Nachtrag: Ich traf David Bowie im Jenseits

david-bowie-blackstarIn meinem Ausflug ins Jenseits vom 12. auf den 13. Januar traf ich auf den kürzlich verstorbenen David Bowie (um den folgenden Text zu verstehen, bitte zuerst auf den Link klicken und die Vorgeschichte dazu lesen). Ich hatte mich sehr darüber gewundert, wie er es innerhalb von zwei Tagen geschafft hatte, das ‚Astrale Zentrum zur postmortalen Akklimatisierung‘, sprich, das astrale Krankenhaus übersprungen zu haben und gleich auf der mittleren Astralebene landen konnte. Für gewöhnlich schaffen dies nur jene Verstorbenen, die sich bereits zu Lebzeiten viel mit Spiritualität und den Tod bzw. des Astralreisen auseinandergesetzt haben. Jetzt habe ich mal ein wenig recherchiert und bin tatsächlich fündig geworden….

In einem Interview mit der berühmten Musik-Zeitschrift „Rolling Stone“ wird erklärt, dass David Bowie offen für alles Spirituelle und Okkulte war. Bereits im Alter von 20 Jahren verbrachte er einige Zeit in einem buddhistischen Kloster in Schottland, um die tibetanische Atmosphäre und das spirituelle Gedankengut besser nachvollziehen zu können. Bevor sich Madonna oder Annie Lennox (Eurythmics) mit der Magie und der Kabbala beschäftigten, war Bowie schon Jahre zuvor dabei. Auch gibt er in dem Interview zu, dass es eine Zeit gab, in der er sich mit der Magie beschäftigt hatte. Viele behaupten sogar, dass Bowie sich besser mit der Magie, Okkultismus und der Altmeister der Maguie namens Aleister Crowley auskannte als Ozzy Osbourne. Auch der Geheimkult „The Golden Dawn“ war für Bowie kein unbeschriebenes Blatt, sondern beschäftigten ihn eine ganze Weile.

Ebenso Bowies Phase, in der er sich als Ziggy Stardust verkleidete, eine fiktive Figur, eine Art Sternenwesen von einem anderen Planeten, der sich unter die Menschen der Erde mischte, in dem er sich als Rockstar ausgab, lässt sehr tief blicken. Zudem gibt es ein sehr mystisches Foto von ihm, auf dem er am Boden kniet und ein seltsames Diagramm malt. Unter diesem stehen die Worte „Hier sind wir nun – eine magische Bewegung von Kether zu Malkuth“. Kether ist ein Begriff der Kabbala, der die Ebene des Göttlichen beschreibt und Malkuth die Ebene der physisch existenten Menschen. Somit spielte er auf dem Foto auf die Verkörperlichung eines Sternenwesens als Mensch an.

In einem weiteren Interview in der Zeitung „Die Zeit“, erklärte er, dass es ihm stets um die spirituelle Suche gegangen wäre und sprach von einer neuen Interpretation von Gott, die die Menschheit bräuchte. Leicht verblüfft meinte er zusätzlich, dass er sich stets gefragt hat, was die Menschen überhaupt so sehr an seinen Songs mögen und las seine eigenen Texte noch mal genauer durch. Dabei stellte er fest, dass er die ganze Zeit über besessen war von dem Gedanken, sich spirituell zu finden.Selbst seine eigene Symbolik, die er jahrelang verwendet hatte, wurde ihm erst im Nachhinein bewusst. Beispielsweise seine Science-Fiction Staffage, die Songs mit den Raumschiffen und Raumanzügen war seine spirituelle Suche nach sich selbst, nach seiner Verbindung zum Universum. Existenzielle Fragen, wie „Warum sind wir geboren worden?“ und „Wo gehen wir hin, wenn wir sterben?“ und „Was ist unsere Mission?“, haben ihn stets begleitet. Zwar hat er sich nicht unentwegt darüber Gedanken gemacht, aber im Laufe seines Lebens wurden ihm diese Fragen immer deutlicher. Die Spiritualität erklärte er somit als seine große Lebensfrage.

Seine Mutter war eine fromme Katholikin und sein Vater evangelisch. Dieser Zwiespalt ließ ihn immer wieder einen Schritt zurücktreten und darüber nachdenken, welchen Platz er selbst im Gefüge der Religion und der Spiritualität besaß. Dies beförderte ihn direkt in die Arme der Buddhisten, die die Religion einen Schritt weiter untersuchten. Auf diese Weise erforschte er mehrere Religionen, um darin seinen Platz zu finden.

In einem Interview mit der Zeitschrift Daily Beast erklärte er: „Ich weiß nicht, was die Kinder auf den Straßen denken, aber ich habe nicht das Gefühl, dass sich da wer tiefere Fragen zur Spiritualität stellt. Ich glaube, es gibt eine Menge Leute, die sich nicht einmal bewusst darüber sind, welches Potential sie haben. […] Die Kinder würden für ein paar Schuhe töten und dieses ganze Gefühl für materielle Güter, die einem Status und Glück verleihen. Ich schätze, es geht wieder zurück zur Spiritualität. Ich glaube, jeder muss – egal, durch welchen Kampf auch immer – versuchen und ein komplettes Bild von dem entwickeln, was ein Mensch wirklich ist. Nicht nur die physische Seite einer Person, sondern welchen Raum er oder sie im universellen Sinne einnimmt und wie die Handlungen eines Einzelnen den Nächsten beeinflussen.“

Nicht zu vergessen ist sein letzter Song, den er herausgebracht hat mit dem Titel „Blackstar„. Hier sieht man einen ganz anderen Bowie, der sich in einem mystisch-magischen Umfeld aufhält und vom Aufgang eines schwarzen Sternes singt und sich mit diesem identifiziert. Gleich zu Beginn seines Songs geht es zur Sache. Er beschreibt die Lebenskerze in der Villa ‚Ormen‚. Diese Villa repräsentiert den Ort der Schlange. Die Schlange gilt in der Spiritualität als die Verführung, die den Menschen in die physische Realität lockte. Auch die Bruderschaft der Schlange aus dem alten Mesopotamien sei hier erwähnt, die man heute mit den sogenannten Illuminati gleichsetzt.

Im Weiteren singt Bowie genau genommen von seinem eigenen Tod. Seine Lebenskerze steht im Hause Ormen und der Tag der Exekution ist gekommen, um sein Leben zu nehmen. Weiter im Text stellt er Fragen wie „Wie oft muss ein Engel noch fallen?“ und zieht einen Unterschied zwischen einem Gangster (Illuminati) und dem schwarzen Stern (Korona) und identifiziert sich mit letzterem. Ein schwarzer Stern mit Korona ist das Symbol für ihn, das zwar der Schwärze der ganzen Problematik ausgesetzt ist, aber dennoch am Rande funkelnd strahlt. Gleichzeitig erklärt er, dass er eigentlich kein Popstar sei und dass man seinen Ausweis, seine Schuhe und die ganzen Sedative gern behalten dürfe.

Ich möchte behaupten, dass Bowie wusste, dass er stirbt und dieser Song namens „Blackstar“ sein Vermächtnis war, das, was er in seiner Lebenszeit verstand und nun zu erfüllen hatte, so, wie jeder andere Mensch auch. Die Kerze, die in der Villa brennt und wenn sie abgebrannt ist, dann naht der Tod. Ein jeder hat seine Kerze im Hause Ormen. Und die nächste Kerze kommt bestimmt.

Und wenn man gleich zu Anfang hinschaut, dann zeigen bereits die ersten Bilder des Videos einen vor Jahrhunderten gestrandeten Mann im Raumanzug, der auf einem fremden Planeten erschöpft am Felsen lehnt. Die Frage nach dem Kosmos und dem wahren Selbst werden in seinem letzten Song in der Verkleidung eines Requiems unheimlich zu beantworten versucht.

Im Hinblick auf diese für mich neuen Informationen zu David Bowie wundert es mich nicht mehr, dass er innerhalb kürzester Zeit es auf die mittlere Astralebene geschafft hat. Wer ein Interesse daran hat, meine Begegnung mit Bowie zu lesen, der klicke auf den folgenden Link.

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Quellen:
The Daily Beast
Die Zeit
The Rolling Stone
Songtext Blackstar
Videos: 1 2 3

 

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7 Antworten für “Nachtrag: Ich traf David Bowie im Jenseits”

  1. Roman sagt:

    Ich mochte David Bowie als Künstler nicht sonderlich. Hatte mich einfach nicht angesprochen, aber seitdem er tot ist, in Verbindung mit deinen Erkenntnissen über Ihn… Finde ich ihn richtig cool… :)

  2. Louis sagt:

    Als ich jung war hatte ich auch keinen richtigen Zugang zu seiner Musik, ich kannte nur „Let´s dance“ und fand´s als Teenager langweilig. Bewusst war mir jedoch, dass er auf berechtigte Weise als großer Künstler angesehen war. Es war halt nicht so mein Ding. Hatte mir aber nie wirklich was angehört von ihm. Als Schauspieler kannte ich ihn aus „Labyrinth“ und „Prestige – Meister der Magie“. Tolle Auftritte.

    Richtig bewusst wurde mir sein Können beim hören des Sountracks vom Film „Moulin Rouge“, gleich der erste Track, „Nature Boy“, der wurde nämlich nicht wie im Film von John Legizamo sondern von Bowie selbst gesungen, und er erhebte den Song zu einer völlig neuen Erfahrung allein durch seine Stimme. Ich war total beeindruckt von seiner Stimme und sein gesangliches Können. Wieviel Nuancen und Gefühl er da reinbrachte, mit welch Sicherheit er seine Stimme kontrolliert ist erstaunlich.

    Trotzdem suchte ich nicht nach weiterer Musik mit/von Bowie. Ich muss dazu sagen, dass ich nie Radio höre und kein Fernsehen schaue. Ohnehin höre ich Musik sehr selten. Wenn ich den CD-Player anschmeise, dann auch um zuzuhören, bei mir läuft nix nebenher.

    Nach dem Lesen dieses Artikels klickte ich auf den Link und sah und hörte mir gleich das Musikvideo zu „Blackstar“ an…

    WOOOOOOOOOOW was für eine Urgewalt von einem Künstler!!! Jetzt erst ist mir bewusst geworden was für ein sonderbarer „Mensch“ David Bowie war. Schande über mein Haupt.

    Für die, die die Ersleuchtungs-Reihe gelesen haben: also ich vermute mal stark, dass er zu den 3.000 gehört, die bei den Versuch uns zu helfen getötet wurden und nun ebenso wie wir im Reinkarnationszyklus feststeckt.

    Ich kann gar nicht genug betonen, wie sehr mich sein werk (Musik UND Video) „Blackstar“ beeindruckt hat. Ich liebe es. Ich liebe es einfach.

    Gruß
    Louis

  3. Jonathan Jonathan sagt:

    Hallo Louis,
    danke für Deinen Kommentar.
    Ja, da kann ich mich Deiner Meinung nur anschließen. Für seine Verabschiedung hat er uns doch noch ein großes Bonbon hinterlassen. :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  4. Tina sagt:

    Sehr interessant. Danke für den Beitrag.

    Ich hab mir mal den Spaß erlaubt und das aus astrologischer Sicht betrachtet: David Bowie hat direkt am Aszendenten (wichtige Position) den Neptun stehen. Was ihn für mediale Fähigkeiten prädestiniert. Es geht um Träumen, Verschmelzung, All-Eins sein, Spiritualität und Kreativität. Aber auch Flucht, Sucht und Täuschung.

    Im Lied Ashes to Ashes outete er Major Tom im Nachhinein als Junkie, der den Weltraum Trip auf Drogen erlebte. Hier zeigt sich wunderbar der Neptun Einfluss. Einerseits im Drogenkonsum und auf der anderen Seite im Erleben einer höheren Ebene. Dem Bezug zum Universum. Sh. z.B. hierzu auch Science Fiction.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass er mit dieser Konstellation auch des Öfteren das Gefühle hatte von einem ganz anderen Stern zu kommen :-).

    Im Gegensatz zu seiner bodenständigen, strukturierten, zielstrebigen und beharrlichen Steinbock Sonne die er auch gut gebrauchen kann um nicht „weg zu fliegen“ und seine Vorhaben in die Tat umzusetzen, ermöglicht ihm u.a. Neptun aus seiner Rolle herauszutreten und in diverse Rollen zu schlüpfen. Da David Bowie nach seiner Angabe ein sehr schüchterner und zurückhaltender Mensch war, der auch oft unter Ängsten litt, sind diese Verkleidungen in seinen jüngeren Jahren, einerseits kreativer Selbstausdruck und Suche nach Selbstidentifikation als auch gleichzeitig ein Schutzmöglichkeit bei seinen Auftritten.

    Dies nur ganz grob angerissen. Sein Hang zur Spiritualität zeigt sich jedenfalls in der ein oder anderen Konstellation.

    Ich schätze mal, dass er im Lauf seines Lebens eine ganz schöne Entwicklung und ein ziemliches Wachstum hingelegt hat.

  5. Jonathan Jonathan sagt:

    Hallo Tina,
    danke für Deinen Kommentar und Deine astrologische Betrachtung von Bowie.
    Liebe Grüße, Jonathan

  6. Tina sagt:

    Hab hier was gefunden:

    http://www.boredpanda.com/david-bowie-paintings-postmodern-art/

    Bilder, die David Bowie gemalt hat

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