Traumnacht: Alien-Attack

Traumnacht” ist eine Reihe, in der ich mich bewusst darauf konzentriere, einen luziden Traum oder eine außerkörperliche Erfahrung zu erleben bzw. in der ich von einem interessanten oder außergewöhnlichen Traum berichte.

Ich war mit einer Freundin in einer mir unbekannten Kleinstadt unterwegs. Es war ein wenig hügelig in der Umgebung, aber keine Berge in Sicht. Wir konnten von dem Punkt aus, an dem wir standen, in die Kleinstadt hinunterschauen. Vielleicht gut 10.000 Einwohner. Wir gingen dann weiter. Dann bemerkten wir fast gleichzeitig einen riesigen Schatten, der das ganze Sonnenlicht verdunkelte. Zuerst dachte ich an eine Wolke, doch der Schatten wirkte so dunkel, dass es nicht sein konnte. Wir blickten also nach oben und erblickten ein gewaltiges Raumschiff. Es war so groß, dass es die komplette Stadt abdeckte. Mit offenen Mündern standen wir dort und kamen uns so vor wie in dem Film „Independence Day“. Wenn ich zeichnen könnte, dann könnte ich das Riesending gewiss aufzeichnen. Es besaß eine sehr hellgraue, metallische Farbe. Mehrere Strukturen, Abstufungen und Unterteilungen, sehr symmetrisch. In der Mitte befand sich eine riesige Öffnung, die bestimmt mehrere Sportplätze hätte fassen könnte, wenn nicht sogar mehr. Dieser Bereich öffnete sich nun. Meine Begleiterin schrie, dass wir jetzt doch weglaufen sollten, aber ich hatte das deutliche Gefühl, dass wir es nicht mehr rechtzeitig schaffen würden. Immerhin sah ich auch, dass wir noch mindestens zwei Kilometer hätten rennen müssen, um aus dem Schatten und aus dem Sog herauszukommen, das sich gerade aufbaute. Das Raumschiff saugte mehrere Leute nach oben.

Ich erwachte in meinem Bett. Nun war ich doch neugierig, was weiter geschieht und habe mich wieder darauf konzentriert, zurückzuspringen… Plötzlich bin ich in einem riesigen Gebäude. Ich liege dort paralysiert auf dem Boden. Langsam dämmert mir, dass ich auf dem Raumschiff bin. Eine Frau, die vermutlich schon länger dort war, sprach mich an und bestätigte, dass ich immer noch auf dem Raumschiff wäre. Ich versuchte mich zu bewegen, aber es klappte nicht. Ich entschloss mich daher, wieder aufzuwachen.

Wieder im Bett und wach, fühlte sich mein Körper so an, als würde ein Strom durch ihn hindurchfließen. Es war irgendwie „bannend“, so als würde es die Alltagsrealität instabil halten, eine Art metallisches Gefühl im Blutkreislauf. Schwer zu beschreiben. Ich überlegte, ob ich noch mal in diesen Traum hineinspringen wollte oder ob ich mich nun einfach auf die Seite drehe. Neugierig war ich dann doch geworden… Erneut konzentrierte ich mich also darauf, mich wieder dort einzuklinken. Kurze Zeit später war ich wieder auf dem Raumschiff. Vermutlich hatte ich es mittlerweile geschafft, mich aufzurichten und bewegen zu können. Ich lief dann auf dem Raumschiff herum und ging zuerst zu der Frau. Ich fing langsam an, darüber nachzudenken und misstrauisch zu werden, ob sie vielleicht ein Alien war, der sich nur als Mensch tarnte. In dem Moment verwandelte sie sich auch wenig. Silbrige Haut schien hindurch und die Augen wurden groß und schwarz, der Hinterkopf schwoll an. Dann dachte ich wieder, dass ich das gar nicht wissen will, ob sie nun ein Mensch war oder nicht. Immerhin wollte ich mir alles in Ruhe ansehen und mich nicht mit Aliens herumschlagen. Sodann lief ich in die anderen Räume, auch mit der Absicht die Freundin zu finden, mit der ich vorhin noch den Hügel hinaufgelaufen war. Dort waren mehrere Räume und in jedem waren immer ein bis zwei Menschen. Anfangs, wenn ich den Raum betrat, sahen sie kurz aus wie Aliens, doch im Bruchteil einer Sekunde sahen sie wieder wie Menschen aus. Ich habe das auch nicht hinterfragt. Irgendwann wurde ich wieder wach.

Im Bett überlegte ich, ob ich mich nun umdrehe oder es ein weiteres mal versuche. Immerhin lief dort noch meine Begleiterin herum. Also konzentrierte ich mich wieder und war schnell auf dem Raumschiff. Ich durchsuchte die Räume weiter, bis ich sie endlich fand. Natürlich war ich zuerst misstrauisch, weil ich nicht wusste, ob sie nicht vielleicht einer der getarnten Aliens war. Als sie mich sah, gingen wir zusammen aus dem Raum heraus und überlegten nun, wie wir das Raumschiff verlassen könnten. Dann erwachte ich wieder. Dieses Mal drehte ich mich dann auf die Seite.

Es ist dort noch viel mehr passiert, aber das war im Großen und Ganzen der Ablauf… wo immer ich dort gewesen bin.

10 Kommentare zu “Traumnacht: Alien-Attack

  1. Hallo Jonathan,
    meinen eigenen Erfahrungen nach verändern sich Personen, wenn ich sie in außerkörperlichen Zuständen genauer/intensiver betrachte, fast immer. Es ist fast, als wäre die Wahrnehmung subjektiv eingefärbt oder sie besteht aus mehreren Ebenen/Schichten. Erwartung kann von Bedeutung sein. So ist die alienneske Veränderung der Frau ein interessanter Hinweis darauf, dass Personen (oder Wesen) vielleicht mehrere Funktionen innehaben. Aus einer gewissen Sicht. Vielleicht ein interessanter Forschungsgegegnstand für AKE’s. Könnte sein, dass sich manche Wesen auch rein nach unserer Erwartung “kleiden”. Ansonsten ist deine Fähigkeit aus- und wieder einzusteigen in diesen Zustand absolut phänomenal.
    Beste Grüße
    Volker

  2. Das stimmt. :-) Bei geträumten außerkörperlichen Erfahrungen (TAKEs) ist dies des Öfteren der Fall. Kommt bei mir auch immer wieder vor – wie vielleicht auch in diesem Fall.

  3. Hallo Jonathan,
    in welchem Zustand bin ich genau, wenn sich z.b. das Gesicht einer Person verändert, die im Alltag vor mir steht?
    Das Gesicht meines Freundes verändert sich z.b. so, das ich meine (verstorbene) Oma erkennen kann. Oder es gleicht sich meinem Gesicht an. Es kam auch schon vor, das sich seine ganze “Erscheinung” verändert hat. Das wirkte wie ein Engel (ohne Flügel *g). Seine Bewegung,Gangart, Körperhaltung, seine Stimme, seine Art zu reden und WAS er sagte, waren komplett nicht mehr er. Sogar von hinten konnte ich das Wahrnehmen.
    Manchmal verändert sich die Augenfarbe, von braun zu fast schwarz.
    Macht er das, oder bin ich das?
    Kannst Du mir vielleicht auch etwas dazu sagen, was es mit dem Namen auf sich hat, den ich neulich im Kopf hatte. Ich hab ihn nicht deutlich “verstanden und die Schreibweise weiß ich auch nicht.
    Er klang ungefähr so: Tahnaam / Tah Naam / Tah Na Am .
    Es war auch noch eine dreistellige Zahl dabei.

    LG

    Lee

  4. Hallo Lee,
    wenn Du wahrnimmst, dass jemand sein Gesicht verändert, geschieht dies durch die Zuhilfenahme der Zirbeldrüse.
    Der Name, von den Du geträumt hast, sagt mir jetzt nichts.
    Liebe Grüße, Jonathan

  5. Hallo,

    das mit der Zirbeldrüse weiß ich ;-)
    Vielleicht sollte ich mich anders ausdrücken :)
    Er kommt mir vor wie ein Roboter/Statist…
    Nur wenn ich meine Aufmerksamkeit auf ihn richte, reagiert er auf mich, ansonsten ist er fest in seinem Alltags-Rythmus. Manchmal ist es so, als ob ein Teil von mir seine Rolle übernimmt.
    Generell komme ich mir hier auf der Welt vor, wie im Theater oder allein unter “Zombies” *g.
    Irgendwie versteht mich auch niemand, wenn ich sage “Mach doch mal die Augen auf, siehst du nicht, das hier was nicht stimmt”
    Ich fühle mich hier nicht zuhause…
    LG

  6. Hallo Lee,
    Du erkennst in dem Moment eben, dass die meisten Menschen um Dich her Gefäße sind, in die eine Persönlichkeit hineinschlüpfen kann. Der Zustand, in dem Du Dich dort befindet, würde ich als Aspektelevel bezeichnen, d.h. Du nimmst die unterschiedlichen nächstgelegenen Realitäten wahr, die Dich umgeben. Dabei kann Dir ebenfalls auffallen, dass fast alle Menschen nur Statisten Deines Schauspiels sind.
    Ich fühle mich hier ebenso wenig zu Hause. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  7. Hallo,

    das ist alles mehr als verwirrend im Moment :)
    Heißt das jetzt im Klartext, das ALLE Menschen, die sich durch meine Aufmerksamkeit “verändern”, Statisten sind?
    Spielt dann ein Teil von mir diese Rollen?
    Ich kenne genau eine Person (männlich) im Alltag, die auch etwas “weiß” und mir hin und wieder einen Tip gibt – aber nichts genaues. Was ist mit dann mit dieser Person?
    Und wie ist das denn bei Dir?
    Sorry, für die viele Fragerei, aber so langsam nervt mich das ein bisschen, das ich keinen Durchblick habe. Vor allem, weil ich die Angst nicht so richtig überwinden kann, bei den Verrückten Vorkommnissen, in der letzten Zeit.
    Denkst du, das der Astralreiseservice mir helfen könnte – trotz Angst? *g
    Ich habe jetzt einfach mal hier weiter getextet, kannst ja meine e-mail für eine Antwort benutzen.
    Danke !

    Liebe Grüße :O)

  8. Hallo Lee,
    danke für Deinen Kommentar.
    Das mit den Statisten ist nicht einfach zu verstehen. Du kannst davon ausgehen, dass es sich in etwa so verhält, dass Du mit der veränderten Wahrnehmung auch eine bewusstseinsverändernde Ebene betrittst. Es ist auch deshalb nicht einfach zu verstehen, weil meistens gehen wir davon aus, dass die Menschen, denen wir begegnen, autonom sind. Dies ist jedoch nur zu einem bestimmten Grad richtig. Jeder Mensch nimmt seine wahrgenommene Realität in seiner Matrixhülle wahr und genau das ist der springende Punkt, von dem alles an weiterem Verständnis ausgeht. ;-) Versuche mal weiterzuspinnen, was dies zu bedeuten hat.
    Liebe Grüße, Jonathan

  9. Hallo Jonathan,

    ich hab schon so viel gesponnen, das ich fast den Verstand verloren hab :)

    Ich weiß jetzt nicht mehr wo´s war, glaube auf deiner Hauptseite. Habe deine “Forschung” mit der “Tastatur” entschlüsselt ;-)
    Sehr gut gemacht, mit den Bilddatei Namen,den Namen für die “Tierchen” und den Hinweisen im Text! Viel lustiger als die Welt in Zahlen auszurechnen *g
    Könnte glatt von mir sein ;-)
    Ich glaube Einstein sagte mal was davon, das man sich, wenn man (einmal um die ganze Welt)so weit “geradeaus” gucken könnte, auf den Hinterkopf gucken würde…

    LG
    Lee

  10. Hallo Lee,
    Du meinst vermutlich die Tastaturnomaden?! :-) Ja, die sind sehr witzig. Da haben mir viele geschrieben und haben sich sehr amüsiert.
    Liebe Grüße, Jonathan

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