Zirbeldrüsen-Flash: Aktive und passive Absicht

Zirbeldruesen-Flash

‘Zirbeldrüsen-Flash’ ist eine neue Unterkategorie, in der ich von plötzlichen Flashs, d.h. kurzen Spontanreaktionen der Zirbeldrüse berichte. Dabei kann es sein, dass ich mit meinem Bewusstsein temporär an andere Menschen oder Wesen angeschlossen bin und aus deren Perspektive das Geschehen wahrnehme oder die Umgebung oder Personen werden mit dem zusätzlichen, so genannten 3. Auge wahrgenommen.

Der gestrige Tag war dermaßen mit Aktionen, Organisationen und anderen seltsamen Dingen angefüllt, dass ich vollends beschäftigt war, aber es sind dann am späten Abend Ereignisse und ein Sperrfeuer an Zirbeldrüsen-Flashs mit extrem starken Schaudern – oder Gänsehäuten wie man so schön sagt –  aufgetaucht, dass es für mich nun eine regelrechte Herausforderung darstellt, meinen Lesern irgendwie deutlich zu machen und vernünftig auf die Reihe zu bekommen, was überhaupt vorgefallen ist.

Auf meiner einstigen Haussuche habe ich mir zig Häuser und deren Fotos im Internet angeschaut, da die Angebote so zahlreich waren. Anfangs, es war vielleicht das dritte oder vierte Haus, entdeckte ich Fotos, die mir bekannt vorkamen, nahezu mit dem Gefühl begleitet, dass ich mich zu erinnern meinte, in diesem Haus einmal gelebt zu haben. Dieser Eindruck war jedoch so flüchtig gewesen, dass ich mich nur kurz wunderte, aber diesen ziemlich schnell zur Seite schob und wieder vergaß. Im Rückblick auf diesen Moment hat dieser kurze Eindruck jedoch absolut gepasst, denn nun sitze und wohne ich exakt in diesem Haus und schreibe diesen Artikel hier.

Manchmal habe ich mich schon gefragt, warum verließ ich das wunderschöne Freiburg mit seinen Bergen, Tälern und dem bezaubernden Schwarzwald und ziehe in ein ziemlich renovierbedürftiges Haus im Osten? Doch der heutige Tag soll ein denkwürdiger sein, denn die Antwort auf diese Frage wurde heute beantwortet. Nun ja, beantwortet ist vielleicht ein wenig übertrieben, denn die Antwort wirft noch mehr Fragen auf, als zuvor existiert hatten.

Alles, was ein Mensch tut, basiert auf einer aktiven und einer passiven Absicht. Die aktive ist jene, die man sich in seinem Alltagsselbst vorgenommen hat, wie beispielsweise einen Baum zu erklettern, weil man Spaß daran hat oder zu zeigen, dass man es kann. Die passive Absicht kann sein, dass man von diesem Baum herunterfällt und sich einen Arm bricht oder plötzlich einen jungen mutterlosen Vogel findet. Man wundert sich, warum man denn nur auf diesen Baum geklettert ist und fragt sich, warum gerade das passiert ist. Doch wie man so schön sagt, sind Gottes Wege, besser gesagt, die Wege des höheren Selbstes unergründlich.

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Auf meine Situation bezogen war die aktive Absicht, ein Haus zu kaufen und im Osten auf ein etwas abgeschiedeneres Landleben umzuschalten. Die passive Absicht jedoch schien erst einmal unergründlich, denn wer könnte diese schon im Vornherein beantworten? Immerhin tun man jeden Tag Dinge, von denen ausgegangen wird, man wüsste, warum man diese Handlungen ausführt. Tatsächlich jedoch existieren in vielen Handlungen des Tages eine verborgene, sprich passive oder unterbewusste Absicht, die einem überhaupt nicht deutlich ist. Fragt man eine Person, warum sie diese oder jene Handlung ausführt, so wird sie gewiss gleich eine bestimmte RechtFertigung parat haben. Doch was wäre, wenn die offensichtliche Erklärung nur ein vorgeschobener und man sich dem verborgenen Grund nicht einmal im Entferntesten bewusst ist?

In meinen vielen Jahren der Bewusstseinsforschung, wenn ich diese mal so bezeichnen darf, konnte ich immer wieder erkennen, dass meine RechtFertigungen für meine zahllosen Handlungen und Entscheidungen nicht immer die waren, für die ich sie gehalten hatte. Doch bevor ich zu weit ausschweife und zu sehr ins Detail abdrifte, möchte ich mich nun der großen Herausforderung stellen, meine heutigen Zirbeldrüsen-Flashs darzustellen.

Wie erwähnt, schien ich mich vor Monaten für einen kurzen Moment daran zu erinnern, bereits in diesem Haus gelebt zu haben, in dem ich nun seit vorgestern wohne. Wie kann das sein? Ich bin in diesem Haus zum ersten Mal in meinem Leben und die Erinnerung daran können auch nicht aus einem Vorleben stammen, denn es wurde erst in den 80ern erbaut. Dies erwähne ich nur, um später noch mal darauf zurückzukommen, damit es verständlicher wird.

Gestern Abend war ich das erste Mal mit einer Freundin in Leipzig im Kino verabredet, um mir den Science-Fiction-Film “Enders Game” anzuschauen. Jedoch allein die Fahrt nach Leipzig war dermaßen turbulent und verworren, dass ich doppelt so lang unterwegs gewesen war als erwartet. Zuerst führte mich die Navi-App meines Smartphones in irgendein abgelegenes Wohnviertel und nachdem ich erst einmal begriffen hatte, dass nicht nur ich, sondern sich auch die Navi-App verirrt hatte, versuchte ich die Situation zu retten, indem ich intuitiv ins Zentrum fuhr und hoffte, so das Kino zu finden. Während ich durch die Gegend irrte, was mir auf einer Seite auch immer wieder viel Spaß bereitet, nicht zu wissen, wo ich bin, hatte ich kurz den Gedanken, dass ich dies nur machte, um mich selbst in eine bestimmte Position zu bringen. Wie diese jedoch aussah, konnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht sagen. Das versetzte mich in einen leicht misstrauischen Zustand mir selbst gegenüber, denn nur allzu oft bin ich meinem vollbewussten Selbst begegnet, das sich auf diese Weise gern zum Ausdruck brachte. Durch die Ablenkung des Fahrens und Herumirrens, vergaß ich diesen Umstand wieder.

Irgendwann fand ich dann das Kino und als ich den Saal betrat, lief der Film bereits fünf Minuten. Doch das störte mich nicht weiter, immerhin hatte ich mich fast schon mit dem Gedanken angefreundet, für dieses Woche auf den Film verzichten zu müssen. In dem Film ging es dann mal wieder um Kämpfe zwischen Aliens und den Menschen. Dazu hatte man einen 15jährigen Jungen zum Kommandanten ernannt, weil dieser so innovativ und originell war, dass der gesamte Führungsstab auf ihn setzte und glaubte, er habe das Zeug dazu, die gesamte Erde vor dem Feind zu retten. Während sie den Kampf ausfochten, erhielt der junge Ender den Eindruck, als wollte die fremde Rasse, die aus ameisenähnlichen Riesenkrabbelmonstern bestand, Kontakt zu ihm aufnehmen. Er erkannte beispielsweise in einem völlig zusammenhanglosen Angriff der Aliens ein Muster, das niemand anderes durchschaute. Somit begann er irgendwann daran zu zweifeln, dass diese Rasse wirklich die Vernichtung der Menschheit anstrebte.

Am Ende des Filmes erzählte mir die Freundin von einem Kriminalroman, von Douglas Adams “Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele”, in dem es einen Mann gibt, der sich stets einfach von den gegebenen Umständen führen lässt, um in Synchronizität mit dem Act of God zu gelangen (Höhere Gewalt). So erlebt er Auffahrunfälle oder verirrt sich irgendwo und meint dazu, dass es für seinen Kriminalfall erforderlich sei, sich einfach leiten zu lassen, denn man ist immer dort, wo man sein soll und darum sei es gleich, wo man sich befindet.

Auf der Rückfahrt gab es wieder Probleme, denn die direkte Zufahrt zum Haus war ungefähr 3 km vor dem Ziel gesperrt worden und ich musste eine nicht ausgeschilderte Umleitung in Kauf nehmen, damit ich wieder nach Hause gelangte. Meine Orientierung in einer neuen Stadt ist ziemlich dürftig und nicht viel anders auch auf unbekanntem Lande. So fuhr ich also über dunkelste Landwege und winzige Dörfer, mit vielleicht nur zwanzig Einwohnern pro Dorf, gen Zuhause. Der Umweg war riesig und es gab viele Abzweigungen, aber ich hatte ja glücklicherweise noch mein Navi-App… Doch die Freude blieb nicht lang erhalten, denn als ich gerade irgendwo in den finstersten Karpaten eines völlig vereinsamten Landweges entlangfuhr, verabschiedete sich das Smartphone – der Akku war leer.

Ich ließ mich nicht beirren, da ich meinte, den restlichen Weg zu kennen, aber während ich durch diese vereinsamte Landschaft kurvte, fernab der Zivilisation und an Orten, an denen sich Fuchs und Hase Gutenacht sagen, sprang plötzlich meine Zirbeldrüse an! Ich erinnerte mich plötzlich nicht nur daran, exakt diese Situation schon einmal geträumt zu haben, sondern sie war Teil einer Erinnerung in meinem physischen Alltag, d.h. ich erinnerte mich, dass die gegenwärtige Situation ein Traum war, den ich nun zum zweiten Mal erlebte oder noch besser gesagt, so schwierig das Gefühl zu beschrieben ist, dass die gegenwärtige Realität Teil eines Traumes war, den ich nun erneut erinnerte. Die plötzliche Reaktion der Zirbeldrüse hatte mich völlig überrascht, denn sie kam ziemlich unerwartet, doch blieb es nicht dabei, denn nun erkannte ich mit einer Serie an Gänsehäuten, die über meinen Rücken bis hoch zum Nacken und Scheitel wellten, dass mehrere Ereignisse der letzten Monate geradezu darauf abgezielt hatten, mich dorthin zu führen, wo ich nun lebe. Ich erkannte, dass alles von meinem hochintelligenten Unterbewusstsein geplant worden war und meine Realität entsprechend beeinflusst hatte. Da es sich nicht mit Worten mitteilen konnte, drückte es sich über erschaffene Realitätsvorkommnisse aus, die in mein Leben getreten waren, beginnend bereits bei der vor Wochen errichteten Straßensperre. Diese Absperrung sollte im Vorfeld dafür sorgen, dass ich mich eines Abends verfahren und genau zu dem Punkt kommen sollte, an dem ich in dem Augenblick war. Ebenso der Buchtipp der Freundin war ein Hinweis, der Teil dieses Puzzles war, damit ich begreifen würde, dass der Plan, mich an diesen Ort zu bringen, auch funktioniert hatte. Zusätzlich erkannte ich, dass selbst der Film von meinem Unterbewusstsein beeinflusst worden war, denn die Handlung mit der verborgenen Kommunikation war eine symbolische Darstellung meiner Situation gewesen, eine Art Gleichnis, damit die Kommunikation auf diesem Irrweg über die Landstraßen zu mir durchdringen konnte. Mehr noch, denn die Botschaften meines bewussten Selbstes waren in Erfahrungen gepackt, die in meinem Alltag auftauchten. Somit war ich wieder einmal Zeuge seiner immensen und unglaublichen Schöpferkraft, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, eine Kommunikationsart aufzubauen, die sich in Erfahrungen ausdrücken konnte.

Von daher erkannte ich immer mehr Ereignisse, die an diesem Tag geschehen waren, um ein großes Puzzle zu erschaffen, das als Kommunikationsform gewählt worden war, um mir eine komplexe, aber irgendwo auch leicht verständliche Botschaft zu übermitteln. Ich erkannte plötzlich ein Muster, wo andere keines gesehen hätten.

Sicherlich kann ich das alles nicht einmal annähernd auf virtuellem Papier festhalten, aber vielleicht konnte ich hiermit einen winzigen Eindruck der Serie an Zirbeldrüsen-Flashs vermitteln, die mir gestern zuteil wurde. Hierbei handelt es sich um die Komplexität des allgegenwärtigen Bewusstseins, das seine Zielperson (das Alltagsich mit seinen aktiven Absichten) geradezu anpirscht, um diesem mitzuteilen, was denn überhaupt die tatsächliche Absicht seines Handelns ist… Ein Netzwerk an Erfahrungen, die ohne jedes Muster im Alltag wie unzusammenhängende Puzzlestücke auftauchen und sich dann plötzlich sinnvoll zusammenschieben, um ein klares Bild zu zeichnen.

 

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19 Kommentare zu “Zirbeldrüsen-Flash: Aktive und passive Absicht

  1. Danke, Jonathan, für dieses Posting. Es deckt sich zu 100% mit meinem intuitiven Bild dieser Welt. Ich habe dieses an anderer Stelle anlässlich meines runden Geburtstages kürzlich folgendermaßen beschrieben: \”Erfreulicherweise hat die Beschäftigung mit diesen Themen dazu geführt, dass ich den Eindruck habe, als sei mein scheinbar chaotisch-orientierungsloses Leben (in den letzten 30 Jahren) unbewusst doch einer halbwegs intelligenten Regie gefolgt\”. ;)

    Gerade in der Rückschau zeigt sich die wahre \”Intelligenz\” hinter unseren Handlungen.Bei mir fällt der Groschen manchmal erst nach Jahren – Du entdeckst hingegen schon viele zeitnahe Handlungen, die aus vermeitlichen Beweggründen XY resultierten, hinter welchen jedoch eine tiefere Erfahrungsdimension steckt, welche wir zu erleben, entschieden haben. Ich finde es manchmal nahezu offensichtlich, dass wir bezüglich der zentralen Erfahrungen in unseren Leben sozusagen nur die Schauspieler sind, während das höhere Selbst uns wie an unsichtbaren Fäden durch dieses Leben lotst, und uns stets im Glauben lässt, wir führen nur die sichtbare von uns nachvollziehbare Oberflächensturktur des Lebens, und seien dessen einzige Akteure. Ich danke Dir sehr herzlich für diesen Bericht. Und ich freue mich, dass Dir die Zirbeldrüsen-Flashs bestätigt haben dass der Umzug an diesen neuen Ort, wenn Verstand daran auch zweifelt(e), genau das ist, wohin Dein Leben Dich sozusagen haben wollte um Dir die besten Voraussetzungen für Deine weitere Entwicklung zu schaffen.

    Viele Grüße
    Julia

  2. Hallo Jonathan,
    schon als du das erste Mal in einer der Artikel über die Haussuche davon gesprochen hattest, dass dir das Haus bekannt vorkam, kam mir ein Traum von dir in den Sinn. Ich wusste nicht mehr, wann du ihn gepostet hattest und dachte, er ist sicherlich schwer zu finden. Habe nun heute kurz geschaut und ihn gleich entdeckt: https://www.matrixblogger.de/?p=4785#more-4785
    Vielleicht gibt es ja einen Zusammenhang.
    Liebe Grüsse,
    Christine

  3. Hallo Christine,
    danke für Deinen Tipp. Zumindest ist diese Erfahrung prinzipiell ein gutes Beispiel, wie sich diese transzendentale Vergessenheit auswirken kann.
    Liebe Grüße, Jonathan

  4. hallo jonathan, das finde ich grossartig und wundervoll, was du da beschreibst. ich denke so befreit man die schöpferkraft in sich, wenn man anfängt auf diese art und weise zu denken. ich versuche es schon lange so, in dem ich einfach die bewussten und unbewussten reaktionen oder kommunikation wahrnehme, die zwischen mir und anderen menschen oder geschehnissen stattfindet. so kann man vieles besser verstehen und annehmen, was im leben passiert, wenn die offenheit für diese andere verständniss da ist. den zugang zu finden ist allerdings nicht immer leicht :-) – manchmal passiert es auch in den träumen. vielen dank für diesen beitrag! gefällt mir sehr. lg grace

  5. Lustig…das genannte Buch habe ich auch dieses Jahr gelesen. Bin auch der Meinung, dass man im Grunde gar nicht am falschen Platz sein kann.

    Was ich mich dann aber dabei frage, wenn wir ständig von unserem Über-Ich geleitet werden: Was ist dann mit dem sogenannten freien Willen?

  6. Hallo

    Es wird vom höheren Selbst immer in dritter Person gesprochen. Dabei bin ich mein höheres Selbst. Nur läuft mein Bewusstsein auf dieser Ebene auf Sparflamme. Wenn ich mir dessen bewusst werde, dann kann ich in diesem “Gefängnis” als Schöpfer tun und lassen was ich will. Wenn ich weiter forsche, entdecke ich, dass alles nach Plan und ganz ohne Eingreifen automatisch läuft. Dann werde ich mir bewusst, dass der freie Wille genauso eine Illusion ist wie ich es selbst bin…

  7. Hallo Indigo,
    was nutzt es dir zu wissen, dass Du Dein inneres Selbst bist, wenn Du Dir dessen nicht bewusst bist? Und was nutzt es Dir, theoretisch zu wissen, dass alles eine Illusion ist, wenn Du doch noch in ihr lebst? Zeit ist auch eine Illusion, aber im Supermarkt vor der Kasse will man trotzdem die kürzeste Schlange finden. Diese Denkweise verleitet nur zur Selbstüberschätzung, das ist alles.
    Liebe Grüße, Jonathan

  8. Hallo Jonathan,

    danke für deine Antwort. Wenn man sich nicht gegen die Matrix aufstellt, dann lässt sie dich nicht los. Sie versucht dich immer wieder ins normale Leben rein zu saugen. Das ist ein schwerer Kampf. Ich weiß, dass ich es schaffen kann! Ich bin mittlerweile soweit, dass ich kein Zweifel mehr habe. Es ist eine Kraft in mir die mich in diese Richtung treibt, schon mein ganzes Leben lang. Das kann ich gar nicht beschreiben. Wenn ich weiß, dass mein Leben nicht echt ist, dann kann ich es nicht leben. Ich weiß, dass es draußen ein besser Leben gibt und dieses will ich zurück haben!

    Wenn ich nicht an diesem Leben teilnehme und beobachte nur, wie soll ich mich dann selbst überschätzen?

  9. Hallo Jonathan!

    Welche war denn nun die genaue Botschaft??

    Du warst also mitten in der Nacht genau da wo Du sein solltest, irgendwo in der Pammpa. Und nu? War nichts mehr vorgefallen? Warum solltest Du denn dort sein?

    Oder habe ich was verpasst?

    Andere spannende Frage:

    ENDER’s GAME (Hammer Film,wow!!) bzw. das Drehbuch wohl wurde “passend zu Dir” geschrieben, damit DU einen weiteren Hinweis erhälst.

    Und wenn ICH (pfui, “ich” groß geschrieben! Ich ich ich ich*g*) jetzt, oder einer der anderen millionen Zuschauer weltweit, ebenfalls eine Botschaft vom höheren Selbst durch diesen Film erhalten soll? Der Film hat vieles in mir gerührt und ebenfalls ein Gefühl des Wieder-Erinnerns trat ein, während und noch lange nach dem Film. Eine Botschaft konnte ich aber für mich nicht rausfiltern. Es ist “nur” ein Gefühl.

    Wer hat denn hier nun genau diese Filmversion manifestiert, die gerade in den Kinos läuft?

    Ich tippe auf Synchronizität, weshalb ich unter Anderem auch nicht an freien Willen glaube, so wie Indigo.

    Mir nutzt und gefällt es nicht, dass mein (höheres, unbewusstes,wie auch immer) Selbst einen freien Willen hat, wenn ich/Es mit diesem beschränkten Alltagsbewusstsein ausbaden muss. Ich leide sehr unter dieser “Führung”. Würde es Spaß machen, oder mit meinen Wünschen konform gehen, wär das ja super. Aber so…

    Und überhaupt, ist das höhere/wahre Selbst wirklich frei in seiner Wahl? Kann es das? Wie im Kleinen so im Großen? Und Wie soll das gehen? Chaos ist willkür und Ordnung determiniert.

    Jetzt sind es mehr Punkte als geplant gewesen. Mein Selbst ist echt ein Schelm. ;-)

    Liebe Grüße Louis

  10. Hallo Indigo,
    das musst Du mir nicht erklären mit der Matrix. Da hast Du völlig Recht! Doch bist Du nicht hier, weil es ein Unfall war oder Deine Ganzheit kurz umnachtet gewesen war. ;-) Jedenfalls ist es schon möglich, sich selbst zu überschätzen. Das bemerkt man daran, dass man das eine ignoriert und das andere, was man nicht hat, in den Himmel hebt. Freunde des New-Age mit ihrem Licht und Liebe repräsentiert das gleiche Prinzip. Alles Helle und Liebevolle wird in den Himmel gelobt und die dunkle Seite des Selbstes ignoriert. So funktioniert es nicht. Es hängt alles miteinander zusammen, die Ganzheit besteht aus allem. Und auch der Alltag ist Teil der größeren Realität, so wie z.B. das Hinterrad auch Teil des Autos ist.
    Liebe Grüße, Jonathan

  11. Hallo Louis,
    danke für Deinen interessanten Kommentar.
    Wie gesagt, wenn man eine Antwort von der “anderen Seite” erhält, wirft das oft weitere Fragen auf, die dann wiederum erst einmal unbeantwortet bleiben. Du hast darum nicht mehr oder weniger verpasst als ich auch. ;-)
    Nein, die Botschaft, die in dem Film verborgen war, ist die Information, die mein bewusstes Selbst dort eingebaut hat. In Deinem Fall hätte sie eine andere Information eingebaut. Wir sind es ja, die dem Film eine individuelle Note und Interpretation geben. Die Filmversion wurde also von meinem bewussten Selbst markiert und es hat gehofft, dass mein Alltagsich es bemerkt. Dies geschieht jeden Tag in unterschiedlichen Situationen ganz gerne mal.
    Der freie Wille ist für das Alltagsich, wenn man es isoliert betrachtet, vorhanden, aber natürlich nicht vollumfänglich. Das bewusste Selbst hingegen besitzt einen freien Willen und das im vollen Umfang. Das bewusste Selbst sind wir ja auch, nur existent auf einer Ebene, zu der wir keinen direkten Kontakt besitzen. Darum ist es schon richtig, wenn Du sagst, dass wir davon dann ja nicht viel haben, aber nicht den voll umfassenden freien Willen zu besitzen, liegt am Alltagsich, das diesen nicht möchte.
    Liebe Grüße, Jonathan

  12. Es heißt doch auch, dass wir unsere eigenen Schöpfer sind und unser Leben selbst gestalten können. Irgendwie finde ich hier einen Widerspruch.

    Ich hatte klar bereits Erfahrungen bei denen das geklappt hat, aber ohne das mir bewusst war meine Realität selbst gestalten zu können.
    Also gerade im Bereich Job z.B. Hatte nie große Zweifel arbeitslos zu sein. Wusste, für mich wird gesorgt. Intuitiv.

    Allerdings sind das wohl auch Dinge, bei denen meine Seele dacore zu gehen scheint.

    im Gegenüber dazu stehen dann diverse Lernaufgaben, die gerade anstehen. Bei mir äußert sich das ganz gerne als Krankheit die auch mal ein paar Wochen gehen kann, bis ichs kapiert habe. Botschaft z.B. lasse los…vertraue…..usw.
    Das macht mich dann teilweise sehr wütend und sehr hilflos. Wie nach dem Motto…du gehst gerade einen Weg der nicht gut für dich ist. Und jetzt geh los und suche um was es geht.

    Mir kommt es teilweise vor wie ein kleines Kind, dass Hausarrest bekommt, weil es etwas falsch gemacht hat und jetzt gutes Benehmen lernen darf.

    Ich weiß klar, dass es keine Strafe ist, sondern mir helfen soll mich weiter zu entwickeln. Aber mir hilft es wenig, wenn mir jemand sagt, “deine Seele hat sich das so rausgesucht.” Denn mein jetziges Bewusstsein oder Ego hat es nicht und darf jetzt sehen wie es damit zurecht kommt.

  13. Hallo Cora,
    danke für Deinen Kommentar.
    Das ist richtig, wir erschaffen uns unser eigenes Leben mit jedem Atemzug. Doch dies geschieht mit dem Bewusstsein UND dem Unterbewusstsein. Einfacher ausgedrückt: Je bewusster jemand ist, desto “weniger” Unterbewusstsein hat man und je weniger Unterbewusstsein man hat, desto bewusster ist man sich als Schöpfer. Unabhängig davon sind wir in jedem Fall Schöpfer.
    Liebe Grüße, Jonathan

  14. Hallo

    Nur eine Richtung vorzugeben wäre zu dogmatisch. Es soll auch eine Alternative geben. Ich forsche genauso wie du, nur in eine andere Richtung. Was du sagst ist vollkommen richtig. Ich bin nicht zufällig hier, sondern freiwillig. Deswegen kann ich doch meinen freien Willen benutzen und sagen, dass ich freiwillig nicht mehr spielen will. Man muss das Spiel nicht zu Ende spielen. Die Matrix hat viele Sicherheitsmechanismen. Man muss erst 1000 mal ja sagen, bevor man raus darf. Man muss sich vollkommen bewusst sein was man tut. Dieser Weg ist viel spannender, aber auch viel härter. Es gibt nur wenige Hinweise, man muss selbst durch kämpfen. Der allgemeine Weg ist einfach, es gibt unzählige Bücher und Seminare darüber. Oder man macht einfach den anderen nach. Ich habe mich entschieden dieses Leben zu opfern. Die Erde ist ja eine Spielwiese. Man probiert das aus, was man zwischen den Leben lernt. Hier wird ja nur erfahren, zum Lernen braucht man den physischen Körper nicht. Also kann man im Prinzip nix falsch machen! (hier gehts nur um mich persönlich, bitte nicht nachmachen!)

  15. Hallo Indigo,
    und wie möchtest Du das anstellen, Dein Leben zu opfern? wie sieht das denn genau aus? :-)
    Ich weiß genau, an welchem Punkt Du gerade stehst, diesen habe ich auch kennengelernt. Das Problem ist, dass er nur auf einem theoretischem Gerüst basiert. Die Erfahrungen sind es, worauf es ankommt und nur diese können Dich weiterbringen. Theoretisieren, ignorieren, ablehnen und dergleichen ist die Leugnung anderer Teile des eigenen Selbstes. Man kann nur begreifen, wenn man jeden seiner Aspekte erkennt.
    Liebe Grüße, Jonathan

  16. Hallo

    Mit “Opfern” meine ich nicht aktiv leben, seine Rolle beobachten. Und so theoretisch ist es auch nicht. Ich bekomme Bestätigungen, sonst würde ich nicht weiter machen. Ich bin kein Theoretiker. Ich probiere lieber aus. Ich lüge mir auch nix vor. Ich versuche die Dinge so zu sehen wie sie wirklich sind. Also das mit Ignorieren stimmt überhaupt nicht. Wahrscheinlich kommt meine Sichtweise nur so rüber. Ich kann es nicht so schön beschreiben wie du. Das kostet mich auch viel Kraft das zusammenzufassen.

    Auf jeden Fall habe ich noch viele Jahre vor mir und ich werde weiter forschen und dein Blog beobachten. Manchmal finde ich hier sehr interessante Anhaltspunkte. Es heißt ja nicht umsonst “Matrix”-Blog :)

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