Auf Orbs-Jagd

elfe, feen, jonathan dilas, kobolde, orbs, traumerinnerung, traumtagebuch, traumwelten, träumeIch befand mich plötzlich im Flur einer mir fremden Wohnung. Interessiert schaute ich mich um und versuchte, irgendetwas wieder zu erkennen. Der Flur war mit einem grauen Teppich ausgelegt und die Wände weiß gestrichen. Ein Bild mit verträumter Landschaft hing an der Wand. Auf einmal kam aus einem der Räume eine Asiatin. Sie schritt auf mich zu und stellte sich vor mich hin. Dann piekte sie mir in die Seite und kicherte. Ich umfasste ihre Taille und drückte sie gegen die Wand, um sie zu küssen… Sie hob ihre Arme hoch,  presste sie gegen die Wand und schaute mich verführerisch an. Das Update war nämlich gerade hereingekommen: Sie war meine Freundin, mit der ich zusammen wohnte.

„Was machen wir denn heute?“, fragte sie mit heller Stimme.

„Hmmm… ich weiß es nicht… Wir können ja Orbs jagen!“, schlug ich vor.

„Und wie soll das aussehen?“

„Wir gehen nach draußen und machen Fotos, bis wir irgendwann einen Orb finden und versuchen ihm zu folgen…“

„Oh ja, das klingt nach Spaß! Lass uns das machen“, rief sie vergnügt.

Ich schnappte mir die Kamera, die auf einem Tischchen zu finden war, und wir verließen das Haus.

Draußen fotografierten wir wild herum und schauten uns danach gleich die Fotos im Display an. Auf einem Foto fanden wir einen Orb. Wir gingen dann in die Richtung, in der wir ihn gesehen hatten. Danach machten wir ein weiteres Foto und gingen dann erneut in die Richtung, in der wir einen Orb entdeckt hatten. Mit der Zeit fingen wir sogar mehrere Orbs auf einmal ein und irgendwann standen wir in einem Wald. Es war mittlerweile dunkel geworden.

„Sollen wir wirklich weiter in den Wald hinein?“, fragte sie.

„Na klar! Wir müssen hoffen, dass uns die Orbs zu einem schönen Platz führen werden, wo es etwas zu sehen gibt.“

Also liefen wir wie Hänsel und Gretel tiefer in den Wald hinein… Nur das  Blitzlicht der Kamera ließ manchmal für einen winzigen Moment die Umgebung taghell werden.

„Schau mal dort hinten“, meinte sie plötzlich zu mir. „Da ist ein Licht!“

Tatsächlich konnte ich ein Licht erkennen. Es war vermutlich einige hundert Meter entfernt. So leise wir konnten, schlichen wir in Richtung Licht und hofften, dass wir dort etwas Außergewöhnliches sehen würden.

Nun befanden wir uns noch in einer Entfernung von vielleicht 50 Metern. Das Licht war weißgolden und strahlte sehr hell; nicht größer als ein Handball. Schritt für Schritt näherten wir uns dem Licht und versuchten dabei so leise zu sein, wie es irgendwie ging. Wir befürchteten, dass wir das Licht vertreiben könnten.

„Ich glaube, es ist ein Naturwesen“, flüsterte ich.

„Was denn für eins?“

„Vielleicht eine Fee?! Das Licht sieht ja sehr klein aus…“

Nachdem wir es geschafft hatten, bis auf kaum 20 Meter heranzukommen, konnten wir vage sehen, dass sich in diesem Lichtkreis, in der Größe eine Handballs, ein faustgroßer Kern befand, in dem wiederum ein lebendiges Wesen zu sein schien. Es sah wirklich aus wie eine kleine Fee mit Flügeln! Wir waren sehr erstaunt und fasziniert von dem, was wir erblickten.

„Das ist wunderschön!“, flüsterte sie und ihre Augen strahlten dem Licht entgegen.

So versteckten wir uns weiterhin hinter einem der Bäume und schauten dem Licht eine kleine Ewigkeit zu, wie es einfach dahinschwebte und uns mit seiner warmen und magischen Ausstrahlung verzauberte…

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2 Antworten für “Auf Orbs-Jagd”

  1. Peter sagt:

    Hallo lieber Jonathan,
    du weißt ja, dass es in meinem Zaubergarten eine Menge Orbs gibt. Dein Traum gefällt mir sehr gut, da ich immer schon vermutet habe, dass es hier Feen geben müsste. Was machen Feen eigentlich bei Minusgraden? Schön warm verpackt im Orb! Eine sehr hübsche Vorstellung.
    Liebe Grüße, Peter

  2. Jonathan Jonathan sagt:

    Hallo Peter,
    das ist wirklich ein kleiner Zaubergarten, den Du dort hast. Was Feen bei Minusgraden machen, weiß ich nicht, aber ich warte doch besser zum Frühling, bevor ich draußen auf Erkundung gehe. Ich werde einige besondere Orte aufsuchen und mal schauen, was mir dort begegnen wird. :-) Auch plane ich dazu eine Videoreihe, damit meine Leser auch etwas davon haben. :)
    Jedenfalls danke noch mal für Deine wunderschönen Fotos von den Orbs. Mit meiner Kamera scheint es so gut wie gar nicht zu funktionieren, weil sie vermutlich so konzipiert ist, dass sie auf solche „Fotofehler“ nicht reagiert und sie ausfiltert.
    Liebe Grüße, Jonathan

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