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Suche nach Erleuchtung: Der alte Mann (Teil 1)

Suche nach Erleuchtung Matrix verlassen

Die Reihe “Suche nach Erleuchtung” spiegelt meine persönliche Arbeit mit der Selbsterkenntnis wider mit Hilfe der Anwendung der Master-Technik: Die Spirituelle Dissoziation. Ich nenne diese Reihe so, weil der Begriff Erleuchtung weiter verbreitet ist und den meisten gleich auf Anhieb ein Bild vermitteln. Natürlich ist es wahnsinnig schwierig, zu bestimmen,  ab wann jemand erleuchtet ist oder sogar Titel erhält wie Meister oder Yogi o.ä., denn, mal ganz ehrlich, man würde sich niemals selbst so nennen – und wenn doch, weiß man intuitiv, dass sich da jemand etwas selbst überschätzt. Solche Titel kommen stets von anderen Menschen, wie Schüler oder Interessierte. Somit sind solche Betitelungen nur eine Hilfe, aber nicht von wirklicher Aussage. Jedenfalls diese Reihe zeigt einen Ausschnitt aus meinem Bestreben, eine große Erkenntnis zu erlangen. Dabei reise ich immer wieder mit Hilfe der Spirituellen Dissoziation (oder auch Konstruktive Dissoziation) in die “Wahrscheinlichkeitsfraktale”, eine Anordnung Millionen alternativer Realitäten, unbekannter Welten und Daseinsebenen unterschiedlichster aber auch verwandter Art. Dort treffe ich immer wieder auf einen alten Mann, der mir dabei hilft und mich ein wenig unterrichtet. Dieser Artikel hier ist der Beginn der großen Reise und es folgen noch viele weitere Reisen ins Unbekannte…

Erleuchtung und die große Erkenntnis

Gerade eben befand ich mich noch in meinem Bett und hatte die Dissoziation angewendet, doch nun jagte ich wieder durch die Wahrscheinlichkeitsfraktale und fand wenige Sekunden Platz an einer Feuerstelle. Es war Nacht und das Feuer loderte. Links von mir entdeckte ich einen Mann mit halblangen, grauen Haaren, die bis auf die Schulter fielen. Ein wenig wirkte er wie ein Indianer, obwohl er genau so europäisch aussah wie ich selbst. Doch so richtig klar erkennen konnte ich sein Gesicht nicht.

Er blickte ins Feuer, während ich versuchte, ihn zu fixieren. Irgendwie kam er mir bekannt vor, doch ich wusste nicht, wo ich ihn einordnen sollte.

“Du bist also auf der Suche nach der großen Erkenntnis?”

“Ja, das bin ich”, antwortete ich.

Dann lachte er laut auf und sah mich breit grinsend an: “Ich könnte mich wirklich schief lachen über Dich!”

“Warum?”, fragte ich ihn verdutzt.

“Es ist so einfach, diese Erkenntnis zu erreichen! Ein Fingerschnippen, ein Wort von Dir reicht!”

“Das kann ich mir nicht vorstellen! Ich frage mich nun schon seit den letzten Wochen, welche Erkenntnis das sein mag. Ich stelle mir vor, dass es mich aus dem Irrgarten der Alltagsrealität und den alternativen Parallelwelten enthebt, aber ich bin nicht sicher. Ich nahm bereits die unüberwindliche Mauer wahr, die mich von der Handvoll Leuten trennt, die es schon geschafft haben; wie immer sie das bewerkstelligen konnten. Ich hingegen irre umher und finde den Ausgang nicht.”

Innere Erleuchtung und das innere Wissen

Wieder lachte der Mann. Er schien mir kein Wort zu glauben. Doch war ich hingegen überzeugt davon, die Wahrheit zu sprechen. Ich fühlte mich wirklich so und ich konnte mir nicht vorstellen, was er so frech behauptete. Erlaubte er sich einen Spaß mit mir? Doch wenn ich in mich hineinfühlte, dann empfand ich, dass er die Wahrheit sprach. War ich es etwa, der sich hier völlig irrte? Wie konnte ich mich irren in Anbetracht der Möglichkeit, mich kritisch selbst überprüfen und aufgrund meiner Vergangenheit Rückschlüsse ziehen zu können, die mir eindeutig mitteilten, dass diese große Erkenntnis zu erreichen kein Fingerschnippen war – zumindest kein offensichtliches.

“Es müssen einige geschafft haben, ich konnte sie außerhalb des Irrgartens fühlen. Es waren vielleicht fünf Personen, nicht mehr. Wenn es doch so leicht ist, diese Erkenntnis oder Erleuchtung zu erreichen, dann frage ich mich, warum es nur so wenige geschafft haben”, fuhr ich fort.

“Es bringt nichts, Dir zu sagen, was die Erkenntnis beinhaltet noch was es für eine ist und was sie betrifft. Jeder Einzelne muss sie von sich aus erreichen. Ich kann dir jedoch zeigen, was Du bereits erkannt hast und wo sich dies überhaupt einordnen lässt. Vielleicht entdeckst du dabei etwas, das dir bisher entgangen ist.”

Bevor ich freudig zustimmen konnte, jagte ich wieder zurück in die Wahrscheinlichkeitsfraktale. Dort sah ich die vielen tausend Realitäten, inklusive meines Alltags, der sich in keinster Weise auf eine besondere Art und Weise davon abheben würde, es war eine Welt wie all die anderen. Sämtliche Welten waren gleich und die vielen Wege und Straßen, die ich entlangrasen konnte, führten mich von einer zur nächsten und wieder zurück. Ein ewiger und unendlicher Irrgarten an Möglichkeiten, Realitäten, Wahrscheinlichkeiten, und das allein nur in Bezug auf die menschliche Ebene. Jenseits der menschlichen Ebene gab es noch weitere Realitäten. Sie waren fremdartig und ich erreichte sie nur selten. Doch in diesem Moment nahm ich wie gewohnt die vielen menschlichen Realitäten wahr, erblickte mich in verschiedenen Städten mit unterschiedlichen Freunden und plötzlich sah ich meine eigene Realität, meinen persönlichen Alltag. Ich konnte meinen Alltag aus der Luft beobachten und mehrere Sequenzen daraus gleichzeitig wahrnehmen. Ich erblickte verschiedene Situationen mit sehr vielen Menschen, denen ich bisher in meinem Leben begegnet war. Ich sah, wie sie sich gegenseitig unterhielten, beeinflussten, veränderten und andere Dinge taten. Ich besaß nun einen ultimativen Überblick über mein Leben. Dann sah ich, wie jeder Einzelne von diesen Menschen in seiner Alltagswelt herumprökelte und mit seinem Verhalten, Gefühlen und Worten versuchte, sein Stück vom großen Kuchen des Lebens abzubekommen. Jeder Einzelne folgte seinem Egoismus und pirschte dafür mit allen Mitteln, die einem zur Verfügung standen. Davon war ich sicherlich keine Ausnahme.

Doch während ich es mir so anschaute, erinnerte ich mich daran, dass das alles ein großes Theaterspiel ist, das Spiel des Lebens, wenn man so möchte. Und jeder versuchte auf seine Art die große Erkenntnis zu erlangen, aber verstrickte sich in kleinen Auseinandersetzungen oder trödelte herum mit den Ablenkungen, die unsere Welt nun einmal bietet. Selbst Personen, denen ich begegnet war und behauptet hatten, sie wären schon so weit auf dem Weg des Wissens vorangeschritten, fand ich an einer bestimmten Stelle des Irrgartens umherlaufen. Analogisch gesprochen liefen die meisten stets nur auf einem Gang auf und ab, während andere bereits ein paar Nebengänge erkundet hatten, aber darüber hinaus hatte es niemand geschafft, das Labyrinth zu verlassen. Dies machte sie alle gleich. Keiner war besser oder schlechter.

All ihre Handlungen wirkten auch im Vergleich zur Unendlichkeit des Irrgartens bzw. Labyrinths  so geringfügig und unbedeutend, dass ich zwar erkannte, dass es ein Spiel war, aber ich spürte auch, dass es einen Teil von mir als schade empfand. Er wollte nicht in diesem unbedeutenden Kuchen herumprökeln, aber es gab einfach keine Möglichkeit, dem zu entkommen. Schon allein durch die Interaktion mit anderen Menschen beteiligt man sich automatisch an diesem Spiel. Es geht nicht anders. Ich verstand, wieso einige sich dazu entschlossen hatten, irgendwo als Eremit in den Bergen zu leben, doch wusste ich gleichzeitig, dass es nur eine Flucht war, sich so zu verhalten. Die Auseinandersetzung mit dem Spiel würde dadurch zwar umgangen oder aufgeschoben, aber nicht beendet werden. Was sollte ich anderes tun, als weiterhin mein Leben zu führen, wie all die anderen auch?

Dann kehrte ich wieder zurück zum Lagerfeuer und dem seltsamen Mann. Er schaute weiter ins Feuer und beachtete mich nicht. Dann blickte er kurze Zeit später doch auf: “Und, hast du gesehen, was du gesehen hast? Hast du gesehen, wo du dich auf der langen Leiter des Lebens befindest?”

“Ja, das habe ich. Es ist ein gigantisches Spiel, aber gleichzeitig auch irgendwie deprimierend.”

Er lachte.

Die leise Hoffnung in Form einer Stimme meiner selbst meldete sich und flüsterte, ob die große Erkenntnis nicht vielleicht die Befreiung aus dem Labyrinth bedeuten würde und damit gleichzeitig eine Befreiung aus diesem seltsamen Theaterspiel, das wir Menschen für gewöhnlich Leben nennen. Doch niemand antwortete auf meine Frage.

Der Mann schaute mich an: “Ich sehe gerade, dass du falsch atmest.”

“Ich atme falsch? Also, ich mache das schon mein ganzes Leben lang, wie kann es dann falsch sein?”, entgegnete ich.

Während er mich ansah, spürte ich, was er mir sagen wollte. es waren keine Worte mehr nötig. Ich hatte mich immer gewundert, wie es Menschen schaffen konnten, ein oder zwei Minuten unter Wasser zu bleiben, ohne nach Luft schnappen zu müssen. Immer, wenn ich das probiert hatte, bekam ich schon nach zwanzig Sekunden einen unwiderstehlichen Drang nach Sauerstoff. Doch unter seiner Hilfe fühlte ich nun, was er mir sagen wollte. Ich folgte seinen Anweisungen und hielt meine Luft an.

Ich möchte jetzt nicht auf die Details eingehen, wie ich genau vorging, um das abzukürzen. Jedenfalls wie erwartet kam nach 20 Sekunden der starke Drang, wieder Luft zu bekommen. So presste sich die Luft ständig hin und her in meiner Lunge mit der Aufforderung, endlich neuen Sauerstoff einzuatmen, es wurde beinahe unerträglich und dann erkannte ich, dass der Bedarf von Sauerstoff nichts mit dem Drang zu tun hat, atmen zu dürfen. Es war ein seltsamer Moment, denn es war, als würden sich hier zwei Betrachtungen voneinander trennen, die ich zuvor irrtümlicherweise gleichgesetzt hatte. Atmen zu müssen hatte nichts mit der reinen Aufnahme von Sauerstoff zu tun. Seine Lektion lehrte mich nun, zu erkennen und nachzuerleben, dass ich den Zwang, schnell wieder atmen zu müssen ablegen konnte. Plötzlich durchströmte mich eine unglaubliche Ruhe. Nun war schon eine Minute vergangen und ich hatte noch immer nicht geatmet.

Mein verzweifelter Drang, atmen zu müssen, war verschwunden. So gewaltig meine Anstrengung zuvor gewesen war, pumpte ich nun weiter die nicht vorhandene Luft in der Lunge hoch und hinunter, aber dafür mit einer extremen Gelassenheit. Ich hatte keinen Bedarf mehr, atmen zu müssen. Natürlich wusste ich, dass mein Körper Sauerstoff brauchte, aber ich wusste nun, dass ich ihn nicht mehr unbedingt brauchte. Der Zwang war nicht mehr vorhanden. Irgendwann ließ ich ganz ruhig wieder ein wenig Sauerstoff in meine Lunge. Es war ein ganz normaler Atemzug, kein erlöstes Ringen nach Sauerstoff, um sich die Lungen aufzufüllen, als sei man gerade rechtzeitig aus dem Wasser gekommen. Nein, alles war ruhig. Ich fühlte mich extrem entspannt und erleichtert. Dies war eine interessante Lektion gewesen.

Als ich meine Augen öffnete, hatte ich schon lange die Feuerstelle und die Wahrscheinlichkeitsfraktale verlassen und fand mich in meinem Bett wieder. Ich hatte nicht eine Sekunde geschlafen. All dies hatte in meinem normalen Wachbewusstsein stattgefunden. Ich drehte mich auf die Seite und bekam dann leichte Bedenken, ob es denn ratsam wäre, im Anschluss an diese Erfahrung noch ein Nickerchen zu machen. Was ist, wenn mein Drang zu atmen nun derart verschwunden war, dass ich ohne meinen Befehl nicht mehr atmen würde? Vielleicht würde ich im Schlaf gar nicht mehr den Drang verspüren, weiter zu atmen und meinen Körper nicht weiter mit Sauerstoff versorgen. Doch während ich langsam einschlief, spürte ich, dass es da jemanden in mich gab, der weiter atmete, auch dann, wenn ich nichts mehr mitbekam.

(Alle Teile sind nur zugänglich über Teil 1)

Weitere Teile:
Teil 1 – Der alte Mann
Teil 2 – Macht
Teil 2.1 – Die Ganzheit des Selbst
Teil 2.2 – Eine fremde Welt
Teil 3 – Level 2
Teil 4 – Die Erkenntnis
Teil 5 – Das innere Kind
Teil 6 – Die Grenze
Teil 7 – Der Kobold
Teil 8 – Der Blackout
Teil 9 – Der Tarner
Teil 10 – Das Angebot
Teil 11 – Des Tarners Regeln
Teil 12 – Des Tarners Regeln II
Teil 13 – Gegenwart
Teil 14 – Der Weg
Teil 15 – Endlich…
Teil 16 – Links vor Rechts
Teil 17 – Der Hunger
Teil 18 – Der Strom
Teil 19 – Die Barriere
Teil 20 – Das Supraselbst
Teil 21 – Salomons Schlüssel
Teil 22 – Der Sammler
Teil 23 – Selbstverwirklichung
Teil 24 – Niedere Realitäten
Teil 25 – Fluchtgeschwindigkeit
Teil 26 – Randgebiete
Teil 27 – Leben und Tod
Teil 28 – Von Sandfarbenwesen…
Teil 29 – Datenbanken
Teil 30 – Gedankenfelder
Teil 31 – Ausbildung
Teil 32 – Unfassbares
Teil 33 – Fremde Rassen
Teil 34 – Realitätsinseln
Teil 35 – Die verlorene Liebe
Teil 36 – Der Padawan
Teil 37 – Ich sehe Sterne
Teil 38 – Sehnsucht
Teil 39 – Die Schichten
Teil 40 – Die Quelle
Teil 41 – Am Katzenschwanz
Teil 42 – Das schwarze Loch
Teil 43 – Getarnte Netzwerke
Teil 44 – Im Sturm der Padawane
Teil 45 – Aktionen
Teil 46 – Getarnte Projektionen
Teil 47 – Tod und Wiederverkörperung
Teil 48 – Tod und Wiederverkörperung II
Teil 49 – Padawan Vanessa räumt auf
Teil 50 – Die Systemlords
Teil 51 – Die große Erkenntnis kommt
Teil 52 – Vanessa hat Spaß
Teil 53 – Wir sind alle gleich… blöd
Teil 54 – Kurt Cobain im Jenseits
Teil 55 – Fraktale und die Matrix
Teil 56 – Vanessa schwebt
Teil 57 – Vanessas Horror-Projektion
Teil 58 – Des Padawans Lektionen I
Teil 59 – Des Padawans Lektionen II
Teil 60 – Das Tier in uns
Teil 61 – Des Padawans Lektionen III
Teil 62 – Die Freiheit ruft
Teil 62.1 – Erinnerungen an das andere Selbst
Teil 63 – Nachgedanken zur Erkenntnis
Teil 63.1 – Erinnerungen an das andere Selbst
Teil 64 – Alien Interview
Teil 65 – Der Baum des Lebens
Teil 66 – Wie Fallen funktionieren…
Teil 67 – Mockingjay – Tribute von Panem
Teil 68 – Energiebarrieren und Alien-Implantate
Teil 69 – Der große Trick
Teil 70 – Das alte Imperium
Teil 71 – Die 2 Arten die Matrix zu verlassen
Teil 72 – Die 3. Art die Matrix zu verlassen
Teil 73 – Erinnerungen an den Eintritt in die Matrix
Teil 74 – Oblivion – Die Vergessenheitsmaschine
Teil 75 – Erinnerungen im verschwiegenen Kreis
Teil 76 – Portale der Verführung
Teil 77 – Raumschiffe im Orbit
Teil 78 – Die 4D Erde
Teil 79 – Lusch und vergangene Götter

Es kann sein, dass diese Liste nicht immer absolut aktuell und der letzte Teil aufgeführt ist. Bald wird es ein Buch zu dieser Reihe geben, kompletter, ausführlicher und umfangreicher.
Der Vorläufer zu dieser Reihe ist bereits als Buch veröffentlicht worden unter dem Titel “Spirituelle Dissoziation” und ist seit Ende September 2020 bei Amazon erhältlich. Das Buch “Suche nach Erleuchtung” ist noch in Arbeit. Es wird aber sicherlich noch bis Anfang/Mitte 2021 dauern, bis das Buch fertiggestellt und erhältlich sein wird.

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