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Gehirn auf LSD: Mikrodosierung Abschlussbericht und Biohacker (Teil 8)

Gehirnscan-LSD-Mikrodosierung

LSD Mikrodosierung und LSD Erfahrungen

Persönlich habe ich die Mikrodosierung nun über 10 Wochen lang ausgetestet, ganz nach den Empfehlungen von Dr. Fadiman, und bin zu einem Ergebnis gekommen:

Zur Erinnerung: Die Mikrodosierung ist die Verabreichung von LSD in einer so geringen Menge, dass sie das alltägliche Bewusstsein kaum beeinflusst und man weiterhin seinen Routinen und Arbeiten nachgehen kann. Es geht bei der Mikrodosierung nicht darum, zu “trippen” bzw. die Kontrolle zu verlieren oder sich auffällig anders zu verhalten.

Wie viel nimmt man bei der Mikrodosierung? Eine Mikrodosis ist viel geringer als man vielleicht denkt. Auch sorgt diese minimale Dosis dafür, dass die Persönlichkeit in keiner Weise auffällig verändert wird. Doch kommen wir zu meinem eigenen Forschungsbericht, in der ich selbst zum Versuchskaninchen wurde…

LSD Mikrodosierung Abschlussbericht

Testperson: Selbsttest
Datum: 22. Juli bis 10. Oktober
2017
Mikrodosis: ca. 15-25 mcg LSD, Blotter
Frequenz: Alle 4 Tage
Zeitraum: 10 Wochen

Der Plan, laut Dr. Fadiman, in einem Rhythmus von 3-4 Tagen eine Mikrodosis zu sich zu nehmen, hat für mich persönlich nicht optimal funktioniert, da mein Körper das LSD innerhalb von 3 Tagen nicht vollständig abgebaut hatte und dies erst am 4. Tag der Fall war. Aus dem Grund habe ich nur alle 4 Tage eine Mikrodosis LSD zu mir genommen und nicht, wie es Dr. Fadiman vorschlägt, zwei Mal die Woche bzw. einmal den 3. und dann den 4. Tag.

Die Wirkung war stets die gleiche und es gab keine auffälligen oder unberechenbaren Auswirkungen. Auch bei meinem letzten Versuch, in dem ich die Dosis absichtlich verdoppelte, nur um festzustellen, was bei einer verplanten oder leicht inkorrekten Dosis geschieht, kann ich sagen, dass die Wirkung zwar verstärkt war, aber sich dennoch in einem leicht zu kontrollierbaren Rahmen bewegte.

LSD Mikrodosierung und LSD Wirkung

Die Wirkung ist stets dieselbe, d.h. es schleicht sich eine leichte Hyperaktivität ein, etwas beschleunigter Herzschlag, eine hervorragende Konzentrationsfähigkeit und ein steigernder Drang zur Bewegung. Ich empfand es zudem viel einfacher, andere Menschen emotional und kognitiv zu erfassen und war auch in der Lage, mich viel besser als sonst an meine Vergangenheit zu erinnern. Selbst längst vergessene Kindheitserinnerungen waren plötzlich leichter abzurufen. Die nächtliche Traumerinnerung schien mir hingegen wie gewohnt zu sein. Zudem ermöglichte die verstärkte Konzentration eine bessere Bewältigung kniffliger oder komplexer Aufgaben und Lösungen wurden schneller gefunden. Das Denken ist bei weitem nicht mehr so verteilt und es war einfacher, sich auf eine Aufgabe zu fokussieren.

Unangenehm erschien jedoch das Autofahren bzw. Situationen, in denen ich zu warten hatte. Selbst an der Ampel zu stehen und auf Grün zu warten, erschien mühsam und der innere Bewegungsdrang staute sich auf. Die Vorstellung, in einer Autoschlange zu stehen, habe ich ebenfalls nicht gemocht. Überhaupt wirkten die Gefühle leicht verstärkt und in Gesprächen mit anderen Menschen, sobald diese Gefühle äußerten, war ein Ansteigen empathischer Fähigkeiten zu bemerken und die Gefühle des Gegenübers sprangen zu mir fragmentarisch herüber. Auch war viel mehr Toleranz und eine lockere positive Grundstimmung im Alltag zu spüren.

Persönlich bin ich ein sehr optimistischer und ausgeglichener Mensch, doch sogar dies wurde noch einmal um geschätzt 20% gesteigert. Für einen Menschen mit Depressionen wird dies definitiv einen völligen Umschwung von depressiv auf glücklich bewirken mit vollen 100%. Ich würde sogar behaupten, dass jeder Depressive damit spielend einfach geheilt werden kann. Anfangs würde ein Depressiver mehrmals die Mikrodosierung anwenden müssen, aber nach einigen Monaten würde das neue und positive Gefühl zum Leben Überhand nehmen und die Depression vollständig verschwinden lassen. Der Depressive würde darüber hinaus verstehen lernen, sich die neuen Gefühle und Einstellungen zu merken und würden die alte Programmierung überschreiben bzw. dessen Verhaltensmuster auflösen.

Ich gehe nun nach meinen eigenen Tests in einem Zeitraum von zehn Wochen stark davon aus, dass die Mikrodosierung verschiedene Vorteile in allen Lebensbereichen erwirken kann. Am günstigsten und optimalsten einzusetzen wäre demnach die LSD Mikrodosierung primär bei:

Vermutlich nicht einzusetzen ist die LSD Mikrodosierung in folgenden Fällen:

Offene Anwendung:

Der Bereich der Mikrodosierung ist noch recht unerforscht. Es ist gegenwärtig nicht einmal für die Wissenschaft deutlich, wie LSD überhaupt wirkt. Dennoch bietet die Mikrodosierung ein großes, experimentelles Feld an. Beispielsweise, was geschieht, wenn ein katatonischer Mensch regelmäßig Mikrodosen erhält oder ein Autist oder Querschnittgelähmter, ein Taubstummer oder Blinder? All diese Möglichkeiten stehen noch offen und sind unerforscht.

Mögliche Risiken:

Man erkennt schnell, welche Möglichkeiten sich hier bieten und wie einfach dies zu erreichen ist. Die betreffende Person, die sich an die Mikrodosierung heranwagt, lernt neue Perspektiven und Eigenschaften an sich selbst kennen, die ihm ganz klar verdeutlichen, dass es auch andere Wege gibt, als die bisher genutzten und leider nicht zum Ziel geführt hatten.

Das Gehirn neigt dazu, seine alt eingefahrenen Bahnen immer wieder zu nutzen und dies zieht die Persönlichkeit in eine Art Trott, aus dem man nicht leicht wieder herauskommt. Man vergisst mit den Jahren, wie es auch anders laufen kann und kümmert sich auch nicht mehr darum, neue Wege zu suchen. Man nutzt die Routinen und Wege, die sich gewissermaßen bewährt hatten und traut sich nicht mehr auf neue Wege. Doch mit der Mikrodosierung ist es möglich, das Gehirn dazu zu veranlassen, neue Vernetzungen und Bahnen aufzuspüren und zu leben.

Ich weiß, es gibt sehr viele Vorbehalte, Mikrodosierung anzuwenden, beispielsweise mit LSD oder Psilocybin, doch wenn man einmal über die folgenden Punkte nachdenkt, erkennt man, dass Vorurteile oft ein Riegel vor einfachen Wegen zur Erreichung körperlicher und geistiger Gesundheit setzt. Aus dem Grund im Folgenden einige Ideen von vielen Menschen, die die Mikrodosierung befürworten und darin eine Hilfe für alle Menschen erkennen:

  1. Menschen nehmen täglich Drogen zu sich und zwar in unglaublich hohen Mengen und weitaus schadhafter sind als beispielsweise LSD. Hierzu gehören Tabak, Kaffee und Alkohol. Koffein ist durchaus eine Droge und die am weitesten verbreitete in der Welt.
  2. Wenn man gegen den Einsatz von der Mikrodosierung und überhaupt von “Drogen” ist, dann sollte man seine komplette Musiksammlung vernichten, denn seit den 60er Jahren wurden Drogen aller Art eingesetzt, um diese wunderbaren Lieder zu komponieren. Außerdem ist Mikrodosierung nur die Anwendung einer minimalen Menge, im Vergleich zu dem, was viele Künstler täglich konsumieren.
  3. Mikrodosierung ist nicht unnatürlich. Seit Jahrtausenden wurden Kräuter und Substanzen aller Art angewendet, um bei Verletzungen, physischer oder psychischer Probleme zu helfen und zu heilen. Die meisten Substanzen basierten hierbei auf Pflanzen, die man sicherlich nicht als unnatürlich bezeichnen kann.
  4. Prominente wendeten gelegentlich bewusstseinserweiternde Substanzen an, um eben solche schädlichen Drogen wie Kokain oder andere Aufputschmittel zu umgehen. Cary Grant, Jack Nicholson, Jim Carrey, Steve Jobbs (inspirierte ihn zur Erfindung des iPads), Bill Gates, Miley Cyrus, Harrison Ford, Barrack Obama, Stephen King, Khaliya, Angelina Jolie, Eric Clapton, John Belushi, Eminem, Jim Morrison, The Beatles, Bob Marley, Jerry Garcia, Francis Crick, Bill Wilson, Benjamin Franklin, Picasso, Friedrich Nietzsche, Andy Warhol,  ja sogar der berühmte Philosoph Plato, der eine Substanz zu sich nahm, die dem LSD sehr ähnlich war.

Wer Probleme hat, LSD zu sich zu nehmen, kann alternativ Psilocybin oder Ibogain (hilft hervorragend, um Substanzsüchte jeder Art zu überwinden) nutzen und sind völlig natürlicher Herkunft. Und wer in einem Land wohnt, in dem diese Substanzen verboten sind, kann 1P-LSD nutzen, LSA (Ergine), Hawaiianische Holzrose, Morning Glory oder andere verwandte Substanzen, die in fast allen Ländern noch legal erhältlich sind, auch in deutschsprachigen Ländern. Der Verbot von Drogen bewirkt offensichtlich die Geburt zig alternativer Drogen. Niemals zuvor gab es in der Geschichte der Menschheit so viele “Drogen” wie heutzutage. Hierfür sind ausnahmslos die Verbote verantwortlich.

Nach Abschluss des Selbstversuchs würde ich behaupten, dass dieser sehr erfolgreich war und gewiss vielen Menschen helfen kann, die dahingehend Hilfe benötigen. Wenn es eine Substanz gibt, die Krankheiten heilen kann, warum diese dann nicht einsetzen? Natürlich auf Rezept und der Garantie, dass es auch zweifellosen Ursprungs ist. Persönlich denke ich, dass sich die Mikrodosierung bei vielen Menschen durchsetzen und diese inspirieren wird.

Biohacker und LSD

Mittlerweile existiert für solche Menschen sogar schon eine Bezeichnung: Biohacker. Hierbei spricht man von Menschen, die alternative Mittel benutzen, um den Körper und den Geist zu verbessern. Bereits die Menge an Nahrungsergänzungen, die mittlerweile existiert und angeboten wird, demonstriert ganz offenbar das steigende Interesse an möglichen Verbesserungsmaßnahmen am Menschen.

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Und weitere geniale Seiten, die der Matrixblogger empfiehlt…

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3. “Gehirnkicker“. Ein Shop, in dem man Meditationsmusik mit Frequenzen erhalten kann, die das Gehirn in Zustände der Menschen versetzt, als sie gerade eine außerkörperliche Erfahrung erlebten, luzides Träumen, Nahtoderfahrungen, verstärkte Traumerinnerungen, aber auch Gesundheit, Gotteserfahrungen, hellseherische Momente u.v.m.

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Quellen:
– “The Psychedelic Explorer’s Guide: Safe, Therapeutic and Sacred Journeys”, Dr. James Fadiman, Kapitel 15
– “Aktive Gehirnscans auf LSD”, https://www.matrixblogger.de/das-gehirn-auf-lsd-teil-1
https://www.matrixblogger.de/das-gehirn-auf-lsd-mikrodosis-lsd-teil-2
https://www.matrixblogger.de/das-gehirn-auf-lsd-mikrodosis-psilocybin-teil-3
https://www.matrixblogger.de/gehirn-auf-lsd-vom-homo-sapiens-zum-homo-superior-teil-4
https://www.matrixblogger.de/gehirn-auf-lsd-die-zirbeldruese-und-lsd-teil-5
– “The Revolutionary Way of using Psychedelics”, www.HighExistence.com
James Fadiman Webseite
Fadiman on Facebook
Microdosing Experimentals

– “How LSD Microdosing became the hot new Businsess Trip”, Rolling Stone
– “A Brief History of Microdosing”, Vice, www.Motherboard.Vice.com
– “Multidisciplinary Association of Psychedelic Studies” MAPS, www.Maps.org
– “Benefits of Microdosing with LSD and Psilocybin Mushroom”, www.Reset.me
– “Microdosing”, TheThirdWave.com
The Esquire
The Vogue
Bildausschnitt Gehirnscan: Dr. Carhart-Harris
– Videos: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

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