Im Spukhaus – Teil 6 – Schritte

In den letzten Wochen war es sehr ruhig im Spukhaus, in dem ich seit Oktober 2009 wohne. Es gefällt mir hier immer noch, obwohl ich diesbezüglich kaum noch Wahrnehmungen habe, die ich als parapsychologisch einstufen würde – außer natürlich meinen Traum- und Meditationserfahrungen, die ich imme wieder mal erlebe.

Letztes Wochenende hatte ich jedoch eine Freundin zu Besuch und sie schlief dann in meinem Arbeitszimmer auf der Couch. Sie erzählte mir am anderen Morgen, dass sie um 5 Uhr morgens Schritte in der Diele gehört habe. Jemand schien dort auf- und abzulaufen. Auch am Abend hatte sie bereits das Gefühl, ständig beobachtet zu werden. Ebenso den Eindruck, die Türen würden ständig geöffnet werden und jemand schaue kurz hinein, nur um dann wieder zu verschwinden. Ansonsten vernahm sie nur hier und da noch einige seltsame Geräusche, die überhaupt nicht einzuordnen waren. Sie schien aber nicht den Mut besessen zu haben, aufzustehen und nachzuschauen. 

Persönlich bin ich noch immer der Ansicht, dass die Hochphasen solcher Phänomene im Frühling und Herbst auftauchen, aber ich kann mich auch irren. Das gilt eben abzuwarten. Dahingehend freue ich mich schon auf den Frühling. Der Januar ist ja nun schon zu zwei Drittel vorbei. Nachdem es gestern Abend noch einmal kräftig geschneit hatte, die Straßen und Wege in jungfräuliches Weiß gekleidet werden wollten und von umliegenden Laternen erhellt wurde, ist es jetzt am Tage schon fast wieder komplett geschmolzen. Der Frühling wird also nicht lange auf sich warten lassen.

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