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Traumnacht: Realitätswechsel im Wachzustand

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Traumnacht” ist eine Reihe, in der ich mich bewusst darauf konzentriere, einen luziden Traum oder eine außerkörperliche Erfahrung zu erleben bzw. in der ich von einem interessanten oder außergewöhnlichen Traum berichte.

Nachdem ich mich ins Bett gelegt hatte, konzentrierte ich mich auf meinen inneren Dialog. Nach einigen Minuten konnte ich ihn beruhigen und er ebbte immer mehr und mehr ab. Ich lag die ganze Zeit entspannt auf dem Rücken. Plötzlich fühlte ich, wie sich mein Körper völlig entspannte und einschlief. Gleichzeitig spürte ich, wie sich meine Umgebung zu wandeln schien.

Ich öffnete die Augen und sah, dass ich nun in einem anderen Raum lag. Es fiel genau wie in meinem Schlafzimmer nur wenig Licht durch das Fenster. Hier jedoch erblickte ich nackte Wände, teilweise mit Graffiti bemalt. Mehr als ein Bett stand nicht in dem Raum. Ich schaute mich und überlegte, wo ich mich hier wohl befinden könnte. Nachdem ich keine Antwort darauf fand, schloss ich wieder meine Augen. Kurze Zeit später öffnete ich sie abermals und befand mich wieder in meinem Schlafzimmer.

Dieser Vorgang wiederholte sich kurz darauf erneut. Als ich wieder in dem anderen Raum war, blickte ich mich genauer um, aber alles wirkte weiterhin wie ein normales Alltagserlebnis. Ich schlief auch nicht oder befand mich hier in einem Traum, der Wechsel war zwar völlig willkürlich geschehen, aber wurde von mir im Wachzustand erfahren.

So switchte ich sicherlich an die zehn Mal zwischen den beiden Orten hin und her. Ich blieb weiterhin auf dem Rücken liegen und nichts änderte sich an meiner Position in meinem Bett oder sonst wie, nur der Raum um mich her war es, der sich immer wieder änderte.

Mit der Zeit ebbte dieses Phänomen ab und ich schlief ein. Kurze Zeit später kam ich auf einer Wiese zu mir. Ich stand neben einer Mutter, die ihre zwei Kinder beaufsichtigte. Sie spielten auf der Wiese mit anderen Kindern Fangen.

Dann kam eines der Kinder zu ihr und meinte:

“Mama, ich habe heute Nacht wieder vom schwarzen Mann geträumt! Ich hatte solche Angst!”

“Mach dir keine Sorgen”, erklärte sie, “den schwarzen Mann gibt es nicht. Träume sind nur Schäume…”

Daraufhin lief das Kind wieder zurück zu den anderen und spielte weiter.

Ich grinste und meinte zu ironisch: “Oh, der schwarze Mann existiert nicht…” und machte mich über ihre Aussage lustig.

Sie blieb jedoch unberührt und schaute weiter den Kindern zu. Im nächsten Moment jedoch spürte ich empathisch, dass sie überhaupt nicht daran glaubte, was sie über den schwarzen Mann gesagt hatte, denn dieser hatte sie in ihrer Kindheit ebenfalls besucht. Als ich das telepathisch von ihr empfangen hatte, schaute sie mich an, als wusste sie es in diesem Moment.

“Warum sagst du deinem Kind, dass es ihn nicht gibt, wenn du ihm doch selbst ebenso begegnet bist?”, fragte ich sie.

“Sobald ich mir zugestehen würde, dass ich ihm auch begegnet bin, dann würde ich zugeben müssen, dass er existiert. Immerhin haben wir ihn unabhängig voneinander wahrgenommen… Wie kann er dann noch eine Halluzination sein?”, meinte sie.

“Das ist richtig”, entgegnete ich und verschwand vor ihren Augen…

 

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