Traumnacht: Unsere Erde

Während ich im Halbschlaf im Bett lag und auf Bilder des hypnagogen Zustandes achtete, dachte ich über unseren Planeten Erde nach. Ich sah plötzlich im Zeitraffer die ständigen und andauernden Sonnenauf- und -untergänge. Ich schaute ihnen zu und fragte mich, wieso sie so schnell vorüberzogen. Auf anderen Planeten, beispielsweise auf den äußeren Bahnen dauert eine Umdrehung um die Sonne, d.h. 1 Jahr, wesentlich länger. Dabei fragte ich mich, wie lange Menschen auf solchen Planeten leben würden, wenn bei ihnen ein Jahr zehn, zwanzig oder hundert Mal so lange dauert. Mir wurde wieder einmal bewusst, wie kurz der Mensch nur auf der Erde lebt und dass die vielleicht 80 Jahre Lebenszeit, die man besitzt, wirklich nicht viel sind.

Während ich die Erde aus dem Weltraum beobachtete, wie sie ihre andauernden Bahnen um die Sonne zog und die Jahre nur so dahinrasten, spürte ich plötzlich die Erde als Wesen! Es war ein unwahrscheinlich warmes und liebevolles Gefühl, das von ihr ausging und es berührte mich. Wie wundervoll doch der Planet ist… so empfand ich es nun deutlich. Doch nur wenige Sekunden später fühlte ich noch mehr, es war, als würde jemand zu mir sprechen oder mir gar nonverbal etwas mitteilen wollen…

“Die Erde ist eine der bekanntesten und besten Ausbildungsorte im ganzen Universum. Von überall her kommen Persönlichkeiten, aus anderen, fernen Welten, nur um an diesem Ausbildungsprogramm teilzunehmen. Sie schreiben sich für einen Lehrgang ein und es ist von Vorteil, dass das Leben auf der Erde nicht allzu lange andauert.”

Wenige Momente später verschwand dieser nonverbale Gefühlsstrahl wieder und ich beobachtete noch eine Weile die Erde, wie sie weiter um die Sonne zog.

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6 Kommentare zu “Traumnacht: Unsere Erde

  1. Hallo Jonathan,
    die unbeschreiblich schöne Gefühl schwerelos im Weltall zu sein, kenne ich. Alles ist so friedlich.
    Es begann kurz nachdem ich mich entschloß, Astrologie zu studieren.
    Ein ganz besonderes Erlebnis war, als ich mich an der Hand eines älteren Mannes sah, besser gesagt diese Hand auch deutlich spürte, ich war noch ein Kind. Dieser Mann erklärte mir jeden einzelnen Planeten, der an uns vorüberzog. Ich habe mich so geborgen gefühlt.
    In anderen Träumen erlebte ich mich auf einer Art Klassenfahrt, nicht mehr als Kind, jetzt als Jugendliche.
    Die Orte kenne ich nicht, wir unterhielten uns jedes Mal über die Astrologie. Wir besuchten sie auch öfter als einmal.
    Mir fiel dann wieder ein, was eingie meiner Freunde schon oft sagten, sie sahen sich in Klassenräumen, wunderten sich manchmal darüber, mit wem sie den Unterricht besuchten.

    Sehe ich jetzt im Alltag Bilder vom Universum überkommt mich eine Art Heimweh. Aber ich weiß, sobald ich die Aufgabe, die ich mir für dieses Leben als Mensch gestellt habe erledigt ist, darf ich dorthin zurück. Bin auch sehr gespannt darauf, ob ich das “Klassenziel” dann erreicht habe oder eine “Ehrenrunde” drehen darf.

    Liebe Grüße
    Maureen

  2. Die gesamten Inkarnationen “dauern” schon länger, nur die einzelnen “Etappen” hingegen sind im Vergleich recht kurz. Die “Kürze” ist vielleicht von Vorteil, weil wir so schneller erkennen können, dass wir nicht die Körper und Persönlichkeiten sind, die wir beim inkarnieren annehmen. Unser wahres Selbst ist das reine Bewusstsein, welches frei von jeglicher Eigenschaft ist und diese vielen Formen nur “durchfährt”, sozusagen abscannt (Er-fahrung).

    Nur so Gedanken von mir.

    Liebe Grüße

    Louis

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