Doku-Bericht “Sirius” – ist der Außerirdische wirklich einer?

Der Film “Sirius” hat nun für ziemliches Aufsehen gesorgt. Dies ist natürlich nicht zu verdenken, denn wurde darin u.a. ein toter Außerirdischer präsentiert. Die Bekanntheit des Filmes kann natürlich von der Großpresse nicht ignoriert werden, weil viele Menschen nach Antworten verlangen. Wie auf Knopfdruck erschienen mehrere Artikel fast zur gleichen Zeit mit einheitlicher Gegendarstellung: “Das Alien ist kein Alien, sondern ein deformierter Mensch.” Auch wurde hier von der Großpresse keine Frage in den Raum geworfen oder der Sachverhalt gleichförmig präsentiert, sondern es wurde sofort im Einvernehmen klargestellt, dass es sich nicht um einen Außerirdischen handeln kann.

Somit musste man auf diskreditierende Artikel vonseiten der Großpresse nicht lange warten und diese versucht nun verzweifelt, den in dem Film präsentierten Außerirdischen als menschlichen Fötus mit genetischen Schäden darzustellen. “Der Spiegel” stürmt in dem Fall mit einem sehr parteiischen Bericht voran und stellt Dr. Greer als bewaffneten Narzisten dar, der sich nur gern im Film posieren sieht und die Zeitschrift behauptet darüber hinaus, der außerirdische Fund sei doch nur ein Fötus, der am Wiedemann-Rautenstrauch-Syndrom leide. Dieses Syndrom jedoch wird nur insofern definiert, dass gewisse Anomalien in Knochenwuchs und hormonellen Stoffwechsel vorliegen mit körperlichen Missbildungen und einem gealterten Aussehen von Geburt an, beispielsweise mit Hakennase und abnormem Haarwuchs. Wie der “Fötus” aber zu 10 Rippen kam und dieses spezielle Aussehen mit der sehr hohen Kopfform erlangen konnte und auch Kniegelenke aufweist, die ein mehrjähriges Alter besitzen, wird damit sicherlich nicht geklärt.

Da in dem Spiegel-Bericht behauptet wird, der Fötus sei 1972 aufgetaucht, hätte bei dem Aussehen bereits zu dieser Zeit für großes Aufsehen gesorgt. Warum darüber Stillschweigen bewahrt wurde, ist offensichtlich. Auch zu dieser Zeit existierten bereits Reporter und Kameras. Gewiss wären hier mehrere Berichte in den Zeitungen gefunden worden – falls es sich wirklich um einen menschlichen Fötus gehandelt hätte. Wenn über etwas nicht in den Medien berichtet wird, dann hat dies nur eine Ursache: Es soll nicht darüber berichtet werden.

T-Online erklärt beispielsweise höchst spendabel, dass der außerirdische Körper doch 91% menschlicher DNA aufweise und darum sehr menschlich sei. Doch auch hier wurde wieder sehr schlecht recherchiert, denn ein Affe besitzt zu 98% menschliche DNA – damit man einmal ein Verhältnis sieht, inwiefern dann der “menschliche” Außerirdische wirklich menschlich ist. Denn 91% ist verhältnismäßig wenig. Eine Antibaby-Pille, die nur zu 91% die Familienplanung unterstützt, wurde von keiner Frau gekauft werden! Zwar klingen 91% nach einem hohen Anteil, aber in Begriffen der Biologie und Genetik jedenfalls recht wenig. Selbst ein Vaterschaftstest mit 91% würde vor Gericht als Beweis nicht standhalten. Übrigens, und dies sei einfach mal nebenbei bemerkt, ein Schwein besitzt eine zu 90% übereinstimmende DNA mit dem Menschen und ein Schweine-Embryo sogar 98%. Wie menschlich also 91% sind, kann man sich anhand solcher Zahlen sehr gut ausrechnen. Natürlich ist nicht zu bestreiten, dass der außerirdische Freund eine humanoide Form aufweist, aber er ist kein Mensch.

Interessant fand ich, dass mehrere Pressestimmen, wie z.B. Der Spiegel und T-Online exakt die gleiche Taktik verwendeten, um den Leser auf seine Seite zu ziehen, indem sie erst einmal das Image von Dr. Steven Greer unterminierten und daraufhin ohne direkte Quellenangaben breitfächerig schrieben, dass Forscher herausgefunden hätten, dass der Außerirdische nur ein verformter Fötus sei. Selbst wenn die Mutter menschlich war und es darum naheliegt, dass der Fötus menschlich sein dürfte, besteht scheinbar kein Interesse daran, zu erörtern, ob der Vater denn menschlich war.

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Dabei wurde eindeutig mithilfe ausgiebiger Tests, mit modernsten, wissenschaftlichen Geräten, festgestellt, dass es kein Mensch sein kann und zu viele Abweichungen zu einem Menschen bestehen. Auch ist ein menschlicher Embryo bereits im 6. Monat mindestens 30 cm groß. Der vorliegende Außerirdische jedoch ist keine 13 cm groß. Mit der Größe hätte er sich niemals so weit entwickeln können, wenn er denn in einem menschlichen Mutterleib herangewachsen wäre.

Ebenso der Vorwurf, Dr. Greer würde mit diesem Film nur Geld machen wollen, ist für mich als Argument ziemlich vorgeschoben. Wenn man bedenkt, dass der Film nur mithilfe von Spenden von bis zu 200.000 Dollar finanziert und fertiggestellt werden konnte und dann im Internet für 2,99 Euro angeboten wird, so ist mir schleierhaft, warum nicht den zig anderen Unternehmern vorgeworfen wird, nur Geld machen zu wollen und das Hundertfache verdienen? Von Chemie- und Pharmakonzernen mal abgesehen, die viele Milliarden im Jahr verdienen bis hin zur Computer-, Automobil- und Nahrungsindustrie. Meiner Ansicht nach freue ich mich sogar darüber, wenn Menschen mit guten Absichten, die einen offenen Geist für Spiritualität, Weltfrieden und  Mitgefühl besitzen, in der Lage sind, mit ihren guten Absichten ein wenig Geld zu verdienen, denn wenn in unserer Gesellschaft aufrichtige Spiritualität die Wirtschaft unterstützt, ist dies der Schritt in die richtige Richtung. Und warum sollen nur jene Geld verdienen dürfen, die zumeist keine guten Absichten besitzen? Wenn der Computer nicht mehr will oder das Auto streikt und in die Werkstatt muss, bezahlt man schnell und problemlos mehrere hundert Euro, ohne, dass man der entsprechenden Industrie einen Vorwurf entgegenbrächte, doch wenn sich jemand die Mühe macht, die Existenz außerirdischen Lebens zu beweisen und den dazugehörigen Film für 2,99 Euro anbietet, dann kann es sich ja nur um Geldmacherei handeln.

Selbst großen Filmen, sprich Blockbuster, die mehrere hundert Millionen einspielen, habe ich noch niemals gehört, es handele sich hierbei nur um Geldmacherei. Nicht nur wird der Film in den Kinos zum vierfachen Preis angeboten, sondern besitzt höchstwahrscheinlich auch hundert Mal mehr Zuschauerzahlen. Aus dem Grund vermute ich, dass ein solcher Vorwurf eher der Angst vor dem Ungewissen entspringt als der tatsächlichen Annahme, es ginge dabei nur um Geld.

Interessant ist vielleicht auch die folgende amüsante Übereinstimmung, denn beispielsweise erschien der Spiegel-Artikel ganz genau am Jahrestag der großen Bücherverbrennung der Nationalsozialisten im Dritten Reich. Heutzutage werden nur keine Bücher mehr auf öffentlichen Plätzen verbrannt, sondern im Voranschreiten der digitalen Zukunft ist der öffentliche Platz nun das Internet und die Verbrennung nennt sich heutzutage “Informationskrieg” oder einfach “Mass Overwrite”. Im Moment besitzt die Großpresse aufgrund ihrer weltweiten Popularität noch einen großen Vorsprung in der Meinungsbildung und kann die kleineren Stimmen “überschrei(b)en”, doch scheinen auch hier die Tage derer gezählt zu sein, wenn sie nicht aufpasst. Aus dem Grund muss sich die Großpresse eine neue gesetzliche Regelung einfallen lassen, damit ihnen das Zepter nicht entrissen wird. Doch das muss nicht lange auf sich warten lassen…

Alternative Informationsübermittlung und entsprechende andere Perspektiven hat man zuletzt den vielen Bloggern zu verdanken, die es weltweit gibt und stets eifrig schreiben, um auch einmal andere Perspektiven und Meinungen darzustellen. Doch wie lange währt die Freude noch an, wenn es demnächst vielleicht eine neue Regelung geben wird, bei der man nur noch über jemand anderes schreiben darf, wenn man dessen Genehmigung erhalten hat? Somit dürfte ich dann zukünftig z.b. nicht mehr über den Spiegel mit seinen kreativen und oberflächlich recherchierten Artikeln schreiben, da ich über keinerlei Genehmigung verfügte. Diese Regelung soll scheinbar bewirken, dass jeder Blogger nur noch über seine privaten Belange schreiben darf, doch ein Tor ist der, der denkt, dass dies funktionieren würde.

Ich denke, damit sattelt man das Pferd von der falschen Seite auf, denn dies bewirkt, dass viele Blogger beginnen werden, sich absolut anonym im Internet zu bewegen und auch anonyme Blogs zu erstellen, damit solche Regelungen umgangen werden können. Je mehr Restriktionen dem Internet auferlegt werden, desto mehr finden auch Zuflucht auf der dunklen Seite des Internets und die allzeit ausgeklügelte Meinungsbildung der Medienriesen und Großfirmen wird somit zwangsläufig in sich zusammenbrechen müssen. Mehr noch, die Flucht auf die dunkle Seite des Internets zieht Anarchie mit sich – und ich kann mir nicht vorstellen, dass dies im Sinne gesetzgebender Regierungen steht.

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Quellen:
Sirius Evidence
Der Spiegel Propaganda
T-Online Propaganda

9 Kommentare zu “Doku-Bericht “Sirius” – ist der Außerirdische wirklich einer?

  1. Hallo Jonathan

    Ich stimme dir da voll und ganz zu und bei den 91 % DNA fällt mir sofort ein, daß auch der moderne Humanoid eventuell eine Genmanipulation von den Außerirdischen sein könnte. Also mich würde es nicht wundern, wenn es außerirdische Rassen gibt, die uns sehr ähnlich sehen.

  2. Hallo, Jonathan
    man stelle sich mal vor, das Wesen würde noch leben und vor der Kamera auf einem Tisch rumlaufen, was für eine Sensation das wäre.
    Wenn man nicht mehr über andere schreiben dürfte, müsste das ja eigentlich für alle gelten, auch für Zeitungen und deren online-Ausgaben. Ich hab mal gehört, dass es auch Netze über smartphones gibt, diese kann man gar nicht mehr kontrollieren, dann müsste man schon alle Handys verbieten.
    Bemerkenswert finde ich aber, dass die Massenmedien sich schon zu Geschichten aus dem Netz äussern müssen, sie können nicht mehr einfach alles ignorieren, und Werbung für den Film ist es allemal :-)

    LG, Uwe

  3. Hallo Uwe,
    da hast Du allerdings völlig Recht. Es ist schon ein Fortschritt, dass sie darauf reagieren müssen. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  4. “Wie nun bekannt wurde, handelt es sich bei dem Wesen um den wegen Kondomdiebstahls vorbestraften Bernd.F. F., der auch wegen weiterer Delikte angeklagt wurde, befand sich bereits mehrere Wochen auf der Flucht, als bestimmte Umstände ihn dazu zwangen, sein Äußeres dramatisch zu verändern. Er entschied sich für eine dieser neumodischen Diätprogramme. In Verbindung mit mehreren Schönheitsoperationen und Alkohol kam es zu einer konsequenten aber kontenuierlichen rückentwickelnden Reduktion seiner Größe. Wie die Kripo in Blödelstadt mitteilte, konnte der Flüchtige nur durch Zufall gefasst werden, als er mit einem “Hausfrauengerüst” bewaffnet, probierte zigaretten zu holen. F. starb im Kugelhagel, als mehrere bis zur Unkenntlichkeit bewaffnete Beamte ihn auf frischer Tat erwischten und fälschlicherweise davon ausgingen, das F. den Automaten als Terrorzelle nutzte. Somit sind die ganzen Verschwörungstheorien, die sich um F. ranken natürlich Quatsch. Der Ufogeheimdienst teilte mit, das er für Kondomdiebstahl nicht zuständig sei und verweigerte jeglichen weiteren Kommentar.”

    Ironie Off

    FF

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