Transpersonale Traumzeichen

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Transpersonale Traumzeichen sind Hinweise von Traumpersönlichkeiten, dass man sich in einem Traum befindet. Solche Hinweise sind i.d.R. indirekt. Gestern Nachmittag ist es mir wieder mal passiert. Völlig befreit ist man davon nie…

Ich habe eine Frau in meinem zweiten Körper besucht. Während ich in ihrem Wohnzimmer (oder war es eine Küche?) am Tisch saß, hatte die Frau Platz auf der Couch gefunden, die rechts neben dem Fenster stand und ihre Tochter auf einem morschen Stuhl links vom Fenster. Die Tochter saß dort vor ihrem Computer und meckerte ein wenig über den recht instabilen Stuhl. Da ich dem Fenster gegenüber saß, hatte ich beide sehr gut im Blick. Plötzlich ohne jede Vorwarnung verlor ich meine Klarheit und es war, als stiege ein anderes Selbst in mir auf. Ich war nun desorientiert und fragte mich, wo ich denn hier überhaupt sei. Zuerst glaubte ich, bei einem Kunden zu sein, doch war ich verwundert über das Thema, das die Mutter anschnitt:

“Ich finde dein Traumtagebuch sehr aufschlussreich und gelungen! Es ist eine so tolle Hilfe für viele Menschen. Deine Berichte zeigen, dass unsere Welt viel mehr ist als man annimmt.”

Nun wunderte ich mich erst recht. Worüber sprach sie? Träume? Traumtagebuch? Was hatte das zu bedeuten?

Die Tochter saß noch immer auf dem morschen Stuhl und meinte: “Das muss ich mir unbedingt mal anschauen. Ich habe doch auch noch viele Fragen…”

Als ich aus diesem Traum erwachte, schien ich neben diesem Traum gleichzeitig noch in einer Unterhaltung mit einem Schriftsteller gestanden zu haben. Ich kannte seinen Namen nicht und es war eine interessante Unterhaltung gewesen. Er schien voller Inspiration gewesen zu sein… und ich bekam nur seine letzten Worte mit:

“Ihr gefaktes Leben klatschte mir wie eine verlorengegangene Handtasche vor die Füße. Der Hut auf ihrem Kopf saß dermaßen schief, dass man drohte umzufallen, wenn man ihn zu fixieren begann. Das Parfüm, das mir entgegenschlug, war dermaßen fehl am Platz wie ein Skorpion auf einer frischen Ofen-Lasagne….”

Ich fand diese bildliche Darstellungsweise einer Begegnung mit einer Frau sehr amüsant beschrieben. Nun, wer besitzt denn jetzt die Rechte an diesen Worten?

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1 kommentiert zu “Transpersonale Traumzeichen

  1. Haha ;))) Ich würde sagen, ich würde es darauf ankommen lassen. Im Fall eines etwaigen, durch einen Traumcharakter gegen Dich geführten Prozesses wegen Urheberechtsverletzung übersteigst der Nutzen die Kosten m.E. um Längen ;) Vielleicht solltest diese Zeilen des Schriftstellers bewusst in einer Veröffentichtung von Dir – selbstverständlich ohne Zitation – an prominenter Stelle platzieren, sodass der Traumcharakter genug Motivation erhält, hier in unserer Realität vorstellig zu werden, sollten sie von ihm stammen und nicht von einem Dir unbekannten eigenen Seelenateil. ;)

    Dieser Überlegung zugrunde liegend, würde es ja gut möglich sein dass unsere Realität ebenso als Traumrealität für Träumende aus anderen Realitäten fungiert. Und, sorry für diesen blasphemischen Gedanken, Jesus war nur ein luzider Träumer aus einer stinknormalen Parallel-Realität der auf die Idee kam den Ozean zu teilen um das anwesende Publikum zu beeindrucken, was unsere Realität nachhaltig (inzwischen 2000 Jahre) fasziniert hat. In seinem Fall hätte es sich allerdings um einen sehr begabten luziden Träumer handeln müssen, da Jesus nicht nur für eine einzelne kurze Episode hier auftauchte, wie Du im Leben der malträtierten Frau, sondern viele viele Begegnungen mit ihm beschrieben wurden.

    Die Frage die sich mir bzgl. des luziden Träumens daneben aufdrängt: würden sich auf Basis der Annahme dass es sich um “echte” Alternativrealitäten handelt die selben moralischen Ansprüche an das eigene Handeln gelten (sprich, jemanden z.B. nicht zu Sex/Intimität zwingen – egal auf welche Weise dies auch möglich sei, wie z.B. durch eine “Schöpferkraft-Überlegenheit”). Oder ändert man in luziden Träumen auch den Willen der Beteiligten, was keine moralischen Bedenklichkeiten nach sich zieht?

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