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Suche nach Erleuchtung: Gedankenfelder (Teil 30)

Suche nach Erleuchtung Matrix verlassen

“Jonathan Dilas, Autor und Fotograf aus Freiburg, wurde heute Morgen tot in seinem Bett aufgefunden. Die Todesursache ist noch unbekannt. Vermutet wird ein plötzliches Herzversagen.”

Solche Vorstellungen können dann schon einmal auftauchen und den Eindruck vermitteln, es wäre gefährlich, was man auf seiner Suche nach Erleuchtung unternimmt. Als ich beispielsweise mit den außerkörperlichen Erfahrungen begonnen hatte, trat in der Meditation immer ein starker Kopfdruck auf. Er war dermaßen stark, dass ich glaubte, mein Kopf würde gleich platzen. Dieser Umstand verhinderte viele Monate, dass ich in meiner Meditation weiterkommen konnte. Irgendwann stellte ich mir die alles entscheidende Frage: Was ist wichtiger? Die persönliche Entwicklung oder ein mit Dummheit vernagelter Kopf?

Richtig, ich entschied mich dafür, einfach in der Meditation weiterzumachen, auch wenn es meinen Tod bedeuten könnte. Natürlich war dies nur ein Abwehrmechanismus meines Egos gewesen, da es eine außerkörperliche Erfahrung liebend gern mit dem Sterben assoziiert. Immerhin passiert genau das, wenn man stirbt, man löst sich von seinem physischen Körper und wechselt in den zweiten, neuen Körper. Sobald jemand während seiner Lebzeit versucht, außerkörperliche Reisen zu erlangen, muss er das Ego in diesem Fall besiegen lernen. Die Angst ist grundsätzlich der erste Gegner.

Nach einigen Minuten fand ich wieder den psychischen Mechanismus, der dafür sorgte, meinen Fokus zu verschieben. Es fühlt sich im Moment der Auslösung so an, als würde ich mich ein Stück durch schwarzen Raum bewegen. Nur sehr kurz, aber deutlich spürbar. Ich bin überzeugt, dass ich noch viel viel weiter in den schwarzen Raum hineinreisen kann, doch ich besitze nicht die Energie, die ich dafür bräuchte oder es fehlte mir an Entschlossenheit. Mein Ego ist davon nicht ganz so begeistert und befürchtet bei stärkeren Verschiebungen, dass es sich dabei einen Knacks holen kann. Für mich persönlich, so schizophren es an dieser Stelle klingen mag, siegt dann doch immer die Neugier. In solchen Momenten muss man sich zwei Dinge bewusst machen: 1. Sich seiner persönlichen Entwicklung und der Bewusstseinserweiterung zu widersetzen ist immer Tarnung und 2. ist man bereit für seinen Weg zur Bewusstseinserweiterung, wenn nötig, zu sterben? Sobald man sich diese zwei Punkte bewusst macht, ist die Tarnung, die eine Weiterentwicklung verhindern möchte, geschwächt.

Kurze Momente später verschwanden die Ängste und seichten Tarnungsversuche und ich bewegte mich also durch den schwarzen Raum. Dann setzte mein Verstand aus… keine Gedanken mehr… nur noch das Gefühl von Bewegung, während meine gewaltig Ohren summten. Dann ließ es nach. Ich atmete auf. Das waren mal ein paar Sekunden mehr als sonst… Ich fühlte mich leicht benommen und Pünktchen tanzten wild vor meinen Augen. Plötzlich kam der nächste Schub. Wieder setzten die Gedanken aus und ich bewegte mich. Keine Gedanken. Keine Wahrnehmung. Nichts. Als ich wieder zu mir kam, befand ich mich erneut in einem veränderten Bewusstseinszustand. Mein Kopf schien riesengroß und meine Wahrnehmung war umfassender und mit einer höheren Auflösung, wenn ich das mal so sagen darf. Um mich herum nahm ich Wälder und Felder wahr, die jedoch in einem bräunlichen Ton gehalten waren. Sie wirkten so etwas fremdartig, wie von einer anderen Welt.

Ich schaute mir eine Weile diese seltsame Welt an, bis ich mich dazu entschloss, in die Wahrscheinlichkeitsfraktale zu reisen. Wenige Augenblicke später traf ich wieder auf den alten Mann. Wir gingen ein wenig zusammen einen Waldweg entlang, wieder einmal ohne Ziel und besondere Absichten.

“Kannst du mir sagen, in welchem Zustand ich vorhin wieder gewesen bin?”, fragte ich ihn, wo er doch schon grad neben mir herlief.

“Du hast deine Frequenz erhöht und darum nimmst du in diesem Zustand auch feiner und umfassender wahr. Wenn du deine Frequenz noch weiter erhöhst, kannst du unglaubliche Dinge bewirken. Es gibt Menschen, die können sich vor deinen Augen unsichtbar machen, weil ihre Frequenz so hoch ist, dass du sie nicht mehr wahrnehmen kannst. Es gibt viele Wesen, die eine etwas höhere Frequenz als die Menschen besitzen und die der Mensch darum nicht wahrnimmt. Es ist natürlich wichtig, dass zumindest einige Menschen daran arbeiten, ihre Frequenz zu erhöhen. Somit öffnen sie sich höheren Wahrnehmungsebenen und bekommen einen gewaltigen Einfluss auf sich selbst und ihre Umwelt. Wenn du deine Frequenz erhöhen würdest, dann könntest du ebenfalls Unglaubliches bewirken. Du bewirkst ja jetzt schon einige Dinge in Deiner Umwelt. Nun stell dir mal vor, wenn du noch stärker und hochfrequentierter wärst, was dir dann möglich wäre. Du hast deine Energien schon sehr gut zentriert, aber es gibt immer wieder Neues zu erreichen und zu erledigen.”

“Was würdest du mir dann empfehlen – oder eben jenen, die das auch interessiert?”

Er schaute mich an und blieb kurz stehen. Es schien, als musterte er meine Gestalt:

“Zuerst muss der Interessierte sein Gedankenfeld kennenlernen. Das kann er in der Meditation tun. Welche Gedanken sind typisch für diese Person. Welche Emotionen gehören dazu. Es ist sehr wichtig, seinen eigenen Hinterhof zu kennen, sonst macht man sich auch viel zu empfänglich für außenstehende Gedankenfelder. Jeder, der seine Frequenz erhöht, nimmt auch mehr wahr als andere. Das ist normal. Du kannst dir also denken, was es für Auswirkungen haben kann, wenn man sich fremden Energien öffnet. Aus dem Grund sollte man sich nur mit Energien umgeben, die einem gut tun. Nur auf diese Weise sind Entgleisungen schwerer. Darum ist es also wichtig, sein persönliches Gedankenfeld zu kennen. In deiner Erfahrung von vorhin hattest du gedankliche Aussetzer. Du konntest nichts mehr denken und hattest das Gefühl von Bewegung. In diesem Moment jedoch bewegst du deinen Fokus und schiebst ihn aus deinem Gedankenfeld heraus. Wenn ein Mensch bei dir ist, der deiner Energie entspricht, wird es dich in eine gute Richtung führen, doch wenn es ein Mensch ist, der dir nicht sonderlich gut tut, kann es passieren, dass du in unangenehme Gedankenfelder gelangst. Im Vergleich dazu hantierst du schon mit etwas stärkeren Energien. Du wirst es irgendwann schaffen, ganz willentlich deine komplette Aufmerksamkeit in eine andere Realität zu verlagern”, erklärte der alte Mann.

“Das habe ich doch schon oft gemacht in meinen luziden Träumen oder außerkörperlichen Erfahrungen…”, bemerkte ich kurz.

“Das weiß ich. Ich rede hier von einer wesentlich höher frequentierten Wahrnehmung und das direkt aus dem Wachzustand heraus. Es ist noch mal eine Ebene höher. Es ist darum wichtig, dass du das erreichst. Es muss nicht heute sein, aber es ist sehr wichtig, dass du es in den nächsten Jahren erreichst. Wenn du deine Frequenz weit genug erhöhst, kannst du überall hingehen! Und wenn du aufhörst, dich an den Alltag zu klammern wie ein Marienkäfer am Grashalm, dann wirst du jeden Ort aufsuchen und jede Information erhalten können, die dir wichtig ist.”

Er hatte schon einmal Ähnliches erwähnt und ich war mir dessen auch bewusst, was er mir hier mitteilte. Doch im Alltag ist man oft umgeben von Gewohnheiten und Beschäftigungen, die überwiegend die Versorgung des physischen Körpers betreffen, sodass man allzu gerne vergisst, dass es noch eine Welt hinter den Kulissen des Alltags gibt.

“Ich danke dir für deine Worte…”, teilte ich ihm mit und gelangte wieder zurück in mein Schlafzimmer und meinem allzu gemütlichen Bett…

~.~

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