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Men in Black kein Science-Fiction?

Alien zeitung

In einem Interview mit dem Ministerpräsident Dmitri Medwedew. mit mehreren russischen Sendern wie PEN, Rossija-1, REN TV, NTW und anderen, ging es eigentlich um neue Gesetze zum Thema Landesverrat, aber in der Interviewpause des Senders PEN entglitt ihm das Gespräch offensichtlich ein wenig und gab einer Reporterin gegenüber eindeutig zu verstehen, dass jeder Präsident bei Übernahme seines Amtes darüber aufgeklärt wird, dass es bereits Kontakte zu Außerirdischen gegeben hat und diese sogar bereits auf unserem Planeten quietschfidel ein- und ausgehen. Mit diesem nahezu selbstverständlichen Auftakt zum Amtsantritt gäbe es zusätzlich noch insgesamt zwei streng geheime Akten, eine mit Informationen über die extraterrestrischen Besucher und eine über die staatlich subventionierten aber geheimen Stellen, welche die ganze UFO- und Alien-Angelegenheiten regeln. Dummerweise wusste Medwedew nicht, dass die Mikrofone auch in der Pause noch eingeschaltet blieben und so gelangte das inoffizielle Videointerview an die Öffentlichkeit.

Men in Black und Dmitri Medwedew

Als die Reporterin ihn neugierig befragte, wie viele außerirdische Wesen sich denn mittlerweile unter uns befänden, so entgegnete er, dass er darüber nicht sprechen dürfe, aber er dürfe so viel sagen, dass es so viele sind, dass es weltweit eine Panik verursachen könnte. Die Reporterin bohrte weiter, aber die trockene Antwort des Ministerpräsidenten war: “Wenn Sie mehr wissen möchten, schauen sie sich einfach mal den Film “Men in Black” an. Dort erhalten Sie genauere Informationen, wie das alles mittlerweile geregelt wurde.”

Damit wollte er nichts anderes sagen, als dass das Drehbuch des bekannten Films offensichtlich auf reale Informationen zurückgegriffen hatte und dass die amtliche Regelung außerirdischer Besucher, selbst jener, die sich unter die Menschen mischten, nur als Science-Fiction-Komödie getarnt wurde. Für Medwedew ist dieser Film allem Anschein nach jedenfalls kein Science-Fiction, aber zumindest eine Doku mit komödiantischen Elementen.

Gibt es die Men in Black

Selbst von UFO-Forschern und anderen an Außerirdische interessierten Stellen glaubten ihren Ohren nicht zu trauen und engagierten russische Übersetzer, die jedes Wort zerpflückten und zwanzig Mal umdrehen sollten, um einen Scherz ausschließen zu können. Doch jeder von ihnen kann mit Sicherheit bestätigen, dass es kein Scherz war und der Ministerpräsident sehr ernst gewirkt hätte. Ganz offenbar besteht für den Ministerpräsidenten nur die Auflage, nicht öffentlich und keinesfalls vor laufender Kamera die Kontakte zu Außerirdischen zu bestätigen. In einem privaten Gespräch hingegen dürfe man ruhig begrenzt Informationen äußern. Trotzdem geht der Streit weiter, ob es nun ein Spaß, ein halber Spaß oder doch ernst gemeint gewesen war.

Der russische Ex-Präsident Kirsan Iljumschinow auf einem Raumschiff

Der vorherige russische Präsident mit Namen Kirsan Iljumschinow behauptete vor über zwei Jahren, dass er mal an Bord eines Raumschiffes gewesen sei und mit Außerirdischen geredet und Informationen ausgetauscht habe. Mithilfe der neuen Informationen vonseiten Medwedew lässt sich nun kalkulieren, dass der ehemalige Präsident sicherlich nicht nur geträumt hatte.

Zigarrenförmige UFOs und das KGB

Bereits im Juni 2007 hatte es ein Interview mit dem KGB-Abteilungsleiter Nikolay Alekseyevich über den russischen Großsender NTV gegeben, in dem er von UFO-Akten sprach, die dem Geheimdienst vorlägen. In diesen Unterlagen befanden sich handgeschriebene Berichte, getippte Zeugenaussagen und sogar naturwissenschaftliche Beurteilungen der Sichtungen. Dabei stellte sich heraus, dass aus naturwissenschaftlicher Sicht 70% erklärbar waren, doch die verbliebenden 30% waren gänzlich unerklärlich. Dabei handelte es sich um zigarren- oder zylinderförmige Objekte sowie Flugkörper, die aus dem Nichts auftauchten bzw. sich in Luft auflösten.

Wenn man sich das Video (s.u.) einmal anschaut, dann bemerkt man vielleicht, dass der Ministerpräsident bereits schon einmal auf die Frage der Reporterin geantwortet hatte. Vermutlich wollte die Reporterin diese Antwort unbedingt auf Video haben und schaltete deshalb Ton und Kamera innerhalb der Pause wieder ein. Anders kann ich mir nicht vorstellen, warum er eingangs angibt, dass er es noch einmal für sie wiederholen würde.

Davon abgesehen ist es immer wieder interessant, die Bigotterie und Doppelmoral der Regierungen zu beobachten. Während sie sich Gesetze zur Bestrafung von Landesverrätern überlegen, verrieten sie ihr Land Jahrzehnte lang selbst, indem sie solch wichtigen Informationen zurückhielten und sogar global Kampagnen betrieben, um das Wissen darüber geheim zu halten oder zu verschleiern.

Nachtrag: Laut neuesten Hintergrundinformationen soll sich Medwedew nicht auf den Science-Fiction-Film bezogen haben, sondern auf das Video “Men in Black – A Russian Documentary“. Dieser Film ist HIER aufzurufen.
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Quelle:
Exopolitik Deutschland
Esolibris

Foto: Bild.de

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