Traumarchiv: Erwacht in einer anderen Welt!

“Aus dem Traumarchiv” ist immer ein Traum oder ein bewusstseinserweiterndes Erlebnis, das ich vor vielen Jahren erlebt und einen bleibenden Eindruck in mir hinterlassen hatte. Aus dem Grund gedenke ich ihnen hiermit noch einmal, so geraten diese interessanten Träume nicht in Vergessenheit und die Leser können auch an meinen Erfolgen zu jener Zeit nachträglich teilhaben.

Donnerstag, 2. April 1998

Den folgenden Traum möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten. Es war eine beeindruckende und unvergessliche Erfahrung, die ich erlebt habe. Sie ist einfach, aber auch intensiv, verwirrend, unvergesslich und irritierend:

Ich legte mich sehr spät ins Bett. Als ich es mir schön bequem gemacht hatte und die Augen geschlossen waren, gelangte ich sehr schnell ins Land der Träume. Als ich wieder zu mir kam, befand ich mich in einem mir fremden Haus. Da ich sehr bewusst war, schaute ich aus dem Fenster, um mir ein Bild machen zu können, wo ich gelandet war. Ich befand mich im ersten Stock. Draußen erblickte ich einen kleinen See, Wald und sehr viel Grün. Andere Häuser konnte ich nicht sehen. Wenn ich über den Boden ging, knarrte er. Er bestand aus Holzlatten. Demnach schien das Haus ziemlich alt und vielleicht sogar völlig aus Holz zu sein. Ich war mir nicht sicher.

Gegenwärtig befand ich mich in einem Schlafzimmer. Eigentlich bestand dieses Zimmer nur aus einem Bett, das in einer Nische stand und einem kleinen Tisch mit einem Stuhl davor. Unter dem Fenster stand eine Holztruhe. Kurzerhand beschloss ich, den Raum zu verlassen und mich in den anderen Räumen umzusehen.

Im Flur bestand der Boden ebenfalls aus Holzlatten und eine Treppe führte nach unten. Auf der Ebene des ersten Stocks erkannte ich mehrere Türen. Die ließ ich jedoch erst einmal zurück und ging nach unten. Dort angekommen fand ich ein großes Wohnzimmer vor, eine Küche und einige andere Räume. Es schien ein recht großes Haus zu sein, sicherlich mit sieben oder acht Zimmern. So öffnete ich die Haustür und ging nach draußen. Dort entdeckte ich eine Veranda und eine kleine Treppe, auf der ein älterer Mann saß.

“Da bist du ja! Wie war die Nacht?”, begrüßte er mich.

Zuerst war ich verdutzt, dass er mich das so selbstverständlich fragte, als hätte ich hier übernachtet und würden uns ewig kennen.

“Wo bin ich hier?”, fragte ich.

“Oh je, du hast schon wieder alles vergessen!”, meinte er resignierend. “Wir sollten dir noch einmal von meinen Blättern geben, die ich für dich gesammelt habe.”

Ich konnte mich an keine Blätter erinnern, die er mir jemals gegeben hätte, aber etwas in mir sträubte sich trotzdem gegen seinen spontanen Vorschlag. Es schien so, als würde sich etwas in meinem Unterbewusstsein an dergleichen erinnern können.

Er stand auf und verschwand im Haus. Kurze Zeit später kam er wieder heraus und hielt eine Holzschale in seiner Hand.

“Ich habe alles dabei. Wir können gleich loslegen…”, meinte er trocken und fest entschlossen.

“Nein, danke. Vielleicht später!”, entgegnete ich und spürte ein flaues Gefühl im Magen, das sich immer mehr in Panik zu verwandeln drohte. Er machte mir mit diesem Vorschlag auf unerklärliche Weise Angst. Mir kam es so vor, als würde er mit Drogen arbeiten und mich damit auslöschen oder manipulieren wollen. Ich war misstrauisch und traute ihm nicht über den Weg.

Er musterte mich kurz kritisch, stellte dann die Schale auf der Veranda ab und schlug mir vor, ein wenig im Wald spazieren zu gehen.

Wir liefen eine Weile umher und er erklärte mir, dass mein Gedächtnis immer wieder Aussetzer erlebte und ich nicht in der Lage war, mich daran zu erinnern, wo ich gerade noch gewesen sei. Mehr noch, ich würde sogar ihn und die anderen ständig vergessen.

“Welche anderen?”, fragte ich verdutzt.

“Siehst du, das meinte ich!”, antwortete er und lachte. “Du bist wirklich ein Problemfall. Du hast wieder einmal alles vergessen und wirkst auf mich, als wärst du zum ersten Mal hier!”

“Bin ich denn nicht zum ersten Mal hier?”, wollte ich wissen.

“Natürlich nicht! Du lebst hier und das schon seit Jahren. Du hast vorher in einer anderen Welt gelebt, aber diese war nicht deine wirkliche Realität. Du hast dort den ganzen Tag sinnlose Dinge getan und geglaubt, es wäre deine richtige Welt. Immer wieder gleitest du in diese andere Welt hinein, aber glücklicherweise wachst du auch immer wieder hier auf. So kann ich dich daran erinnern, wo du hingehörst! Du lebst hier! Schon seit langer Zeit.”

“Ich habe keinen blassen Schimmer, tut mir leid!”, gab ich ehrlich zu.

“Das wird dieses Mal anders sein! In den nächsten Tagen werden wir dir helfen, dich wieder an alles zu erinnern und dann wirst du hier bleiben! Du wirst sehen, dass du dich hier wirklich zu Hause fühlst. Hier gehörst du hin!”

Mir war etwas mulmig bei dem Gedanken, nun hier in dieser Realität bleiben zu müssen – vielleicht sogar für immer. Wer weiß, wer er und seine Freunde wirklich waren. Eventuell würden sie alle unter einer Decke stecken und hatten sich abgesprochen, um mich hier zu behalten.

“Ich werde dich weiter ausbilden, so wie bisher. Solange, bis du deine Bewusstseinsverschiebungen und unkontrollierten Ausflüge im Griff hast. Dann kannst du dich besser verankern und gleitest nicht immer ab.”

Ich nickte geistesabwesend. Zwar verspürte ich den Drang, mich am besten gleich aus dieser seltsamen Realität rauszubeamen, aber dann beschloss ich, länger zu bleiben. Was sollte schon passieren? Mehr als wieder in meinem vertrauten Bett aufwachen konnte ja wohl nicht passieren!

Nach unserer Unterhaltung gingen wir etwas essen. Dort lernte ich dann zwei Frauen und einen Mann kennen, die auch in dem Haus lebten. Der Mann redete ganz gern und erzählte von seinen Ausflügen in die Natur und den Tieren. Die Frauen hielten sich ziemlich zurück. Eine der Frauen beobachtete mich immer dann, wenn ich nicht zu ihr hinsah. Ich spürte, wie ihre Blicke dann auf mir ruhten. In gewisser Weise fand ich sie sehr anziehend und konnte es mir nicht erklären.

Nach dem Essen ging ich nach oben, um mir das Schlafzimmer noch mal anzusehen. Die Frau, die mich beobachtet hatte, folgte mir. In diesem Zimmer brannte ein Deckenlicht. Sie stellte sich darunter und schaute mich auffordernd an:

“Pass auf!”, meinte sie, legte den Kopf in den Nacken und drehte sich unter der Lampe schnell im Kreis. Der Boden knackte unter ihren Füßen und dann streckte sie die Hände aus, als forderte sie mich auf, sie zu greifen und mich mit ihr zu drehen.

Als ich ihre Hände erwischte, zog sie mich mit einer erstaunlichen Kraft zu sich heran und ich musste aufpassen, nicht zu stolpern. Mir wurde nicht schwindelig, aber ich spürte, sie sich meine Wahrnehmung etwas destabilisierte. Es war, als ob sie es spürte:

“Pass auf, dass du nicht deinen Fokus verlierst. Bleib hier, auch wenn du dir jetzt nichts mehr richtig fixieren und anschauen kannst. Bleib!”, flüsterte sie, während wir uns drehten und drehten.

Wir trafen und in den nächsten Tagen immer wieder in dem Schlafzimmer und sie ließ sich die verrücktesten Übungen einfallen, um mich darin zu trainieren, nicht die Wahrnehmung zu verlieren oder sie mir entreißen zu lassen. Davon unabhängig lernte ich die anderen beiden Mitbewohner noch kennen, aber ich kann mich an die Gespräche mit ihnen nicht erinnern. Selbst die Gespräche mit dem Besitzer des Hauses und der Frau, mit der ich mich des Öfteren traf, konnte ich nur dürftig erinnern.

An einem Tag in diesem Schlafzimmer meinte die Frau zu mir, ich sollte ihre Bewegungen nachahmen. So lief sie durch das Zimmer und ich schritt immer wieder in ihre Fußstapfen. Es war verrückt, denn sie bewegte sich immer schneller und ich hatte wirklich Mühe, ihr zu folgen. Es kam mir dabei so vor, als tanzte sie und ich war nun mal nicht ein begnadeter Tänzer.

Sie machte noch etwas anderes, aber ich weiß nicht mehr was es war. Jedenfalls das Ergebnis am diesem Abend war, dass ich in einen höheren und glasklaren Bewusstseinszustand eintrat, in dem ich mein Leben ohne Verschleierungen überblicken konnte. Es war plötzlich alles so einfach! Ich kann es nicht ausdrücken, aber alles, was wir tun, denken und wollen ist so einfach zu durchschauen und zu erkennen. Unser Verstand war dabei nur das Problem, denn er denkt viel zu kompliziert – wobei dieses Wort ‘kompliziert’ noch eine Verharmlosung war, die diese Kompliziertheit einfach nicht zum Ausdruck bringen konnte! Es war sehr beeindruckend. Ich erkannte alles über mich und mein Leben. Zwar nahm ich das ganze Zimmer als das mir mittlerweile vertraute Schlafzimmer wahr, aber gleichzeitig erhielt ich eine Art holografisches Bild davon. Und alles, worauf ich dann meine Aufmerksamkeit lenkte, konnte ich mit zwei Arten von Augen betrachten, einmal so, wie ich es gewohnt war und dann noch mal als ein holografisches Bild. Daraufhin konzentrierte ich mich auf ferne Orte und Menschen, überhaupt testete ich alles mit dieser Doppelsicht aus, was mir gerade einfiel. Ich erkannte dann, dass beispielsweise Wissenschaftler stets nur drauflosforschen und Apparaturen erfinden, die ziemlich ungenau den gewünschten Effekt erzielten. Sie probierten, vermuteten, theoretisierten… Das Resümee des Ganzen war, wie ich deutlich sehen konnte, dass unser komplettes Denksystem sowie unsere Gesellschaft nicht auf der Realität basiert, in der wir uns befinden. Das klingt verrückt und ist nicht einfach zu beschreiben, aber es schien mir, als befände sich das Selbstbild des Menschen in einer anderen Realität als die, in der er sich physisch aufhielt. Ich dachte dabei an Kinder, die sich immer wieder vorstellten, sie seien Superman, Hulk oder ein brandgefährlicher Cowboyheld aus dem Wilden Westen, wie sie  umherrannten und sich gegenseitig jagten, fest überzeugt für diesen Moment, die vorgestellte Figur zu sein. Dies prägte ihr Selbstbild, ihre Zukunftswünsche und Erwartungen… Jedenfalls was immer die Frau mir in diesem Raum gezeigt hatte, es beförderte mich in einen ganz anderen Bewusstseinszustand, indem ich die Welt und mich selbst auf ganz einfache Weise glasklar erkennen konnte.

Es ist an diesem Abend noch einiges geschehen, aber leider habe ich keine Erinnerung mehr daran. Mir fiel auf, dass meine Alltagsrealität, aus der ich einst gekommen war, immer weiter aus meinen Erinnerungen verschwand. Es war ein schönes Leben hier in dem Haus am See. Wir lebten in den Tag hinein, fuhren mit dem Boot oder saßen auf dem Steg und diskutierten miteinander, hatten Spaß beim Essen oder testeten verrückte Techniken aus. Immer mehr und mehr wurde diese Welt zu meinem neuen Alltag.

Doch am anderen Morgen kam der alte Mann wieder mit seiner Holzschale zu mir und meinte, es wäre Zeit. Er wollte mir etwas zeigen und es sei wichtig, dass ich davon erfahren würde. Ich bekam Angst, da ich nicht wusste, was dies mit mir anstellen würde. Vielleicht würde es mich in eine andere Welt katapultieren, in der ich nicht sein wollte, eventuell würde es mich verrückt machen oder gar töten… Es gab so viele unberechenbare Faktoren in der ganzen Angelegenheit. Was würde nur geschehen?

“Du kannst mir vertrauen! Wir müssen nun den letzten Schritt unternehmen, beenden, womit wir angefangen haben. Dein Durchblick muss noch tiefer reichen…”

Wir setzten uns draußen auf eine Wiese. Ich lehnte mit dem Rücken an einem Baum, während er vor mir saß und mit einem Stößel einige Blätter zerkleinerte. Mir stand die Furcht bis zum Hals und ich zitterte am ganzen Körper. Einerseits wollte ich nichts von dem nehmen, was er mir dort zusammenrührte, aber andererseits war ich es dem Mann schuldig, der mich hier wohnen ließ und mir so viel gezeigt hatte. Ich wollte ihn auch nicht enttäuschen.

“Du bist nun bereit für den Abschluss des Ganzen. Immerhin hast du hier nun viele Tage gelebt und der letzte Schliff fehlt jetzt noch. Du wirst erkennen, was das hier alles soll und warum du hier bist!”, versicherte er mir.

Dann reichte er mir den angerührten Brei und ich sollte den Inhalt essen. Ich nahm es zu mir und es dauerte nur wenige Minuten, als die Wirkung einsetzte. Mir wurde schlecht und ich wollte mich unbedingt ins Bett legen. So gingen wir ins Haus und er riet mir, mich in das Bett im Schlafzimmer zu legen. Das ließ ich mir nicht zwei Mal sagen und legte mich hin.

Als ich endlich lag, versuchte ich mich zu entspannen. Mir wurde schwindelig und mir war noch immer etwas übel. Irgendwann verschwand die Übelkeit und wich einer intensiven Klarheit. Ich befand mich plötzlich zwischen Wachen und Schlafen und dann verstand ich es! Es kam urplötzlich in mein Bewusstsein geschossen und es war, als erwachte ich aus einem endlos langen Traum! Da wusste ich endlich, was der Mann mir zeigen wollte! All diese Erlebnisse in seinem Haus am See, die Begegnungen mit seinen Mitbewohner und die schönen Ausflüge waren Erinnerungen gewesen! Erinnerungen, die ich zu erinnern hatte, damit ich mich gleich nicht wundern wurde, wenn ich in Echtzeit in seinem Haus und in diesem Schlafzimmer erwachen würde! Es war alles so einfach: Der Mann hatte mir geholfen, mich schrittweise auf diesen großen Moment vorzubereiten, dass ich nämlich in seinem Haus erwachen und von nun an in dieser Realität für immer leben würde. Ich sollte mich nur an diese ganzen Begebenheiten erinnern, die vorher geschehen waren, damit der Schock nicht zu groß war und ich wusste, warum ich in dem Haus am See erwachte. Als er erkannt hatte, dass ich mich an alles erinnerte, war es an der Zeit, diese Erinnerungen zu verlassen und in der Gegenwart zu erwachen, in der mein Körper auf dem Bett seines Schlafzimmers lag.

Jetzt war es endlich so weit! Ich hatte mir all diese Momente wieder ins Gedächtnis rufen können, wusste nun wieder von meiner Ankunft im Haus am See und ich war bereit, bereit, für immer dort zu bleiben! Es war eindeutig, jetzt nachdem ich mich erinnert hatte, konnte ich in meiner tatsächlichen Realität erwachen… Nun spürte ich auch schon, wie ich langsam erwachte und voller Vorfreude auf meine neue Welt riss ich die Augen auf…

Ich erwachte in meinem Bett in meinem Schlafzimmer innerhalb der physischen Realität! Dort, wo ich mich hingelegt hatte, um zu schlafen. Dies schockte mich derart, dass ich vor Schreck fast geschrien hätte. Ich richtete mich auf und schaute mich prüfend um. Es war mein vertrautes Schlafzimmer und nicht das Haus am See! Ich war wieder zurück in meinem Alltag. Langsam kamen wieder die Erinnerungen  zurück, wie ich mich spät abends ins Bett gelegt hatte, was ich am Vortag getan und für diesen neuen Tag geplant hatte. Ich musste zugeben, dass ich in dem Augenblick völlig perplex war! Entgegen all meiner Erwartungen und Erinnerungen, Erlebnisse und intensiven Momente innerhalb dieser anderen Realität, wachte ich nun hier auf? Ich konnte es einfach nicht fassen!

Warum war ich hier gelandet? Wieso nicht in der Realität, in der ich eigentlich hätte aufwachen müssen? Da verstand ich, was ich in dem Haus am See bereits erkannt hatte. Unser Selbstbild befindet sich tatsächlich in einer anderen Realität als in der, in der wir uns physisch als Mensch zentriert haben. Das Selbstbild des Menschen hat mit der Alltagsrealität so gut wie nichts zu tun, so befremdlich sich das auch anhören mochte. Darum ist auch alles, was wir hier tun können, nur raten, schätzen und vermuten. Niemand trifft den korrekten Punkt bzw. den Nagel auf den Kopf! Als mir das klar wurde, wusste ich, dass unser Selbstbild wirklich nichts mit der Realität zu tun hatte.

Ich brauchte Stunden, um mich wieder an die physische Realität zu gewöhnen und mich in den Alltag zurückzubringen und es dauerte gleichzeitig mehrere Tage, bis ich meine Überraschung und den extremen Realitätswechsel verdaut hatte.

 

9 Kommentare zu “Traumarchiv: Erwacht in einer anderen Welt!

  1. Es tut soooo gut, diesen Bericht zu lesen, nicht nur deswegen, weil er höchst interessant ist, sondern dass er meinen eigenen Traumerfahrungen ähnelt. Es ist schon (leider) viele Jahre her, dass ich derartige “Träume” hatte und außerkörperliche Erfahrungen. Diese Art Träume sowie meine AKE habe ich alle detailliert aufgeschrieben, da ich hoffte, irgendwann mal mal Erklärungen darüber zu bekommen – denn das wenigste war für mich logisch erklärbar. Ich hoffe, Du hast noch mehr Erfahrungsberichte wo ich vielleicht Antworten für mich finden kann.:-)
    Ganz liebe Grüße
    Martha

  2. Hallo Martha,
    das lese ich gern, wenn Dir mein Artikel so gut gefällt. :-) Es war eine sehr intensive und sehr lange Erfahrung, die mich extrem weit von meiner gewohnten Alltagswelt fortgeführt hatte. Ich war wirklich überzeugt gewesen, für immer im Haus am See zu erwachen und den Alltag für immer hinter mir zu lassen. Ich denke, Du findest bestimmt noch viel mehr Berichte, in denen Du Antworten für Dich finden kannst.
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. Heute Nacht hatte ich einen irren Traum. Ich war mit einer Reisegruppe unterwegs. Zuerst mit einem Schiff und dann mit einem Reisebus. Danach sind wir zu Fuß zu einer Besichtigungstour. Ich erinnere mich, daß ich fast nackt war. Irgendjemand sagt zu mir, ob ich so ins Museum will. Darauf sagte ich. Dann warte ich halt und gehe schon mal zum Bus zurück. Ich konnte den Bus nicht mehr finden. Irgendwann später habe ich die Reisegruppe in einem Gebäude wieder gefunden. Die Leute sagten zu mir, ich soll mein Gepäck aus dem Bus holen, der wohl gleich um die Ecke steht. Ich habe um eine Begleitperson gebeten, da ich den Bus nicht finden konnte. Jemand ging mit mir hinaus und ich konnte den Bus in der Ferne erkennen. Ich sagte dann okay, dann kann ich ja alleine hin. Ich gehe also in Richtung Bus und Schwups war er weg. Ich suchte und suchte, doch die Umgebung sah plötzlich ganz anders aus. Ich wollte wieder zurück zur Reisegruppe und auch das war plötzlich nicht mehr vorhanden und war eine komplett fremde Umgebung. Dann bin ich aufgewacht.

  4. Hi Jonathan,

    Es war sehr interessant deinen Artikel zu lesen. Ich schließe mich Martha an und sage dir das es gut tut von jmd zu “hören” der auch im wahrsten Sinne lebhafte Träume hat. Ich habe vor ein paar Monaten einen unglaublichen Traum gehabt. Ich hatte schon immer eine große Leidenschaft für Ägypten, seit ich mich an meine Gedanken erinnern kann :) ich habe mir seit einiger Zeit gewünscht etwas über ein früheres Leben zu erfahren bzw davon zu träumen dann passierte es.
    Ich befand mich in einer gefährlichen Situation in der mein Dorf angegriffen wurde. Ich war die älteste Tochter und hatte eine kleine Schwester und 2 jüngere Brüder ( ca 5 & 8 ). Die Dorfbewohner und meine Familie hatten ihren Besitz im Sand vergraben ( ich kann mich teils an die Dinge erinnern aber irgendwie ergeben sie für mich jetzt keinen Sinn, ich würde fast Schrott dazu sagen ). Ich hatte Verantwortung zu tragen und musste meine Brüder in Sicherheit bringen ( ich weiß nicht wo der Rest meiner Familie war und warum sich das alles so zugetragen hatte ). Um sie zu retten musste ich mich, ja Opfern… Ich bin auf den Heerführer zugegangen habe mich ihm unterworfen und mit ihm verhandelt.
    Das hört sich ziemlich komisch und wirr an. Einzelne Details möchte ich so öffentlich gerade nicht erzählen, es würde sich ziemlich verrückt anhören denke ich. Was ich noch besonders fand das ich einzelne Details erkennen konnte, fühlen und riechen konnte was in normalen träumen meist ja nicht ist.

  5. Hallo Maya,
    danke für Deinen Kommentar.
    Ein sehr interessanter Traum, von dem Du berichtest. Es gibt so viele Menschen, die solche “verrückten” Träume erleben, aber man erfährt es eben nie – es sei denn, es veröffentlicht jemand irgendwo.
    Liebe Grüße, Jonathan

  6. Ich denke zum größten Teil in einer nicht schöpferischen Art.

    Daher ist es auch nach dem Artikel nicht klar, was du geträumt hast.Ich bin hier, weil ich ähnliche Träume habe.

    Es sind Träume die sehr beängstigend sind.Zum Beispiel träumte ich vom Film “Heathers” bevor ich wusste das es diesen überhaupt gibt.Ich habe den Film gesehen und da ist komischer Weise ein Satz drin der lustig , aber befremdlich ist.

    “Stellen Sie sich vor Aliens haben die Welt mit einem Laser im Visier und überweisen Ihnen alles Geld cer Welt, was machen Sie mit dem Geld?”

    Es wirkt unheimlich wie eine komische Drohung.Es kann auch ein Zufall sein.Aber warum träume ich jetzt schon mehrfach auf anderen Planeten gewesen zu sein?Ich war gerade eben in einem Haus in der meine parallelwelten Mutter mit meinem parallelwelten Bruder lebte.Ich war willkommen und mein Bruder zeigte mir auf der Sternenkarte seines Kinderbuchs wo ich bin.Es war auf der Abbildung links oben bei der Hand Gottes also dem Phänoman was man tatsächlich sehen kann.Dazu sagte er , sie würden im “alten Sonnensystem” wohnen.Lustiger Weise bezeichnen wir unser Sonnensystem genauso.Natürlich auch Solsytem , aber eben auch Altes Sonnensystem ist ein gängiger Name.

    Letztlich da ich nicht so einfach zurückkann und einen Beweis mitbringen kann, könnte man sagen alles ist bloß eine Manifestation meiner Fantasie gewesen.Warum fühlt sich manchmal ein Traum so echt an?Wir wissen einen Dreck über Träume oder unsere Realität.Ich glaube das wir in unseren Träumen ungeahnte Möglichkeiten haben und falls wir uns erinnern an die Botschaften der Träume , die Welt retten könnten.

    Es ist allerdings mein Wacher Geist der sich anmaßt daraus einen solchen Reim zu machen.In der normalen Welt in der ich deutliche Schmerzen fühle und sich alles unsinnig anfühlt, ist die Schlussfolgerung die man erlangt auch nicht viel mehr Wert als ein Traum.Solange bis man eine Maschine konstruiert hat, die das Reisen in fremde Welten möglich macht.Ich war schon 2 mal zuvor auf dem Planeten zu besuch sagte meine Mutter am Ende des Traumes.

    Ich erinner mich immer nur an Fetzen eines Traums und kann den Traum nicht visualisieren.Das ist eine Sache , die mich am meisten Ärgert am Leben.Das und das wir nichmal vernünftige Diagnosen stellen können , wenn man Rückenschmerzen hat.Man ist immer nur ein Spinner für andere , wenn man wirklich mehr tut als einfach nur zu zusehen wie wir alle sterben.

  7. Hallo Jonathan,

    vor ein paar Tagen las ich irgendwo den Ausspruch: “Ereignisse können ihre Schatten zurück werfen…”. Oben im Artikel schriebst Du: “All diese Erlebnisse […] waren Erinnerungen gewesen”.
    Verhält es sich so auch mit diesem Alltagstraum? Leben wir wirklich “vorwärts” oder sind die Erlebnisse auch nur eine Erinnerung, also ein Rückblick?
    Und kann es vielleicht sein, dass uns bestimmte Wünsche nur eingeflüstert werden, weil sie zu einem späteren Zeitpunkt bereits erfüllt sind und es sich dann nur so anfühlt, als hätte man das bekommen, was man sich gewünscht hat, obwohl man eigentlich den Wunsch zu dem bekommen hat, was sowieso vorgesehen ist/war?

    LG,
    Konfuzia

  8. Hab Dank, Jonathan. Habe die Antwort auf die oben stehende Frage in einem Kommentar von Dir im Artikel “Ist das Leben wirklich ein Spiel?” gefunden. :-)

  9. Hallo Jonathan, Ich hatte heute Abend einen ähnlichen Traum, ich kann mich nicht so ganz an den Traum erinnern aber an das was ich mich erinnere war ein alter Mann. Diese Nacht hatte ich mühe einzuschlafen, als ich aufwachte war ich nicht in meiner Welt. Es schien so echt zu sein und ich hatte große Angst,war den tränen nah wie ein Kleinkind das angst hatte, den ich wusste nicht wo ich war. Ich sagte zu mir immer wieder das es nur ein Traum sei, ich werde aufwachen und zwickte mich ganz fest in die Haut um sehen ob es schmertzte….und es schmertzte ziemlich so realisierte ich das, dass kein Traum ist. An den rest kann ich mich nicht so erinnern. Zum Schluss kann ich mich nur mehr an den alten man erinnern der sagte “das wird dein Leben sein wenn du so weiter lebst” und er klatschte in die Hand und ich wurde in meiner normalen Welt munter. Ich hatte öfters reale Träume aber nach diesen Traum weiß ich das sie nicht real waren, den dieser Traum war ganz was anderes so real, wirklich und gefühlsvoll war er noch nie. Bin ganz verwirrt und weiß jetzt erst recht nicht was ich glauben soll. Bin genau so unglücklich wie du in dieser Welt, mit der primitiven denkweise der Menschen komm ich gar nicht klar. Mir tun die Kinder dieser Erde leid weil sie mit so einem denken erzogen werden. Diese Erde ist so schön nur der Mensch macht sie zu keinem schönen Ort. Wir zerstören unsere Erde nur damit wir leben können….sehr sehr traurig alles …. Ich wünsche mir das die Menschen mehr miteinander anstatt gegeneinander…..so nah aber doch so fern..,

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