Traumnacht: Verschmelzungen

Nachdem ich eingeschlafen und nach ca. zwei Stunden wieder in meinem Bett erwacht war, beschloss ich, ein wenig zu meditieren. Dabei fiel mir auf, dass jemand in meinem Schlafzimmer anwesend war. Es kommen immer wieder Besucher bei mir vorbei, auch wenn ich nicht immer auf Anhieb erfahre, um wen es sich dabei handelt.

Nach 20 Minuten traten die Schwingungen ein und ich löste mich von meinem Körper. Kurz darauf stand ich im Raum und rief “Klarheit, sofort!” und mein Zustand stabilisierte sich augenblicklich. Jetzt war ich also in der optimalen Situation, um mich auf neue Abenteuer zu begeben. Der Mensch sehnt sich im Grunde seines Herzens nach Abenteuer, doch es gibt Umstände, die ihn daran hindern, sich auch auf diese einzulassen. Dazu gibt es zwei Punkte, die ihm dazu fehlen und diese sind Mut und Motivation. Doch diesen stehen die Angst und Faulheit gegenüber, auf jene sich der Mensch allzu gern einlässt. So verpasst er Zeit seines Lebens immer mehr und mehr Situationen, in denen er eben neue Abenteuer erleben kann. Natürlich ist es auch eine Frage dessen, wie man Abenteuer definiert. Ich spreche nämlich nicht davon, sich auf einen neuen Partner einzulassen oder in die Disco zu gehen, noch darüber, ein neues Kuchenrezept zu entdecken oder  oder neue Nachrichten in seinem Facebook-Konto erhalten zu haben, sondern von dem Abenteuer, das der Mensch selbst ist, sein Bewusstsein zu erweitern und sich seiner verborgenen, psychischen Talente und Fähigkeiten bewusst zu werden.

Also stand ich nun in meinem Schlafzimmer und war für neue Abenteuer bereit! Kurz überlegte ich, was ich mir vornehmen könnte. Sollte ich eine Person besuchen oder einem Verstorbenen helfen, der gerade seinen physischen Körper aufgegeben hat? Vielleicht war es auch ganz spaßig, durch die Gegend zu rasen oder ins Weltall zu fliegen… Doch es fiel mir etwas anderes ein… So rief ich laut aus: “Ich will mit meinem höheren Selbst verschmelzen!”

Kaum hatte ich diese Worte ausgerufen, durchströmte mich eine unglaubliche Energie, die, wie ein Stromfluss, meinen Körper durchflutete. Im nächsten Moment tauchte eine Kraft aus dem Nichts auf, die sich, wie ein riesiger Staubsauger, über meinem Kopf platzierte und mich mit enormer Kraft nach oben zog!

Ich wurde immer weiter und weiter nach oben gezogen, sodass ein enormes Hitzefeld um meinen zweiten Körper entstand. Für jemand Außenstehendes erschien ich sicherlich wie ein Komet, der gen Himmel raste. Diese Reise dauerte jedoch nicht lang und ich trat in ein viel größeres Energiefeld ein, dass meines um ein Vielfaches überstieg. Wenige Sekunden darauf erschienen vor meinen Augen die unglaublichsten Bilder und Fragemente aus anderen Realitäten, in denen “ich” bereits gewesen war. Die irdische Realität war davon nur ein Ausschnitt!

Was daraufhin geschah, kann ich nicht mehr sagen. Irgendwann erwachte ich leicht benommen in meinem Bett auf und ließ die kürzlichen Ereignisse Revue passieren. Es war eine äußerst intensive und spannende Erfahrung gewesen, die mir Geschmack auf mehr machte. Sicherlich würde ich mich noch einmal darauf einlassen in naher Zukunft.

Am anderen Morgen war ich sehr ausgeruht und energievoll, obwohl ich so oft in der Nacht erwacht war. Mehr noch, auch mein Körper fühlt sich einfach sehr gut und erneuert an.

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2 Kommentare zu “Traumnacht: Verschmelzungen

  1. Hi Jonathan!
    Klasse Erfahrung von der Du da berichtest!
    Mein Wunsch ist in letzter Zeit immer größer geworden mal bewußt außerkörperlich unterwegs zu sein:-)
    Jedesmal wenn ich im Bett liege und mich darauf vorbereite, dann fängt ein kribbeln im rechten Bein/Fuß an und verunsichert mich. Das hat Unbehagen zur Folge und ich breche den Versuch mehr oder weniger ab. Wie ist Dein Rat dazu? Einfach durch:-) Oder will mir jemand helfen beim rausziehen? Ich probiere auf jedenfall weiter!
    Liebe Grüße,
    Ralf

  2. Hallo Ralf,
    danke für Deinen Kommentar. :-)
    Ja richtig, einfach durch! :-) Als ich damit anfing, hatte ich immer die starke Empfindung, dass mein Kopf platzt. Das war äußerst unangenehm. Man muss eben einfach durch. :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

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