Traumnacht: Hypnagoge Zustände am Rande des Schlafes

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“Traumnacht” ist eine Reihe, in der ich mich bewusst darauf konzentriere, einen luziden Traum oder eine außerkörperliche Erfahrung zu erleben bzw. in der ich von einem interessanten oder außergewöhnlichen Traum oder von Erinnerungen aus meinem Unterbewusstsein berichte sowie von telepathischen Ankopplungen an andere Menschen (Traumspionage).

In hypnagogen Zuständen befindet man sich zwischen Wachen und Schlafen, eigentlich exakt an der Grenze. Man droht jeden Moment einzuschlafen, aber gleichzeitig hält man sich ein wenig zurück, damit man nicht in den Abgrund der Unaufmerksamkeit und Vergessenheit hinabfällt. Dieser Zustand wird so definiert, dass man in der Einschlafphase für gewöhnlich über den Alltag nachdenkt, sich an Tätigkeiten und Unterhaltungen in unterschiedlichen Szenen erinnert, doch irgendwann kommt ein Punkt, an dem man zum Beobachter wird und sich die Szenen automatisieren, d.h. die Handlungsstränge erhalten ein Eigenleben. Plötzlich tauchen Personen auf, die vorher nicht da waren oder Gespräche, die nicht stattgefunden hatten…

Die meisten gleiten direkt in den Schlaf, sobald der hypnagoge Zustand erreicht wird und vergessen sich und alles Weitere, was daraufhin geschieht, aber man kann es trainieren, sich möglichst lang an der Grenze festzuhalten und eben nicht abzugleiten. Wer dies schafft, kann die verrücktesten Szenen erleben. Für wenige Momente rutscht man in Szenen hinein, in denen man meist Beobachter ist und einfach nur zuschaut. Anfänger nehmen hier meist skurrile oder unzusammenhängende symbolische Elemente wahr, aber mit der Zeit kann man lernen, zusammenhängender und logischere Dinge wahrzunehmen. Es ist sogar möglich, an ferne Orte zu blicken, die in diesem Moment geschehen oder auch noch geschehen werden bzw. in ferne Vergangenheiten liegen. Die Zeit hat im hypnagogen Zustand keine große Bedeutung mehr, sondern nur noch das reine Beobachten.

In der heutigen Nacht habe ich wieder ein wenig mit dem hypnagogen Zustand herumgespielt und vereinzelte Szenen wahrgenommen. Zuerst nahm ich plötzlich eine Frau wahr, die rechts an meinem Bett stand und mich zudeckte. Dann am Fußende erblickte ich nun eine Elefantenkarawane, die in einer Reihe von links nach rechts über eine Wüstenlandschaft liefen. Dann schwenkte der Fokus weiter auf die Dünen und zentrierte sich auf eine andere Art von Karawane. Ich sah nämlich einige Humanoide, die durch den Sand liefen. Einer der Humanoiden entdeckte plötzlich im Sand einen rechteckigen, leuchtenden blauen Gegenstand mit einer Größe von vielleicht 7-8 cm. Er bückte sich und griff danach. Als er es in der Hand hielt, setzte er sich diesen leuchtenden Gegenstand in seinem Gesicht ein, wo sich noch weitere davon befanden. Jetzt erst erkannte ich, dass die Reihe an Humanoiden gar keine war, sondern es handelte sich um mehrere Roboter. In diesem Moment kam ich mir vor wie in einem Starwars-Film, in dem eben mehrere Roboter durch die Wüste liefen. Was immer der eine Roboter im Sand gefunden haben mag, schien vielleicht eine Energiezelle oder Ähnliches zu sein.

Wieder schwenkte der Fokus und ich registrierte eine Unterhaltung in einer Sprache, die mir völlig unbekannt war. Als ich mich weiter auf diese Unterhaltung konzentrierte, erkannte ich zwei aufrechtstehende Ameisen mit großen Insektenaugen. Sie besaßen eine hellbraune Farbe, ähnlich wie Karamell, und schienen in einem Gespräch vertieft zu sein. Wie gern hätte ich ihre Worte verstanden…

Der hypnagoge Zustand kann viele Überraschungen bieten, wenn man einem die symbolische Ebene durchschritten hat bzw. ein wenig tiefer in diesen Zustand eintritt. Daher kann man nur ermutigen, dies auch zu trainieren und selbst auszuprobieren.

Eine weitere Form des hypnagogen Zustandes ist nicht das Sehen, sondern die audielle Variante. Hierbei lauscht man nur möglichen Worten, die man hört. Dies ist eine Art Tunneling bzw. Channeling von Worten oder Sätzen, die man an der Grenze zwischen Schlafen und Wachen hören kann. Auf diese Weise ist es möglich, Stimmen hören zu lernen, die einem Hinweise und Tipps geben können bzw. auf Dinge aufmerksam machen können, die man für gewöhnlich völlig übersehen hat.

~.~

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13 Antworten für “Traumnacht: Hypnagoge Zustände am Rande des Schlafes”

  1. Christian sagt:

    Ist das dasselbe wie luzides Träumen?

  2. Hallo Christian,
    vielen Dank für Deinen Kommentar.
    Nein, das luzide Träumen findet in anderen Phasen bzw. Zuständen statt als der hypnagoge Zustand.
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. Julie Libra AquilaJulie Libra Aquila sagt:

    Erst gestern habe ich den Artikel hier gelesen, schon erlebte ich heute Nacht den hypnagogen Zustand. Was mich immer wieder daran fasziniert, ist, dass ich jenen Momenten oft ein gemischtes Gefühl aus Realität und Unechtheit bekomme, so wie es auch heute Nacht war! Also einerseits real im Sinne von “ja ich weiß, dass ich Zuhause in meinem Bett liege” und andererseits fließt die Wahrnehmung dann ins Unreale, ähnlich wie bei den meisten Träumen.

    Mit der rein audiellen Variante habe ich auch schon Erfahrung. Da lag ich morgens noch im Bett – ich glaube irgendwann in der Sommerzeit – da konnte ich Stimmen oder Musik aus den Computerlautsprechern hören, obwohl diese ausgeschaltet waren.

    Naja alles am Rande des Schlafes eben – immer wieder spannende Erfahrungen!

  4. Hallo Julie,
    danke für Deine Nachricht.
    Das stimmt, es gibt immer interessante Erfahrungen. :-) Persönlich bin ich davon überzeugt, dass die Wahrnehmung ins Irreale am Wahrnehmenden selbst liegt und nicht an der ursprünglichen Szene selbst.
    Liebe Grüße, Jonathan

  5. Ach endlich schreibt mal jemand etwas darüber!
    Ich suche im Internet ja schon seit Jahren nach mehr Infos dazu…. danke ;)

    Ich erlebe sehr intensive hypnagoge Zustände, seit ich denken kann. Es sind richtige Videos begleitet von überirdischer Musik!
    Passiert besonders wenn ich übermüdet bin, an der Schwelle zwischen Wach und Schlaf sagt man ja – ich bin allerdings oft noch so wach, dass ich davon laufend erzählen kann, was ich sehe und sogar im Zimmer rumlaufen^^

    Habe schon viel damit rum experementiert, z.B. bekommen die Bilder eine ganz andere Qualität je nachdem auf welches Chakra man sich im Körper dabei konzentriert.
    Oder ich bin auch schon mal ganz gezielt über Landschaften geflogen, bin in Häusern rumgeirrt usw im Grund wie astral, aber es waren schon noch hypnagoge Bilder, da es sich nur vor dem inneren Auge abspielte, ohne dass ich komplett involviert in der Szenerie war.
    Manchmal führe ich auch Unterhaltungen mit den hypnagogen Stimmen, aber wirklich etwas “sinnvolles” ist dabei bisher nicht rausgekommen xD

    Man kann wohl auch RemoteViewing damit machen.

    Ich hab auf jeden Fall trotzdem nicht so das Gefühl über die symbolische Ebene hinausgekommen zu sein, wie es bei Dir ist, Jonathan.
    Hast du eine Idee, wie ich darüber hinaus gehen könnte?

    Ganz liebe Grüße,
    Yulia

  6. Hallo Yulia,
    danke für Deinen Kommentar.
    Das sind doch schon richtig gute Erfahrungen, wie Du sie beschreibst. Vertiefen kann man dies eigentlich nur durch Training und durch wirklich passives Zusehen, ohne sich einmischen zu wollen. Den Beobachter sozusagen einfach teilnahmlos leben. Eines der schwierigsten Dinge dabei ist es, das Bewusstsein möglichst lang wachzuhalten und ihm klarzumachen, dass das, was es wahrnimmt, nicht selbstverständlich ist. Ich denke, das ist eines der Hauptprobleme, nämlich dass irgendetwas in uns dieses Wahrnehmungen als dermaßen selbstverständlich betrachtet, dass er sie nur am Rande registriert und ihnen keine Aufmerksamkeit schenkt.
    Liebe Grüße, Jonathan

  7. Danke für deine Antwort =)
    Ich schenke dem große Aufmerksamkeit seit Kind an, einfach alleine schon weil es so faszinierend ist! :D Und ich mische mich da in 95% der Fälle nicht ein, bis auf manchmal die oben beschriebenen Experimente.

    Übung hab ich ja praktisch jeden Abend, also daran kann es nicht liegen. Trotzdem bleibts bei mir – zumindest glaube ich das – bisher symbolisch.
    Bei den Stimmen ist es schon etwas anders, da werd ich offensichtlich öfter mal “von der Seite angequatscht” mit einem lauten hallo zb., dann frag ich nach wer da ist und kommt meistens auch irgendein sinnlos erscheinender Quatsch bei rum :D

    Liebe Grüße,
    Yulia

  8. Nina sagt:

    Hallo Jonathan,
    deine Beiträge inspirieren mich immer wieder aufs Neue, und dieser Artikel hat mich daran “erinnert”, mal wieder wirklich bewusst auf die hypnagogen Zustände zu achten und sie geradezu zu genießen. Das tue ich zwar öfter, bin aber leider auch nicht wirklich konsequent. Letzte Woche bin ich hochgeschreckt aus diesem Zustand, weil es blitzte und dann laut knallte, seltsames Erlebnis. Doof wie ich war und alarmiert, rannte ich erstmal zum Fenster, doch draußen und auch im Haus war es total ruhig.Da fiel mir ein, dass solche “Erlebnisse” nicht unüblich sind dafür, dass sich gerade der astrale Körper vom physischen zu lösen versucht, wenn ich das richtig verstanden habe!? Vorgestern nutzte ich die Aufwachphase in den frühen Morgenstunden, um einen Traum, aus dem ich gerade erwacht und der somit noch höchst “greifbar” war, zu Ende zu träumen, indem ich den Dämon, der in “Verkleidung” eines netten Mannes vor mir saß, aufforderte, mir seinen Namen und sein wahres Aussehen zu zeigen, ansonsten möge er ins Licht gehen oder sich auf Nimmerwiedersehen dorthin verpieseln, woher er gekommen ist. Er schaute verdutzt und löste sich unwillkürlich auf, und ich wachte dann “richtig” auf. Leider war ich enttäuscht, hatte ich nämlich versäumt, ihn zu fragen, was er eigentlich wollte, WARUM er überhaupt aufgetaucht war. An meiner Frage- und Verhandlungstechnik muss ich also noch arbeiten, grins…

  9. Nina sagt:

    Sorry, ich vergaß vor lauter Aufregung, mich zu verabschieden und meinem Beitrag liebe Grüße beizufügen. Also hier nochmal nachträglich.
    Mach es gut und liebe Grüße
    Nina

  10. Hallo Nina,
    danke für Deinen Kommentar und Dein Lob.
    Das ist natürlich richtig, was Du berichtest. :-) Und schön, dass Du den neugierigen Mann gleich fortgejagt hast. Das ist meist besser als sich in unnötigen oder seltsamen Konversationen zu verstricken. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  11. Nina sagt:

    Hallo Jonathan,
    Danke dir für die Rückmeldung und den Tipp; dann habe ich das ja vielleicht intuitiv richtig gemacht und behalte das bei, Diskussionen zu vermeiden. Vielen Dank! ;-) Liebe Grüße,
    Nina

  12. Gino sagt:

    Hey,
    Ich glaube solche Hypnagogen Zustände auch öfters zu haben.
    Leider nur sehr kurz (ca. 2s oder kürzer) und dann schrecke ich auf und bin wieder ganz wach. Ich befinde mich dann immer in einer mir im Wachleben null sinn ergebenden Situation, entweder als Beobachter oder als selbst agierender.
    Ich dachte immer das sind kurze Wachträume oder sowas.
    Sind das sogenannte Hypnagoge Zustände? Falls ja was kann ich machen nicht immer aufzuschrecken?
    Danke im voraus (;

  13. Hallo Gino,
    danke für Deinen Kommentar. :-)
    Richtig, das sind hypnagoge Zustände. Man ist ausschließlich Beobachter, wie in einem Kino. Oftmals sind diese Bilder dann ziemlich unsinnig und surreal, doch später, mit etwas Übung, werden sie immer klarer und verständlicher.
    Liebe Grüße, Jonathan

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