Ron Pauls Revolution

Wann ist eine Demokratie eine Demokratie? Wann entsteht der Moment, wenn eine ReGIERung als Freund und Helfer des Volkes zu kippen beginnt und zu einer sicherheitsfanatischen Kontrollinstanz wird? Haben uns die Wachowski-Brüder mit ihrem filmischen Werk “V – wie Vendetta” sowie der Kultautor George Orwell mit seinem Buch “1984” bereits darauf hingewiesen, dass eine demokratische Regierung sehr wohl in der Lage ist, sich plötzlich in eine Scheindemokratie zu verwandeln und wie eifersüchtige und kontrollsüchtige Eltern über ihre Kinder zu wachen mit Reglementierungen und immer mehr Einschränkungen in der persönlichen Freiheit?

Es werden auf öffentlichen Plätzen Kameras installiert, jede SMS, jede E-Mail, jede Internetseite, die ein Individuum privat oder geschäftlich besucht, wird protokolliert und ausgewertet, eingesehen und beurteilt (s. Datenvorratsspeicherung). Spionageprogramme werden auf Befehl der ReGIERung durch Kinder- und Jugendseiten im Internet verteilt, um Millionen PCs auszuspionieren (s. Bundestrojaner), all das in der Hoffnung, zukünftig selbst den Inhalt der Festplatte von Individuen zu kontrollieren. Die Freiheit des Individuums weicht nun der Panikmache der ReGIERung und auch dem für uns indirekten Einfluss der amerikanischen ReGIERung. George Orwells “Big Brother” lässt grüßen!

Nicht nur verhält es sich so, dass ab dem 1. Januar, laut neuesten gesetzlichen Bestimmungen, jede Email, jede SMS, jede besuchte Internetseite und gewiss auch jedes Telefonat peinlich genau und dauerhaft gespeichert und kontrolliert wird, sondern es existieren auch noch einige weitere Neubestimmungen vonseiten der ReGIERung, die von diversen Abgeordneten klammheimlich in Hinterzimmern beschlossen wurden. Das Internet, einst als Blüte einer neuen Freiheit, wird nun immer mehr reglementiert und eingeschränkt. Und wenn eine ReGIERung beginnt, die Freiheiten von Individuen einzudämmen, dann sollte man doch einmal darüber nachdenken, ob die ReGIERung wirklich die richtige ist. Sicherlich ist es schwierig, eine ReGIERung abzusetzen, wenn jene Regulanten, die dahinter stehen, bereits eine neue ReGIERung in Reserve besitzen, um in einem Notfallprogramm diese zu präsentieren, damit das Volk glaubt, es hätte eine Veränderung stattgefunden.

Doch wer ist überhaupt Ron Paul? Überall hört man diesen Namen und niemand weiß so recht, um wen es sich dabei überhaupt handelt. Er ist ein amerikanischer Politiker. Natürlich ist es immer eine sehr berechtigte Frage, ob Politiker nicht doch nur Marionetten für das Volk sind, damit es den Glauben besitzt, es existiere eine wahre Demokratie, selbst wenn die neuesten Regierungsbeschlüsse, auch in Deutschland, es ganz anderes zeigen. Die Einschränkungen gehen nun in Richtung Internet und das mit großen Schritten. Bei der “Datenvorratsspeicherung” handelt es sich um das Speichern aller E-Mails, besuchten Webseiten, SMS und andere Kommunikationsvarianten, die mit dem Internet zusammenhängen. Im Weiteren sind nun Fotos verboten worden, die Personen unter 18 Jahre zeigen, die sich z.b. küssen. Dies gilt nun als Strafakt im Besitze solcher Fotos zu sein, selbst wenn sie in einer Bierlaune auf einer Party geschossen wurden. Ebenso gilt es als Strafakt, Anonymisierungsdienste zu benutzen, damit nicht zurückverfolgt werden kann, welche Webseiten man besucht hat oder was man in seine E-Mail geschrieben hat. Nicht, dass mir diese neuen Verbote meinen persönlichen Alltag beschneiden würden, doch es geht um das Prinzip! E geht um den Beginn dessen, wenn sich eine Demokratie langsam zu einem totalitären Staat entwickelt, einer Kontrollinstanz, die Individuen in ihrer Freiheit einschränkt.

Doch zurück zu Ron Paul. Er ist zwar ein amerikanischer Politiker, der jedoch einige sehr interessante, politische Aussagen getätigt hat, die sich wie ein Lauffeuer im Internet verbreiten haben, aber wir wissen, wie stark mittlerweile der Einfluss der amerikanischen ReGIERung auf Deutschland ist. Somit kann man davon ausgehen, dass die amerikanischen Verbote von heute, vielleicht im nächsten Jahr die neuen Verbote in Deutschland sind. Ron Paul hingegen ist vielleicht ein kleiner Hoffnungsschimmer für die freiheitsliebenden Individuen. So bezeichnet er sich selbst als Vertreter des Individualismus und der Freiheit, ohne Beschränkungen und Reglementierungen. In verschiedenen Interviews hat Ron Paul folgende Dinge geäußert, die vielen Menschen erst einmal gezeigt haben, dass es regierungstechnisch auch ganz anders geht:

“Ich vertraue dem Internet viel mehr, weil dort mehr Meinungsfreiheit herrscht und ich vertraue der Meinungsfreiheit und das ist der Grund, wieso wir niemals das Internet regulieren sollten.”

“Auch wenn es die Verlockung gibt, böse Dinge ins Internet zu stellen, sollte eine Regierung Gut und Böse anders handhaben.”

“Freiheit wird nicht durch Sicherheit bestimmt. Freiheit wird bestimmt durch die Fähigkeit der Bürger, ohne den Eingriff des Staates zu leben.”

“Die wertvollen Ziele einer Zivilisation können nur durch Individuen erreicht werden,die die Freiheit lieben. Wenn die Regierung Zwang anwendet, wird die Freiheit geopfert und die Ziele sind verloren.”

“Der Staat kann keine Welt ohne Risiken schaffen und wir würden doch gar nicht in einer solchen fiktiven Welt leben wollen.”

“Nur eine totalitäre Gesellschaft würde absolute Sicherheit als erstrebenswertes Ideal deklarieren, weil sie die totale Kontrolle des Staates über das Leben der Bürger voraussetzen würde.”

“Freiheit muss für uns wieder wichtiger werden als der Wunsch nach Sicherheit und materiellen Komfort.”

“Persönliche Sicherheit und wirtschaftlicher Wohlstand können nur die Folgen der Freiheit sein. Sie können nicht durch eine autoritäre Regierung bereitgestellt werden.”

“Freiheit bedeutet Kapitalismus in einer freien Marktwirtschaft, die individuelle Leistungen und Kompetenz belohnt, nicht Hautfarbe,Geschlecht oder ethnische Zugehörigkeit.”

“Wenn die Regierungen meinen, Schulden loswerden zu können, indem man immer mehr Geld druckt und dadurch eine Inflation in Gang setzt, dann stimmt die Politik nicht.”

“Freiheit ist die Quelle aller kreativen Energie.”

“Ich lehne die Ansicht ab, dass wir einen Präsidenten brauchen, der unser Leben führt, die Wirtschaft plant und Weltpolizist spielt.”

“Wir brauchen einen starken Präsidenten, der widerstehen kann, sich Macht anzumaßen, die ein Präsident nicht haben sollte.”

Wir wissen zwar nicht, wie die Wahlen in Amerika ausfallen werden, aber eins steht fest, dass sich die Politiker in Deutschland in jedem Fall eine Scheibe von Ron Paul abschneiden können, nicht nur im Hinblick auf Freiheit und Individualität, sondern auch in konstruktiver Politik.

Zitaten-Quelle: wikiquote.com

Videotipp: http://www.youtube.com/watch?v=1CMaXi-ynkw&feature=related

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2 Kommentare zu “Ron Pauls Revolution

  1. Eine wahre Aussage mit Hoffnung in die Zukunft.

    Wenn es mehr solche Menschen geben würden, die das verstehen bzw. die Aussage von Ron Paul in sich begreifen und in sich und nach Außen umsetzen könnten, gäbe es vermutlich irgendwann kaum bzw. keine Kriege mehr (in der Wirtschaft und der Welt).

  2. ich möchte hoffen, daß der Paul dann hält was er verspricht. Es war oft so, daß die Politiker nur was versprochen haben, aber als sie im Amt waren, wurden sie genau so weich geklopft, wie die anderen. J. Carter war auch ein guter Präsident. Und wenn sich wer zu sehr quer stellt, dann kommt das, was mit Kennedy war. Er war der beste.
    Gruß, Gregor

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