte Selbstbeobachtung zu erzeugen. Diese gewährleistet eine Unterbrechung der eigenen routinierten Verhaltensmuster und Rollenspiele. Ist man so weit gekommen, beginnt ein weiterer Effekt, den man als Relativierung der Gedankengänge bezeichnen könnte, d.h. man unterbricht mit der Zeit automatisch viele Gedankengänge. Da das Denken die meiste psychische Energie in Beschlag nimmt, erhält man auf diese Weise plötzlich mehr Energie als zuvor, da viele der Gedankengänge eben relativiert und oftmals nicht bis zum Ende durchdacht werden. Das ist Stufe I des Pirschens. Stufe II wäre es, zu erkennen, dass die Alltagsrealität ein Sammelsurium mehrerer Teilrealitäten darstellt, aus denen sich das sogenannte Ego die leckersten Kirschen herauspickt. Nimmt man also daraufhin auch alternative Realitäten wahr, kommt man irgendwann, das kann Wochen, Monate oder Jahre dauern, in einen Bewusstseinszustand, der für das erfolgreiche Erlernen der Kunst des Pirschens unumgänglich ist. Castanedas Lehrer nannte diesen Zustand den ‘Punkt der Rücksichtslosigkeit’ (ich nenne diesen ‘Die erste Enttarnung’). Dies bedeutet nicht, dass man wild umherläuft und Leute abknallt oder jeden eiskalt abserviert oder keine Emotionen mehr besäße, es ist vielmehr ein Zustand der absoluten Mitleidslosigkeit und Unbekümmertheit sowie das aktive und bewusste Empfinden des reinen  Mitgefühls. Hier erkennt man alle Menschen als das, was sie wirklich sind: Vollbewusste, agierende Schöpfer. Und nur, wenn man diesen Zustand unmittelbar und direkt erlebt, ist man anschließend in der Lage, den nächsten Bewusstseinszustand zu erreichen, der einem plötzlich alles innere Wissen offenbart – das normalerweise dem Menschen nicht bewusst zugänglich ist. Es ist ein geheimes Wissen, das alles durchschauen lässt und sämtliche Fragen beantwortet, die man haben könnte. Castaneda nannte dies den ‘Ort des stillen Wissens’, während ich dies vielmehr als das ‘Getarnte Wissen’ bezeichnen würde. Man erkennt jetzt vielleicht anhand der zwei Terminologien, dass sie Ähnliches schildern und von vergleichbaren Zuständen berichten, die den Weg nach innen markieren.

Sehr schön sind auch die Tiere, die sie besitzen. Es sind zwei Hunde und zwei Katzen. Die Katzen zeigen sich selten, wenn Besuch vor Ort ist, vor allem eine davon, die mit ihrem breiten Kopf und den dicken Backen geradezu stets für positive Stimmung sorgt, aber gehörig auf Abstand geht, sobald sich jemand Fremdes auch nur in der Gegend befindet. Während wir an diesem Abend in der Küche saßen, die ich übrigens gern die Hobbitküche nenne, weil es dort einen selbstgebauten großen Holztisch mit mehreren Stühlen gibt, die weitgehend aussehen, als wären sie den Requisiten aus dem Film Herr der Ringe entwendet worden, kam plötzlich einer der Hunde unter der Sitzbank hervor. Er schaute mir direkt in die Augen, lief ein paar Mal um mich herum, bis er dann seinen Oberkörper auf meinen Schoß legte und die Pfoten auf meine Brust platzierte.

“Er spürt deine Energie, die gefällt ihm sehr”, meinte Elias. “Doch so was hat er noch nie bei jemanden gemacht, der jetzt das zweite Mal zu Besuch war. So zutraulich ist er eigentlich nie.”

Dann klopfte der Hund mehrere Male mit der Pfote auf meine Brust, schaute mich mit großen Augen an und dann ging er wieder von mir herunter und legte sich unter die Bank. Eine halbe Stunde später kam plötzlich zur Überraschung aller Anwesenden die Katze mit dem breiten Kopf herein. Sie kam zu mir und lief um meinen Stuhl, auf dem ich saß, herum. Dann sprang sie auf meinen Schoß, legte sich auf meinen Bauch, legte die Pfoten auf meine Brust und begann mehrere Male mit den Pfoten, fast in der selben Art wie der Hund zuvor, auf meinen Brustkorb zu klopfen. Das empfand ich als eine erstaunliche Geste und eine seltsame Magie erfüllte den Raum. Die Katze hätte die Geste des Hundes vorher nicht sehen können, weil sie vorher noch draußen gewesen und gerade erst hereingekommen war.

Nachdem sie das gemacht hatte, sprang sie wieder von meinem Schoß herunter, streunte ein wenig durch die Küche und verschwand dann wieder.

Im späteren Verlauf des Abends kamen wir auf das Thema Pirschen zu sprechen. Diese Kunst ist, wie weiter oben bereits erklärt, eine Handlung, die man als Schauspielerei bezeichnen könnte, um gewisse Elemente in einem selbst oder anderen anzusprechen bzw. konkret veränderte Bewusstseinszustände, seien sie aus dem Alltag bekannt oder nicht, hervorzulocken. Für mich ist es jedoch nicht primär der Sinn des Pirschens, andere zu beeinflussen, sondern eher, dass man damit einen Zustand erreicht, der einem die Natur des Menschen offenbart. Immerhin besteht der Mensch aus vielen Rollen, die er im Alltag oder auf der großen Theaterbühne des Lebens unentwegt spielt. Jeder Person gegenüber spielt er die eine oder an der Rolle gegenüber. Als einfaches Beispiel: Man spielt seinen Eltern eine andere Rolle als seinem Partner oder dem Chef gegenüber. Anhand dieses Beispiels versteht man vielleicht ein wenig mehr, warum ein Mensch aus mehreren Rollen besteht, die er tagtäglich anwendet und einsetzt.

Sobald man mit der Zeit begreift, dass man diese Rollen bewusst auswählt und diese tatsächlich spielt, um dem einen oder anderen Menschen auf bestimmte Weise gegenüberzutreten, kann das Erlernen der Kunst des Pirschens einen Einblick in die bewusste Auswahl desselben vermitteln. Es ist sicherlich schwierig, die markanten Punkte hierzu vollumfänglich zu erläutern, doch in einer persönlichen Begegnung ist dies wesentlich einfacher zu begreifen. Bedenkt man dabei, dass die Identität, die wir hier in der Gesellschaft laut des staatlich verordneten Personalausweises sind, nicht unserem wahren Ich entspricht, kann nur die Kunst des Pirschens diesen Umstand aufklären.

Während wir also über diese abstrakte Pirscherkunst sprachen und ich den beiden schilderte, wie diese Kunst im Alltag von den Menschen praktiziert wird, erklärte Elias etwas, dass für viele Ohren sicherlich schockierend, aber für unsere vertraute Runde doch für lautes Gelächter sorgte:

“Zum Beispiel wolltest du mich einmal töten, Nikki,” meinte Elias gerade heraus.

“Was? Ich wollte dich töten! Wie kommst du denn darauf?”

“Du hast an einem Wochenende vergessen, den Gasofen auszuschalten und bist dann für eine Nacht weggefahren. Das Gas verteilte sich dann langsam im ganzen Haus und jeden Morgen, wenn ich mich an den Küchentisch setze, rauche ich mir eine Zigarette. Doch nur an diesem Morgen hatte ich gar keine Lust, eine zu rauchen und unterließ es. Erst am Mittag roch ich das Gas und schaltete den Ofen schnell aus und lüftete die Räume. Hätte ich an dem Morgen eine geraucht, wäre mir die ganze Bude um die Ohren geflogen. Ich glaube nicht, dass ich das überlebt hätte.”

“Aber ich habe das ja nicht absichtlich gemacht!”, erklärte Nikita.

“Ist es denn nicht ein seltsamer Zufall, dass du gerade an dem Tag, an dem du das Gas aufgedreht und vergessen hast, nicht zu Hause gewesen bist? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies ein Zufall war?”, fragte ich.

Nikita überlegte: “Ja, richtig, das ist schon ein komischer Zufall…”

Wir lachten gemeinsam und Elias meinte:

“Das macht nichts. Ich habe dir das am gleichen Tag noch verziehen. Meine Intuition hatte mich ja vor dem Schlimmsten bewahrt.”

Sobald man sich mit der Kunst des Pirschens beschäftigt und unterschiedliche Bewusstseinszustände anvisiert, gelangt man irgendwann an einen Punkt, an dem das Ego zur Seite rücken und seinen strengen Filter herunterfahren muss, andernfalls gibt es keinen nennenswerten Fortschritt. Aus dem Grund können solche Vorfälle auftreten, bei denen auf unterbewusste Weise Situationen entstehen, die eine Gefahr für sich oder andere darstellen können. Wenn man so weit fortgeschritten ist, dass man eine bestimmte Grenze überschritten hat, kann dies durchaus mal vorkommen, aber eigentlich ist dies eher selten der Fall. Das innere Erwachen des Bewusstseins zum multidimensionalen Sein beinhaltet viele Formen der Bewusstwerdung differenzierter Zustände und kann manchmal das Ego reizen. Nicht viel anders geschieht dies bei dem Versuch, dissoziative Zustände zu erreichen, während das Ego unterbewusst Mechanismen in Gang setzt, um dies in irgendeiner Weise zu vereiteln.

Jedenfalls ist vielleicht nun ersichtlich, warum ich die beiden als Kriegerpärchen bezeichnete, muss aber hinzufügen, dass solche riskanten Manöver sicherlich nicht an der Tagesordnung sind, aber auszuschließen sind sie eben auch nicht. Man sollte schon auf der Hut sein.

Der Abend am Feuer erstreckte sich dann bin tief in die Nacht und irgendwann, innerhalb der Zeitlosigkeit mag es vielleicht 3 oder 4 Uhr am Morgen gewesen sein, verabschiedete ich mich von den Dreien und setzte mich in mein Auto, um nach Hause zu fahren.

Zu Hause angekommen hörte ich bereits die ersten Vögel, die ihre Augen aufschlugen und zu trillern begannen. Dieser Abend bzw. Nacht war in jedem Fall wieder einmal magisch gewesen und lässt wieder stärker erahnen, dass die Alltagswelt nur ein Traum ist…

Unterstütze den Matrixblogger mit einer kleinen Spende... :-)
Du kannst unten einen Kommentar hinterlassen.

2 Antworten für “Ein Haus im Osten: Der Berggeist (Teil 16)”

  1. Ingeborg sagt:

    Lieber Jonathan,

    ein faszinierender Bericht. Besonders die identischen Gesten der beiden Tiere. Das zeigt, dass auch die Tiere in einer gemeinsamen Bewusstseinssphäre mit einer gemeinsamen Gestensprache agieren und dass diese Bewusstseinssphäre mit uns kommunizieren möchte (Von Fremd-Besetzung möchte ich jetzt einmal nicht reden; das andere scheint mir besser für die Tiere zu sein). Jetzt müssen wir nur noch die Sprache verstehen. Hattest Du noch andere derartige Erlebnisse?

    Einen schönen Sonntag wünscht
    Ingeborg

    P.S. Hier noch ein schöner UFO-Bericht aus Essen von gestern: http://www.lokalkompass.de/essen-sued/natur/ufo-sichtung-in-essen-d454830.html

  2. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Ingeborg,
    danke für Deinen Kommentar.
    Das sehe ich sehr ähnlich wie Du. Andere Erlebnisse in dieser speziellen Art mit den Tieren dort hatte ich noch keine weiteren.
    Liebe Grüße, Jonathan

Hinterlasse einen Kommentar

Powered by WordPress