Staatenlos: Rückkehr zum Untersberg (Teil 16)

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‘Staatenlos’ ist eine Rubrik, in der ich Artikel von meiner Reise durch Europa verfasse, über die Abenteuer, die auf mich warten und mit Fotos und Videos untermalt werden.

Die Zeit der Staatenlosigkeit hat mittlerweile ihr Ende gefunden, denn nach all den Reisen und Abenteuern quer durch Europa ergriff mich wieder die Sehnsucht nach Ruhe. Doch auf meiner Reise von über eineinhalb Jahren hatte ich auch etwas getan, womit ich nicht gerechnet hatte: Ich hatte mir meine eigenen Wurzeln herausgerissen und es gab keinen Ort mehr, an dem ich wohnen wollte. Staatenlos zu sein bedeutet auch, ohne Rast und ohne Heim zu sein, ohne eine Basis, in der man ausruhen und sein Leben aufbauen konnte. Die herausgerissenen Wurzeln, so aufregend diese Tat auch gewesen war, ließen mich nachdenklich werden und ich fuhr durch einige Städte, um ein neues Heim zu finden. Doch jenseits aller Möglichkeiten wollte sich kein Ort in den Vordergrund stellen und mir mitteilen: Wohne doch hier…

Meine Reise hatte mich durch viele Länder und noch mehr Städte geführt. Ich lebte mehrere Monate hier und dort an den unterschiedlichsten Orten, doch so schön sie auch waren, so forderte mich immer wieder ein unbestimmtes Gefühl dazu auf, weiterzuziehen. Die Wurzeln waren ausgerissen und ich fühlte mich nirgendwo mehr Zuhause.

Als ich eines Tages eine Freundin in Heidelberg besuchte und mit ihr einen schönen Tag verbrachte, saß ich am späten Abend wieder einmal in dem fremden Zimmer irgendeiner abgelegenen Pension. Meine Überlegung war, ob ich denn in Heidelberg eine Wohnung suchen sollte, denn in dieser Stadt wohnten einige Freunde, die ich gelegentlich besuchen konnte. Außerdem war die Stadt eine der schönsten, die ich jemals gesehen hatte. Somit passte alles perfekt, aber ich fühlte auch eine gewisse Unruhe in mir, die mich fast dazu brachte, einfach weiterzuziehen.

War es die Ruhelosigkeit, die ich mir in der Staatenlosigkeit und durch die Europareise angeeignet hatte oder verbarg sich etwas anderes dahinter?

Ich fand einfach keine Antwort und ich beschloss, es dem Schicksal zu überlassen. Also suchte ich nach einer Wohnung in Heidelberg und sagte zu mir selbst: Sollte ich innerhalb der nächsten acht Wochen keine Wohnung finden, werde ich weiterziehen und einen anderen Ort suchen, an dem ich mich niederlassen konnte.

Und so verging Woche um Woche. Ich schaute mir hier und dort Wohnungen an, aber irgendwie passte mir dieses oder jenes nicht oder der Vermieter entschied sich für einen anderen zukünftigen Mieter seiner Wohnung.

Also die acht Wochen vorübergezogen waren, stand ich noch immer ohne eine Wohnung da. Das Schicksal hatte klar entschieden: “Ziehe weiter! Dies ist nicht der richtige Ort!”

Doch wohin sollte die Reise gehen? Ich hatte so viele Städte gesehen und keine von ihnen hatte mich eingeladen bzw. überreden können, zu bleiben.

Als ich in mich hineinlauschte, vernahm ich einen Ruf aus der Ferne. Es war, als würde mich jemand rufen und zu sich einladen! Ich spürte dem unnachgiebig nach und dann konnte ich endlich den geheimnisvollen Rufer in mir deutlich erkennen! Es war der Untersberg!

Untersberg Salzburg

Im Juni 2016 hatte ich meine erste Reise zum Untersberg unternommen (s.u.). Dort erlebte ich einige kleine Abenteuer und fand mich selten so energiegeladen wieder, als ich nach einigen Tagen den Berg wieder verließ. Auf meiner Weiterfahrt tauchte etwas sehr Seltsames auf. Je mehr ich mich vom Untersberg entfernte, desto stärker fühlte ich sein Rufen! Er bat mich inständig, wieder zurückzukehren. Nachdem ich exakt 84 km vom Untersberg entfernt war, brach sein Ruf mit einem Mal ab und ich hörte nie wieder etwas Vergleichbares.

Doch nun, eineinhalb Jahre später, nachdem meine Europareise ihr Ende finden sollte, vernahm ich abermals seinen Ruf! Also packte ich all meine Sachen ins Auto und fuhr nach Salzburg!

Untersberg Salzburg

In Salzburg angekommen, suchte ich mir eine Pension und wollte von dort aus eine Wohnung suchen und solange bleiben, bis ich auch eine gefunden hatte. Das Angebot war ziemlich umfangreich, insofern man keine Scheu besaß, einen Makler zu nutzen. So suchte ich im Internet nach allen möglichen Wohnungen, aber meine Suche war durch meine Wünsche stark eingeschränkt, denn ich hatte nur eine einzige Bedingung: Die Aussicht vom Balkon sollte unbedingt auf den Untersberg fallen. Eine andere Option gab es für mich nicht.

Ich entdeckte vier Wohnungen, die vielleicht passen konnten und mir ansehen wollte. Doch bei jeder einzelnen Wohnungsbesichtigung stellte sich heraus, dass die Wohnung nicht die passende war. Also suchte ich weiter.

Während ich mir massenweise Wohnungsangebote angeschaut hatte, fiel mir etwas Seltsames auf. Ich landete dabei mehrmals auf immer der gleichen Wohnungsanzeige. Ich hatte mir die Fotos der Wohnung bereits angesehen und fand sie überhaupt nicht ansprechend und direkt wieder weggeklickt. Doch da mir nun dieser “Zufall” zum fünften Male aufgefallen war, wollte ich der Wohnung eine Chance geben und sie mir einfach einmal anschauen. Was hatte ich schon zu verlieren?

Nachdem ich mit dem jungen Makler einen Termin vereinbart hatte, trafen wir uns vor der Wohnung. Er schüttelte mir zur Begrüßung die Hand und ich stand dort und war noch immer völlig perplex von der direkten Aussicht auf den Berg.

Als ich die Wohnung betrat, fühlte ich sofort eine vertraute Energie und die Fotos, die ich gesehen hatte, entsprachen überhaupt nicht der Wohnung selbst. Diese Wohnung war schlichtweg perfekt! Nach zwei Minuten sagte ich dem Makler gleich zu und ich war absolut sicher, ich brauchte weder nach Schimmelpilzen oder Kakerlaken, noch nach Heizungs- oder Wasserproblemen Ausschau halten. Diese Wohnung war optimal und alles in mir wusste, dass ich hier, nur hundert Meter vom Untersberg entfernt, mein Lager für eine lange Zeit aufschlagen wollte!

Mit meinen wenigen Reisetaschen war die Wohnung innerhalb von zwanzig Minuten bezogen. Ich spürte gleich die starke Energie des Berges und wie er mich begrüßte: “Willkommen zurück, alter Freund!”

Von diesem Moment an, als ich in die Wohnung eingezogen war, passierten am laufenden Band die überraschendsten Synchronizitäten, d.h. es tauchten seltsame Zufälle auf. Ich erinnerte mich an einen alten schamanischen Spruch, der da sagte: “Sobald Synchronizitäten dir auf deinem Weg begegnen, befindest du dich auf dem richtigen Pfad.”

Ich wusste, meine Entscheidung war die Richtige gewesen und es war nun die Zeit gekommen, meine Zelte wieder aufzuschlagen. Mein Plan war es, den Untersberg mit seinen unglaublichen und mannigfaltigen mystischen Geschichten zu erforschen und darüber ein Buch zu schreiben.

Kaum hatte ich diesen Entschluss gefasst, glaubte ich eine Stimme in meinem Kopf zu hören! Diese Stimme war sanft aber bestimmend, volltönig und eindringlich:

“Ich bin der Untersberg. Ich bin vor vielen tausenden und abertausenden Jahren einst ein Baum gewesen, dessen Äste weit über die Wolken hinausragten, größer als all eure höchsten Häuser es jemals sein werden. Ich habe viele spirituelle Menschen eingeladen, sich um mich herum zu versammeln. Sie sollen in meinem Schutz und in meinem Kreise wohnen. Auch dich habe ich eingeladen, hier zu mir zu kommen! Du bist willkommen!”

Vielleicht hatte ich mir die Stimme eingebildet, aber vielleicht auch nicht. Auch antwortete er nicht auf meine Frage, warum er ein Interesse daran besaß, bestimmte Menschen einzuladen. Doch ich hatte ein sehr gutes Gefühl zu dem, was er mir mitgeteilt hatte und freute mich über alle Maßen, seiner Einladung nachgekommen zu sein.

An dieser Stelle enden meine Erlebnisse auf meiner Europatour, denn nun trat ein neues Abenteuer in mein Leben, das ich auf keinen Fall verpassen wollte. Ich hoffe, meinen Lesern haben meine vielen Erlebnisse gefallen und ich kann versichern, dass es in Kürze als Buch im Handel erscheinen wird. Natürlich wird es auch ein Buch über meine Erlebnisse auf dem Untersberg geben, aber dies ist eine andere Geschichte, und soll auch ein anderes Mal erzählt werden…

Siehe auch:

Untersberg: Die erste Reise (Teil 2)

Untersberg: Die erste Reise (Teil 1)

~.~

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Author: Matrixblogger

Der Matrixblogger ist Autor, Bewusstseinsforscher, Berater und Blogger, hat bislang neun Bücher veröffentlicht und ist bekannt aus Fernsehen, Radio, Interviews, Vorträge, Literaturwettbewerben, Workshops und vielen anderen Aktivitäten. Seine Interessen gelten der Bewusstseinserweiterung, außerkörperliche Erfahrungen, luzides Träumen und die Aktivierung der Zirbeldrüse.

5 Kommentare zu “Staatenlos: Rückkehr zum Untersberg (Teil 16)

  1. Hallo Jonathan, schön das es für dich so gut läuft. Als ich las das der Untersberg einst ein gigantischer Baum war, bekam ich sofort Gänsehaut. Wünsche dir dort einen tollen neuen Lebensabschnitt. Verschwinde bloß nicht :) Dort soll es ja Eingänge zu unterirdischen Städten geben. Ich werde diesen Sommer, auf jeden fall auch zum Untersberg fahren. Alles Gute.

  2. Das ist ja lustig.
    Ich habe mich heute aufgrund von Planungen über Routen usw. auf dem Untersberg informiert, da wir auch schon seit Längerem vom Berg angezogen werden, aber doch in einiger Entfernung wohnen.
    Dann wollte ich etwas anderes auf deiner Seite nachschlagen – bzgl. Neemöl und dachte, ach, ich kucke mal, was es so Neues gibt.
    Das war dann wohl auch eine Synchronizität. Ich wünsche dir tolle Entdeckungen am Berg und freue mich auf die Berichte!

  3. Hallo Jonathan,

    am 15. August soll ja am Untersberg einges los sein. Meinst nicht das es eine schöne Sache wäre, wenn man da ein Führung bzw ausgedehnten Spaziergang mit dir machen könnte. Glaube da würden sich schon einige Teilnehmer finde. Ich wäre da auf jeden Fall dabei:-).

    Mfg Flow

  4. Habe beim Lesen eine Gänsehaut nach der anderen bekommen.
    Auch ich vernehme den Ruf des Unterbergs schon seit mehreren Jahren, habe es aber noch nicht geschafft ihn zu besuchen.
    Ich wünsche dir in deinem neuen Lebensraum alles Gute! :)

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