Nachtrag: Der schwarze Mann – Teil 2

Wer sich die Mühe gemacht hat, bis zu diesem Punkt ordentlich mitzudenken, wird die gleiche Erkenntnis gewinnen, die auch ich gewonnen habe. Ich gehe also stark davon aus, dass dieser furchterregende Mensch in meiner nächtlichen Erfahrung mit Vivian und dem schwarzen Mann niemand anderes als ich selbst war. Ich hatte meinen Doppelgänger wahrgenommen und zwar in seiner allumfassenden Grausamkeit und Fürchterlichkeit, ja, der tiefsten schwarzen Magie verfallen, die man sich schlichtweg vorstellen kann…

Wer den Film “Die Matrix” gesehen hat, entdeckt durchaus vergleichbare Botschaften. Hierin muss der Protagonist erkennen, dass sein Leben im Büro und seinem Alltag überhaupt in einer computergenerierten Matrix stattfinden; die die Menschen eben Alltag nennen. Tatsächlich jedoch lebt er in einem Wasserbecken, an unzähligen Kabeln angeschlossen und dient als Batterie für einen Maschinenstaat in einer anderen Realität. Diese Erkenntnis kann den Protagonisten nicht mehr davon abbringen, seine eigene Wahrheit zu suchen und nimmt den Kampf gegen die Maschinen auf.

So finden wir wieder bei Carlos Castaneda folgende Auszüge aus dem Buch “Das Wirken der Unendlichkeit” mit dem Vermerk, dass sich der menschliche Verstand bzw. das Ego lebensbedrohlich in Gefahr sieht, sobald sich der Doppelgänger einer Person nähert oder ggf. vor einem steht:

— “Warte ein bißchen länger, und du wirst sehen, was du dann fühlst. Ich werde dich einem Blitzangriff aussetzen. Das heißt, ich werde deinen Verstand bombardieren, und du wirst nicht aufstehen und gehen können, weil du gefangen bist. Nicht, weil ich dich gefangen halte, sondern weil etwas in dir dich am Gehen hindern wird, während ein anderer Teil von dir tatsächlich in Raserei gerät. Also mach dich darauf gefaßt!«, sagte Don Juan. […] »Ich wende mich an deinen analytischen Verstand«, sagte Don Juan. »Denk einen Augenblick nach und sag mir, wie du den Widerspruch zwischen der Intelligenz des Menschen als Techniker und der Dummheit des Systems seiner Überzeugungen erklärst oder der Dummheit seines widersprüchlichen Verhaltens. Die Zauberer glauben, daß die Räuber uns das System unserer Überzeugungen, unsere Vorstellung von Gut und Böse, unsere gesellschaftlichen Sitten gegeben haben. Sie bringen unsere Hoffnungen und Erwartungen hervor und unsere Träume von Erfolg oder Versagen. […] Die Raubwesen sind es, die uns zufrieden und egoistisch und zu Gewohnheitstieren machen.« […] »Sie sind unermeßlich viel effizienter und systematischer. Um uns gehorsam, demütig und schwach zu halten, haben die räuberischen Wesen zu einem ungeheuerlichen Manöver gegriffen – ungeheuerlich natürlich vom Standpunkt eines Kampfstrategen. Und es ist ein schreckliches Manöver vom Standpunkt derer, die darunter leiden. Sie haben uns ihr Bewußtsein gegeben! Verstehst du? Die Räuber geben uns ihr Bewußtsein, das unser Bewußtsein wird. Ihr Bewußtsein ist verschlungen, widersprüchlich, verdrießlich und von der Angst erfüllt, jederzeit entdeckt zu werden. […] »Wann immer dich Zweifel bis an einen gefährlichen Punkt plagen«, sagte er, »tu etwas Pragmatisches dagegen. Schalte das Licht aus. Ergründe die Dunkelheit und finde heraus, was du sehen kannst.«
Er stand auf, um die Lampen auszuschalten. Ich hielt ihn davon ab.
»Nein, nein, Don Juan«, sagte ich, »schalte das Licht nicht aus. Es ist alles in Ordnung.«
Ich hatte plötzlich eine für mich höchst ungewöhnliche Angst vor der Dunkelheit. Bereits beim Gedanken daran rang ich nach Luft. Aus dem Bauch heraus wußte ich eindeutig etwas, doch ich wagte nicht, daran zu rühren oder es an die Oberfläche zu holen – nicht in tausend Jahren! […] »Der Räuber«, sagte Don Juan, »bei dem es sich natürlich um ein anorganisches Wesen handelt, ist für uns nicht völlig unsichtbar wie andere anorganische Wesen. Ich glaube, als Kinder sehen wir ihn und kommen zu dem Schluß, er ist so entsetzlich, daß wir nicht daran denken wollen. Kinder könnten natürlich beharrlich bleiben und sich auf den Anblick konzentrieren, aber alle Menschen um sie herum halten sie davon ab.

»In deinem Innern tobt ein Kampf«, sagte Don Juan. »Tief im Innern weißt du, daß du nicht umhin kannst, zuzustimmen, daß ein unverzichtbarer Teil von dir, deine leuchtende Hülle des Bewußtseins als eine unverständliche Nahrungsquelle für natürlicherweise unverständliche Wesenheiten dienen wird. Und ein anderer Teil von dir widersetzt sich dieser Situation mit aller Macht. […] Die Revolution der Zauberer«, fuhr er fort, »besteht darin, daß sie sich weigern, sich an Übereinkünfte zu halten, an deren Zustandekommen sie keinen Anteil hatten. Niemand hat mich je gefragt, ob ich damit einverstanden bin, von einer anderen Art Bewußtsein aufgefressen zu werden. Meine Eltern haben mich nur zur Welt gebracht, um wie sie selbst Nahrung zu sein, und damit Schluß.« —

Kurzum: Wenn der Verstand vom Räuberwesen beeinflusst ist, gibt es keinen größeren Gegner für ihn – und dies gilt somit auch automatisch für uns – als ein Doppelgänger. Somit nimmt der Mensch, der sich nicht mit der Selbsterkenntnis befasst, jeden Hinweis auf die Anwesenheit eines Doppelgängers oder eines Menschen, dessen Doppelgänger sehr nah bei ihm ist, als Bedrohung wahr, nahezu als teuflische und böse Bedrohung oder löst das Gefühl aus, dass man eine andere Person als abgrundtief böse betrachtet. Es löst Angst, Verzweiflung, Irritation, Entsetzen, Ablehnung, Hass oder andere Emotionen dieser Art aus. Die einzige Möglichkeit, um diese negativen Gefühle wieder zu beruhigen, ist es, in den Alltag mit all seinen gewohnten Routinen zu fliehen, denn diese bieten Sicherheit und Vergessen.

Ich möchte an diesem Punkt bemerken, dass ich nicht glaube, dass jede schwarze Gestalt, die nächtens den Raum betritt, der eigene Doppelgänger ist, sondern es kann sich auch um Freunde handeln, die in ihrem Doppelgänger vorbeikommen. Im normalen Alltagsbewusstsein nimmt man diese jedoch “getarnt” wahr, d.h. als lebensbedrohliche Wesen. Somit ergibt sich eigentlich der unausweichliche Umkehrschluss, dass wir in Wirklichkeit die “Bösen” sind und die “bösen” Doppelgänger die “Guten”. Ich verwende diese Begriffe von Gut und Böse, weil sie dem Verstand vertraut sind.

Seit ich in meinem Traumtagebuch an diesem Thema schreibe, erinnerte ich mich kürzlich an eine Szene aus meiner Vergangenheit, als ich ungefähr drei oder vier Jahre alt war. Ich erwachte aus einem Albtraum und rief nach meinen Eltern, die dann kurz darauf auch an meinem Bett saßen und hören wollten, was geschehen war. Doch während sie dort saßen und mit mir sprachen, war alles in mir in höchster Alarmbereitschaft! In mir hatte ich ein unglaublich starkes Gefühl, dass ich mich jetzt nicht verraten dürfte und dass ein falscher Kommentar mich sofort “auffliegen” lassen könnte. Offensichtlich war das der Moment, als sich das Fliegerwesen an mein Bewusstsein angeschlossen hatte.

Im Alter von ungefähr 23 Jahren kam ich in eine Situation, so nenne ich sie jetzt mal, in der ich “starb”. Ich war vermutlich ca. 15 min. lang sozusagen tot. Als ich danach wieder aufwachte, war die Welt um mich her völlig verwandelt. Mein Verstand funktionierte überhaupt nicht mehr richtig. Ich konnte keinen Satz zu Ende denken und dauernd verlor ich den Faden. Dies hielt viele Wochen an! Doch in diesen vielen Wochen konnte ich mit einer ganz anderen Perspektive durch die Welt gehen, denn ich sah die Welt ohne die bewertenden und dem seltsame Theorien aufstellenden Verstand. Ich sah die Welt, wie sie wirklich war! Es war eine schöne aber auch schlimme Zeit. Mein Selbstbewusstsein war ziemlich gering und ich konnte nicht mehr so stark und locker wie all die anderen Menschen um mich her sein. Kurzum hatte ich mich genau so gefühlt, wie es Don Juan hier erklärte:

— “[…] Die Räuber geben uns ihr Bewußtsein, das unser Bewußtsein wird. Ihr Bewußtsein ist verschlungen, widersprüchlich, verdrießlich und von der Angst erfüllt, jederzeit entdeckt zu werden. Durch das Bewußtsein, das schließlich ihr Bewußtsein ist, lassen die Raubwesen in das Leben der Menschen einfließen, was immer vorteilhaft für sie selbst ist. Auf diese Weise erreichen sie ein gewisses Maß an Sicherheit, die als Schutzwall vor ihren Ängsten steht. […] Ich versichere dir, der Flieger kommt zurück, aber er ist nicht mehr so stark wie zuvor, und es beginnt ein Prozeß, in dem es zur Routine wird, daß das Bewußtsein des Fliegers die Flucht ergreift, bis er eines Tages endgültig flieht. Das ist dann ein trauriger Tag! An diesem Tag mußt du dich auf deine eigenen Mittel verlassen, die praktisch gleich Null sind. Niemand sagt dir, was du tun sollst. Kein Bewußtsein fremden Ursprungs diktiert dir mehr den Schwachsinn, an den du gewöhnt bist.
Mein Lehrer, der Nagual Julian, hat alle seine Schüler gewarnt und gesagt«, fuhr Don Juan fort, »daß dies der schwierigste Tag im Leben eines Zauberers ist, denn das wahre Bewußtsein, das uns gehört, die Summe unserer Erfahrungen, ist durch die lebenslange Fremdherrschaft scheu, unsicher und unbeständig geworden. Ich würde sagen, daß der wahre Kampf der Zauberer in diesem Augenblick beginnt. Alles andere ist nur die Vorbereitung darauf«” —

Die Beschreibung, wie sich ein “Krieger” nach diesem besonderen Tag fühlt, an dem er das Fliegerwesen abstößt, entspricht exakt den Gefühlen, die ich besaß, nachdem ich “gestorben” war. Ich vermute heute, dass das Fliegerwesen glaubte, ich sei tot und hatte sich daraufhin von meinem Bewusstsein abgelöst. In diesem Moment war ich frei! Doch diese neue Freiheit besaß den Nachteil, dass ich noch nicht richtig damit umzugehen wusste. Es dauerte sehr viele Wochen, bis das Fliegerwesen wiederkam und sich an mein Bewusstsein erneut anschloss. Doch der Kontakt seines infiltrierenden Bewusstseins war lange nicht mehr so stark und intensiv wie vorher.  Ich hatte einfach zu viel “gesehen”! Denn in der Zeit ohne das Fliegerwesen in meinem Bewusstsein konnte ich die Welt so sehen, wie sie wirklich ist. Dies half mir dabei, dieses Wissen zu bewahren und nicht wieder zu vergessen.

Auch wenn ich heute erneut im Besitze dieses Fliegerwesens bin, so wie jeder andere Mensch auch, habe ich dennoch eine Doppelperspektive auf diese Welt beibehalten können. So kann ich diese Welt nun stets von jedem dieser beiden Bewusstseine betrachten. Es ist nicht einfach, dieses “andere Wissen” beizubehalten, da nahezu jeder Mensch in dieser Welt dieses Wissen ablehnt und mir in Gesprächen stets das Gegenteil von dem sagt, wie es sich eigentlich tatsächlich verhält. Und aus dem gleichen Grund kann ich mich des Nachts vor dem Doppelgänger fürchten, der an mein Bett kommt, aber gleichzeitig kann ich mich auch unendlich freuen, dass er endlich wieder in meine Nähe kommt und mit Freuden in die Angst stürzen. Er hat es nie aufgegeben, irgendwann einmal das Fliegerwesen zu verjagen, damit ich wieder zu mir kommen kann.

Es gibt nur eine Möglichkeit, das Fliegerwesen zu verjagen, und dies ist die Dissoziation, das Anhalten des Verstandes, das temporäre Unterbrechen des Denkens. Denn der Verstand ist von diesem Fliegerwesen infiltriert. Alles andere sind leider nur Beiwerk und verändert in der Regel nichts dauerhaft. Wer es schafft, so stark zu dissoziieren, dass das Fliegerwesen kapituliert, dem wird endlich der Schleier von den Augen gezogen.

Die Fliegerwesen haben viele Namen, unter denen sie bekannt sind: Flyer, Voladores, Schlammschatten, Flieger, Raubwesen, Astralspinnen, Fliegerwesen… Nur für jene, die gern recherchieren möchten.

Spende an den Matrixblogger...
Schreibe einen Kommentar, oder Trackback.

11 Antworten für “Nachtrag: Der schwarze Mann – Teil 2”

  1. momo sagt:

    Immer schon war mir auffällig, dass eigentlich viele, die so eine besondere Perspektive (erleuchteter Zustand) hatten, entweder ein Nahtoderlebnis hatten oder eben ganz tief unten waren im Leben.
    Das will ich aber nicht unbedingt durchmachen! So fragte ich mich immer, warum das so ist. Du gibst hier die Antwort, dass sich dann der Räuber löst. Klingt einerseits sehr wahrscheinlich. Ist es aber wirklich so, dass wir in der Astralebene, also, wenn wir gestorben sind, diesen Schatten ganz los sind?
    Mir bleibt nur weiterhin der Versuch in die Stille zu gehen. Doch ich hindere mich selbst an einer ganz tiefen Dissoziation, weil da eine unbestimmte Angst mitschwingt, was mich in diesem Zustand erwartet…
    Momo

  2. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Momo,
    ich denke, dass Erleuchtung und Selbsterkenntnis unabhängig vom gesellschaftlichen Stand erreicht werden können. Es kommt auf die eigene Psyche, Geduld und Beharrlichkeit an. Der Selbsterkenntnis oder auch der Neutralisierung von Energieräubern, inklusive dem schwarzen Mann, ist es gleichgültig, wie herrschaftlich das Schlafzimmer ist, indem man liegt. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. Tamara sagt:

    hallo jonathan!
    bei mir war auch im kindalter oft ein schatten da! ich hatte richtig viel angst! konnt mich nicht bewegen und wollt schreien. immer nur gekrächzt und kaum ein ton raus gekommen. es war schlimm! wie kann man das nur freiwillig wollen? es war das schrecklichste in meinem leben was da ging.
    tamara

  4. Daniel sagt:

    Kleine Korrektur: das Zitat stammt aus “Das Wirken der Undendlichkeit”, nicht aus “Tensegrity”, dort sind die “Turnübungen” drin.

  5. Kerstin sagt:

    Hallo Jonathan,

    ich finde dieses Thema faszinierend. Dann sind wir also quasi “schizophren”, durch die Räuber bzw. Flieger.

    Das mit der Nahrungsquelle für die Flieger, habe ich bei Robert Monroe auch gelesen, oder so aufgefasst.

    Lieben Gruß
    Kerstin

  6. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Daniel,
    danke für den Hinweis. :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  7. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Kerstin,
    das ist richtig. :-) Leider ist er nicht näher darauf eingegangen, sofern ich mich erinnere.
    Liebe Grüße, Jonathan

  8. J€$\/$ sagt:

    »Der Energiekörper ist wie ein Kind, das sein Leben lang eingesperrt war. Sobald er nun frei wird, saugt er alles auf, was er finden kann, und ich meine buchstäblich alles. Jedes belanglose, winzige Detail absorbiert den Energiekörper gänzlich.«

    »Der Grund, warum es normalen Menschen beim Träumen an Willenskraft fehlt, ist, daß sie niemals rekapituliert haben – und ihr Leben daher rand voll ist von schwer befrachteten Emotionen. Erinnerungen, Hoffnungen, Befürchtungen und so weiter. Zauberer hingegen sind aufgrund ihrer Rekapitulation relativ frei von befrachteten und bindenden Emotionen. … Rekapitulation und Träumen gehen Hand in Hand. Während wir unser Leben zurückspulen, werden wir immer leichter und unbeschwerter.

    Er bezeichnete die Rekapitulation als einen Trick der Zauberer, um eine winzige, aber dauernde Verschiebung des Montagepunkts zu bewirken. Unter dem Eindruck einer solchen Überprüfung der Vergangenheit, sagte er, wechselt der Montagepunkt zwischen seinem gegenwärtigen Platz und dem Platz hin und her, den er einnahm , als das rekapitulierte Ereignis stattfand. Die Begründung der alten Zauberer für diese Rekapitulation, erklärte Don Juan, war deren Überzeugung, daß es eine unvorstellbare Kraft der Auflösung im Universum gibt, die den Organismen Leben schenkt, indem sie ihnen Bewusstsein verleiht. Diese Kraft lässt auch die Organismen sterben, um eben dieses verliehene Bewusstsein wiederzuerlangen, das die Organismen durch die Erfahrungen ihres Lebens noch vermehrt haben. Don Juan erklärte mir die Überlegung der alten Zauberer: weil es nämlich unsere Lebenserfahrung sei, auf die es diese Kraft abgesehen habe, hielten sie es für äußerst wichtig , diese Kraft durch eine Kopie unserer Lebenserfahrung zufriedenzustellen: nämlich die Rekapitulation des Lebens. Wenn die auflösende Kraft also bekommt, was sie wünscht, gibt sie die Zauberer frei : nämlichfrei, ihre Wahrnehmungsfähigkeit zu erweitern und damit bis an die Grenzen von Raum und Zeit vorzustoßen.«

    Die Kunst des Träumens.

  9. Uwe sagt:

    Hallo, Jonathan

    ich habe eben eine Seite von Ballabene gelesen, auf der er anfängliche Zustände bei einer OBE erklärt. Darin zitiert er einige Briefe, die er bekommen hat. Darin berichteten erstaunlich viele Personen von schwarzen Schatten, die sie würgen wollten oder ähnliches. Scheint doch ein ziemlich weit verbreitetes Phänomen zu sein.Ich zitiere mal einige:

    “Schon seit meiner Kindheit habe ich immer wieder den gleichen Traum. Ich
    werde von einer schwarzen Gestalt verfolgt und kann nicht weglaufen. Wenn
    mich die Gestalt erreicht hat, will sie zuschlagen. Dann wache ich
    schweißgebadet und voller Angst auf. Und ich schreie dann fürchterlich um
    Hilfe!!!

    “Ich lag im Traum im Bett. Eine fremde Person betrat den Raum, offenbar ein
    Einbrecher. Langsam kam er die Türe hinein, in einem Teil des Raumes, der
    durch einen Paravan meiner Sicht verschlossen war. Ich wollte mich aufsetzen
    und das Bett verlassen, um mich zur Wehr setzen zu können. Ich war jedoch
    gelähmt, konnte keinen Arm bewegen, kein Glied. Durch eine Art Raumgefühl
    konnte ich erkennen, wie diese schattenartig dunkle Person immer näher kam…

    “Einmal war dieses Erlebnis anders als sonst. Alles begann wie immer. Erst
    das Schwer werden des Körpers, das Piepsen, sich nicht bewegen können
    usw.. Plötzlich tauchte an meiner linken Seite eine schwarze Gestalt auf. Ich
    kann nicht sagen ob es ein Mann oder eine Frau war. Es sah aus als hätte die
    Gestalt einen schwarzen Kapuzenmantel und ein Hut. Die Gestalt packte mich
    am Kopf und drückte ganz fest zu, so dass ich furchtbare Angst bekam. Ich
    konzentrierte mich ganz stark und sagte mir immer wieder “du musst
    aufstehen”. irgendwann gelang es mir aufzuspringen und das Licht
    anzuknipsen. Alles war weg! Ich habe keine Ahnung was es war, ich weiß nur,
    dass es passiert ist und ich nicht verrückt bin.”

    “Einmal war dieses Erlebnis anders als sonst. Alles begann wie immer. Erst
    das Schwer werden des Körpers, das Piepsen, sich nicht bewegen können
    usw.. Plötzlich tauchte an meiner linken Seite eine schwarze Gestalt auf. Ich
    kann nicht sagen ob es ein Mann oder eine Frau war. Es sah aus als hätte die
    Gestalt einen schwarzen Kapuzenmantel und ein Hut. Die Gestalt packte mich
    am Kopf und drückte ganz fest zu, so dass ich furchtbare Angst bekam. Ich
    konzentrierte mich ganz stark und sagte mir immer wieder “du musst
    aufstehen”. irgendwann gelang es mir aufzuspringen und das Licht
    anzuknipsen. Alles war weg! Ich habe keine Ahnung was es war, ich weiß nur,
    dass es passiert ist und ich nicht verrückt bin.”

    Ballabene nennt das wohl Alpträume.

    Liebe Grüsse
    Uwe

  10. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Uwe,
    bei Rudolf Steiner findet man auch diesen schwarzen Schatten. Von ihm wird er der ahrimanische Doppelgänger genannt und ist sozusagen die dunkle Seite des 2. Körpers. es gibt eben nicht viele, die sich in ihrer Kindheit noch daran erinnern können. Ich glaube, dass das vielen passiert. Man kann es natürlich mit Albträumen gleichsetzen, persönlich denke ich, ist es aber mehr als das; schon allein wegen der globalen Häufigkeit des Phänomens.
    Liebe Grüße, Jonathan

  11. Uwe sagt:

    Hallo, Jonathan
    ich denke auch, dass es mehr bzw. etwas anderes ist als Alpträume, ich wollte nur Ballabenes Meinung dazu mitteilen. Allerdings hat er sich glaube ich nicht intensiv damit auseinandergesetzt.
    Lieben Gruss, Uwe

Hinterlasse einen Kommentar

Powered by WordPress