Traumnacht: Das Dritte Auge und der Astralkörper

Heute Nacht träumte ich, dass ich einem Studentenwohnheim wohnte. Dabei lernte ich zwei Frauen kennen, Jana und Samantha. Sie waren gerade frisch mit dem Auto angekommen und planten, hier einzuziehen. Sie kamen dabei an meinem Zimmer vorbei und wir begrüßten uns und stellten uns einander vor. Jana war Deutsche, wie mir schien, und Samantha Engländerin. Letztere fand mich offenbar ganz süß und wir kamen schnell ins Gespräch. Sie wollte auch unbedingt meine E-Mailadresse haben, damit sie mir mal schreiben konnte. Danach ging es in einen größeren Raum, in dem wir eine Hausarbeit verfassen sollten. Dort saß ich bestimmt einige Stunden mit einigen anderen Studenten und wir schrieben fleißig. Als wir fertig waren, sammelte die Dozentin die Arbeiten ein. Seltsamerweise war meine Arbeit plötzlich spurlos vom Tisch verschwunden! Auf dem Tisch lagen Etuis, viele Zettel, Stifte und dergleichen, selbst zerrissene Zettel waren noch vorhanden, aber meine Arbeit blieb verschwunden. Ich wunderte mich, wie das zustande kommen konnte, dass ausgerechnet meine Arbeit verschwunden war und sonst war noch alles vorhanden! Fieberhaft dachte ich nach und kam zu dem Schluss, dass es nur eine einzige Möglichkeit geben konnte: Es musste ein Naturwesen gewesen sein!

Natürlich fragte ich mich sofort, welches Naturwesen solch einen Schabernack mit mir treiben könnte. Vielleicht ein Kobold oder ein Troll. Doch was sollte er von einer solchen Aktion haben. Sie sind ja immer ein wenig erfolgsorientiert, darum erschloss sich mir der Sinn in keinster Weise. Ich ging dann nach draußen und wollte mich irgendwo auf eine Bank setzen oder dergleichen. Vielleicht war dann eines der Naturwesen bereit, mit mir zu kommunizieren.

Als ich das Haus verließ, gelangte ich auf einen großen Platz. Es schien eine Art Studentenstadt zu sein, in der ich lebte. Eine solcher Städte habe ich mal in der Stadt Bochum gesehen und hatte mich damals als Jugendlicher fasziniert. Ich entdeckte einen Mauervorsprung und setzte mich darauf.

Eine Weile saß ich dort und dachte noch über das freche Naturwesen nach. Eins war jedenfalls schon sicher, ich musste die Arbeit noch mal schreiben. Doch davon unabhängig waren noch zu viele Unstimmigkeiten vorhanden, als dass ich mich von dieser elementaren Theorie vollends überzeugen lassen konnte. Plötzlich kam die Erkenntnis! Das war kein Naturwesen! Es gab noch eine andere Möglichkeit, was hier geschehen war: Ich musste mich in einem Traum befinden!

Sofort prüfte ich die Umgebung und tatsächlich, ich befand mich in einem Traum! Endlich hatte ich die Erklärung gefunden und diese Hausarbeit musste ich demnach nicht noch einmal schreiben. So erhob ich mich und stellte mich vor einem viereckigen braunen Holzpfahl, der als Teil einer äußerst preiswerten Arkade gedacht war. Ich streckte meine Hand aus und wollte den Pfahl berühren, aber ich griff hindurch. Das wunderte mich, denn normalerweise verwandelt sich ein trüber Traum nicht nur in einen deutlichen Klartraum, sobald man erkennt, dass man träumt, sondern Gegenstände oder Menschen, die man berührt, sind absolut lebensecht und oftmals noch realer als jene im Alltagszustand.

Folglich musste ich mich im Astralkörper befinden, aber die Umgebung war eindeutig einem luziden Traum zuzuordnen. Auch die Szenen, bevor ich das Gebäude verließ, waren deutliche Hinweise darauf. Also, warum konnte ich diesen Holzpfahl nicht berühren?

Es gab nur eine Erklärung, nämlich, dass ich mich in meinem Astralkörper befand, aber gleichzeitig aus diesem heraus träumte. Folglich mussten sich die astrale Umgebung und die alternative Realität, sprich Traum, in der ich mich gerade befand, überlagern. Dies wollte ich genau testen und konzentrierte mich darauf, meinen linken astralen Arm hochzuheben und mit der Hand vor meinem Gesicht herumzuwedeln. Mein Drittes Auge könnte meine Hand vielleicht durch die Traumschicht hindurch wahrnehmen…

Gesagt, getan! Ich konzentrierte mich auf die zweite Wahrnehmungsschicht und nahm nun ein Flirren in der Luft wahr. Dieses Flirren entstand ständig dort, wo ich meine astrale Hand bewegte. Undeutlich aber erahnend nahm ich dann meine astrale Hand sehr schwach und extrem durchscheinend wahr.Vermutlich, so schlussfolgerte ich in dem Augenblick, konnte mein Drittes Auge meine astrale Hand in seiner astralen Umgebung wahrnehmen, während ich noch immer in einem luziden Traum steckte. Das war ein sehr interessantes Phänomen, denn auf diese Weise war ich in beiden Zuständen gleichzeitig!

Kurz darauf beschloss ich, innerhalb des Traumes zu versuchen, mit meinem Dritten Auge die astrale Umgebung abzuchecken. Theoretisch musste ich ja noch in meinem Schlafzimmer stehen, also vielleicht gelang es mir, in diesem Raum etwas wahrzunehmen, das für gewöhnlich verborgen ist. Ich konzentrierte mich darauf, mich in meinem Astralkörper langsam zu drehen, aber ich nahm nichts Auffälliges wahr. Somit war also mein Schlafzimmer völlig in Ordnung.

Mit einem Mal tauchten vor meinen Augen drei riesige Buchstaben auf: QFR. Nur den Bruchteil einer Sekunde später ging der Wecker los, den ich gestellt hatte, und erwachte langsam. Während ich erwachte, überlegte ich, was QFR bedeuten könnte. War es ein Code für einen Weckruf? Es schien mir vom Gefühl her ganz so. Demnach musste es ein unterbewusster Weck-Code sein. Vielleicht gab es noch mehr solcher Codes, die eben eine bestimmte Realität ansprechen – in diesem Fall war es jene, die mich aus dem Schlaf holte. Was mochte es ansonsten noch für Codes geben? Ich spekulierte, ob auch Codes für andere Vorkommnisse existieren könnten, bis ich die Augen in meinem Bett öffnete. Mein Körper war nun erwacht.

Ich recherchierte ein wenig wegen QFR und fand nichts, das wirklich auffällig gewesen wäre. Es handelt sich dabei um ein Akronym, wie man es auch aus dem Internet kennt, aber anderen Bereichen zuordbar. Beispielsweise kann es bedeuten:

Quarterly Futures Review (US Army)
Question for the Record
Quick File Rename

Ebenso wird es als Kurzhinweis für Piloten benutzt, um dem Tower zu melden, dass es Probleme mit dem Fahrwerk gibt. Andere Abkürzungen, die irgendwie interessant gewesen wären, fand ich nicht. Ich dachte auch kurz über den CB-Funk nach, in dem auch dreistellige Abkürzungen verwendet waren, diese jedoch war nicht in der Liste. Wenn jemandem etwas dazu einfallen sollte, würde es mich freuen.

 

5 Kommentare zu “Traumnacht: Das Dritte Auge und der Astralkörper

  1. Lieber Jona,

    diese Art von Traum, wo sich wohl der Astralkörper
    in einem Klartraum befindet ist ultra interessant und
    habe ich auch schon einige Male erlebt. Das kuriose finde
    ich, ist dass man darin eben durch Wände fliegen oder durch
    Gegenstände greift. Vor kurzem spürte ich Vibrationen und
    hatte dann das Gefühl aus meinem Körper zu schweben; doch
    ich befand mich gleich danach im Flug in einer wunderschönen
    “tropischen” Gegend mit vielen Pflanzen und auch kleinen Teichen-
    da berührte ich das Wasser, die Blätter (somit war es klar, dass ich
    mich in einem luziden Traum befand). Ich traf auf eine Holzterrasse
    und mir kam ein Mann mittleren Alters entgegen, der im Gesicht ähnlich
    behaart war wie die sog. Wolfsmenschen. Er begrüsste mich und fragte
    wer ich sei, wohin ich wolle. In meinen Gedanken fiel mir ein, was ich
    eigentlich kurz vorm Einschlafen vor hatte-ich konzentrierte mich auf astrales
    Reisen, und darauf evtl(falls es klappt) einen Freund aufzusuchen(also im
    astralen Zustand um zu versuchen ihn “herauszuziehen”)..ich entgegnete ihm
    nur, das ich auf dem Weg sei einen Freund zu besuchen.

    Diese Mischung aus luzidem Traum aber auch astrales Fliegen? beschäftigte mich
    noch eine ganze Weile, da ich es sehr interessant finde, dass sich wohl
    unterschiedliche Zustände vermischen in einer Art Halbachlaf?

    Liebe Grüsse Jona
    ;)

  2. wahrscheinlich hast Du einen Teil der Matrix bemerkt, Neo.

    Ich kenne jemanden, der kommuniziert fast nur so (ohne Vocale), und nicht mal in deutsch. Ziemlich frustrierend. Ausdauer ist alles, dranbleiben und forschen.

    Interessanter Dual-Aspekt des Bewußtseins. Wahrscheinlich aber wieder die Hälfte vergessen, oder?

  3. Hallo Jörn,
    danke für Deinen Kommentar.
    Nein, da hab ich eigentlich alles behalten. :-) Vergesslichkeit ist bei einem Wechsel des Selbst sehr schnell mal geschehen wie z.b. in der Erleuchtungsreihe.
    Liebe Grüße, Jonathan

  4. Hallo

    ich finde es krass, dass du einfach Dinge, die du aus deiner eigenen Erfahrung heraus erlebst, verallgemeinerst. Nicht jeder Mensch hat die selbe Intelligenz und vor allem das selbe Bewusstsein.

    Es gibt Menschen vor allem Jugendliche, die das einfach nachahmen. Kannst es gerne mal so nebenbei schreiben und veröffentlichen. Wäre ne große Bereicherung für uns.

  5. Hallo Velat,
    danke für Deinen Kommentar.
    Und ich finde es krass, dass Du einfach verallgemeinerst und auch der Jugend die Wahrheit über ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten vorenthalten und sie in Unwissenheit halten möchtest. :-) Es wäre eine große Bereicherung, wenn Du nicht nur den Erwachsenen, sondern auch der Jugend diese Chance geben würdest.
    Das Problem ist nicht die Fähigkeit an sich, sondern die Desinformation, die es zu diesem Thema gibt und Probleme verursacht.
    Liebe Grüße, Jonathan

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