Traumnacht: Dissoziation – Der Schöpfer

Langsam entfernte ich mich immer weiter vom Planeten Erde und flog den Sternen entgegen. Während die Erde immer kleiner wurde, tauchten bald neue Planeten auf, die ich nie zuvor gesehen hatte. Wasserplaneten, auf denen sich kaum Land befand, lilafarbene und grüne Planeten, in vielen Arten und überzogen mit einem Glanz, der darauf hinwies, dass sich eine Atmosphäre auf ihnen befand. Wie Billardkugeln rasten sie an mir vorbei und je weiter ich flog, desto mehr entfernte ich mich von meinem Körper, meiner Welt, meinem Alltagsgedanken und den Menschen. Was würde geschehen, wenn ich noch weiter flog? Würde ich dann alles vergessen und mich noch nicht einmal daran erinnern können, dass ich auf dem fernen Planeten Erde einen Körper besaß, der in seinem Bett lag und seelenruhig schlief? Was würde geschehen, wenn ich ihn einfach vergessen würde? Käme ich jemals wieder zurück? Würde man mich am anderen Tage einfach nur tot im Bett auffinden?

So raste ich weiter und weiter und irgendwann erkannte ich, dass ich mich auf den Spuren des allmächtigen Schöpfers befand, der dieses Universum geschaffen hatte. Seine unfassbare und gewaltige Macht schlug mir entgegen. Er war so unendlich mächtig gewesen und hatte all diese Kugeln mit all ihren mannigfaltigen Lebewesen geschaffen, den vielen Naturen und autarken Biosphären. Für einen Moment erhielt ich das Gefühl, als könnte ich all diese Welten neu erschaffen, das Universum neu konstruieren, das Rad neu erfinden. Dann hielt ich inne. War es wirklich nötig, das Universum neu zu erschaffen? Konnte ich es besser erschaffen als der alleinige Schöpfer? War es nicht bereits perfekt von ihm erschaffen worden? Ich beobachtete den Lauf der Planeten um die Sonnen und erkannte, dass er wirklich alles perfekt in wunderbarer und magischer Weise erschaffen hatte. Er hatte uns in ein gemachtes Bett gelegt und uns stand es frei, damit umzugehen, wie immer wir wollten. Für ihn waren es vielleicht nur Gedanken, die all das erschaffen hatten, bevor er in ein anderes, leeres Universum weiterzog, um dort mit seiner heilvollen Tat weiterzumachen. Nein, es war nicht nötig, dieses Universum neu zu erschaffen! Er hatte tatsächlich perfekte Arbeit geleistet. Und nicht nur das. Ich erkannte, dass das ganze Universum in einem gewaltigen, gigantischen Wesen existierte! Auch ich war Teil dieses riesigen Lebewesens, das wir als Universum bezeichnen. Richtig, es war ein Wesen…

Langsam kehrte ich wieder zurück zur Erde, flog wieder zurück in mein Haus und koppelte mich erneut an meinen Körper an und erwachte.

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3 Kommentare zu “Traumnacht: Dissoziation – Der Schöpfer

  1. Deine Erfahrungen sind enorm. Mich würde noch interessieren welche Farbe die Planeten hatten, denen du begegnet bist. Ich habe nämlich festgestellt, dass die Farbe ausschlaggebend ist für den Entwicklungsstand des Planeten. So schimmern urzeitliche Planeten eine rote bzw. gelbe Farbe ab, während blaue etwa unserem Entwicklungstand entsprechen. Grüne dagegen sind welche Technologien besitzen von denen wir nicht mal zu Träumen wagen. Außerdem können die sort lebenden Menschen auch Astral- bzw. Bewusstseinsreisende wahrnehmen. Es kann auch vorkommen, so habe ich erfahren, dass auf einem Planeten mehrere verschiedene Entwicklungniveaus gegeben sein können.

  2. Hallo Maxi,
    danke für Deinen Kommentar.
    Ich habe sehr viele Planeten gesehen und sie besaßen viele unterschiedliche Farben. Auch grüne Planeten waren darunter, blaue, gelbe und sogar rote. Versuche eines Kommunikationaufbaus habe ich nicht wahrgenommen, wenn ich beispielsweise an einem grünen Planeten vorbeikam. Bei den grünen ging ich eher davon aus, dass sie eine starke Vegetation besitzen, aber das muss natürlich überhaupt nicht so sein. Wie kommst Du auf die Annahme, dass grüne einen solch hohen Entwicklungsstand besitzen?
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. hallo jonathan,
    wow,faztinierendes erlebnis!
    da muß dir eine reise zum mond ja langweilig vorkommen.
    am interessantesten finde ich die wasserplaneten.
    die kaum landmassen besitzen.
    vieleicht gibt es da ja humanoide amphibien.
    wirklich wunder schönes erlebnis!

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