Traumarchiv: Wie ein Klartraum entsteht…

“Aus dem Traumarchiv” ist immer ein Traum oder ein bewusstseinserweiterndes Erlebnis, das ich vor vielen Jahren erlebt und einen bleibenden Eindruck in mir hinterlassen hatte. Aus dem Grund gedenke ich ihnen hiermit noch einmal, so geraten diese interessanten Träume nicht in Vergessenheit und die Leser können auch an meinen Erfolgen zu jener Zeit nachträglich teilhaben.

Aus dem Archiv vom 4. August 1997:

Ich befand mich gerade als Schüler innerhalb meiner alten Schulklasse. Interessanterweise waren in der Klasse auch Schulkameraden dabei, die ich aus anderen Stufen und Klassen kannte. Irgendwie war es eine Mischung aller näheren und entfernteren Schulfreunde, würde ich sagen. Wir waren mit dem Bus unterwegs und waren gerade eben wieder zurückgekommen. Ich stand nun auf dem Flur und ein Kind sprach mich an, das dort vermutlich auch zur Schule ging. Bisher hatte ich dieses Kind niemals wahrgenommen. Es war nicht älter als acht Jahre und fragte mich etwas, das ich auf Anhieb nicht richtig deuten konnte. Es ging darum, dass es mich fragte, weshalb meine Klasse denn so bunt gemischt sei.

Nun gesellte sich ganz unvermittelt Kerstin hinzu, die mich scheinbar anmachen wollte. Sie legte nämlich ihre Hände von hinten um mich und streichelte frech meinen Beckenbereich. Ich hatte eigentlich nichts dagegen, aber wollte nicht, dass sie vor dem Kind weitermachte. Ich wandte mich aus ihrer Umarmung heraus und meinte, dass wir nun in die Klasse gehen müssten.

Als wir im Klassenraum an unseren Tischen saßen, kam eine uns fremde Lehrerin herein. Sie sagte, dass sie die Vertretung sei. Sie hatte krauses Haar und trug eine Nickelbrille. Für mich war sie eine Öko-Christin oder etwas in der Art. Als sie sich vorgestellt hatte, begann sie gleich mit dem Unterricht.

Während sie etwas an die Tafel schrieb, stürmten plötzlich vier Kinder den Klassenraum und sprühten mit Lackfarbe etwas an die Tafel. Ich war überrascht, dass die Lehrerin nichts dagegen unternahm. Sie stand nur dort und schaute ihnen unbeteiligt zu.

Nachdem diese unartigen Kinder ihr Werk vollbracht hatten, verschwanden sie ebenso schnell wie sie gekommen waren. Die Lehrerin ging nun von der Tafel zu einem großen Schrank. Sie öffnete die Türen und es kam ein Fernseher zum Vorschein.

Neben mir saß eine blondhaarige Frau mit Kurzhaarfrisur. Ihre Stirn und ihre Nase waren irgendwie huckelig oder gewellt, sodass ich für einen kurzen Moment glaubte, es mit einer Außerirdischen aus Star Trek zu tun zu haben. Ich fragte sie dreist, ob sie ein Star-Trek-Fan sei, aber sie verneinte es und meinte, dass sie halt immer so aussähe. In dem Augenblick musste ich laut lachen, wurde dann aber von dem Fernseher abgelenkt, der nun seine ersten Bilder zeigte.

Hierbei handelte es sich jedoch nicht um einen gewöhnlichen Fernseher, sondern er schien etwas Besonderes zu sein. Er zeigte gerade einige Computergrafiken und im nächsten Augenblick wurden zwei Asiaten gezeigt, die sich in Martial Arts übten. Ganz überraschend jedoch schaltete der Fernseher auf einen anderen Kanal um, ohne, dass jemand die Fernbedienung betätigt hatte. Der Fernseher schien sich bei Nachrichten automatisch auf den Nachrichtensender zu schalten. Für mich war das eine überraschende Fähigkeit, die dieser Fernseher besaß und versuchte, mir das technisch zu erklären.

Kurze Zeit später blickte ich mich noch einmal in der Klasse um und musste feststellen, dass der Raum nun nur noch maximal 15 m³ groß war. Der Raum musste einfach geschrumpft sein, als meine Aufmerksamkeit so sehr auf den Bildschirm geklebt hatte.

“Hey”, rief ich laut, “wir waren doch gerade 30 Leute oder mehr und befanden uns in einem viel größeren Raum. Weshalb sind wir jetzt nur noch zu Dritt und wieso ist der Raum so klein?”

Die Anwesenden schauten mich irritiert an und wussten nicht, worüber ich überhaupt sprach. In dem Augenblick erkannte ich, dass es nur eine Möglichkeit gab, um diesen Widerspruch zu erklären: Ich träumte!

Ich stand nun auf und lief in diesem Zimmer auf und ab, während ich meine Hände vor meine Augen hielt und sagte: “Ich träume… ich träume…”

Mit dieser Handlung wollte ich größere Klarheit und Stabilität im Traum gewinnen. Doch so sehr ich mich auch darauf konzentrierte, meine Wahrnehmung blieb ein wenig verschwommen und erreichte nicht die gewohnte Schärfe eines Klartraums.

Da ich in diesem (T)Raum keine bessere Wahrnehmungsqualität hinbekommen konnte, entschloss ich mich, den Raum zu wechseln. Ich stellte mir das Fenster meines Schlafzimmers vor. Dabei hoffte ich, dass ich dies viel klarer wahrnehmen würde, weil es mir wesentlich vertrauter war. Im nächsten Moment wurde alles Schwarz um mich her…

Ich schwebte nun in absoluter Finsternis, spürte den Wind in meinen Haaren und besaß das Gefühl, zu fliegen. Ich flog nach links, nach rechts, zur Seite, doch es blieb endloser Raum im Nirgendwo. Sicherlich verblieb ich dort viele Minuten, bis mir wieder einfiel, dass ich doch in eine andere Realität wechseln wollte. Also konzentrierte ich mich…

Irgendwie bekam ich daraufhin den Eindruck, als würde ich wieder in meinem Schlafzimmer erwachen und dachte, dass ich meine Chance damit vertan hätte, aber dem war nicht so. Ich stand in meinem Astralkörper in meinem Wohnzimmer. Dabei schwebte ich knapp über dem Boden und fühlte mich leicht wie eine Feder. Allein dieses in vollem Bewusstsein und absoluter Klarheit zu empfinden, war bereits eine unbezahlbare Erfahrung.

Ich versuchte mich nun irgendwie fortzubewegen, aber damit hatte ich irgendwie Probleme. Mit einem Stoß schwebte ich nur wenige Millimeter weit, trieb mal an die Decke, dann wieder zur Wand. Mittlerweile kam ich mir so vor, als befände ich mich im Weltraum, schwerelos und ohne Antrieb, um mich von der Stelle bewegen zu können. Schwerelosigkeit kann in solchen Momenten zur Crux werden. Dann hatte ich den Plan, meine Gedanken zu benutzen, um mich fortzubewegen. Mit aller Gedankenkraft stellte ich mir vor, meinen zweiten Körper in Bewegung zu setzen. Endlich gelang es mir und ich flog gemächlich zur Wand. Dann rief ich mein Höheres Selbst an und bat darum, mich doch 125 g schwer zu machen, damit ich genügend Gewicht besaß, um weiter zu kommen. doch es passierte rein gar nichts. Dann rief ich, dass ich 500 g wiegen wolle und im gleichen Augenblick fühlte ich, wie ich schwerer wurde. Nun berührten meine Füße den Boden und es war mir möglich, mich jetzt normal fortzubewegen.

Welch eine Illusion! dachte ich. Nur, weil ich nun mit den Füßen am Boden stehe, kann ich mich nun wie gewohnt bewegen, doch der Boden selbst ist ja nicht stabiler oder dichter als eine Wand und aus dem Grund war die Illusion perfekt. Ich musste über mich selbst lachen… aber solange es funktionierte, war ich zufrieden.

Mein nächster Blick fiel dann auf mein Bett. Es war leer! Mein physischer Körper lag nicht darin. Demnach musste ich mich in einem so hochfrequentierten Körper befinden, dass ich bewegende Objekte der physischen Ebene nicht mehr wahrnehmen konnte bzw. Objekte, die eine bestimmte Frequenz aufwiesen.

Kurz darauf wünschte ich mir mehr Licht, denn es war ziemlich dunkel in dem Raum. Im selben Moment war es, als schaltete sich das Licht ein! Es waren massig Gegenstände im Raum zu erkennen, viel Kram und es war ziemlich unaufgeräumt. Mehrere Dinge lagen auf dem Boden herum, auch verstreuter Zucker mit ein paar Ameisen darauf. Das Ganze wirkte auf mich, als sei ich in einer alternativen Realität, in der ein anderer Jonathan Hals über Kopf die Wohnung verlassen hatte. Warum er dies getan hatte, war mir unbekannt.

Neben dem verstreuten Zucker, der in seiner Klarheit so deutlich und faszinierend war, dass ich völlig angezogen wurde, entdeckte ich dann ein braunfarbenes, halbdurchsaichtiges Tier, das einer Spinne glich, aber so gebaut war, dass sie Dinge, die am Boden lagen, von ihren Zangen aufgenommen und in eine Art offenen, einsichtigen Beutel gelegt und dann gedreht werden konnte. Man könnte sagen, dass diese “Spinne” wie ein hochkant gestelltes Hufeisen gebaut war mit sechs oder acht Beinen. An diesem seltsamen Körperbau war dahinter ein dicker Rumpf, der eben dem einer Spinne so glich. Ich war auf die Knie gegangen, um es mir genauer anzuschauen. Dort lag etwas Zucker und einige Ameisen liefen darauf herum. Diese „Spinne“ ging also zu einer Ameise, ergriff sie mit ihren Zangen und warf sie in diese vom Körper geformte Öffnung, ähnlich einem  Blütenkelch, wirbelte die Ameise darin herum und „spuckte“ sie dann wie von einem Katapult abgeschossen aus. Sie flog in einem hohen Bogen weg, landete sicher wieder auf dem Boden und machte ihre Tätigkeiten weiter, als wäre nichts vorgefallen. Ich konnte mir einfach den Sinn dieser seltsamen Handlung nicht vorstellen. Sie hatte die Ameise nicht als Nahrung benutzt, noch sie eingesponnen oder sonst irgendwas. Ich konnte mir dies nicht erklären.

Dann erblickte ich durch den Teppich hindurch ein Loch im Estrich und ein kleines Loch darin. In diesem kleinen Loch standen zwei kleine Tierchen, die hellbraun waren und Wasser tranken. Sie waren vielleicht so groß wie Käfer und tranken aus diesem kleinen Loch, als wären sie zwei Zebras in der Steppe Afrikas. Ich ging noch näher heran, um es mir noch genauer anzusehen und dann sah ich, dass das eine original wie ein Miniaturelefant aussah, der lebte. Das andere Tier sah dann auch aus wie ein Miniatur-Löwe. Ich fand das erstaunlich und wunderte mich über die Vielfalt und Kreativität dieser Realität.

In diesem Moment erkannte ich meinen Fehler! Ich hatte mich in Unmengen von Details verloren und hatte aus diesem Grund meine Wahrnehmung einfach nicht mehr im Griff. Sie wanderte durch Realitäten und ich nahm überall Dinge wahr, die an fernen Orten geschahen.

Plötzlich erwachte ich in meinem Bett und prüfte meine Umgebung. Ja, ich war in meinem Bett, darüber gab es keinen Zweifel. Es war ein interessanter und energetisierender Traum, aber irgendwie hatte ich einige Fehler gemacht: Der Realitätswechsel hätte nicht sein müssen. Außerdem hatte ich in der Schwärze den Faden verloren, dann noch mich viel zu sehr in Details verloren und ließ mich schlichtweg zu sehr von der Klarheit und ihrer Faszination beeindrucken, sodass ich nicht mehr nüchtern reagieren und mich stabilisieren konnte. Trotz alledem eine schöne Erfahrung, wie ein Klartraum entstehen und dann sogar in eine außerkörperliche Erfahrung umgewandelt werden kann.

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2 Antworten für “Traumarchiv: Wie ein Klartraum entsteht…”

  1. Wow, echt cool, dass du hier deine Erfahrungen so ausgiebig mit deinen Lesern teilst! Interessante Geschichte, cooler Traum! Vielleicht wäre es noch gut, wenn du ganz am Anfang kurz erläuterst, was ein Klartraum ist oder auf einen Link verweisen. Auf der folgenden Seite ist das Klarträumen super erklärt:

    http://www.getlucid.de/was-ist-ein-klartraum

    Super, wie viele Inhalte sich auf deiner Seite befinden! Es lohnt sich auf jeden Fall hier öfter vorbei zu schauen!

  2. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Astrale Welt,
    danke für Deinen Kommentar.
    Auf der rechten Seite gibt es die “Begriffserklärung” für die meisten Begriffe, die in meinem Blog erwähnt werden. :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

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