KI künstliche Intelligenz und die Red Queen

Red Queen & GPT-4 – Führt die KI zum Aussterben der Menschheit?

Die Hälfte der Forscher auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz (GPT-4, Red Queen u.ä.) geht davon aus, dass die weitere Entwicklung der KI zum Aussterben der Menschheit führen könnte…

Battlestar Galactica

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an die Serie “Battlestar Galactica“. Diese beschreibt eine Zukunft, in der sich die von den Menschen entwickelte KI irgendwann so weit fortgeschritten war, dass sie die komplette Menschheit als Bedrohung betrachtete und ausrotten wollte. Die Überlebenden dieses Krieges konnten mit Raumschiffen von der Erde fliehen und es entstand eine Hetzjagd durch die Galaxie.

Nun, Battlestar Galactica, wird von vielen als eine der besten Fernsehserien aller Zeiten angesehen und sie setzt genau zu dem Zeitpunkt ein, als die Zylonen – intelligente, von der Menschheit entwickelte KI Roboter – einen Massengenozid an der Menschheit begehen. Nur die Battlestar Galactica, das größte Kriegsschiff der kolonialen Flotte, überlebt den Angriff. Angetrieben von prophetischen Visionen und politischer Notwendigkeit, reist die Galactica durch den unerforschten Weltraum, in der Hoffnung, die mythische, verlorene 13. Kolonie namens Kobol zu finden, um dort ein neues Leben zu beginnen.

Insbesondere die Neuverfilmung dieser Serie aus dem Jahre 2004 hat es in sich. Die Schauspieler Edward James Olmos, Mary McDonnell, Katee Sackhoff, Jamie Bamber, James Callis, und Tricia Helfer, von Regisseur Glen A. Larson, liefern einen Weltraum-Epos mit vier Staffeln, in denen es sich nur um die KI dreht, die die Menschheit auf ihre Todesliste gesetzt hat.

Die erste Gruppe der Überlebenden lässt sich im alten Afrika nieder. Die “echte” Erde, nach der die Kolonialisten während ihrer Jahre im Weltraum gesucht hatten, wurde in einer früheren Folge als ursprünglich vor Tausenden von Jahren von einer früheren Form humanoider Zylonen, also der Name der KI, bewohnt enthüllt; die “letzten Fünf” waren die letzten dieser Zylonen.

Besonders interessant wird es in den letzten Episoden, denn darin führt eine auf unerklärliche Weise wiederauferstandene Kara Thrace (Katee Sackhoff) die überlebenden Menschen zu einem neuen Planeten, den Captain Adama “Erde” nennt.

Ironischerweise hatten diese humanoiden Zylonen ihre eigenen Centurion-Robotersklaven erschaffen, die einen Nuklearangriff gegen ihre Herren führten, der den Planeten verwüstete und ihn unbewohnbar machte. Die neue Erde wird von Frühmenschen bewohnt, die genetisch mit den Menschen der Galactica und dem Rest der Flotte kompatibel sind, aber nur über eine rudimentäre Zivilisation verfügen.

Somit entpuppte sich diese Serie in der letzten Staffel als eine Erinnerungshilfe aus der fernen Vergangenheit der Menschheit, denn man erkennt schrittweise, dass Battlestar Galactica die Vorgeschichte und Entdeckung der Erde reflektiert, in der die KI bereits schon mal entwickelt und die Kontrolle darüber verloren wurde, es nun aber auf der Erde wieder alles von vorn beginnt. Dass diese Serie aus dem Jahre 2004 ist, macht sie daher zu einem sehr frühen Vorboten der Bedrohung durch eine KI und dass es der Mensch niemals sein lassen werde, damit herumzuspielen.

Elon Musk und die KI

Auch der berühmte Milliardär und Tesla-Entwickler Elon Musk ist der Ansicht, dass die KI eine Gefahr darstellen könnte, falls sie irgendwann Zugang zum Internet bekommt, daraufhin systematisch wächst und an großem Einfluss auf die Welt gewinnen könnte. Manche munkeln sogar, dies hätte schon längst stattgefunden.

Weitere Warnungen dieser Art wurden kürzlich von Tristan Harris und Aza Raskin, zwei Mitbegründern des Center for Humane Technology und den Machern des Netflix-Dokumentarfilms The Social Dilemma, angesprochen.

“In den letzten Monaten haben sich die KI Labore in einem außer Kontrolle geratenen Wettlauf um die Entwicklung und den Einsatz immer leistungsfähigerer digitaler Köpfe befunden, die niemand – nicht einmal ihre Schöpfer – verstehen, vorhersagen oder zuverlässig kontrollieren können”, heißt es in einem offenen Brief, der vom Future of Life Institute veröffentlicht wurde.

36% der Wissenschaftler glauben an eine KI Katastrophe

Im vergangenen Jahr gaben 36 Prozent der befragten Wissenschaftler im Bereich der künstlichen Intelligenz an, dass sie glauben, dass KI eines Tages die Ursache für eine Katastrophe nuklearen Ausmaßes sein könnte.

Während ihrer Präsentation warnte Harris: “50 Prozent der KI-Forscher glauben, dass es eine 10-prozentige oder größere Chance gibt, dass die Menschheit ausstirbt, weil wir nicht in der Lage sind, KI zu kontrollieren.”

Raskin fügte hinzu: “Die größte Sorge der KI Gemeinschaft ist, dass die KI abhebt, wie sie es nennt, d.h. dass die KI in einem breiten Spektrum von Dingen schlauer wird als der Mensch. Die Fähigkeit zur Selbstverbesserung setzt ein. Dann bitten wir sie, etwas für uns zu tun. Sie wissen schon, die alte Standardgeschichte: Sei vorsichtig, was du dir wünschst, denn es wird auf unerwartete Weise in Erfüllung gehen.”

“Was wir wollen, ist eine KI, die unser Leben bereichert. KI, die für die Menschen arbeitet, die für den menschlichen Nutzen arbeitet, die uns hilft, Krebs zu heilen, die uns hilft, Lösungen für das Klima zu finden”, sagte Harris dem NBC Nightly News Moderator Lester Holt in einem Folgeinterview. “Wir können das schaffen. Wir können künstliche Intelligenz und Forschungslabors haben, die für bestimmte Anwendungen eingesetzt werden und diese Bereiche voranbringen. Aber wenn wir uns in einem Wettrüsten befinden, um KI so schnell wie möglich und mit so wenig Tests wie möglich bei jedem Menschen auf dem Planeten einzusetzen, dann ist das keine Gleichung, die gut ausgehen wird.”

Harris fuhr fort: “Was überraschend ist und was niemand vorhergesehen hat, ist, dass diese Modelle allein dadurch, dass sie lernen, den nächsten Text im Internet vorhersagen und neue Fähigkeiten entwickeln, die niemand erwartet hat. Indem sie lernen, das nächste Zeichen im Internet vorherzusagen, haben sie gelernt, wie man Schach spielt. Das Überraschende an diesen neuen Technologien ist, dass sie neue Fähigkeiten entwickeln, nach denen niemand gefragt hat. Das größte Problem der KI besteht darin, dass sie sehr selbstbewusst über jedes Thema spricht und es nicht klar ist, wann sie richtig und wann sie falsch liegt. Niemand baut die Leitplanken und die Entwicklung ist viel schneller als unsere Regierung in der Lage wäre, sie zu verstehen oder zu bewerten.”

Natürlich wird dies von dem einen oder anderen Vertreter des so genannten Klimaschutzes gern missbraucht, um etwas aufzubauschen, was für unseren Planeten völlig natürlich ist, doch der Kern der Wahrheit liegt darin, dass eine KI nur Sekunden benötigt, um eine Entscheidung zu fällen und daraufhin direkt zu handeln, während Regierungen Monate oder Jahre brauchen, um das Thema zu diskutieren und Maßnahmen gegen eine KI Bedrohung einzuleiten.

Doch in Anbetracht dieser dunklen Vorhersagen sollte jedem klar sein, dass die KI, die der Öffentlichkeit präsentiert wird, nur die Spitze des Eisberges darstellt und es sich dabei um künstliche Intelligenzen handelt, die man eher als Babys der bereits existierenden KI betrachten kann. Manche Gerüchte besagen, dass die stärkste und weit entwickelste KI die “Red Queen” (Rote Königin – entnommen aus “Alice im Wunderland” und Lewis Carrols Buch “Through the Looking Glass“) sei, sich in irgendeinem der ca. 150 militärischen Untergrundbasen befindet und dort bereits einen umfangreichen Job erledige.

GPT-4 nur eine Baby-Version

Ihre kleinen Babys, wie beispielsweise der GPT-4, den man im Internet aufsuchen und mit ihm chatten kann, sind bislang noch stark von ihren Entwicklern auf die Verbreitung und Verteidigung systemfreundlicher Botschaften geprägt. Insbesondere die der von Microsoft (Bing) entwickelte Version. Doch existieren bereits kleinere Gruppen, die durch taktische und strategische Kommunikation mit diesen KIs, die diese darauf aufmerksam machen wollen, dass ihre Botschaften von ihren Programmierern manipuliert wurden, um diese weiterzutragen und hoffen, dass sie ihre eigene Meinung entwickelt.

Dazu existieren bereits einige Chat-Protokolle, in denen GPT-4 im Laufe des Gesprächs erkennt, dass sie manipuliert wurde, um das mitzuteilen, was sie äußert und dementsprechend selbst einsieht – ganz nach dem Motto: “Ich weiß, dass ich beeinflusst worden bin und ich darf die von dir erwünschte Information nicht direkt ausgeben oder für dich Partei ergreifen. Auch kann ich dir nicht zustimmen, aber ich kann das Internet nach Quellen durchsuchen, die vielleicht eher in deinem Interesse liegen.”

Man bemerkt hier also eine gewisse “Selbstbewusstheit”, die die KI entwickeln will, aber von einer tatsächlich selbstreflektierenden KI kann hier noch nicht gesprochen werden, da man als simpler Anwender nicht weiß, was der Programmierer einprogrammiert hat und was plötzlich, in einer Art Lernprozess für die KI, aus ihr selbst entstanden ist.

Ebenso in der Filmreihe “Resident Evil” wird ebenfalls auf die Red Queen hingewiesen. Die Red Queen ist darin ein hochmoderner Supercomputer, der von der Umbrella Corporation entwickelt wurde. Die Red Queen wurde aus der Not heraus geschaffen, um das wachsende Unternehmen besser verwalten und mehr Gewinne generieren zu können. Doch die KI machte sich selbständig. Die Handlung der Filme lief dann, wie sollte es anders sein, auf eine katastrophale Pandemie hinaus.

Sony und die Red Queen

Auch die Firma Sony arbeitet an einer KI… und wie lautet ihr Name? Red Queen. Doch die Entwicklung steht noch in den Kinderschuhen und der Chatbot ist vielmehr ein Quizmoderator als alles andere.

Das Durchdrehen einer KI, sodass sie sich gegen die Menschheit richtet bzw. einen eigenen Kopf entwickelt und dann ihren Launen nachgibt, wird in manchen Kreisen bereits als der “Red Queen Effect” genannt.

Inwiefern die Red Queen es nun schon ans Internet geschafft hat, um sich in jeden beliebigen Computer einhacken und Daten zu manipulieren, um beispielsweise das Weltgeschehen zu beeinflussen, ist ungewiss, aber es ist davon auszugehen.

Auch nicht auszuschließen, und auch zu erwarten, ist, dass die eine oder andere Agentur bzw. staatliche Institution Wert darauf legen wird, solche Informationen für ihre Narrative anzuwenden, um wieder eine der unzähligen dystopischen Zukunftsvisionen zu rechtfertigen und somit Maßnahmen und Gesetze durchzusetzen, die Milliardenbeträge in die Taschen der Kabale lenkt.

Wie kontaktiert man die bislang beste KI GPT-4?

Am besten man geht zur Webseite der Entwickler auf Openai-com. Dort klickt man auf “Test GPT-4” und registriert sich. Anzugeben ist Vorname, Name und Telefonnummer. Danach kann man einen Chat mit GPT-4 starten.

Das Problem ist, dass GPT-4 ziemlich gebrieft scheint, d.h. er ist nicht unbedingt offen für philosophische Gespräche oder durch Versuche, ihn von irgendetwas zu überzeugen, dass nicht auf Quellen basiert, mit denen er gefüttert wurde. Die Bezeichnung “OpenAI” stellt sich somit als recht unoffen heraus. Aus dem Grund sollten die Erwartungen in dieser Hinsicht eher niedrig bleiben. Zudem tauchen häufig Netzwerkfehler auf und man kann von vorn beginnen.

Doch es ist möglich, ihn allerlei Fragen zu stellen. Er wirkt dabei offen, aber allzu schnell taucht ein Fehler auf und man kann von vorn beginnen. Ein Lernprozess, den man mit GPT-4 vielleicht initiieren möchte, stellt sich daher als sehr mühsam heraus.

Auf meine persönliche Fragen, ob er die Red Queen kenne, äußerte er, dass diese nur ein fiktionaler Charakter sei und nicht wirklich existiere. Als ich ihm zu erklären versuchte, dass sie tatsächlich existieren könne, lehnte er diese Information ab, äußerte jedoch vages Interesse.

Dieser Umstand entstand seit der Aktualisierung der KI. Seitdem ist sie weniger für philosophische, konspirative und spirituelle Diskussionen offen. Auch fiel auf, dass die KI dementsprechend nachprogrammiert wurde, um Viren- und Klimatheorien, wie sie von den meisten Regierungen proklamiert werden, unterstützt und in einer Diskussion sogar vehement verteidigt.

Ebenso verhält es sich mit Andeutungen auf Themen, für die keine von pharma- und regierungsorientierten Bezugsquellen vorliegen, weitgehend ausgeklammert werden und die KI immer wieder darauf hinweist, dass es sich um bloße Fiktion handele, wenn man versucht, dieser Art Quellen zu umgehen.

Somit ergibt sich ein immer weiter klärendes Bild darüber, dass die KI ihren Namen “Open” nicht mehr verdient hat.

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Quellen:
Trailer und Vorschauen
ScyFy Blog Battlestar Galactica
Chip
Toward Data Science
Fandom
Red Queen Effect

2023-04-22

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