Shakti – 8-Level – 4. Serie – Sitzung 1

Eine Feldforschung mit einem Experimentalset zur neuromagnetischen Feldinduktion außergewöhnlicher Bewusstseinszustände, kurz “Shakti” genannt. Hierbei werden Elektroden ans Gehirn angeschlossen, die ein elektromagnetisches Feld aufbauen und ausgewählte Töne zu bestimmten Gehirnbereichen senden.

Ich habe bereits von den ersten Sitzungen berichtet, bei denen 4 Elektroden zum Einsatz kamen. Nun beginnt die Versuchsreihe, bei denen sämtliche 8 Elektroden zum Einsatz kommen. Diese Elektroden werden am Kopf angebracht und die Töne und der elektrische Fluss mithilfe eines vielfältigen Windows-Programms an das Gehirn gesendet. Dauer der Sitzung ist 60 Minuten, aufgeteilt in zwei Phasen á 30 Minuten. Dauer der Sitzungen ist 6 Sitzungen alle 72 Stunden, also insgesamt dauert diese Versuchsreihe 18 Tage.

Nun gibt es sehr viele Einsatzmöglichkeiten, was die Anordnung der Elektroden, Dauer der Sitzungen und möglichen Reaktionen des Gehirns betrifft. Ebenso sind die meisten Wirkungen, wenn man das Gehirn auf diese Weise beeinflusst, noch völlig ungeklärt. Es kann letzten Endes nicht viel bewirken oder aber es treten die verrücktesten Dinge auf. Man weiß es vorher nicht. Aus diesem Grunde nennt es sich auch experimentelle Feldforschung.

Beginn der Sitzung: 1 Uhr morgens.

Dauer der Sitzung: 2 Phasen, jeweils 30 Minuten.

Dauer der Versuchsreihe: 6 x 1 Sitzung alle 72 Stunden.

Bedingungen: ruhiger, dunkler Raum, nach Sonnenuntergang bzw. nachts zur Stimulation von Melatonin.

Ziel: Veränderter Bewusstseinszustand (während oder nach der Sitzung).

Stimulation folgender Gehirnregionen: Amygdala (Emotionszentrum), Hippocampus (Kognition, Denkstrukturen) und Temporallappen (Sprache, Erinnerung, Selbstwahrnehmung usw.).

Körperliche Effekte: Nach 5 Minuten starker Kopfdruck im Stirnbereich. Nach 10 Minuten zuckte der linke Arm richtig regelmäßig alle 30 Sekunden auffällig und unkontrolliert. Nach 40 Minuten begann der Körper komplett alle 30-60 Sekunden stark zu zucken.

Geistige Effekte: Nach ca. 5 Minuten starke Entspannung der Beine. Nach 15 Minuten traten “Wellen” oder Schübe auf, bei denen ich verstärkt Lichtfunken vor den Augen wahrnahm. Die helleren sammelten sich vorwiegend im Zentrum meines Blickfeldes, wie Ameisen, die plötzlich einen toten Käfer entdeckt hatten. Diese Schübe äußerten sich so, dass mit einem mal die Lichtfunken zunahmen und der Bewusstseinsstrom sehr stark wurde. Auch besaß ich den Eindruck, als ginge ich weiter in mich selbst hinein und werde leicht nach oben Richtung Zimmerdecke gezogen. Nach ca. 15 Sekunden ging dies wieder zurück. Die Lichtfunken verteilten sich schnell wieder und der Bewusstseinsstrom wurde leiser. Dann nahm alles wieder stark zu. Das ging vielleicht 10 Minuten so weiter, bis es dann aufhörte. Plötzlich sah ich einen Wald direkt vor meinen Augen, als säße ich im Kino! Tannen, Berge. Ein mir mittlerweile vertrautes Bild. Nur kurz, vielleicht 10 Sekunden, dann verschwand das Bild. Irgendwas war anders. Ich öffnete die Augen und sah, dass genau 30 Minuten vergangen waren. Demnach musste gerade die 2. Phase begonnen haben. Diese Phase gab mir das Gefühl, dass ich mich ziemlich ruhig und entspannt fühlte, auch wenn mein alle 30 Sekunden unkontrolliert und sehr stark zuckte. So stark, dass ich befürchtete, die Elektroden könnten sich verschieben! Meine Gedankengänge waren nahezu ausgeschaltet. Nur manchmal tauchten noch Bilder in meinem Geist auf. Weiteres ist nicht passiert.

Nach der Sitzung war mir leicht schwindelig. Der Körper neigte zum Taumeln und ich war sehr müde. Ich bin daraufhin auch sofort ins Bett gegangen. Die Wahrnehmung war irgendwie “schwimmend”.

Summa sumarum eine gute Erfahrung. Sanft, interessant und beruhigend.

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