Googles Projekt Skybender: Megaschnelles Internet

Google-SkybenderWie mir heute von einem eifrigen Leser und Kontaktmann mitgeteilt wurde, plant die Internetfirma Google ein neues Projekt, mit dem es den Internetzugang landesweit ausdehnen möchte. Hierbei sind die Verwendung von Drohnen ins Kalkül gezogen worden, die über Häuserviertel, Dächer und vor Fenstern herumbrausen und WLAN-Zugänge bis zu 5G anbieten. Die Drohnen sind solarbetrieben und besitzen die Energie, selbst in der tiefsten Wüste bis zu fünf Jahren Internetzugänge zu ermöglichen. Aus Sicherheitsgründen befindet sich der Hangar zur Durchführung dieses Projektes in der Nähe des Weltraum-Flugzentrums an der amerikanischen Weltraumbehörde in New Mexiko (Spaceflight Operations Center at Spaceport America) und kostet erst einmal 25.000 Euro Miete monatlich. Google besitzt nun ein eigenes Flugkontrollzentrum und hat bereits mehrere Sende- und Empfangsstationen installiert…

Googles Projekt Skybender entwickelt nun Drohnen, die einen WLAN-Zugang anbieten, der 40 Mal schneller als das gegenwärtige 4G-LTE-System ist. Dies alles ist bereits bekannt, aber wie mir mitgeteilt wurde, sei der Gebrauch von UAVs (Unnamed Aerial Vehicles, dt.: Unbemannte Luftfahrzeuge) für Kritiker eine allzu schnelle Entwicklung. Die Spionagemöglichkeiten sollen hierbei ausgesprochen einfach sein und Drohnen dieser Art könnten sich spielend einfach ins Betriebssystem von Computern bzw. Smartphones hacken und sämtlichen Schriftverkehr und Internetbewegungen ausspionieren – sofern man dieserlei Drohnen hacken würde. Die Möglichkeit solche Drohnen zu hacken sollen lauf Fachmännern für Computersicherheit nicht unmöglich sein.

Der Computerfachmann Rahul Sasi aus Singapur und sein Team haben bereits ein Programm geschrieben, das in der Lage ist, die bekannten Drohnen mit der Bezeichnung AR Drone ARM Linux zu hacken und zu hijacken (dt.: zu entführen). Hierzu erklärt Rahul: „Mit diesem Programm gelang es uns, mit unserem Programm ‚Maldrone‘ eine Drohne zu infizieren und eine TCP-Internetverbindung aufzubauen. Sobald die Verbindung hergestellt ist, können wir mit der Drohne kommunizieren und Antrieb und Sensoren direkt steuern. Unser Backdoor-Programm setzt den Autopilot außer Kraft und wir übernehmen die Kontrolle. Unser Programm kann durch einen Neustart des Systems nicht außer Gefecht gesetzt werden.“

Auch Druckaufträge mit Druckern, die über WLAN funktionieren, können von einer solchen Drohne abgefangen werden. Sobald man den Druckbefehl lossendet, wird dieser über das interne WLAN an den Drucker weitergereicht. Wenn die Daten im Funkbereich liegen, können sie leicht ausspioniert werden.

Laut dem Software-Forscher Yuval Elovici, der Vorsitzende der Firma iTrust, gäbe es mittlerweile mehrere tausend Apps für das Smartphones existieren, die zur Spionage von Geheimdiensten eingesetzt würden. Auch gäbe es Apps, mit denen man bereits über das WLAN versandte Druckaufträge abfange und mitlesen könne. Sie täuschen vor, ein Access-Point zu sein, der den Drucker mimt und dann die Daten abfängt. Der unwissende Benutzer, der den Druckauftrag aufgegeben hat, wundert sich, dass nicht gedruckt wird und sendet den Befehl einfach noch mal los, bis der Drucker endlich loslegt. Im Weiteren erklärt Elovici, dass es schwierig sei, solche Programme tadellos zu programmieren und funktionieren, aber eine Drohne könne solche Manöver spielend einfach erledigen.

Nun besteht vonseiten mehrerer Firmen die Besorgnis, dass Googles Drohnen übernommen werden und ihre Arbeiten ausspionieren könnten. Immerhin sei Google Teil einer Informationsbeschaffungsindustrie, die mit Informationen aller Art handele.

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Quellen:
Heise
Spiegel

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3 Antworten für “Googles Projekt Skybender: Megaschnelles Internet”

  1. Ralf sagt:

    Was es alles gibt….

    Spionage hat es schon immer gegeben und es wird sie auch immer geben. Sie wird bloß leider immer einfacher.

  2. Didi S. sagt:

    Von Grund auf ist diese Idee zum Thema Internetzugang ja durchaus nichts verwerfliches. Aber wie bei jedem neuen Projekt besteht dabei die Gefahr, dass die Technik, die ja eigentlich zum Wohle des Menschen dienen soll, mißbräuchlich verwendet wird. Wenn man sich aber mal überlegt, welche Daten heute schon einfach so automatisch „ausspioniert“ werden (Handy-Standortbestimmungen, Social Network Apps usw…), dann könnte man ja meinen, dass letzendlich das illegale Erlangen von Informationen bei Unternehmen sowieso schon eine Kleinigkeit ist. Dazu braucht es keinen Drohnen, diese wären dann vermutlich nur noch das „Tüppfelchen auf dem I“. Aber wer hat dann die Verantwortung über diese Drohnen? EIN Unternehmen alleine? Das ist meiner Meinung nach die Kernfrage.

  3. Manuel Weiß sagt:

    Ich bin sowieso der Meinung das hinter dem Rücken der Öffentlichkeit spioniert wird. Wie sonst sollten Anschläge oder anderes verhindert werden? Und das ist meiner Meinung auch nichts negatives, solange es nicht missbraucht wird.

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