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Das Gehirn auf LSD: Mikrodosis LSD (Teil 2)

Gehirnscan-LSD-Mikrodosierung

Im ersten Teil über die bekannte psychedelische Substanz mit dem Titel “Das Gehirn auf LSD: Aktive Gehirn-Scans” habe ich aufgezeigt, dass mehrere Neurowissenschaftler mithilfe von ausgiebigen Gehirnscans herausgefunden haben, dass LSD das Gehirn weitflächig aktiviert, d.h. brachliegende und ungenutzte Bereiche werden plötzlich stimuliert und schieben den Anwender dieser Substanz in ein Zeitfenster hinein, in dem er jedem anderen Menschen allein schon evolutionstechnisch um tausende Jahre voraus ist. Dieses Forschungsergebnis hat die Neurowissenschaftler nun gespalten…

Film Lucy und LSD

In dem Film “Lucy” wird eine Studentin dargestellt, die in einen kriminellen Drogenring gerät, der mit einer neuen Substanz arbeitet, dass das Gehirn zu höherer Leistung befähigt. Als unfreiwillige Schmugglerin wird ihr die Lieferung operativ in den Bauch gesteckt, doch der in den Eingeweiden verborgene Beutel wird undicht und die Substanz strömt zunehmend aus. Durch die ständige Stimulation nimmt ihre Gehirnaktivität immer mehr zu, sodass sie zu unglaublichen Taten fähig ist, wie eine Verstärkung ihrer Sinne und der Mustererkennung, aber auch außerordentlicher Psychokinese, Hellsichtigkeit und die Möglichkeit verstärkter Kommunikationsmöglichkeiten. Ihre Fähigkeiten nehmen immer mehr zu, bis es sich zu temporaler Relokation, Etherodynamik und physischer Teleportation steigert, bis sie die 100% Gehirnkapazität erreicht und eine Superposition in Raum und Zeit einnimmt, ähnlich einem Superquantenteilchen.

Lucy und Alice – Synonyme für LSD

Wenn man sich allein die Symbolik dieses Filmes anschaut, wird hier nämlich bereits auf LSD und seine Fähigkeiten zur Höchststimulation des Gehirns hingewiesen. Denn “Lucy” ist auf dem Schwarzmarkt und in der Musik der Codename für LSD. Dies wussten bereits die Beatles in den 60er Jahren, als sie ihren Song “Lucy in the Sky with Diamonds” auf der Bühne zum Besten gaben.

Als man Albert Hofmann fragte, der Erfinder des LSD, wie es ihm gelungen sei, das hohe Alter von 102 Jahren zu erreichen und dabei auch noch gesund und fit zu bleiben, erklärte er locker, dass nur das LSD ihm dabei geholfen habe. Doch hat er nicht tagtäglich einen Trip eingeworfen und flog im Weltraum als wilder Donnervogel umher, sondern er verabreichte seinem Körper alle 3-4 Tage eine winzige Dosis. Diese Dosis reichte nicht für einen Trip in den Kaninchenbau unseres Unterbewusstseins aus, sondern stimulierte nur leicht einige Gehirnbereiche, die für Kreativität, Sehen, Körpergefühl, Kommunikation, Intuition, Spontaneität, Neugier, Raumempfinden, Konzentration, Analyse, Zeitempfinden, Kognition, Mustererkennung, Vorstellungsvermögen, Sprache und körperliche Fitness zuständig sind.

Man nehme als Beispiel den Gehirnbereich für die “Kommunikation”:

Mit unserer Sprache, Mimik und Gebärden kommunizieren wir mit anderen Menschen. Sie beschränken sich auf die Benutzung des Mundes, der Zunge und des ganzen Apparates, der im Zusammenhang damit erforderlich ist. Doch die Gehirnstimulation mit LSD, wie sie von den Wissenschaftlern Amanda Feilding und David Nut kürzlich mit Gehirnscans bewiesen wurde, verstärkt die Fähigkeiten des Gehirns zu mehreren tausend Prozent. Die Kommunikation würde in diesem Fall eine neue Ebene erreichen und sich zu einer höheren Aufmerksamkeit steigern, einer stärkeren Intuition und Empathie. Die uns vertraute alltägliche Kommunikation mit Sprache und Gestik gewinnt neue Facetten – und dies betrifft jetzt nur die Kommunikation.

Albert Hofmann und LSD Mikrodosierung

Wenn man nun, laut Hofmann, mit Mikrodosen arbeitet und dem Körper immer wieder eine minimale Dosis zuführte, dürfte die unterschwellige Stimulation eine ganze Reihe an Fähigkeiten steigern. Hierbei muss man nicht von einer täglichen Dosis ausgehen. Eine empfohlene Mikrodosierung liegt bei 10-30 µg (Mikrogramm, nicht Milligramm!), alle 3 Tage einmal. Es ist wie mit dem Gewichtsverlust. Wer gern Gewicht verlieren möchte, hat mehr Erfolg, dies dauerhaft zu halten, wenn er dies schrittweise unternimmt, sodass der Körper sich an die Umstellung gewöhnen kann. Sobald die Gewöhnung erfolgreich gelungen ist, kann der neu gewonnene Zustand auch beibehalten werden. Nicht anders ist dies anscheinend mit LSD zu bewerkstelligen.

Was wollte uns der französische Filmregisseur Luc Besson mit seinem Film “Lucy” mitteilen? Übrigens, sein Vorname Luc könnte auch von dem Wort Lucidity (dt.: Luzidität, Klarheit, Lichtfülle) abgeleitet werden und demonstriert vielleicht ein wenig die Möglichkeiten zum Erkennen von Mustern in der physischen Realität, in der es stets so scheint, als würden die Vorgänge immer wieder nur zufällig auftreten. Die Mustererkennung ist ein sehr wichtiger Faktor, der bei der Einnahme von LSD aktiviert wird. Neuronale Verknüpfungen werden hergestellt, in Unmengen, um die physische Realität wirklich bzw. endlich begreifen zu können, denn mit einem Gehirn, das nur zu 10% einsetzbar ist, lässt sich der Alltag auch nur zu 10% begreifen.

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Quellen:
Das Gehirn auf LSD: Aktive Gehirn-Scans
Film Lucy (Trailer)
ETH-LAD
CNN
Science Daily
Business Insider
Independent UK
Bildausschnitt Gehirnscan: Dr. Carhart-Harris

Achtung: Der Besitz von LSD ist gesetzlich untersagt. Dieser Artikel soll keine Werbung für LSD darstellen, sondern dient nur zu Informationszwecken und stellt nur eine Reflektion der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse von Albert Hofmann, Amanda Feilding und David Nut dar.

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