10 geniale Techniken zur Steigerung der Traumerinnerung

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Es existieren viele Techniken, um beispielsweise das luzide Träumen zu erreichen, aber nicht viele Techniken, um sich erst einmal an seine Träume erinnern zu können – immerhin ist dies eine der Hauptvoraussetzungen für das Ziel, Klarträume zu erfahren.

Hierzu habe ich nun einige Techniken zusammengestellt, die eine Hilfe darstellen sollen, die persönliche Traumerinnerung derart zu reaktivieren, dass man sich an mehrere Träume pro Nacht erinnert. Die Zusammenstellung läuft über verschiedene Ansatzmöglichkeiten, wie Meditation, Bewusstseinsspiele und technische Hilfsmittel…

Technik 1: Traumtagebuch

Die klassischste Vorgehensweise ist die Benutzung eines Traumtagebuchs. Denn das Träumen ist wie eine Pflanze, die man täglich, nicht mit Wasser, sondern mit Aufmerksamkeit gießen muss. Wenn man seine Träume niederschreibt, sich über sie Gedanken macht, hinterfragt, mit älteren Eintragungen vergleicht, sie deutet oder zu bestimmten Kategorien oder Welten zuordnen kann, dann wächst die Traumerinnerung auf natürliche Art und Weise.

Technik 2: Nicht bewegen!

Sobald man morgens erwacht, ist es unbedingt erforderlich, sich beizubringen, die Augen geschlossen zu halten und sich keinen Millimeter zu bewegen! Das Traumgedächtnis besitzt einen anderen Gedächtnisspeicher als die Alltagserinnerungen und letzterer besitzt im Alltag Priorität. Dies bedeutet, sobald man morgens erwacht, sollte man sich zuerst fragen: “Was ist gerade passiert? Wo bin ich gerade gewesen? Was habe ich gerade noch erlebt oder getan?”

Erst nachdem man sich erinnert hat, darf man sich bewegen, die Augen öffnen und aufstehen. Diese Vorgehensweise unterstützt die Nutzung des Traumgedächtnis.

Technik 3: Simple Suggestionen

Das Unterbewusstsein reagiert auf Suggestionen, aus diesem Grund ist es wichtig, dass man sich vor dem Schlafengehen immer wieder vorsagt, dass man sich an all seine Träume erinnert, sobald man morgens erwacht. Dabei achte man darauf, dass die Suggestion gegenwärtig und so formuliert wird, als wäre dem bereits so, was man sich wünscht. Am besten sind 10 Minuten des Vorsagens angemessen und natürlich mit so viel Gefühl und Entschlossenheit, wie man eben aufbringen kann.

Technik 4: Die vierte Schlafphase

Eine Schlafphase dauert 90 Minuten. Die vierte Schlafphase ist genau die, welche die meisten Träume besitzt. Aus dem Grund ist es klug, zum Schlafengehen seinen Wecker auf 4,5 Stunden später zu stellen. Sobald der Wecker klingelt, setzt man sich einmal auf, reibst sich die Augen und legt sich wieder nieder. Danach gibt man sich noch ein paar Suggestionen und schläft dann beruhigt weiter.

Technik 5: Objektverankerung

Dies entstammt der NLP (Neurolinguistischen Programmierung). Suche dir ein Objekt aus, das du in deiner Wohnung hast. Nimm den Gegenstand in die Hand und sage dir: “Sobald ich diesen Gegenstand anschaue, erinnere ich mich an all meine Träume!”

Dies wird einige Wochen praktiziert. Auf diese Weise kann man sein Unterbewusstsein programmieren, die Traumerinnerung wieder zurückzurufen, sobald der Gegenstand angeschaut oder berührt wird. Man muss ein wenig Geduld aufbringen, aber es ist eine gute und funktionierende Technik.

Technik 6: SleepTalk

Dabei handelt es sich um eine App für das Smartphone. Man kann sie herunterladen und installieren. Das Gute an dieser App ist, sobald man sie aktiviert, dass sie jede Stimme aufnimmt, die in den Raum hineingesprochen wird – ohne, dass man dafür das Smartphone in die Hand nehmen muss. Somit kann man, wenn man nachts erwacht und zu faul ist, das Licht anzuschalten und den Traum zu notieren, einfach in den Raum sprechen und die App wird jedes Wort aufzeichnen.

Technik 7: Vitamin B6 und Melatonin

Hierbei handelt es sich um Nahrungsergänzungen, die die Traumerinnerung steigern. Man nimmt 5 mg Melatonin und 200-250 mg Vitamin B6 vor dem Schlafengehen ein. Hierbei wird die Traumerinnerung gefördert. (Achtung: Bitte nur einmal wöchentlich einsetzen.)

Technik 8: Alpha-Frequenzen

Die Anwendung von Tönen bzw. bestimmte Frequenzen stimulieren die Alphawellen des Gehirns. Je häufiger man sich den Frequenzen aussetzt, desto mehr Traumerinnerung kann man somit ermöglichen. Dabei sind mehrere Stunden täglich angebracht, diese Frequenzen anzuhören. Dies kann bei der Arbeit, beim Autofahren, während des Kochens, Spülens oder Aufräumens oder auch beim Spazierengehen angewandt werden. Wie erwähnt, je mehr Alphawellen das Gehirn vernimmt, desto mehr wird diese Frequenzbreite des Gehirn stimuliert und trainiert. Bereits nach einigen Tagen wird man eine Zunahme der Traumerinnerung erfahren. Empfohlene Frequenzen erhält man bei Gehirnkicker.de

Zu Technik 7 und 8:

traumerinnerung steigern Acetylcholine

Wie bei einem Alzheimer-Patienten, so wird auch bei dem Träumer, der sozusagen an “Traum-Alzheimer” leidet, wenn man so will, entstand in der Hirnrinde ein Mangel des Neurotransmitters Acetylcholin (ACh), ein wichtiger Botenstoff für die Informationsverarbeitung im zentralen Nervensystem. Acetylcholinesterase-Hemmer hemmen das Enzym Acetylcholinesterase (AChE), das ACh abbaut. Somit wird das ACh-Konzentrationsanreicherungsdefizit im synaptischen Spalt teilweise wieder ausgeglichen. Wenn man also als Nicht-Alzheimer-Patient auf Technik 7 oder 8 zurückgreift, unterstützt es umso besser die Traumerinnerung. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Traumerinnerung wird wieder reaktiviert und die Rezeptoren ausgeglichen und besser verbunden.

Technik 9: Die Assoziationsliste

Man erstellt eine Assoziationsliste, d.h. eine Liste mit vielen Begriffen, denen man tagtäglich ausgesetzt ist. Eine solche Liste könnte wie folgt aussehen: Auto, Fahrrad, Ehepartner, Büro, Badezimmerspiegel, Supermarkt… usw. Diese Liste kann ruhig hundert Begriffe aus dem Alltag beinhalten. Sobald man also morgens erwacht, schaut man die Liste durch, um per Schlüsselwort eine Traumerinnerung auszulösen.

Technik 10: Der Traumwecker & SSL

Man lädt sich einen Wecker als App herunter, die man auf seinem Smartphone installiert. Dabei muss es sich um einen Wecker handeln, der eigene Tondateien einzustellen erlaubt. Nun geht man wie folgt vor: Man macht eine Tonaufnahme und bespricht sie mit Suggestionen, wie “Du erinnerst dich an all deine Träume…!” Ruhig dreißig mal den Satz aufsprechen. Danach stellt man diese Tondatei auf dem Wecker als Wecksignal ein und legt die Uhrzeit mitten in der Nacht mehrmals fest. Sobald man also schläft und das Unterbewusstsein wesentlich offener für Suggestionen ist, springt plötzlich der Wecker an, aber anstatt mit einem Klingelton geweckt zu werden, werden Suggestionen ausgesprochen. Natürlich sollte man den Wecker nicht zu laut einstellen, damit man davon nicht geweckt wird.

Als Bonus für diesen Traumwecker, habe ich extra eine solche Suggestions-Audiodatei zusammengestellt und diese sogar zur Silent-Subliminal-Datei umgewandelt. Silent Subliminals sind spezielle bearbeitete Tondateien, die unhörbar sind, aber gleichzeitig noch tiefer und stärker auf das Unterbewusstsein wirken, indem sie sich aufgrund ihrer schwierigen Hörbarkeit am Bewusstsein vorbeimogeln. Sie gelten als sehr effektiv und wirken spätestens nach 2-3 Monaten sehr intensiv. Die Audiodatei als Silent Subliminal: HIER herunterladen.

Ich hoffe, ich konnte mit diesen 10 Techniken zur Steigerung der Traumerinnerung eine gute Hilfe für den Anfang geben, sich morgens an viel mehr seiner Träume zu erinnern. Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn man hier ein wenig Feedback zu den Techniken abgegeben wird, nachdem man sie angewendet hat. Einfach das Feedback in die Kommentare schreiben. Viel Erfolg.

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Author: Matrixblogger

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3 Antworten für “10 geniale Techniken zur Steigerung der Traumerinnerung”

  1. Michael sagt:

    Klasse Übersicht. Danke dafür.

    Technik 10: Der Traumwecker, gefällt mir besonders gut.

    Welche Wecker App für iOS / iPhone würdest du empfehlen?

    LG Michael

  2. M.G. sagt:

    kann man eig. deine alphawellen-frequenz auch während des schlafens hören bzw. besitzt sie da eine wirkung. ich habe den eindruck, dass die träume dadurch klarer werden, vielleicht ists auch nur einbildung.

  3. Hallo M.G.,
    danke für Deinen Kommentar.
    Die Alphawellen kann man nicht genug hören. Am besten überall und dauernd. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

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