Dissoziation: Dissoziationsstörungen

In der Psychologie wird die Dissoziation nur dann erwähnt, wenn ein Mensch unter automatischen, unverhofften und sehr starken Dissoziationen leidet. Nun hat mir vor einigen Tagen ein junger Mann geschrieben, der mir von seiner Freundin berichtete, die unter solchen Störungen leidet. Hierbei dissoziiert sie so stark, dass sie sich z.B. vor einem Spiegel nicht mehr identifizieren kann, weil sie sich selbst nicht als die Person erkennt, die sie für gewöhnlich ist. Ebenso sind Angstzustände, Depressionen und gelegentliche Begegnungen mit projizierten Energieformen (auch unter dem Begriff “Monster” bekannt – was man ggf. noch aus seiner eigenen Kindheit kennt) immer wieder vorgekommen. Im Namen seiner Freundin fragte er mich, ob ich ihr einige gute Hinweise geben könnte.

Wichtig hierbei ist in erster Linie zu lernen, sich nicht mehr als Opfer einer solchen automatischen Dissoziation (psych.:  Dissoziationsstörung) zu betrachten. Die Dissoziation ist eine Fähigkeit und kein Fluch. Nur Persönlichkeiten, die schon viele Erfahrungen in vielen Reinkarnationen angesammelt haben, kommen mit dieser Fähigkeit in direkten Kontakt. Sie kann helfen, sich an die vergangenen und auch zukünftigen Leben zu erinnern. Auch hilft sie dabei, andere Persönlichkeiten im Unterbewusstsein aufzudecken und sich mit ihnen und ihren Glaubensannahmen auseinanderzusetzen. Dass man sich z.B. im Spiegel nicht wiedererkennt, hängt damit zusammen, dass bei einer sehr starken Dissoziation das so genannte Ego temporär ausgeblendet wird. Man erinnert sich vorübergehend nicht mehr an sein Ich, das man aus dem Alltag kennt. Man besitzt auch gelegentlich keinen Zugriff mehr auf die Erinnerungen des Egos, d.h. Schule, Eltern, Beruf usw. Das ist auch ganz gut so, denn wie soll man Zugang zu anderen Leben und anderen Erinnerungen erhalten, wenn man noch an seinem Ego festhält? Aus diesem Grund wird es vorübergehend ausgeblendet.

In der Regel tauchen nur dann Probleme und Unannehmlichkeiten auf, wenn man versucht, dagegen zu kämpfen, bzw. die Dissoziation “loswerden” zu wollen. Damit hält man sie erst recht fest und verliert oft sogar die Kontrolle. Die Kunst der Dissoziation ist eine Fähigkeit, die man jedoch kontrollieren lernen kann. Und wer sie kontrollieren lernt, der kann seine inneren Fähigkeiten ausloten und sie Schritt für Schritt erwecken. Darunter können dann durchaus Fähigkeiten aus dem parapsychologischen Bereich enthalten sein wie Telepathie, Telekinese, Hellsehen, Remote Viewing oder Fähigkeiten, die mit dem Träumen und dem Astralreisen zu tun haben. Es gibt viele Möglichkeiten. Die Dissoziation ist – für mich – der Schlüssel zur Bewusstseinserweiterung. Ein Problem entsteht nur, wenn man sich erst der Fähigkeit bewusst wird und nichts darüber weiß, was das alles zu bedeuten hat und Leute nach Rat fragt, die selbst nicht wissen, worum es geht, aber trotzdem ihre Meinungen dazu haben bzw. einen gleich weiter zur Psychiatrie reichen.

Die Dissoziation kann auch konstruktiv angewendet und kontrolliert werden. Man darf nur nicht den Fehler machen, sie abzulehnen. Man muss ihr feste Zeiten einräumen, in der man sich mit ihr willentlich und in eigener Verantwortung auseinandersetzt. Man kann das Auftauchen der automatischen Dissoziation dazu erziehen, nur noch zu bestimmten Zeiten aufzutauchen. Dabei muss man aber unbedingt Wort halten und sich jeden Tag mit ihr auseinandersetzen. So lernt man sie zu kontrollieren und irgendwann wird es sogar richtig Spaß machen. Die Informationen, die man durch die Dissoziation erhalten kann sind viel mehr Wert und gehaltvoller als jedes Buch und jede Tageszeitung. Das kann ich aus eigenen Erfahrung bestätigen.

Nun habe ich gestern eine weitere Nachricht von dem jungen Mann erhalten. Er teilte mir mit, dass die Ratschläge, die ich ihr gegeben habe, bereits gut geholfen haben. Einige Punkte hat sie bereits selbst ansatzweise entdecken dürfen und wird sich nun vornehmen, diese Fähigkeit kontrollieren zu lernen. Ich wünsche ihr die Geduld und Kraft, die sie dafür braucht.

Zum Erlernen dieser Technik kann man einiges in diesem Blog weiter recherchieren oder an meinem Workshop zur Dissoziation teilnehmen.

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12 Kommentare zu “Dissoziation: Dissoziationsstörungen

  1. hi.
    ich habe eine posttraumatische belastungsstörung u leide öfter stark unter dissoziation. die beschriebenen “monster” kenne ich in form von verwesten toten vor meiner zimmertür. ich bin sehr spirituell, zeige diesen “wesen” gerne ihren weg ins licht auf bzw erinnere sie an ihre engel.
    und doch macht mir gerade das sehr oft angst. nämlich dann, wenn es mir nicht gut geht, zb auch durch mir oftmals noch unbewusste trigger ausgelöst.
    aura-sehen ist ja angenehm u ich kann dabei staunen wie ein kind, aber diese seelen-monster machen mir angst. ich fühle mich immer ungeschützt.
    mein ganzes leben lang irre ich umher, meine kinder im schlepptau (bzw habe ich meinen zehnjährigen sohn zum vater abgegeben). in träumen spiegelt sich das durch dunkelheit, bahnhöfe, züge mit unbekanntem ziel u vor allem durch ein uraltes (dunkles) haus mit unzähligen, mir oftmals unbekannten zimmern (“oh da ist ja noch eins!”) wieder. meine eigene seele???
    ich habe deswegen eine system(familien)aufstellung vor ca drei jah

  2. Hallo,
    danke für Deinen Kommentar. Leider ist die Textlänge hier etwas begrenzt. Man kann einiges in diesem Blog weiter recherchieren oder an meinem Workshop zur Dissoziation teilnehmen.
    Deine Erfahrungen mit der Dissoziation klingen sehr interessant. Ich weiß, dass es etwas unangenehm werden kann, wenn man in die Dissoziation mit voller Wucht hineingestoßen wird. Das kann z.b. vorkommen, wenn man Drogen zu sich nimmt oder eben aus psychischen Gründen, wie bei Dir. Zucker kann helfen, wenn man zu stark dissoziiert und tiefer kam als erwünscht. Auch hilft es hinaus in die Natur zu gehen.
    Das ist richtig. Das Haus in einem Traum repräsentiert oft die eigene Person und Psyche.
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. danke jonathan, besonders für die schnelle antwort!
    die fragen, die nicht mehr angezeigt wurden, hast du damit aber auch beantwortet. :-)
    das mit dem zucker kannte ich nicht! wohl aber schokolade zum erden. danke für den tipp!
    ich werde mir mal in ruhe deine homepage ansehen. du scheinst eine sehr liebevolle seele zu sein! dankeschön dafür!
    daniela

  4. Hallo Daniela.
    richtig, Zucker ist für Zucker. ;-) Schokolade hat den gleichen Effekt, Sex in irgendeiner Hinsicht auch.
    Würde mich sehr freuen, wenn Du des Öfteren mal vorbeischaust.
    Liebe Grüße, Jonathan

  5. haha! sex – das klingt gut!
    :-)
    das hab ich echt noch nie gehört. aber klar, die unteren chakren, erdung, im hier und jetzt sein, sich selbst fühlen.

    bleibt nur zu hoffen, dass jeder mensch mit dissoziationsstörungen bzw wenn’s geistig zu viel wird, einen liebevollen partner für wunderbaren sex hat.

    deine seite u besonders deine antworten machen mir freude – danke!
    liebste grüße
    daniela

  6. Hallo Daniela,
    na ja, man braucht ja nicht immer einen Partner dafür. ;-)
    Das ist schön zu hören, dass Dir meine Seite so viel Freude macht. Es gibt hier auch sehr viel zu lesen. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  7. hi jonathan!
    da wär ich gar nicht drauf gekommen! lach!
    aber es wird mir nun einiges klarer…! ;-)
    interessant, aber für mein empfinden grad nix für ne öffentliche diskussion.
    liebe grüße
    daniela

  8. hi jonathan!
    ich und brav?! lach!
    das ist nur die eine hälfte der medaille… ;-)
    ich liebäugel mit deiner erotischen geschichte…
    vielleicht bin ich ja braver als DU! *g*

    lg daniela

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