Suche nach Erleuchtung: Das Angebot (Teil 10)

suche nach erleuchtung

Es war mal wieder Sonntagnachmittag und dort findet man oft Ruhe, um sich ins Bett zu legen und auf sein Inneres zu konzentrieren. Ich atmete ruhig und tief ein und aus… immer wieder… alles um mich herum hinter sich lassen… keine Alltagsrealität mehr da. Jetzt ist es Zeit, ein wenig zu reisen…

Ich fand mich wieder in den Wahrscheinlichkeitsfraktalen. Irgendwie fällt mir immer wieder auf, dass ich kurz den Faden zur Realität verlieren muss, bevor ich mich nach innen wenden kann. Ein Bruch in der Wahrnehmung bzw. ein Stolpern, sodass man den Bezug zum Alltag verliert. Die Kunst ist es hierbei, sowohl den Alltag als auch die Wahrscheinlichkeitsfraktale als gültige Realitäten zu betrachten und auch in beiden mit Selbstverantwortung und Herz leben zu wollen; insbesondere in der Gegenwart.

Während ich abermals die vielen alternativen Realitäten erblickte, wurde ich plötzlich von einer Realität angezogen. Ich war irritiert, denn bisher war es stets so gewesen, dass ich die Richtung und die Realität bestimmt hatte, aber dieses Mal zog mich etwas an. Es war wie eine Boje in der Nacht auf dem Meer, die den Blick immer wieder auf sich ziehen kann, wenn sie so rhythmisch leuchtet. Also ließ ich mich darauf ein und folgte dem Ruf…

Ich erblickte den großen leeren Raum, den ich schon aus einer anderen Erfahrung wiedererkannte. Er ist vielleicht 50 qm groß, völlig leer und nur links gibt es eine Tür. Mir fiel in diesem Raum auf, dass man sich darin nicht bewegt, sondern man ist einfach nur dort. In dem Raum stand nun eine Frau. Sie war schlank, hatte braunes, halblanges Haar und faszinierende Augen. Sie schaute mich lächelnd an und begrüßte mich:

“Ich freue mich, dass du auf mich reagiert hast und gekommen bist.”

Gehirnkicker-frequenzen-meditation-binaurale-beats

“Wer bist du?”, fragte ich.

“Wer ich bin? Ich bin eine Art Führerin. Ich habe dich gerufen, um dir Optionen aufzuzeigen.”

“Ich bin auf  der Suche nach der großen Erleuchtung. Bisher habe ich sie nicht finden können, obwohl ein Fingerschnippen von mir reicht, um sie zu erhalten… Nur will ich scheinbar nicht mit den Fingern schnippen und lieber den schweren Weg wählen”, erklärte ich ihr.

“Das ist mir bekannt”, sagte sie, “Aus dem Grund bin ich nun hier. Ich bin eine Führerin, eine, die dir ein Angebot machen möchte…”

“Ein Angebot? Worum geht es genau?”

“Es geht um mein Wissen, das ich dir anbieten kann. Meine Kenntnisse über die Realitäten, die euch Menschen fremd sind. Ich bin damit vertraut und wenn du dir die Mühe machst, weitere Menschen zu mir zu führen, werde ich ihnen alles zeigen, was sie wissen möchten. Ich werde sie mit der Umgebung auf dieser Seite vertraut machen und sie können lernen, ihre Fragen zu beantworten und einen inneren, ausgeglichenen Zustand finden. Harmonie, Wissen, Energie… alles was ein Suchender sich ersehnt”, erklärte sie mir.

“Es gibt nur ein Problem! Ich kenne keinen Menschen persönlich, der in der Lage wäre, die Wahrscheinlichkeitsfraktale aufzusuchen und diesen Raum hier zu finden, also dich zu finden… Außerdem bin ich eher ein Einzelgänger. Ich bin nicht erpicht darauf, mich führen zu lassen.”

“Das ist mir bewusst. Betrachtet mich doch als eine Fremdenführerin. Ohne euch zu bevormunden oder euch dirigieren zu wollen. Einfach nur das, was ich euch anbiete.”

“Das klingt sehr verlockend. Doch wie erwähnt, wie sollte ich andere zu dir führen können? Niemand, den ich kenne, unternimmt solche Reisen”, erklärte ich erneut.

“Dies soll nicht das Problem sein. Jeder, der mich vor dem Schlafengehen rufen wird, den werde ich abholen und in diesen Raum hier führen – oder eben in eine Realität, in der der Mensch lernen und Erfahrungen machen kann, um sich selbst weiterzuentwickeln.”

“Gut, das ist ein nettes Angebot. Ich werde darüber nachdenken…”

Sie lächelte mich an und nickte mir zu. Wenige Sekunden später fand ich mich in meinem Bett wieder.

Ich dachte über sie nach und erinnerte mich an die Serie “V – Die Außerirdischen“. Darin bekommt die Erde Besuch von Außerirdischen, die sehr große Raumschiffe über die Hauptstädte platzierten und sich über einen riesigen Videoschirm selbst vorstellten und Wissen anboten. Wer aber war diese Frau? Konnte ich ihr vertrauen? Leider hatte ich vergessen, sie nach ihrem Namen zu fragen. Somit war es nun ungewiss, ob ich sie wiedertreffen würde…

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18 Kommentare zu “Suche nach Erleuchtung: Das Angebot (Teil 10)

  1. Lieber Jonathan, ich träumte am Sonntag einige wichtige Träume, wahrscheinlich weil ich vor dem Schlafengehen auch Fragen hatte und wollte bestimmte aktuelle schwierige Lebenssituation zu verstehen, die mit einer Wohngemeinschaft zusammenhängt, in der ich zur Zeit wohne, mit zwei interessanten und begabten Musikern. Mit einem arbeite ich auch zusammen, aber wahrscheinlich wird der Versuch einer Wohngemeinschaft mit meinen geistigen Brüdern – so nenne ich sie, doch nicht mehr alzu lange dauern. In dieser Situation, wo es scheint das meine Ideale doch das erwünschte nicht bringen, wendete ich mich also mit einigen wichtigen Lebensfragen an die Engel, da ich einfach überfordert war. Interessanterweise bin ich auch an einem Meer gewesen, besser gesagt war ich dann auch in dem Meer drin, es war jedoch noch sehr Dunkel, es war in der Zeit, bevor der Tag kommt, die Sonne aufgeht. Ich begegnete kurz auch zwei andere junge Männer, die in diesem dunklen Meer geschwommen haben. Die Dunkelheit war unangenehm, ich konnte nicht sehen, was ich wollte. Ausser einigen symbolischen Bildern, die mir gut verständlich waren und ein anderes Traum gut ergänzt haben, habe ich aber mehr nicht erlebt und nicht gefunden – als ich dann wieder aus dem Meer gestiegen bin. Dein Bild mit der Boje und mit der Führerin scheint mir einen Raum geöffnet haben, den ich selber in der Dunkelheit nicht gesehen habe, aber vielleicht habe ich ihm gesucht. So scheint es mir auf jedenfall, wenn ich Dein Traum lese. Für mich ist es irgendwie so real, als ob eine Frau zu mir nach Hause kommen würde, der ich vertraue, und mir so ein Angebot machen würde. Ich denke auch nicht das es ein Problem sein sollte, das man ihr Namen nicht genau kennt. Sie sagte doch sie ist eine Fremdführerin, und zwar in einem konkreten Land, oder zumindest kann man sich dieses Land oder Reich am Meer bildhaft vorstellen – und das Meer wird doch symbolisch auch als die “Ewigkeit” – also den Raum wo unser Selbst zu Hause ist – dargestellt. Und die linke Tür hat vielleicht mit dem Herzen zu tun. Ich finde es eigentlich unglaublich, ein solches Angebot, und denke das ist keine Täuschung. Ich nehme das Angebot an und finde es toll das dies sogar auch gleichzeitig Andere können. Vielleicht machen dann auch die Anderen Erfahrungen mit eine solche Begegnung – ich sehe für mich diese Möglichkeit und Chance und Danke Dir dafür, das Du mir diesen Raum und die Fremdführerin gezeigt hast, ein grosses Geschenk! LG Sarah

  2. Also ich bin da wesentlich skeptischer, würde dies Angebot keinesfalls annehmen1 Haben wir nicht alle selbst die Macht? Und auch eigene geistige Führung, die uns unterstützt?
    Manch verlockendes Angebot hält nicht, was es verspricht, entpuppt sich vielleicht als Falle….

    Momo

  3. Hallo, Jonathan

    “Harmonie, Wissen, Energie” finde ich auch in mir. Wenn ich still werde und für eine Zeit lang reines Gewahrsein übe, ganz im Augenblick zu sein. Das empfinde ich auch wie ein inneres Leuchten, das dann aufsteigt. Danach fühle ich mich oft wieder vollkommen frei und unbeschwert. Ich erlebe dann auch immer wieder kleine Wunder im Alltag, an denen ich mich freue.

    Neulich habe ich meinem Selbst eine Lebensfrage gestellt, auf die ich keine Antwort wusste. Und dann habe ich innerhalb weniger Tage durch Eingebungen und durch ein Buch die Antwort erhalten. Fast hätte ich gedacht, so genau wollte ich es eigentlich gar nicht wissen :-)

    Alle Weisheitslehrer, die ich kenne, sagen, dass wir alle schon erleuchtet sind und dass wir alles in uns selbst haben. Das sagen wirklich alle. Es mag vielleicht fünf oder sechs Menschen geben, die ihr Erleuchtetsein vollständig realisiert haben und auch verkörpern während die grosse Zahl der Sucher, von den anderen ganz zu schweigen, mehr oder weniger unbewusst leben und mit ihrem Körper und Verstand identifiziert sind. Für mich kann die vollständige Realisierung nur darin bestehen, immer mehr seiner selbst gewahr zu sein, dessen gewahr zu sein, was schon erleuchtet ist. So wird aus dem Suchen ein Finden, und jede Suche wird schon per se als etwas falsches gesehen, weil darin der Glaube steckt, dass uns noch etwas fehlt. Kein vollständig erleuchteter würde noch etwas suchen, weil er dann an einen Mangel glauben würde, und dann wäre er nicht mehr vollständig erleuchtet, und was sollte er finden, was er nicht schon besitzt? Ein weiteres Stück Wissen etwa, eine weitere Fähigkeit? Durch diesen selbst “erglaubten” Mangel fühlt er sich dann auch nicht mehr erleuchtet und hält erst Recht an diesem Glauben fest und sucht ausserhalb von sich, anstatt seiner eigenen göttlichen Vollkommenheit gewahr zu werden.

    Diese Gedanken kommen mir immer wieder, schon seit dem ersten Teil Deiner Serie “Suche nach Erleuchtung”. In allen Teilen habe ich auch nie etwas entdeckt, was meinen Gedanken widersprechen würde, aber vieles, was sie bestätigt.

    Ich halte mich selbst für vollkommen erleuchtet, genauso wie Dich und jeden Menschen, und in manchen Momenten empfinde ich auch ein absolutes Ja zu allem und tiefe Glückseligkeit. Doch dann fängt mein Verstand wieder an, und ich glaube den Quatsch, den er mir wieder erzählt, wie begrenzt ich bin etc. Doch dann lenke ich meine Achtsamkeit wieder nach innen, und der Bann ist gebrochen. Kein Tun, kein Gedanke, nur eine winzige Bewegung im Bewusstsein, so wie das kleine Schiffsruder einen riesigen Kahn steuert.
    Es dauert nur eine Zeit, bis diese Erleuchtung auch von dem Verstand realisiert worden ist, weil der sich dagegen wehrt und er seine Kontrolle abgeben muss. Da braucht man einfach Geduld.

    So, jetzt bin ich mal alles losgeworden, was ich zu sagen hatte :-)

    Aber trotzdem, ich lese immer gerne Deine Erlebnisse, besonders sogar die über die Erleuchtung, und vielleicht finden nachts einige Änderungen in unserem Verstand oder unserer Psyche statt, ausgelöst durch das zur Ruhe kommen oder durch “Träume” etc., durch die wir uns selbst dann weniger begrenzen. Insofern werde ich das mit dem Angebot heute abend auch mal ausprobieren, damit der Verstand mal seine Grenzen kennenlernt :-)

    Herzliche Grüsse
    Uwe

  4. Liebe Sarah,
    wenn wir geboren werden, benötigen wir auch unsere Eltern, um uns an die neue Welt zu gewöhnen – solange bis wir selbständig genug sind, um unser Nest zu verlassen und die Welt eigenständig zu erkunden.
    Bisher habe ich die Fremdenführerin nicht wiedergetroffen, aber dafür habe ich eine sehr lange Erfahrung gestern Nachmittag, die ich jetzt noch verdauen muss. Ich schreibe gerade an der Ausformulierung, die schon ziemlich lang geworden ist…
    Liebe Grüße, Jonathan

  5. hallo jonathan,

    ich denke du kannst dich glücklich schätzen das du auf eine führerin gestoßen bist.ich hoffe du gibts ihr eine chance und bist nicht zu mißtrauisch.werd aufjedenfall ausprobieren sie vorm schlafen herbei zurufen,mal kucken was passiert.
    hab schon,wie ich dir schon mal geschrieben habe,von anderen gelesen die bei ihren “reisen” auf einen führer gestoßen sind.so wie ich das sehe,ist das sehr hilfreich und wird interessant werden.da so ein führer dich zu orten führen kann die man sonst nicht so leicht erreichen kann usw.

    was du bei “der austausch” geschrieben hast erinnert mich an lesungen im gedächtnis des universums.das besondere an dieser art der erfahrung ist,daß man die realität der historischen ereignisse mit den augen eines wesens wahrnimmt,das sie erlebt hat.das heißt das du dann das empfindest und wahrnimmst so wie die person die es damals erlebt hat,als wärst du diese person.ich kann mir gut vorstellen das das was du erlebt hast wirklich statt gefunden hat.

    danke für deine erlebnisse,es ist mir immer wieder eine freude sie zu lesen.
    liebe grüße,
    marco

  6. hallo jonathan,

    ich hab mich mal ein bißchen mit den maya kalender und den dazugehörigen tagesqualitäten beschäftigt.
    die passen sehr gut zu mir und sind meiner meinung nach viel besser als astrologie oder sonst was.bis jetzt haben sich auch die wenigen leute die ich damit konfrontiert habe,sehr positiv darauf reagiert und sich darin wiedergefunden.
    hab mir mal dein sonnenzeichen usw. angekuckt und finde das es sehr gut zu dir paßt und ich mußte ein paar mal schmunzeln.natürlich kenne ich dich nicht wirklich.
    dein sonnenzeichen ist hirsch (kiej)
    osten:vergangenheit= kawoq
    süden:weibliche seite= Imox
    norden:männliche seite= aaj
    westen:zukunft= tz´ikin
    dein ton ist die 4
    deine trecena/welle: kAT

    wenn du mal lust hast dir die entsprechende bedeutung durchzulesen kannst du das hier machen.
    http://www.rainbowpower.net/
    dauert 5 minuten und ist sehr interessant.

    noch zur erklärung:
    alle sonnenzeichen sind teil der qualitäten die einfluß auf deine persönlichkeit haben.
    also kiej,kawoq,imox,aaj,tz´ikin mal durchlesen.

    der ton 4 hat auch einfluß auf deine
    persönlichkeit,also durchlesen.

    die trecena/welle ist bei dir das sonnenzeichen kat und hat auch einfluß,also auch lesen.
    es gibt 13 töne,desto höher der ton desto großer der einfluß der trecena/welle.

    wenn du auf die entsprechende seite gehst,siehe oben,mußt du unter die 20 nahuales kucken.anklicken und dann dein entsprechendes sonnenzeichen hirsch(kiej)anklicken.
    da stehen dann auch die restlichen vier siegel die dazu gehören.

    deinen ton findest du auf der seite unter,die dreizehn töne.

    um dein sonnenzeichen zu berechnen kannst du auf der seite:
    http://www.mayakalender.net
    einfach dein geburts datum eingeben.wer VOR SONNENAUFGANG geboren ist, für den trifft das nahuales (sonnenzeichen) des vortages zu.
    hoffe ich hatte dein korrektes geburtsdatum und ich bin davon ausgegangen das du nach sonnenaufgang geboren wurdest.

    bei mir hat es wunderbar gepaßt und den paar wenigen die ich mit sowas konfrontieren konnte.
    da du mir mit deiner seite so viel freude bereitest,dachte ich mir,das wär vieleicht was,was dir freude bereitet.auf jedenfall eine gute möglichkeit um über sich selbst nachzudenken und der selbstreflektion.

    liebe grüße,
    marco

  7. Hallo Jonathan,
    Uwe beschreibt es so schön! Wir haben wirklich alles in uns.
    Mich macht es traurig, wenn sogleich derartige Angebote ohne Hinterfragen, mit einer gewissen Arglosogkeit angenommen werden.
    Ja, was kann passieren? Weiß ich nicht. Zumindest geschieht etwas mit deiner Souveränität, du gibst sie ab/auf. Spätestens dann, wenn du beeindruckt bist von dem, was dir da vielleicht gezeigt wird, beginnst dann alles zu glauben. So wird man schnell unglaublich manipulierbar.
    Es ist so, wie im Wachleben. Viele Menschen wollen durch andere alles geregelt bekommen. Was ist das Ergebnis? Unzufriedenheit, Bewusstseinskontrolle, Depressionen, Wut und tausend Dinge mehr. Alles nur, weil das eigene Hinterfragen und die eigene Verantwortung abgegeben wird.
    Wir leben doch in Zeiten, wo sich selbst alles öffnet durch die neuen einflutenden Energien. Wenn wir mit offenem, wachem Geist die Welt betrachten, spüren wir die Magie, erkennen uns selbst immer besser.
    Ich gebe meine Macht nicht mehr ab!
    Jonathan, bei dir sehe ich ja keine Gefahr, aber wenn dies wirklich klappt, kann es eine große Ablenkung und Fehlleitung für viele Menschen bedeuten, die sich darauf einlassen. Dabei will ich der lieben Schönäugigen nicht mal schlechte Absichten unterstellen.

    Liebe Grüße
    Momo, die vielleicht übertreibt?

  8. Hallo Uwe;

    vielen lieben dank dass Du uns daran erinnerst, dass alles bereits in uns ist. Man kann es nicht oft genug gesagt bekommen. Bis wir es uns dann selber sagen und es annehmen. Grenzen gibt es nicht. Nirgens!! (Das ausgerechnet ich Zweifler das hier schreiben kann heist schon was)

    Hallo Jonathan;

    bin schon sehr gespannt auf Dein Erlebnis. Im Übrigen wollte ich mich noch mal bedanken für Deine Erklärungen der Parallel-Welten und freue mich schon riesig auf Dein Essay!!

    Lieben Gruß von mir an Euch.

  9. Ihr lieben Freunde alle,

    ich weiß nicht was Euch so skeptisch macht? Alles ist ein Spiel, verlieren kannst du nur, wenn du dein Ichbewusstsein verlierst – und den Kontakt zu deinem eigentlichen, allwissendem Wesen. Nehmen wir mal an; die Schöne mit den Traumaugen ist ein Biest und existiert auf einer anderen (höheren) Bewusstseinsebene als ich und will mir Böses. Dazu muß sie erst mal ihre Karten ausspielen, sich verlockend machen und sie muß genügend Gier in mir nach der tollen Bewusstseinserweiterung- die sie verspricht- wecken, dass ich kritiklos alles hinunterschlucke.
    Dumm gelaufen, wenn es so wäre, aber recht geschieht mir dann! Habe ich doch alle jene feinen Warnsignale nicht beachtet (aus Gier) wo meine Erfahrung bereits eine andere war. Es ist wie beim Finanzskandal. Die Gier macht die Menschen blind und sie kaufen noch das sinkende Schiff, wenn es nur Rendite verspricht.
    Nein, diese Gier habe ich abgelegt, also würde ich nicht auf alle Versprechungen hereinfallen. Aber lernen könnte ich auch in diesem Fall und wertvolle Erfahrung daraus sammeln. Ein Wesen, welches aus niederen Motiven heraus handelt, hat nur Zugriff auf einen selbst, wenn man damit einverstanden ist.
    Nein, ich habe keine Angst. Wovor denn? In der Zeitlosigkeit existiere ich bereits als das fertige Idealbild – und nicht geschossen, ist auch daneben.
    Ist es aber ein ernsthaftes Angebot -aus Liebe heraus, um helfen zu wollen, so werde ich es auch fühlen können. Dann wird nichts meiner bisherigen Erfahrung widersprechen, dann wird sich eine weitere Tür im Advent-Kalender meines Lebens öffnen und manche Wege werden eine neue Richtung bekommen.
    Wenn ein Motiv nicht lauter ist, so ist es auf allen Ebenen zu spüren, auch wenn man noch nicht so hoch entwickelt ist, fühlt man die Unstimmigkeiten. Soviel zum Selbstvertrauen.
    Man wird ja noch träumen dürfen ?
    Liebe Traumgrüße
    Peter

  10. hallo jonathan,
    hallo allerseits,

    wundert mich das hier so eine ablehnung gegen die “führerin” herscht.man kann das angebot doch erst mal annehmen und dann weitersehen.es ist richtig das alles bereits in uns ist,aber befinden wir uns nicht auf einer reise,mit unglaublich vielen mitreisenden?ich kann mir auch nicht vorstellen das diese “führerin”,jonathan hinters licht führen kann,zumindest nicht für lange zeit.vieleicht wird man irgentwann auf wesen treffen die es nicht gut meinen,sollte man deshalb alle ablehnen die einen begegnen?
    der alte mann,der kobold usw. waren bis jetzt doch alle fantastisch.den alten mann könnte man auch als “führer” bezeichnen,oder?
    aber das ist nur meine sicht,alle wege führen zu ….
    liebe grüße,
    marco

  11. Hallo Peter,

    Ablenkung vom Wesentlichen, dass ist die größte “Gefahr” dabei. Wenn man fasziniert durch fremde Welten reist, so mag das zwar auch das Bewusstsein erweitern, aber es lenkt dich von dir selbst ab.
    Wir sollten uns eins fühlen, als Menschheit und mit der Erde als Mutter verbunden. Da warten die Aufgaben und das ist auch die Lösung, die ich sehe. Wie willst du die Einheit fühlen, wenn du durch Welten reist und noch mehr dich aufspaltest und verzettelst? Ich denke, die jetzige Zeit ist auch viel zu kostbar, um sich solchen Dingen zu widmen.
    Nun ja, jeder sieht das eben auf seine Weise.

    Liebe Grüße
    Momo

  12. Liebe (r?) Momo,

    das Wesentliche? Was ist das eigentlich? Mir scheint, erst wenn ich meine Möglichkeiten erkannt habe, kann ich für andere Menschen (Seelen) wirklich eine Hilfe sein. Buddha hat gegen Ende seines Lebens zu seinen Jüngern gesagt, dass er- nachdem er schon etwa 10x seine Einsichten neu formuliert hatte – sie, wenn ihm Zeit genug bliebe, er sie stets wieder neu formulieren würde. Das heißt wir erweitern ununterbrochen unsere Erkenntnisse und Fähigkeiten zum eigenen und zum Nutzen anderer. Wir alle sind gottlob sehr unterschiedlich in unserer Grundausstattung. Das Wesentliche für mich ist, diese persönlichen Fähigkeiten zu erproben, auszubauen, zu vervollkommnen. Alles, was mir widerfährt sind für mich Bausteine in einem riesigen Puzzle. In manchen Teilen kann ich schon ein Bild, eine Idee erkennen, andere sind noch wie Blütenblätter im Wind und haben noch keinen festen Platz. Mutter Erde ist mir sehr lieb (passionierter Hobbygärtner), aber auch sehr eng. „Lösung“ die da wartet liegt für mich allein schon im Wort. Loslösen, weitere Horizonte sehen, die Erde unter den Füßen haben, den Geist im Himmel ist kein Widerspruch für mich. Vielleicht ist gerade das mein Baustein, den ich hinzufügen möchte, so wie Jonathan das auch auf seine Weise so wunderbar macht. Bewusstseinserweiterung ist Selbstfindung für mich, Einheit in der Vielfalt zu finden – eine Bestätigung des göttlichen Ursprungs aller Dinge.

    Alles Liebe und danke für deine Zeilen, die mich zum Nachdenken gebracht haben.
    Peter

  13. Da ist was dran, was Momo sagt… so hatte ich es noch nicht gesehen…

    Finde aber, was Peter sagt ist auch goldrichtig. Es ist glaube ich eine Frage der Herangehensweise. Ich persönlich finde, ausserkörperliche Reisen bieten die Chance sehr schnell seelisch zu wachsen. Es fängt ja schon damit an, dass man erkennt, dass wir mehr als nur Fleisch sind. Und ich bin davon überzeugt, dass man im Zustand der Ausserkörperlichkeit sowohl viele wunderbare Welten besuchen kann wie auch sehr schnell seine Mitte finden, zu sich selbst und zum Ursprung zurückkehren. Weil man dann seine Schwingungsfrequenz leichter erhöhen kann, bis zum höchsten, wo dann nichts mehr ist, nur reines Bewusstsein, dann wieder nicht, dann sowohl als auch und dann weder noch. Und dadurch das wesentliche (die Eigenschaftslosigkeit) erkennen. Doch solange ich eine Form und Persönlichkeit besitze, möchte ich mich austoben. Wozu sind wir sonst hier?

    Lieben Gruß an Euch alle. Eure Worte bereichern mich jedes mal. Danke dafür.

  14. Lieber Louis,

    es ist nicht so, dass ich „Die Antwort“ weiß. Nicht mal für mich selber. Deshalb bin ich Momo dankbar, dass sie Fragen aufwirft, wo ich keine sehe. Das zwingt mich einfach zum Nachdenken, zum Standpunkt bestimmen. Den vertrete ich dann gerade mal solange, bis ich es besser weiß. Ich versuche an alles von außen und von innen heran zu gehen. Wenn ich die Umrisse erkennen kann, kann ich zumindest die Form bestimmen, auch wenn ich den Inhalt noch nicht kenne. Wenn ich einen Teil des Inhalts kenne, interessiert mich – wo sind die Grenzen?
    Für Jonathan habe ich mich gerade mal in der ersten Klasse eingeschrieben, was die AKE angeht. Das ich aber bereits einige solche Erfahrungen machen durfte, führe ich auf meine Sehnsucht nach Erkenntnis zurück.
    Ich bin davon überzeugt , dass wir Geistwesen sind, die einen materiellen Körper haben, die sich – mangels anderer Tradition – mit diesem Körper identifizieren. So habe ich immer Berichte gesucht, die meine eigenen Erfahrungen bestätigen. In mir war immer das Gefühl, dass es etwas außerhalb von mir gibt, was aber – wie ich später feststellen musste, eigentlich innerhalb von mir ist und immer schon da war.
    Die Erfahrungsberichte Jonathans zeigen in packender Weise, dass es sich – trotz unterschiedlicher Bezeichnungen – prinzipiell stets um das Gleiche handelt, die Befreiung des Geistes aus der materialistischen Weltsicht. Die Einheit, die hinter allen Wesen und Glaubenssystemen steht und seine (Jonathans) spezifische Art und Weise (von vielen Möglichkeiten) diese „Noosphäre“ wie schon Teilhard de Jardin es nannte, zu erreichen.

    Wie immer es einem Menschen gelingt über seine körperliche Wahrnehmung hinaus zu gelangen; er ist sicher einen Weg großer Selbstdisziplin, besonders großer Sehnsucht und schmerzvoller Selbsterkenntnis gegangen.
    Die Art jeder Erfahrung aber wird immer ein Spiegel des persönlichen „Selbst“ sein, denn wir ziehen nur an, wonach wir uns sehnen. So gesehen freue ich mich jedes Mal über Jonathans Berichte, weil seine Erfahrungen so speziell seine Persönlichkeit reflektieren. So können wir wunderbar voneinander lernen, weil jeder Bericht ein Zeichen dieser Sehnsucht ist, die uns Suchende im Grunde alle verbindet.

    Ich danke euch allen, dass ihr euch die Mühe macht zu antworten, aber oft wird man sich erst beim Schreiben klar, wo man eigentlich steht.

    Ein nachdenklich, heiterer
    Peter

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