Die wahre Bedeutung von Ostern

Für gewöhnlich ist Ostern die Zeit der Wiederauferstehung Christi, sprich, Jesus wurde beerdigt, nachdem er tot vom Kreuz genommen wurde, tauchte jedoch drei Tage später wieder bei seiner Geliebten Maria Magdalena und danach bei seinen Jüngern auf. Eine spannende Geschichte, wenn man einmal bedenkt, dass der wahre Jesus wahrscheinlich überhaupt nicht am Kreuz gehangen hatte, sondern nur sein Doppelgänger. Das Interessante an Ostern ist, wenn ich das innere Wissen befrage, welche Bedeutung Ostern tatsächlich hat, kommt etwas ganz anderes dabei heraus! Jesus kommt darin nicht alleine vor! Nun gut, der eine oder andere mag sich schon gefragt haben, was hat es mit den Eiern und dem Osterhasen auf sich habe, sprich: Was hat Jesus mit Eiern zu tun? Ich versuche das im Folgenden aufzulösen.

Der Osterhase tauchte laut Geschichtsbüchern das erste Mal im 17. Jahrhundert auf, als ein gewisser Georg Franck von Franckenau unbedingt dem Volk mitteilen musste, dass zu viele Ostereier nicht gut für die Verdauung seien. Es ist somit ein Hinweis, dass der Osterhase mit seinem Korb voller Ostereier schon lange Zeit in den Köpfen der Menschen herumspukt. Interessanterweise gibt es hierzu aber nicht nur den Osterhasen, sondern auch andere Tiere wie Füchse, Hähne, Störche, der Kuckuck und andere Tierchen, die die Eier brachten bzw. versteckten. Die Tradition mit den Ostereiern wurde also mit der Wiederauferstehung vermischt, indem einfach behauptet wurde, der Hase sei das Symbol für die Wiederauferstehung. Natürlich ist dies ziemlich unlogisch, aus diesem Grund eine Verbindung zur Wiederauferstehung Christi zu ziehen, denn es gab ja noch all die anderen Tierchen. Wo sind diese denn hergekommen und sind sie auch das Symbol für die Wiederauferstehung? Offensichtlich wurde also der Osterhase und die Wiederauferstehung Christi miteinander vermengt und zu einem einzigen Fest verbunden. Gibt es hierfür einen Grund?

In erhöhten Bewusstseinszuständen trifft man immer wieder auf eine ganz spezifische Sache, zumindest darf ich es von mir behaupten, nämlich, dass man sich selbst in einer Art elastischen, organischen Hülle wiederfindet. Sie umgibt uns wie eine Membran und kann von jedem wahrgenommen werden, der sein Bewusstsein so weit nach außen sendet. Es gibt nicht viele literarische Quellen, die von dieser Hülle berichten und wurde darin mit unterschiedlichen Namen betitelt: Matrixhülle, Gewebekapsel (Jane Roberts), Kokon (Carlos Castandeda), Membran (J. Dilas). Sicherlich gibt es noch die eine oder andere Quelle, aber diese ist mir nicht bekannt.

Jane Roberts: “Die Gewebekapsel, von der ich früher gesprochen habe, umgibt jedes lebende Bewusstsein. Bis zu einem gewissen Grad könnte es mit einer Extraschicht von Haut verglichen werden, die den physischen Körper umgibt, außer dass sie auf eurer Ebene nicht in der gleichen Weise gebildet worden und unter gewöhnlichen Umständen für euch nicht sichtbar ist. Eigentlich handelt es sich um eine Feld-, das heißt um eine Grenze. Sie beschützt das innere Selbst, indem sie als Schranke fungiert, welche die Energie des Gesamtselbst unter Kontrolle hält und sie davor bewahrt, zu versickern. Gleichzeitig beschützt sie das Gesamtselbst vor bestimmten Strahlungen, die euch aber hier nicht betreffen. Kein lebendes Bewusstsein existiert auf irgendeiner Ebene ohne von dieser Gewebekapsel eingefasst zu sein. Natürlich ist die Kapsel auf keiner Ebene solide. Für einige Bewohner anderer Ebenen, die Zugang auf eure Ebene haben, ist alles, was sie von euch sehen können, diese Kapsel…”

C. Castaneda: “Er skizzierte kurz noch einmal die Wahrheiten über das Bewußtsein, dass der Mensch aus den Emanationen des Adlers geschaffen und im wesentlichen eine Blase leuchtender Energie sei; jeder von uns sei von einem Kokon umhüllt… Für einen Seher sind die Menschen leuchtende Wesen. Unsere Leuchtkraft besteht aus jenem Teil der Emanationen des Adlers, der in unserem eiförmigen Kokon eingeschlossen ist…”

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J. Dilas: “Dissoziationserfahrung 1: Es war stockdunkel und ich konnte nichts erkennen. Ich drückte meine Ellenbogen zur Seite und plötzlich spürte ich einen Widerstand! Dann nahm ich meine Hände nach vorn und fühlte dort den gleichen Widerstand. Es schien eine Art dehnbare Wand zu sein, so wie eine Membran oder elastisches Gummi. Es bestand aus einem Gewebe. Assoziationen zu einem Kokon kamen mir in den Kopf. Eventuell war es ein Schutzschirm, um mich vor irgendwas zu bewahren. Ich konnte es nicht sagen. Dann streckte ich meine Hände nach vorn aus und als ich gegen die Wand dieser seltsamen Membran stieß, drückte ich mit aller Kraft dagegen, aber ich konnte sie nicht durchdringen. Immer fester drückte ich, doch es geschah nichts. Also nahm ich nur den Zeigefinger der rechten Hand, weil es das spitzeste war, was ich in diesem Moment aufbieten konnte. Vorsichtig piekte ich mit dem Finger hinein und drückte und drückte. Der Schirm dehnte sich mehr und mehr, bis er irgendwann nachgab…”

Dissoziationserfahrung 2: Plötzlich fing alles um mich herum zu vibrieren an! Die wahrgenommene, fremde Traumwelt verschwamm, büßte immer mehr an 3-Dimensionalität ein und verwandelte sich nun offensichtlich in eine flache, zweidimensionale Welt. Nach wenigen Sekunden war diese Welt nur noch ein Bild, ein Gemälde, das irgendwo an einer Wand hing. Ich schaute mich um. Dieses Gemälde hing in einem schwarzen Raum, in dem ich nichts Weiteres erkennen konnte. Alles war Schwarz. Doch im nächsten Moment vibrierte wieder alles um mich herum und um mich her baute sich die Membran auf! Zuerst sah ich sie über mir, wie sie sich Stück für Stück zusammensetzte, als würde ich in einem Ei stecken, das von außen von jemandem zusammengepuzzelt wird. Ich musste nicht lange warten und erkannte nun, wie ich erneut von der gewebeartigen Membran umgeben war. Ich streckte wieder meinen Arm aus und berührte das Gewebe mit meinem Finger. Kaum hatte ich es berührt, erschien etwas an der Innenseite der Membran. Es war ein Teil der Traumwelt, die ich soeben wahrgenommen hatte!”

In dem Film “Die Matrix“, der 1999 in die Kinos kam und eine kurzzeitige, esoterische Kultwelle ausgelöst hatte, beschrieb innerhalb des Films eine Realität, in der Maschinen die Menschen versklavt und in eiförmige Behälter gesperrt hatten, um sie künstlich im Schlaf zu halten. Die Menschen waren computertechnisch miteinander vernetzt und befanden sich in einer computergenerierten Realität des 21. Jahrhunderts, sprich unserer Gegenwart, in der sie ein normales Leben führten, während sie unwissentlich als Batterie für die Maschinen in der Zukunft im Jahre 2199 genutzt wurden. Gewaltige Felder wurden gezeigt, in denen Menschen zu Millionen in solche Kapseln gehalten wurden, nur um als Batterien zu dienen. Die Regisseure, die Wachowski-Brüder, hatten für ihren erfolgreichen Film ausgiebig esoterisches Wissen zusammengetragen und in dem Film verarbeitet. Hierbei erzeugten sie nicht nur Assoziationen zu den Eiern, sondern auch mit dem Auserwählten namens Neo, der die Maschinenherrschaft in der Zukunft besiegen sollte, eine Verbindung zu Jesus. Die Wachowskis haben also ebenfalls erkannt, dass es eine Verbindung zwischen Jesus und den Eiern zu geben scheint – was in unserer Realität als Osterfest bezeichnet wird. Interessanterweise strahlt Pro 7 momentan zum Osterfest 2010 sogar die Matrix-Trilogie im Fernsehen aus. Der Programmdirektor schien hier eine kleine Intuition ausgelebt zu haben.

Anhand all dieser Auszüge erhält man eine ungefähre Vorstellung dieses Eies, von dem wir offenbar umgeben sind, aber im normalen Alltag nicht wahrnehmen können. Wenn ich nun das innere Wissen nach dem Osterfest befrage, bekomme ich zur Antwort, dass die bunten Eier symbolisch für unsere Membran stehen, in der wir uns befinden, und dass die Wiederauferstehung Jesu’ symbolisch für das Individuum steht, welches auf seine Wiederauferstehung wartet. Der Osterhase ist somit scheinbar an dieser Stelle der Platzhalter für etwas anderes. Etwas, das nicht genannt werden kann. Ich kann leider nicht herausfinden, welches Wesen oder welche Kraft der Osterhase hier vertritt, jedenfalls ist er ein austauschbares Element, das sich meiner Ansicht nach außerhalb der Membran befindet. Für uns ist es also nur möglich, eine fiktive Gestalt zu verwenden, wie eben den Osterhasen, der auf zwei Beinen läuft und diese Eier verteilt. Wenn ich nun mutmaßen müsste, würde ich sagen, dass der Osterhase für denjenigen steht, der die Eier erschafft und verteilt. Somit fällt ihm definitiv eine Schöpferrolle zu, wenn man die Eier mit der menschlichen Membran gleichsetzt.

Ich hoffe, dass ich einigermaßen auf den Punkt bringen konnte, was die wahre Bedeutung von Ostern ist. In diesem Zusammenhang möchte ich nicht behaupten, dass dies der Weisheit letzter Schluss ist, jedenfalls kommt es dem viel näher als das, was man uns zu erklären versuchte, wenn der Osterhase zur Sprache kam. Wie viele von uns wissen, haben die Missionare in der Vergangenheit so viel heidnisches Wissen verändert und für ihre Zwecke benutzt. Somit kann ich mir gut vorstellen, dass auch das Osterfest entsprechend in der Bedeutung verändert wurde.

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Quellen:
“Wirklichkeit der Psyche”, Jane Roberts
“Das Feuer von innen”, Carlos Castandea
“Träume, Traumanalysen und alternative Realtäten”, J. Dilas
“Die Matrix”, DVD, Wachowski-Brüder 1999, mit Keanu Reeves

5 Kommentare zu “Die wahre Bedeutung von Ostern

  1. hallo jonathan,

    dein bericht und deine erfahrungen können es erklären warum es die tradition der ostereier gibt.
    vieleicht symbolisieren die vielen tiere die früher die ostereier versteckt haben,das jedes lebewesen von einem “ei” umgeben ist.
    aufjedenfall eine sehr interessante erklärung von dir.

    liebe grüße,
    marco

  2. Hallo Marco,
    das Osterfest ist, wie Amelie bemerkte, ursprünglich ein Fest der Kelten gewesen. Die Christen haben versucht, ihr Fest über das Osterfest zu pressen, was ihnen nicht allzu gut gelungen ist. Die Kelten hatten eine wesentlich bessere Verbindung zum “großen Geist” als die Christen. Persönlich neige ich dazu zu glauben, dass wir nach der Entpuppung unsere Ganzheit erreicht haben.
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. Sehr interessanter Blogeintrag!
    Als ich über die verschiedenen Bezeichnungen Membran, Matrixhülle, Gewebekapsel und Kokon gestolpert bin, fiel mir gleich das “A.T.-Field” (Absolute Terror-Field) aus der Anime-Serie “Neon Genesis Evangelion” ein:
    http://wiki.evageeks.org/A.T._Field
    Das hat mich immer sehr beschäftigt, weil ich auch dachte, dass die Erde so eine Art globales Schutzschild besitzt, wie jedes einzelne Lebewesen, mit unterschiedlicher Intensität.

  4. Hallo Andromeda,
    danke für Deinen Kommentar.
    Ja, alle Lebewesen aller Art besitzen diese Hülle. Hinweise darauf tauchen immer wieder in symbolischer Form in Filmen u.ä. auf.
    Liebe Grüße, Jonathan

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