Jonathan als Tripsitter

Ist es verwerflich und schlecht, wenn man Kondome auf dem Schulhof verteilt, auch wenn 13-15jährige darunter sind, die diese dann auch erhalten würden? Ist es verwerflich, Minderjährigen die Pille zu verschreiben? Nein, ist es nicht, denn sobald Minderjährige Sex machen wollen, werden sie ihn auf jeden Fall ausprobieren, ob man der jeweiligen Person nun ein Kondom oder die Pille zur Verhütung in die Hand drückt oder nicht. Verhütungsmittel zu verbieten, sorgt ganz bestimmt nicht dafür, dass jemand keinen Sex haben wird, sondern es liegt ganz allein an der eigenen Entscheidung, es unbedingt ausprobieren zu wollen. Eltern und Lehrer sowie das Gesetz können es in den meisten Fällen nicht verhindern, wenn sich jemand dazu entschlossen hat, eine Droge auszuprobieren.

Genau so verhält es sich mit Menschen, die unbedingt einmal bewusstseinserweiternde Substanzen wie LSD, DMT, Psilocybin, Salvia Divinorum u.ä. ausprobieren möchten. Sie haben diesen Entschluss gefasst, besorgen sich die Substanz und nehmen sie einfach, ohne die Risiken, Nebenwirkungen und Gefahren zu beachten. Manche sind deswegen schon aus dem Fenster gesprungen, andere haben schlecht verarbeitete Drogen verwendet und danach körperliche und geistige Probleme bekommen, wieder andere haben einen Horrortrip erlebt oder verrückte Dinge erfahren, die sie überhaupt nicht einordnen konnten, weil sie sich nicht mit veränderten Bewusstseinszuständen auskannten. Und manch einer hat gedacht, er nimmt die Droge, die er gekauft hat, aber es war etwas beigemischt oder handelte sich um eine andere Droge, die geistig und/oder körperlich abhängig macht. Es gibt unzählige Gefahren, die auftauchen können, wenn man unbedingt eine Droge ausprobieren möchte und kaum Erfahrungen aufweisen kann.

Aus dem Grund: Wenn eine Person unbedingt eine Droge nehmen will, verhindern dies sicherlich nicht die deutsche Drogenpolitik oder die Erziehungsberechtigten! Sie wird trotzdem eingenommen, weil die Neugier größer ist als die Möglichkeit einer Bestrafung. Außerdem ist es nicht strafbar, Drogen zu benutzen, sondern nur, sie zu besitzen.

Darum bin ich der Ansicht, dass für die Menschen, die man von ihrem Vorhaben absolut nicht abbringen kann und allzu überzeugt von ihrem Vorhaben sind, zumindest jemand anwesend sein sollte, der sich mit den vielen unterschiedlichen Problemen, Risiken, Gefahren und mannigfaltigen Bewusstseinszuständen auskennt. Eine solche Begleitperson nennt man “Tripsitter(abgeleitet von Babysitter). Ein Tripsitter begleitet vor Ort die Person, die unbedingt eine bewusstseinserweiternde Substanz ausprobieren möchte, damit keine Fehler gemacht werden oder die Person dabei körperlichen oder psychischen Schaden nimmt. Der Tripsitter kann der Person Hinweise und unverzichtbare Ratschläge geben, Unfälle oder Panikattacken vorbeugen, Selbstverletzungen und unüberlegte Handlungen abwehren sowie weitere wohl möglich hunderte an ungünstigen Möglichkeiten neutralisieren.

Aufgrund meiner Erfahrung im Umgang mit jahrzehntelanger Tiefenmeditation und dadurch erlangter veränderter bzw. erweiterter Bewusstseinszustände sowie den Umgang mit Traumerfahrungen und vergleichbaren Zuständen, bin ich hervorragend als Tripsitter geeignet, kann mögliche Risiken im Vorfeld beseitigen und das Erlebnis, das meist aus purer Neugier und oftmals nur einmalig ausprobiert werden möchte, zu einem gefahrlosen Erlebnis machen, damit der Benutzer nach Anwendung der jeweiligen Substanz unbeschadet und wieder gesund nach Hause gehen kann. Die meisten Menschen möchten eine solche Erfahrung nur einmal machen und sind danach eigentlich kuriert bzw. wünschen keine Folgeerfahrung. Aus dem Grund machen bewusstseinserweiternde Drogen auch nicht abhängig. Abhängigkeiten entstehen nur durch Narkotika, Opiate, Aufputschmittel oder mittels manipulierter bzw. “gestreckter” Substanzen, die Drogen beigemischt werden, wie z.B. Heroin, Kokain, Opium und weitere dieser Art.

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Ich habe bereits vielen Menschen dabei geholfen, eine solche Erfahrung nicht in einem Horrortrip, im Krankenhaus oder auf einer Polizeistation enden zu lassen. Bei mir sind auch definitiv keine illegalen Substanzen erhältlich, das ist ungesetzlich und ist auch nicht Sinn meiner Tätigkeit. Ich rate jeder Person davon ab, illegale Substanzen einzunehmen. Doch sollte sich jemand davon nicht abbringen lassen und zudem einen Tripsitter sucht, weil er sich eine Droge gekauft hat und diese unbedingt ausprobieren möchte, kann er mich buchen.

Honorar für Tripsitting: Nach Absprache