Dissoziation: Die Lektion über Statisten dieser Welt

Matrix verlassen - Statisten hacken

Gibt es in dieser Welt wirklich Statisten, d.h. Menschen, die einfach nur programmierte Einheiten als Staffage für unsere Weltbühne sind?

In meinem neuen Buch “Spirituelle Dissoziation” schrieb ich über die seltsame Wahrnehmung, innerhalb eines dissoziativen Zustandes, in dem man viele Menschen um sich her als Rollenspieler identifiziert, Schauspieler, die nur so tun als ob. Die Häuser und die unmittelbare Umgebung wirken wie Kulissen, von der man nur eine Seite sieht, aber nicht solide sind. Der Wahrnehmende nimmt dies in aller Deutlichkeit wahr und dies jenseits jeden Zweifels. Niemand kann ihn dann vom Gegenteil überzeugen, denn er “sieht“, wie es ist.

Wahrnehmungen in der Dissoziation

Das klingt völlig irreal und einfach unmöglich, kaum zu glauben und nur eine Spinnerei? Solche und ähnliche Eindrücke nehmen jedoch viele Menschen jedes Mal wahr, sobald sie in einen dissoziativen Zustand geraten. Hierbei erinnere ich an meine eigenen Wahrnehmungen innerhalb eines dissoziativen Zustandes, wie beispielsweise in meinem Artikel “Aktiviertes Sehen mit Statisten“. Ebenso in meinem Buch, in dem mehrere Personen darüber sprechen, was sie in dissoziativen Zuständen wahrgenommen haben. Interessanterweise decken sich hier viele Wahrnehmungen, sodass man nicht mehr von einer individuellen Halluzination ausgehen kann. Die Anwendung der Dissoziation demonstriert nicht nur eine andere Wirklichkeit, sondern geht weit über das hinaus, was uns so vertraut und alltäglich erscheint.

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Die Wahrnehmung in solchen Zuständen zeigt also, dass viele Menschen im Umfeld nur eine Rolle spielen. Sie sind bewusste Schauspieler, die nur so tun, als würden sie das sein, was sie vorgeben. Wer etwas vertrauter mit der Dissoziation ist, der wird zudem wahrnehmen können, dass offenbar zwei Arten von Menschen auf unserem Planeten existieren: Menschen und Statisten.

Die Menschen sind für gewöhnlich unbewusst und wissen nicht, was in ihrem Umfeld wirklich geschieht. Sie durchschauen nicht die Spiele, die hinter den Kulissen ablaufen. Sie leben ihren Alltag, wie sie es von ihren Eltern, Freunden und Lehrern gelernt haben. Sie interessieren sich oft für Spiritualität, da ihre mangelnde Bewusstheit über die Welt, wie sie wirklich ist, ein dumpfes Gefühl bzw. eine Sehnsucht erzeugt, die sie dazu antreibt, zu hinterfragen und nach dem “Sinn des Lebens” zu suchen. Sie sind unbewusst, aber Suchende, bei dem das verschüttete Bewusstsein nach Wachstum und Bewusstseinserweiterung fragt und dies nur über die Gefühle zum Ausdruck bringen kann.

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Statisten in dieser Welt

Statisten hingegen sind programmierte Einheiten, die dazu dienen, das Wahrnehmungsfeld bzw. die Erlebnisumgebung eines beliebigen Menschen auszustaffieren, ähnlich wie im Theater oder im Film auch immer wieder Statisten und Komparsen angeheuert werden, um die Bühne nicht allzu leer aussehen zu lassen. Das Schauspiel muss möglichst perfekt sein, andernfalls wundern sich die Menschen.

Star Trek und das Holodeck

Man erinnere sich an Star Trek und seinem”Holodeck“. Ein 50 m³ großer Raum, den man betritt und daraufhin dem Computer Anweisungen erteilt, welche Umgebung er erschaffen soll. Vielleicht ein Café in Paris zu Zeiten der Jahrhundertwende? Sofort baut der Computer diese Umgebung auf, mit allem Drum und Dran, d.h. Kellner, Besucher, Barkeeper und dies auch gern mitten in einer Geschäftszone. Hunderte “Menschen” werden in nur einem winzigen Augenblick erzeugt und dienen als Füllmaterial für das Café inklusive Umgebung.

Das Auge kann den Aufbau dieser Kulisse inklusive Statisten überhaupt nicht mitbekommen, denn es geschieht geradezu mit Lichtgeschwindigkeit, mit der die Bühne erstellt wird. Nun kann man sich in dieses Café setzen und einen Kaffee mit Croissant bestellen.

Traumerinnerungen zu den Statisten

In einem Traum saß ich bei einer Feier mit mehreren Menschen an einem großen, langen Tisch. Vor mir saß eine Frau, die gerade mit mir sprach und versuchte, meine Aufmerksamkeit einzufangen. Sie schaute mich mit einem Lächeln an und zeigte dabei auf zwei Frauen, die links von ihr saßen:

“Schau dir diese beiden Frauen an”, meinte sie zu mir.

Ich sah sie mir an und sie waren vielleicht Ende 20 oder Anfang 30, ganz normal eigentlich, würde ich sagen. Sie wirkten studiert und eine von ihnen rückte zuweilen ihre Brille zurecht.

“Was ist mit diesen Frauen?”, fragte ich etwas leise, weil ich es unhöflich fand, von ihnen in der dritten Person zu sprechen.

“Diese hier ist gehostet und die andere geshared…”

Dieser Satz irritierte mich ein wenig. Eine der Frauen war also ein Host und die andere ein Sharer…? Als ich mich dies noch einmal fragte, kam mir langsam die Einsicht, was sie mir mit diesem Satz mitteilen wollte. Sie unterteilte die Menschen an diesem Tisch als Hosts und Sharer.

Hosts und Sharer

Der Unterschied zwischen diesen beiden ist nicht für jeden Menschen einfach zu verstehen, aber ich will versuchen, dies zu erläutern:

Sie wollte mir mitteilen, dass es zwei Arten von Menschen gibt, die einen sind die Statisten (Hosts) und die anderen die Menschen (Sharer). Doch wieso “Sharer” (engl.: Teilhabenene)? Das war die Frage, die mich in diesem Augenblick stark beschäftigte… bis die Antwort kam…

Wenn sich jeder Mensch in seinem eigenen Film befindet, mit Schauspielern und erzeugter Umgebung, dann muss demnach auch jeder Einzelne in seinem eigenen persönlichen Kino sitzen. Ähnlich wie es in dem Film “Matrix” dargestellt wird. Jeder Mensch ist an einer riesigen Maschine angeschlossen und liegt dabei in seiner eigenen Kapsel – und dennoch kann jeder angeschlossene Mensch dieselbe Realität (Matrix) wahrnehmen, in ihr interagieren, sich austauschen, ins Café gehen, sprich einfach darin leben.

Die Menschen, die in diesen Kapseln liegen, stehen oder sitzen, je nach dem, können also die wahrgenommene künstliche Welt miteinander teilen, sprich “sharen”. Aus dem Grund benannte die Frau aus meinem Traum die zweite Sorte Mensch als Shares, Sharers oder eben als geshared.

Es ist erstaunlich, wie kreativ das Unterbewusstsein sein kann, vor allem innerhalb eines Traumes, wenn nur ein einziger Satz so viele Informationen enthält und einen verblüffen lässt. Für meine Wenigkeit ist mir schon länger klar, dass eine Matrixbühne auch Statisten besitzen muss, um sie gebührend anzufüllen, doch hätte ich hier die Worte Hosts und Sharer nicht unbedingt verwendet, vor allem nicht der Satz “die ist gehosted und diese geshared”. Dennoch stellt dies nicht nur eine Herausforderung an den Intellekt dar, sondern auch an das ganze Weltbild, das die Anwendung der Dissoziation fragmentarisch anzubringen versucht.

Praktiker der Dissoziation

Richtig, der Praktiker der Dissoziation bekommt mit jeder gelungenen Disso-Sitzung ein weiteres Puzzlestück geliefert. Es wird nicht alles mit einem Mal auf einem Silbertablett serviert, leicht verdaulich und an einem Stück, sondern nur nach und nach. Und je häufiger ein Mensch dissoziiert und in diese andere “ver-rückte” Welt blicken lässt, desto mehr zeigt sich eine viel größere Realität hinter dem, was wir als den Alltag bezeichnen.

Diese größere Realität, die die Dissoziation darzustellen versucht, ist jenseits dessen, was uns gelehrt wurde. Und ihre Botschaften unternehmen den ständigen Versuch, zu demonstrieren, dass es eine größere Realität gibt, die wir nicht normalerweise nicht erkennen.

Verstand und Matrix

Wenn die Matrix eine Umprogrammierung oder ein Update erhält, wirken manche Menschen wie ausgewechselt. Vielleicht verhalten sie sich plötzlich als zuvor. Gerade in der jetzigen Zeit innerhalb einer Krise, in der man sich über das Verhalten vieler wundert. Sie legen Verhaltensweisen an den Tag, die man nicht begreifen kann, fernab von Logik und gesundem Menschenverstand. Was vorher als fest und sicher galt, wird plötzlich mit einem Mal unsicher und gilt nicht mehr als gegeben. Die gewohnte Programmierung ist plötzlich verschwunden und viele scheinen neu programmiert worden zu sein. Eine solche Aktion ist jedoch nur möglich, wenn ein gewisser Bestand an Lebewesen eine Umprogrammierung erfuhr. Von einem Tag zum anderen ist alles plötzlich anders. Die Statisten sind jederzeit offen für ihre Neuprogrammierung, da es ihre Natur ist.

Kann man Statisten hacken?

Doch stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage: Kann ein Statist auch von einem Menschen programmiert werden?

Eine sehr interessante und reizvolle Frage! Zumindest innerhalb eines Traumes ist es möglich, auftauchende Traumcharaktere zu beeinflussen oder zu manipulieren. Insbesondere so genannte “Oneironauten” oder luzide Träumer können zuhauf davon berichten, wie sie Personen innerhalb ihres Traumes manipulieren konnten, wie es ihnen gefiel. Sie befahlen ihnen, zu verschwinden, sich zu verwandeln oder sexuell großzügig zu sein. Der Möglichkeiten innerhalb eines Traumes sind hier keine Grenzen gesetzt. Doch wie verhält es sich im Alltag?

Kann ein Statist im Alltag von einer einzelnen Persönlichkeit umprogrammiert und beliebig gesteuert werden? Müsste dazu der Alltag nicht ein Traum sein? Ist denn der Alltag auch ein Traum? Und wenn ja, wieso kann man dann andere Charaktere nicht beliebig steuern?

Gelegentlich schreiben mir Menschen, die in ihren Dissoziationssitzungen die deutliche Wahrnehmung besaßen, dass sie Schöpfer ihres eigenen Umfeldes sind. Beispielsweise schrieb mir auch eine Frau, die erklärte, dass sie eine große Menge an psilocybinhaltigen Pilzen zu sich genommen hatte. Sie erkannte, während ihres “Trips”, dass sie der Schöpfer ihrer Realität sei und ihr ganzes Umfeld und alle Menschen von ihr selbst erschaffen worden waren. Als ihre “Reise” vorüber war, war alles wieder beim Alten und sie war erneut in den Alltag integriert. Doch eine Frage blieb ihr offen: “Wenn ich all die Menschen selbst erschaffen habe, warum erschaffe ich sie mir so nervig und widerspenstig?”

Traumcharaktere im Traum

Richtig, in einem Traum wäre dies anders. Dort könnte man die Charaktere in seinem Umfeld einfach befehlen, was sie tun und was sie zu lassen haben. Doch ist dies überhaupt möglich?

In einer anderen Erfahrung mit der Dissoziation erlebte ich einen sehr interessanten Zustand, den man als Ergänzung betrachten könnte. Denn in dieser hatte ich so lange dissoziiert, dass ich wieder einmal in einen erhöhten Bewusstseinszustand geriet. Darin befand ich mich gerade in einem Café und beobachtete die Menschen, die an mir vorüberzogen. Interessanterweise spürte ich, wie ich eine Art Kanal oder Verbindung zu vielen dieser Menschen aufbauen konnte. Ich fragte mich in diesem Moment, ob man die Statisten unter ihnen “hacken” könnte, d.h. ist es möglich, in ihr “Bewusstsein” einzudringen und sie dann, ähnlich wie Traumcharaktere oder andere Computer, zu manipulieren?

In diesem Moment gelang es mir nicht, aber ich bekam irgendwie die innere Gewissheit, dass es tatsächlich möglich ist. Nur, wie dies tatsächlich funktioniert, war nur noch unklar. Gewiss mag sich der eine oder andere nun fragen, wer steuert denn die Statisten in unserer Alltagsrealität? Ist es überhaupt möglich, dass jemand Zugriff auf die Programmierung der Statisten besitzt?

Mit diesen Fragen möchte ich an dieser Stelle schließen. Es bleibt jedem selbst überlassen, diesen Artikel als Unsinn zu betrachten oder innerlich zu verstehen, dass die Dissoziation auf Wege hinweist, die unsere kühnsten Erwartungen übertreffen.

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Dissoziation: Die Lektion über Statisten dieser Welt

Author: Matrixblogger

Der Matrixblogger ist Autor, Bewusstseinsforscher, Berater und Blogger, hat bislang neun Bücher veröffentlicht und ist bekannt aus Fernsehen, Radio, Interviews, Vorträge, Literaturwettbewerben, Workshops und vielen anderen Aktivitäten. Seine Interessen gelten der Bewusstseinserweiterung, außerkörperliche Erfahrungen, luzides Träumen, die Dissoziation, die Matrix und die Aktivierung der Zirbeldrüse.

1 kommentiert zu “Dissoziation: Die Lektion über Statisten dieser Welt

  1. Hallo Jonathan
    Diese Statisten, da interessiert es mich, da es ja so viele von den geben soll, wenn diese z.B. LSD zu sich nehmen wurden, oder jemand schmeißt das ins Glas und die trinken das ohne es zu wissen, oder die rauchen DMT, würden diese Statisten dann auch ein Trip haben?

    Diese würden sich auch nicht für Bewusstseinserweiterung interessieren, oder werden die auch dazu programmiert, damit die so tun ob?

    Habe mal in einem Buch gelesen das die Aborigines sagen die wären die echten Menschen, und die anderen nennen die, “schlafende”…Hab das so verstanden das die anderen einfach zu dolle mit dem Ego beschäftigt sind, die schlafenden… aber das so viele Statisten unterwegs sind bedeutet auch das fast alle um einem Statisten sind, wie Freunde, Partner eigentlich alle…

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