Traumnacht: Wir sind Avatare

In dieser Nacht habe ich wieder mal meinen kompletten Erinnerungsspeicher vollgepackt, um von einigen interessanten Erlebnissen und Begegnungen zu erzählen. Es ist so viel, dass ich die Erlebnisse nicht in einem Artikel unterbringen kann und in zwei Teile aufteilen muss. Jedenfalls die Wake-back-to-Bed-Technik wirkt bei mir grundsätzlich immer, kann ich sagen – selbst einigermaßen in Zeiten kopflastiger Arbeit. Nachdem ich also um 23.30 Uhr ins Bett ging, schlief ich bis 2.40 Uhr und stand wieder auf. Um 4.15 Uhr ungefähr gähnte der Körper einmal und da dachte ich mir, gehe lieber schnell wieder zu Bett. In der Meditation versuchte ich mich auf meine Zirbeldrüse zu konzentrieren, da sie ja immer noch Gegenstand meiner gegenwärtigen Forschungen ist, verband dies jedoch gleichzeitig mit der Dissoziation. Deutlich spürte ich gleich wieder den Druck auf meiner Stirn, als hätte sie nur darauf gewartet, dass ich mich mit ihr beschäftige… Ich wartete, bis ich erneut das „silberne Gras“ wahrnahm und achtete weiter auf die Formen, die sonst noch auftauchten. Kurz flog einmal direkt vor meinen Augen eine Scheibe vorbei. Sie sah sehr aztekisch aus mit diesen Symbolen und dem besonderen künstlerischen Stil. Am Freitagabend war ich kurz auf einer indischen Yoga-Veranstaltung hier in Freiburg und dort verkaufte jemand ebenfalls sehr ähnliche Scheiben, aber sie waren nicht aztekisch, sondern indisch und wurden als Halsketten angeboten. Die indischen besitzen nur einen „Buckel“ auf ihrer Scheibe – was sie übrigens vielmehr nach einem UFO aussehen lässt als die aztekischen. Trotzdem würde ich sagen, dass hier eindeutige Parallelen existieren.

Währenddessen dachte ich auch über die Zirbeldrüse nach in Verbindung mit der Dissoziation, als ich jemanden wahrnahm, der als diffuses Licht in meinem Sichtfeld auftauchte. Als ich dort hinfühlte, nahm ich eine männliche Kennung wahr. Leider konnte ich in diesem Augenblick nicht viel sehen. Irgendwie war meine Sicht blockiert. Dann nahm der Mann direkt Kontakt zu mir auf, ohne sich vorzustellen:

„Deine Methode, zu dissoziieren, ist sehr gut gewählt! Je häufiger du dissoziierst, desto mehr wird natürliches DMT in deiner Zirbeldrüse produziert und teilweise ausgeschüttet. Diese Ausschüttung ist sehr gering, zumindest anfangs, aber wenn man weit genug entwickelt ist – was sicherlich Jahre dauern kann – wird sich deine Zirbeldrüse vollends aktivieren!“

„Danke für die Information“, entgegnete ich, „das ist sicherlich ein wichtiges Puzzlestück, das mir noch gefehlt hat – vermutet habe ich es aber bereits.“

„Deine Zirbeldrüse ist schon etwas geöffnet. Du musst dir vorstellen, dass sich vor deiner noch eine Art Netz befindet, so wie das einer schwarzen Strumpfhose. Du schaust immer durch dieses Netz und darum kannst du nicht ununterbrochen klar sehen. Es schwankt also noch bei dir mit der Wahrnehmung durch die Zirbeldrüse, ist mal mehr und mal weniger aktiv.“

Dann zeigte er mir ein Stück schwarzen Stoff, der  vielleicht so klein war wie eine 2-Cent-Münze: „Dieses Stück Stoff hier hast du nun mittlerweile wieder von deiner Zirbeldrüse entfernen können! Sobald du alles entfernt hast, wird sie richtig aktiviert und dann wirst du Unglaubliches sehen!“

Kaum hatte er den Satz zu Ende geführt, war er auch schon wieder verschwunden, als wäre er nur gekommen, um mir dies mitzuteilen. Lange konnte ich über diese Begegnung jedoch nicht nachdenken, denn plötzlich und ohne Vorwarnung befand ich mich nun in einem Raumschiff! Es war eindeutig ein Cockpit, in dem ich saß und vor mir das grenzenlose Universum mit unzähligen Sternen! Dieses Raumschiff war offenbar von sehr kleiner Art, denn es besaß nur einen Sitz im Cockpit und eine große, weite Scheibe vor meiner Nase. Ich würde vermuten, das ganze Schiff war nicht viel größer als eines Hubschrauber, wenn ich jetzt schätzen müsste. Es könnte aber auch sein, dass es viel größer war, eventuell für Frachtgut, und der Cockpit eben pragmatisch klein gehalten wurde. Doch vom Gefühl her glaubte ich, dass es eher ein kleines Schiff war und kein Frachtgut vorhanden war. Wie auch immer, jedenfalls flog ich damit durch das All und es bereitete mir sehr viel Freude. Diese hielt zwar nicht sonderlich lange an, aber für einige Momente bekam ich das Gefühl „Zuhause“ zu sein.

Nun spürte ich die Schwingungen. Mein Astralkörper meldete sich und wollte eingesetzt werden! Ohne, dass ich mich darauf großartig konzentrieren musste, war ich wieder zurück in meinem Schlafzimmer, somit auch schon in diesem erstaunlichen Zweitkörper und löste mich langsam von meinem physischen Körper. In der Ablösung selbst nahm ich mir einmal vor, mich intensiver auf diese Schwingungen zu konzentrieren. Mit Konzentration gelang es mir, die Zeit zu dehnen, sodass ich diese Schwingungen in einer gedehnteren Art und Weise wahrnehmen konnte, und siehe da, das waren nicht nur Schwingungen! Ich vernahm innerhalb der Schwingungen sehr leise, kaum vernehmbare Töne! Sie wirkten auf mich wie eine chaotische Ansammlung von unterschiedlichen Tönen. Auf den ersten Hörer erinnerten sie mich irgendwie an jene Töne, die man früher hörte, wenn man sich über ein Modem mit dem Internet konnektierte. Durch meine gedehnte Zeitwahrnehmung lief dieser Prozess vielleicht über zwei Minuten ab, in denen diese Töne zu hören waren. Ich versuchte diese Töne noch genauer zu hören und einen intuitiven Kontakt aufzubauen, um ihre Bedeutung besser zu begreifen. Dabei glitt meine Aufmerksamkeit automatisch auf mein Gehirn. Alles vibrierte in meinem Gehirn und die Töne wurden immer lauter und lauter und ich konnte sehr deutlich verschiedene Bereiche spüren, wie sie durch diese Töne stimuliert wurden, als plötzlich der Geistesblitz folgte! Hier wurden definitiv Daten heruntergeladen! Und nicht von schlechten Eltern, denn teilweise dachte ich, dass mein Gehirn all diese Daten gar nicht aufnehmen könne, so viel, wie hier scheinbar heruntergeladen wurde. Dabei wurden Gehirnbereiche angesprochen, die normalerweise sogar in diesem Umfang als „ungenutzt“ oder „brachliegend“ erklärt wurden. Von wegen der Mensch nutzt nur 8% seines Gehirns… obwohl, irgendwie stimmt es schon, denn der Mensch nutzt wirklich nur diesen kleinen Teil, aber die Quelle, aus der diese Daten zu kommen schienen, benutzt unser Gehirn in voller Auslastung zu 100%!

Das war der Moment, indem es für mich nun eindeutig und somit endgültig bestätigt wurde: Der Mensch ist ein Avatar und sein Gehirn die Empfangsstation für ganz bestimmte Daten!

Eigentlich war der Fall nun deutlicher denn je für mich, unser Gehirn wird jede Nacht, und sicherlich auch jeden Morgen, dafür benutzt, um es randvoll mit Daten zu packen, die die nachfolgende, wahrgenommene Realität betreffen. So wird der Mensch also heimlich im Schlaf neu programmiert. Fragt sich hierbei nur, wer ist der findige Programmierer und warum ist es ihm so wichtig, diesen Prozess genau dann einzuleiten, wenn alles friedlich schläft?

Ich musste dabei an den Film „Dark City“ denken, in dem jede Nacht um 0.00 Uhr die Zeit angehalten wurde und die ganze Stadt einschlief. Nur diejenigen, die nicht schliefen, waren seltsame Wesen in Schwarz, die sodann die Menschen besuchten und ihnen neue Erinnerungen spritzten. Der Film ist zwar eine sehr düstere Version dessen, was ich hier erlebte, aber prinzipiell war es genau das, was gerade ablief! Mein Gehirn wurde mit neuen Informationen gefüttert, so, wie man mit seinem Computer mit Daten speist, damit er ein Spiel beginnen lässt… indem ich offensichtlich der Hauptcharakter war.

Sehr geschickt, dachte ich mir und wollte darüber mit Esther reden. Sie ist eine Freundin, die ich gelegentlich außerkörperlich besuche und wir unternehmen dann gemeinsam einige Reisen, sprich, wir fliegen dann um die Häuser. Ich konzentrierte mich wieder auf die Normalgeschwindigkeit meiner Wahrnehmung, die Schwingungen wurden sofort wieder zu harmloses Frequenzen, die ja NUR die Ablösung einleiteten und befand mich wenige Momente später direkt in Esthers Schlafzimmer. Ich war gespannt zu hören, was sie von meiner Entdeckung hielt.

Leider fand ich nur Esthers leer stehenden Körper im Bett vor und ihr Leuchten war nicht zu sehen. Das bedeutete, sie war selbst schon unterwegs. Vermutlich traf sie sich wieder mit Dichtern und Künstlern, dachte ich, und schoss daraufhin durch das Dach in den Himmel hinein. (Als ich Esther am anderen Tage fragte, konnte ich zutreffend die Farbe ihrer gegenwärtigen Bettwäsche beschreiben.)

Kaum in der Luft, spürte ich plötzlich einen Arm, der meinen zweiten Körper umschlungen hielt. Ich zählte meine Arme und musste dabei feststellen, dass hier ein Arm zu viel vorhanden war! Dieser dritte Arm konnte nur Herrn Wesselmann gehören, der Astraltramper, den ich mir mal auf einer Reise durch die unteren Astralebenen eingefangen hatte. Ich nannte ihn so, weil er sich mir selbst genau so vorgestellt hatte, um mich zu verwirren. Er machte es sich extrem kuschelig, aber irgendwie störte mich das im genussvollen Fluge, nahm seinen Arm und schob ihn sanft weg. Doch gleich schob er seinen Arm wieder an die gleiche Position zurück, als würde er gern weiterhin so angekuschelt liegen bleiben wollen. Also schob ich ihn dieses Mal etwas unsanfter zurück, damit er seinen Arm endlich bei sich behielt. Der Arm kehrte nicht wieder zurück, aber kurz darauf schleckte er mir wie ein räudiger Hund den Nacken ab! Ich muss zugeben, dass war irgendwie ein schlechter Tausch gewesen. Ich drehte meinen Kopf und bat ihn, damit aufzuhören, aber er wollte nicht. Ich habe dann meine Hand genommen und ihn von meinem Nacken fortgeschoben und ergänzend hinzugefügt, dass ich dafür sorgen würde, ihn endgültig zu verbannen, wenn er sich nicht zusammenreiße. Sofort krabbelte er dann zu meinem linken Oberarm, hielt sich dort fest und machte keinen Mucks mehr. Da konnte er von mir aus bleiben, dachte ich, lenkte meine Aufmerksamkeit von ihm ab und flog weiter.

Trotz der Tatsache, dass er sich ja eigentlich im Nachhinein gefügt hatte, fand ich das gerade dennoch sehr aufdringlich von ihm und beschloss, jemanden um Rat zu fragen. Leider fiel mir niemand auf Anhieb ein, aber irgendetwas in mir führte mich zu einem dunklen Wald… Dort angekommen, landete ich auf einem Grundstück mit einem Zaun. Vor mir eine alte Holzhütte und davor ein kleiner, schnuckeliger Garten. Die Holzhütte war dunkelbraun und der Zaun, aus spitzen, breiten Holzpfählen bestehend, eigentlich recht amerikanisch, würde ich sagen, mit einem Tor, das mich auf einen Weg gelangen ließ, um zur Tür zu kommen. Als ich vor der Tür stand, wollte ich zuerst klopfen, aber das hielt ich doch für überspitzt und drang einfach durch die Tür hindurch und war überrascht, wie einfach es ging.

Nun stand ich in einem großen Raum. Eine alte Frau stand in diesem Raum, die mich nun überrascht anschaute. Ein wenig erweckte ihr Aussehen an das einer klassischen Hexe. Sie trug ein langes, schwarzes Kleid, dessen Saum sehr zerfranst war. Vermutlich war sie schon 100 Jahre alt, zumindest wirkte ihr Gesicht entsprechend.

„Was willst du hier?“, fragte sie mich.

 Teil 2 hier

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Ein Kommentar für “Traumnacht: Wir sind Avatare”

  1. Lee sagt:

    Hallo Jonathan,

    war die Hütte ganz weit abgelegen vom Dorf? Hatte die Hexe eine Kordel als Gürtel und schwarze od. braune Lederschlappen an? Und drinnen einen großen Kessel mit dem sie z.B. „Kräutersüppchen“ zubereitet. Vermutlich eine gute Hexe, die heilt *g

    LG
    Lee

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