Fraktale – Jonathans Astrale Galerie

Fraktale haben immer etwas Astrales für mich. Das sind für gewöhnlich Grafiken, die man mithilfe mathematischer Formeln erstellt. Es gibt unterschiedliche Arten an Fraktalen. Die ersten Fraktale waren sehr mit den so genannten Apfelmännchen verwandt (siehe oben). Hierbei wird immer wieder demonstriert, dass eine bestimmte Form im Großen wie auch im Kleinen existiert. Zoomt man z.B. in ein Apfelmännchen hinein, taucht das Muster, das man im Ganzen gesehen hat, auch wieder im Kleinen auf. So fährt es bis in alle Unendlichkeit weiter fort. Mittlerweile jedoch haben sich die Fraktale verändert. Der Schwerpunkt liegt nicht unbedingt in der Darstellung der Unendlichkeit, sondern in der künstlich-abstrakten. Die Grafiken wirken hochtechnisch, abstrakt, futuristisch, perfektionistisch oder auch steril. Trotz dieser futuristischen Kälte, wenn man so will, können Fraktale faszinieren. Entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Das erkennt man meistens beim ersten Blick…

Die kleinen Mathematiker unter uns können ein Fraktalporgramm in seinen Formeln so vorbereiten, dass kunstvolle und konkrete Objekte dargestellt werden, wie Blumen, Gesichter, Planeten, Spiralen oder andere vergleichbare. Wer jedoch keine Lust darauf hat, wilde mathematische Formeln zu ersinnen, der kann auch auf Zufall bauen und eine vorhandene Grafik immer wieder neu generieren lassen, bis eine einzigartige Grafik in Erscheinung tritt. Jedes Fraktal ist in seiner Art einzigartig und kann ohne die exakten Parameter nie wieder hergestellt werden. Somit wird es vermutlich niemals zu Urheberrechtsproblemen kommen, was die Erstellung von Fraktalen betrifft.

Die Technik der Fraktalerstellung besitzt ein weites Feld. Ich habe sogar einmal von einer Technik gehört, die Fraktale erstellen lässt, die bestimmte Gehirnbereiche ansprechen sollen, um z.B. einen bestimmten Zustand zu bewirken. Dies kann ein entspannter oder meditativer Zustand sein, aber auch ein angeregter oder sogar bestimmte Gefühle aktivieren. Diese Fraktale könnten als “Emotiongenerierende Fraktale” bezeichnet werden und sind darum natürlich von Interesse. Sie können zu Therapiezwecken angewendet werden oder um einen Menschen dazu verhelfen, einen entspannten oder ruhigen Bewusstseinszustand auszulösen. So genannte “Mandalas” besitzen eine ähnliche Wirkung. Man bemerkt dies bereits bei einer längeren Betrachtung. Die Augen werden entweder unruhig, weil sie die Fülle der Informationen verarbeiten wollen oder es kann auch sein, dass man an einem Punkt hängenbleibt und zu denken oder zu nach irgendetwas nachzufühlen beginnt. Einfach mal sich selbst beobachten, wenn man sich ein Fraktal oder ein Mandala anschaut.

Wichtig ist, dass man sich Fraktale in einem völlig dunklen Raum anschaut. Am besten nachts, wenn alles ruhig und dunkel ist. Auch ist es gut, wenn man ein Fraktal im Vollbild-Modus anschaut. Dies bedeutet beim Internet Explorer oder Firefox einfach auf “F11” drücken. Während der Betrachtung so wenig denken wie möglich. Nur schauen und schauen.

Wen dieses Thema interessiert, für den habe ich exklusiv drei Fraktale erstellt und wer möchte, kann sie sich einmal anschauen und sogar auf seinen Computer downloaden bzw. als Hintergrund für den Desktop einrichten. Viel Spaß beim Betrachten und Fühlen:

Fraktal 1 – Fraktal 2 – Fraktal 3 Galerie

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5 Kommentare zu “Fraktale – Jonathans Astrale Galerie

  1. Hallo Jonathan,
    Fraktale begeistern mich schon eine Weile – sie erscheinen mir wie ein Spiegel des Universums, und es macht mir unbändige Freude, mit ihnen zu spielen. Man kann sich in der Betrachtung völlig verlieren … Und überhaupt ist Apohysis das genialste Fraktalprogramm, das ich kenne.

    Ich bin vor ein paar Tagen über deine Seiten gestolpert und fand die Verbindung, dass wir mal in derselben Sendung mit einem Gedicht waren – mir war das vorher dummerweise nicht aufgefallen ;-). Überhaupt scheinen wir in ähnlichen Welten unterwegs zu sein.
    Viele Grüße aus Göttingen
    Sev

  2. Hallo Sev,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. :-)
    Deine Fraktale gefallen mir auch sehr. Du scheinst offensichtlich schon länger damit zu hantieren. Deine Gedankenwelt finde ich sehr interessant. Wir sollten uns verlinken. ;-)
    Lg, Jonathan

  3. Hallo Jonathan

    ich habe das alles noch nicht gesehen.
    Ich glaube ich werde deine Seite öfters
    besuchen.
    :-)

  4. Fraktale sind nicht nur artistisch sehr ansprechend, sie sind die Grundlage unseres Universums: Vom Atom, über Sonnensysteme, Galaxien ist das ganze Universum derart rekursiv aufgebaut (siehe divinecosmos.com von David Wilcock).

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