spiritualität für anfänger was ist ein glaubenssatz?

Spiritualität für Anfänger: Was ist ein Glaubenssatz?

Spiritualität für Anfänger: Was ist ein Glaubenssatz? Was sind Affirmationen und was ist die Programmierung des Geistes und was ist Mindset?

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind tief verwurzelte Überzeugungen, die wir über uns selbst, die Welt und andere Menschen haben. Sie prägen unsere Wahrnehmung, unsere Gedanken und unser Verhalten in allen Lebensbereichen wie Partnerschaft, Beruf, Familie und Gesundheit.

Ein Mensch ist in der Regel ein Schöpferwesen, das seine Realität durch seine Wahrnehmung und der Interpretation dessen erschafft. Diese Interpretationen können auch als Glaubenssätze definiert werden, der wie ein Filter wirkt, die eine jedwede Wahrnehmung durchlaufen.

Alles, was Du denkst, ist eine Ansammlung von Glaubenssätzen!

Glaubenssätze sind somit Glaubensannahmen, Meinungen, Erwartungen und Interpretationen, die sich zu Überzeugungen verhärtet haben. Jede Überzeugung wird vom Verstand festgesetzt und – nach der Annahme derselben – auch wird auch eingesetzt, um zukünftige Erfahrungen entsprechend zu interpretieren. Der Verstand glaubt und ist somit gleichzeitig auch der Beweisführer und sucht stets nach Bestätigung dessen, wie er programmiert worden ist.

Glaubenssätze sind also tief verwurzelte Überzeugungen, die unser Leben stark beeinflussen. Indem wir uns unserer Glaubenssätze bewusst werden und sie aktiv verändern, können wir unser Leben verbessern und unser volles Potenzial entfalten.

Synonyme für Glaubenssätze

  • Glaubenssätze
  • Glaubensannahmen
  • Meinungen
  • Interpretationen
  • Überzeugungen
  • Wunschvorstellungen
  • Ansichten
  • Erwartungen
  • Annahmen
  • Glauben
  • Ego-Filter
  • Denken
  • Suggestion
  • Hypnose
  • Perspektiven
  • Einschätzungen
  • Mindsetting
  • Programmierung
  • Konditionierung
  • Mentale Programmierung
  • Wissenschaftlich bewiesene Fakten
  • Fakenews aller Art
  • Propaganda
  • Medien-Programmierung
  • Gehirnwäsche

Entstehung von Glaubenssätzen

Glaubenssätze bilden sich im Laufe unseres Lebens durch verschiedene Einflüsse:

  • Erziehung: Unsere Eltern, Lehrer und andere Bezugspersonen vermitteln uns Werte und Überzeugungen, die wir oft unhinterfragt übernehmen.
  • Erfahrungen: Positive und negative Erfahrungen prägen unsere Sicht auf die Welt und auf uns selbst.
  • Medien und Fernsehen: Informationen und Bilder aus den Medien beeinflussen unsere Vorstellung von der Welt sehr stark und von dem, was normal und richtig ist.
  • Wissenschaft: Die Wissenschaftler mit ihren neuen Erkenntnissen und Studien werden stets von großen Institutionen und Milliardären finanziert, um genau das herauszufinden, was herausgefunden werden soll. Dies programmiert die Massen.
  • Staat: Auch der Staat bzw. die Regierung neigt aus egoistischen Gründen stark dazu, das Volk mit Nachrichten, Erklärungen und der Verabschiedung von Gesetzen sowie über Meinungszensur mit neuen Glaubenssätzen zu beeinflussen und dieses auf der Behauptung, diese wären wissenschaftlich fundiert.

Arten von Glaubenssätzen

Es gibt zwei Hauptkategorien von Glaubenssätzen:

  • Positive Glaubenssätze: Diese Glaubenssätze stärken uns und unterstützen uns dabei, unsere Ziele zu erreichen. Sie fördern Selbstvertrauen, Optimismus und Lebensfreude und unterstützen uns massiv, unser wahres Potential zu erwecken.
  • Negative Glaubenssätze: Diese Glaubenssätze hemmen uns und hindern uns daran, unser volles Potenzial zu entfalten. Sie führen zu Selbstzweifeln, Ängsten und negativem Denken.

Zu den negativen Glaubenssätzen gehören ebenso begrenzende Glaubenssätze, Gehirnwäsche, Konditionierung und vieles mehr in dieser Richtung. Jeder Mensch steht unter einer natürlichen Hypnose, die in der 3D-Matrix die Norm darstellt. Aus keinem anderen Grund ist der Aufbau eines neuen positiven Glaubenssatzes eine Form der Gegen-Hypnose. Deshalb muss man auch den neuen Glaubenssatz immer wieder wiederholen, damit er sich im Geist festsetzen kann und die alte Hypnose auflöst.

Auswirkungen von Glaubenssätzen

Glaubenssätze haben einen großen Einfluss auf unser Leben:

  • Selbstbild: Unsere Glaubenssätze über uns selbst bestimmen unser Selbstwertgefühl und unsere Selbstachtung.
  • Wahrnehmung: Unsere Glaubenssätze beeinflussen, wie wir die Welt wahrnehmen und welche Informationen wir filtern.
  • Verhalten: Unsere Glaubenssätze steuern unser Verhalten und unsere Entscheidungen.

Veränderung von Glaubenssätzen

Die gute Nachricht ist, dass wir unsere Glaubenssätze ändern können. Auf diese Weise ändert sich nicht nur die Wahrnehmung und Interpretation von erlebten Erfahrungen, sondern zieht auch eine ganz andere Realitätserfahrung nach sich, die das Leben um ein Vielfaches verbessert und angenehmer macht. Die nicht so gute Nachricht ist, dass dies jedoch ein Prozess ist, der Zeit, Geduld und Mühe erfordert.

Der erste Schritt zu einem neuen Leben

  • Bewusstmachung: Der erste Schritt ist, sich seiner eigenen Glaubenssätze bewusst zu werden. Beobachte Deine Gedanken und Gefühle und hinterfrage die Überzeugungen, die dahinter stehen.
  • Hinterfragen: Sind Deine Glaubenssätze wirklich wahr? Gibt es Beweise dafür oder dagegen?
  • Neuformulierung: Formuliere Deine negativen Glaubenssätze in positive Affirmationen.
  • Wiederholung: Wiederhole Deine positiven Affirmationen regelmäßig, um sie in Deinem Unterbewusstsein zu verankern.
  • Visualisierung: Stelle Dir vor, wie Du leben würdest, wenn Deine negativen Glaubenssätze durch positive ersetzt wären.
  • Unterstützung: Ein Coach oder Therapeut oder Dein bester Freund kann Dir helfen, Deine Glaubenssätze zu erkennen und zu verändern. Hierbei ist absolute Ehrlichkeit notwendig.

Glaubenssätze und Affirmationen

Eines der besten Hilfsmittel ist der Aufbau von Affirmationen und Suggestionen. Beide können dabei sehr gut helfen, die persönlichen Glaubenssätze zu verändern und negative Glaubenssätze zu löschen, damit sie nicht mehr die eigene Wahrnehmung beeinflussen und einem das Leben unnötig schwer machen.

  • Affirmation: Ein Glaubenssatz der ausschließlich positiv und gegenwärtig formuliert wird, so, als wäre es schon so, wie man es sich wünscht. Affirmationen werden zudem in der 1. Person singular formuliert. Beispiel: “Ich tanze sehr gut.”
  • Suggestion: Ein Glaubenssatz, der ebenfalls positiv und gegenwärtig formuliert wird, aber in der 2. Person singular. Beispiel: “Du bist ein guter Tänzer”.
  • Expektive Affirmation: Ein Glaubenssatz, der so formuliert ist, als wäre es schon immer der Fall gewesen. Beispiel: “Ich konnte schon immer sehr gut tanzen.”

Auf diese Weise ist es möglich, seine begrenzenden und negativen Glaubenssätze zu erkennen und dann zu ändern.

Beispiel:

  • Negativer Glaubenssatz: “Ich bin ein schlechter Tänzer.”
  • Positiver Glaubenssatz: “Ich bin ein guter Tänzer.”

 Detaillierte Übungen zur Veränderung von Glaubenssätzen

1. Bewusstmachung

  • Gedanken beobachten: Achten im Laufe des Tages auf Deine Gedanken. Welche Gedankenmuster wiederholen sich? Welche Überzeugungen stecken hinter diesen Gedanken?
  • Gefühle wahrnehmen: Beobachte auch Deine Gefühle. Welche Emotionen tauchen häufig auf? Welche Glaubenssätze könnten diese Emotionen triggern?
  • Tagebuch: Führe ein Journal, in dem Du Deine Gedanken und Gefühle festhältst. Dies kann Dir helfen, Deine Glaubenssätze besser zu erkennen und zu verstehen.
  • Geheimnisse: Die stärksten Glaubenssätze finden sich auch in den Gedanken und Gefühlen wieder, die wir vor anderen zu jedem Preis geheimhalten wollen. Das Aussprechen von solchen Geheimnissen nimmt dem Glaubenssatz die energetische Ladung und Kraft.

2. Hinterfragen

  • Beweise suchen: Hinterfragen Deine Glaubenssätze. Gibt es Beweise dafür oder dagegen? Denke daran, auf Google beispielsweise findet man alles, wonach man sucht, egal, ob Pro oder Contra.
  • Alternative Perspektiven: Stelle Dir eine erlebte Situation aus einer anderen Perspektive vor. Was würde ein Freund oder eine Freundin in Deiner Situation denken?
  • Glaubenssätze auf den Prüfstand stellen: Frage Dich, ob Deine Glaubenssätze Dir wirklich nützlich sind oder ob sie Dich eher behindern.

3. Neuformulierung

  • Positive Affirmationen: Formulieren Deine negativen Glaubenssätze in positive Affirmationen.
  • Kraftvolle Sprache: Verwende kraftvolle und positive Wörter wie “Ich kann”, “Ich will” und “Ich bin”.
  • Persönliche Relevanz: Stelle sicher, dass Deine Affirmationen für Dich persönlich relevant und ansprechend sind und auf Deine Bedürfnisse und Ziele abgestimmt sind.

4. Wiederholung

  • Regelmäßiges Wiederholen: Wiederholen Deine Affirmationen regelmäßig, am besten mehrmals täglich für 10 Minuten oder länger.
  • Verschiedene Techniken: Integrieren die Wiederholung Deiner Affirmationen in Deinen Alltag. Du kannst sie zum Beispiel aufschreiben, als Mantra singen, als Zettelchen in der Wohnung verteilen oder visualisieren.
  • Geduld: Sei geduldig. Es braucht Zeit und Übung, bis sich neue Glaubenssätze im Unterbewusstsein verankern.

5. Visualisierung

  • Erfolgsbilder: Stellen Dir vor, wie Du leben würdest, wenn Deine negativen Glaubenssätze durch positive ersetzt wären. Wie sieht dann Dein Alltag aus? Wie würdest Du morgens aus dem Haus gehen? Was würden Deine Freunde sagen, wenn sie sehen, wie Du Dich zum Positiven verändert hast?
  • Detailreiche Visualisierung: Visualisiere so detailliert wie möglich, was Du sehen, hören, fühlen und riechen würdest, wenn Du Deine Ziele erreicht hättest.
  • Emotionale Verbindung: Verbinden Dich emotional mit Deiner Visualisierung. Spüren die Freude und Zufriedenheit, die Du erreichen würdest, wenn sich der neue positive Glaubenssatz durchgesetzt haben wird.

Siehe auch:
Was ist das luzide Träumen?

2024-03-17

Schreiben Sie einen Kommentar