Video: Luzides Träumen – Traumwelten in denen wir leben…

“Der Matrixblogger wacht in einem Traum auf… er erkennt, dass er träumt… Seht, was daraufhin geschieht…”

Wie versprochen, kann man nun eines der neuen Videos von mir auf Youtube einsehen. Es handelt von Klarträumen, also luziden Träumen, Realitätstest und ist ein wenig in dem Stil des bekannten Filmes “Waking Life” hergestellt worden. An diesen Film erinnern sich sicherlich die meisten Menschen, die sich mit den Träumen näher auseinandergesetzt haben. Um Träume gewissermaßen differenzieren und besser darstellen zu können, habe ich mich in dem Film für eine ähnliche Herangehensweise entschieden, wie damals “Waking Life”. Natürlich sind auch noch andere Videos in Planung. Doch nun das Video… ich wünsche viel Freude!

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14 Kommentare zu “Video: Luzides Träumen – Traumwelten in denen wir leben…

  1. Die “Realität” als Traum erkennen. Ein ebenso schwieriges Unterfangen wie den “Traum” als “Realität” zu erfassen. Ich bin immer wieder überrascht, wie “real” Träume sein können. Wie die Elemente aus der “realen” Welt im “Traum” reproduziert werden und das Erkennen des “Traumes” verunmöglichen. Im Bardo Thödol wird auf diese “Wirklichkeit der Erscheinung” als Projektion des Egos hingewiesen. Alles nur ein Hirngespinst?

  2. Es ist halt so, ich bin das Dank Jonathan bestimmt schon zig mal durchgegangen. Danke wirklich für gewisse “Denkanstösse”
    und deiner Arbeit.In der Wach-Realität herrschen Gesetze, Schwerkraft, man kann hier nicht einfach durch die Wand gehn usw., die nur max.latent im Traum vorhanden sind.Wenn ich da durch ne Wand will- absolut nicht das geringste Problem. In einem letzten Luziden Traum sprang ich 20 Meter hoch und landete krachend vor erschrockenen Gesichtern(Leute)wieder auf dem Asphalt auf. Aber es wirkte lange nicht so “echt” wie wenn das in der Wachrealität stattfinden würde. Man muß überlegen das das beurteilungsvermögen ob man Wach- oder Träumend ist – eine Funktion des Geistes(bzw.des Gehirns) ist. Im Traum ist diese Funktion quasi abgeschaltet und bei den Traumbildern kann erstmal nicht so einfach hinterfragt werden ob das real oder nicht REAL ist. Durch abschaltung der Außen-Sinne konzentriert man sich intensiv nur noch auf die Traumbilder und deswegen der starke Eindruck der Vorstellungskraft. Aber es bleibt doch “nur” ein Film gegenüber der Wachrealität. Natürlich bleiben bestimmt auch spannende Dinge wenn man es sehr stark beherrscht: Wie Dinge üben, Fliegen, Marvel Held sein, Raumschiff steuern usw. aber so echt wie in der Wachrealität? Auf einer Skala würde ich sagen Wach-Realität Qualität Punktzahl:10, Luzider Traum Qualitäts-Punktzahl:3-4(mehr 2 dimensional als 3D), lebendige Vorstellunskraft(im Alltag):QP 1-2. Vielleicht gibts da ja eine Antwort drauf…

    Lg,Grüße MYM

  3. Hallo Bjoern,
    danke für Deinen Kommentar.
    Also, ich war in Traumrealitäten, die waren weitaus deutlicher, klarer und realistischer als es der Alltag jemals sein kann. Ich war sogar in Traumwelten, in denen ich immer wieder zurückkehren und dort weitermachen konnte, wo ich zuvor aufgehört hatte, sprich eine völlig realistische Kontinuität. Und dorthin ging ich nicht zwei oder drei Male, sondern hunderte Male. Wenn man weit genug in die Traumwelten eindringt, erkennt man, dass der Alltag ebenfalls ein Traum ist, aus dem man erwacht, wenn man stirbt.
    Liebe Grüße, Jonathan

  4. Hallo Mike,
    danke für Deinen Kommentar.
    Es gibt durchaus Wahrnehmungsstufen, mit denen man einen Traum erfahren kann. Es gibt den Trübtaum, den präluziden Traum, den luziden Traum und auch den High-Level-Klartraum. Dies sind die gängigen Stufen und sind natürlich IMMER von der Wahrnehmungsfähigkeit und -flexibilität des Räumers abhängig. Der größte Fehler der Menschheit ist es, zu glauben, ein Traum sei nur ein Traum, weil man ihn nicht so realistisch wie den Alltag wahrnehmen kann. Es liegt nicht an der Traumwelt, sondern ausschließlich am Training des Träumers, wie deutlich und real ein Traum ist.
    Liebe Grüße, Jonathan

  5. Eine Sache, die mich über luzide Träume immer wieder gewundert hat ist folgendes: In manchen Träumen habe ich es geschafft, eine gewisse Klarheit zu erreichen. Daraufhin habe ich versucht, die typischen Fähigkeiten im Traum anzuwenden (z.B. einfach nur ein kontrollierter Flug durch die Luft), was mir aber manchmal trotz der Bewusstheit und meinem Willen (nicht verkrampft) misslingt.

    Könnte es vielleicht das Ego sein, welches sich im Traum einmischt, sich mit seinen unterbewussten Zweifeln im Weg stellt und mich so blockiert oder ist es gar ein Mangel an psychischer Energie, der in solchen Situationen vorliegt?

  6. Die Thematik von Julie kenne ich ebenfalls.

    Beispiel:
    Ich hatte einen Albtraum in welchem ich verfolgt wurde.
    In eine enge Sackgasse getrieben gab es kein Entkommen mehr, als ich plötzlich luzide wurde.
    Ich stellte mich grinsend dem “Verfolger” gegenüber und wollte, wie bereits so oft getan, die Situation auf meine Art und Weise entschärfen.
    Ich hatte jedoch absolut keine Kontrolle bzw. Einfluss, obwohl ich sehr wohl wusste, dass ich Träume und mir dies auch immer wieder in Erinngerung gerufen hatte. Selbst ein künstliches Erwachen gelang mir nicht, bis der Angreifer schlussendlich vor mir stand und mich dann eben gewaltsam außer Gefecht setzte.
    Erst dann erwachte ich aus diesem Traum, was jedoch sehr unangenehm war.

    Liebe Grüße

  7. Hallo Jonathan

    Danke für deine Antwort,

    Ja im Wort “(T)RAUM” steckt auch das Wort “RAUM” mitdrin. Aber wenn ein Traum eine allgemeingültige Realität darstellt, so wie wir Sie im Wachbewusstsein erleben, dann sind auch Vorstellungsbilder die ich im Alltag visualisiere – in diesem Kontext- auch Realitäten. Ich meine dies so: Wenn mir jemand erzählt er hätte einen riesigen Baum mit vielen roten Äpfeln gesehn und ich habe dann dieses Bild vor Augen – wäre dies ja auch schon eine Realität per Definition, oder? Wo hört Realität auf, wo fängt Sie an? Irgendwie ist die Erfahrung (Luzid) auch 2-Dimensional(flach), obwohl man sich ja umdrehen kann, laufen kann usw, außerdem es gibt halt keine so offensichtlichen Natur-Gesetze. Aber ich bin auch immer so(fast) kindlich begeistert, nicht weil ich es geschafft habe Luzide zu werden, sondern von der Persönlichkeit her. Man will rumspringen, ist (kindlich) Super drauf usw. haha – kennt das jemand? Naja vielleicht ist es das Kind im Manne :)

    Übrigens sind wir wieder beim Thema des Vergessens & Tarnung
    Ok wenn du quasi erkannt hast das dies ein Traum ist, hat das sich so abgespielt, das du in einem Traum der Ultra-Real war , als von dieser Traumwelt aus erkannt hast : Das das Leben als Jonathan(hier), nur ein Traum ist!Habe ich das richtig verstanden? Wenn Ja. Wird man da nicht Wahnsinnig?

    Hi @Julie Libra Aquila
    Vielleicht ist es eine unbewusste Angst vorm Fliegen eventuell wegen abstürzen? Aber ansonsten gebe ich dir recht,
    die psy.Energie spielt anscheinend eine große Rolle. Bis jetzt bin ich auf keine direkte Grenze/Naturgesetze gestoßen.
    Außerdem sind meine Luziden Träume leider relativ kurz.

    Lg,
    MysteryMike

  8. Hallo Jonathan,

    in die Welten der Vorstellungskraft kann man jederzeit zurückkehren und sie weiter ausbauen mit neuen Elementen und Geschöpfen. Kann Abenteuer wieder und wieder erleben und an jeder Weggabelung den Geschichten eine neue Wendung geben. Diese Möglichkeit/en sind in der “realen” Welt nicht gegeben, da jeder Augenblick zur Vergangenheit wird und die Gesetze der Materie im Großen und Ganzen für alle gelten. “Magisches” Denken, Handeln und Wirken hin oder her. Bis man die Schwelle zwischen Tod und Leben nicht tatsächlich überschritten hat, bleibt es eine reine Vermutung oder ein Glaube, dass es auch in der Tat so weiter geht wie man es für sich selbst erwartet. Solange das Hirn noch Funken sprüht kann es Traum- und Jenseitswelten erschaffen und den Geist hierhin und dorthin schicken. Aber was wenn die physische Basis zerstört ist? Darüber hinaus bleibt alles Spekulation oder Glaube.

  9. @ MysteryMike:
    Die Angst kann da eine Rolle spielen, da ich nämlich Höhenangst habe und mit der Flugangst sozusagen verwandt ist. Meine luziden Träume sind ebenfalls leider ziemlich kurz, obwohl wenn ich luzide werde, die passive Luzidität bevorzuge. Ich bleibe dann immer der ruhige Beobachter und lasse mich nicht von irgendetwas beeindrucken.

    Ein solcher Fall war vor nicht allzu langer Zeit so. Da habe ich geträumt, dass ich in einem Bett aufgewacht bin. Dann habe ich mich im Traum wieder ins Bett gelegt und konnte Sekunden später durch die geschlossenen Augenlider sehen, anschließend wandelte ich kurz in meinem Astralkörper umher. Das lustige ist, dass ich dies in dem Moment für die Alltagsrealität gehalten habe, als ich in dem anderen Bett aufgewacht bin, was durchaus für eine alternative Realität spricht.

  10. Hallo Mike,
    danke für Deinen Kommentar.
    Der Alltag ist durchaus ein super realer Traum. Leider haben die meisten hier ihre Luzidität verloren… na ja, eigentlich so gut wie jeder. Doch die Klarheit ist geblieben, das ist zumindest etwas. Aber die Klarheit im Alltag kann dennoch sehr verstärkt werden.
    Die Naturgesetze sind hier im Alltag ebenso wie im Traum, aber (ein großes Aber) da der Alltag sehr stark verlangsamt ist, d.h. ein verlangsamter Traum, wird auch alles entsprechend wahrgenommen. Die Gegenstände im Alltag bleiben i.d.R. das, was sie von Beginn an waren. Sie haben ein viel dichteres und stärkeres Feld, das sie befähigt, das zu sein, wie sie auch jemandem erscheinen wollen. Das bedeutet, ein Glas zwingt den Wahrnehmenden dazu, es als Glas wahrzunehmen (da spreche ich gern von der Quantenwahrnehmungspression) und bleibt innerhalb der Tarnung stabil. Im gewöhnlichen Nachttraum ist diese Wahrnehmung nicht so stabil.
    Liebe Grüße, Jonathan

  11. Hallo Björn,
    danke für Deinen Kommentar.
    Keineswegs bleibt alles Spekulation oder Glaube, wenn man selbst lernt, astral zu reisen oder die Dissoziation trainiert und ausübt. Sie wird einem ganz klar zeigen, dass die Naturwissenschaften Spekulation sind und dass sich dahinter größere Wahrheiten befinden. Unsere Gehirne sind nur gebrainwashed worden in der Schule, um uns ein Weltbild zu vermitteln, das dafür sorgen soll, innerhalb des Systems angemessen zu funktionieren. Es liegt immer an den persönlichen Überzeugungen, denn sie formen die Wahrnehmung.
    Liebe Grüße, Jonathan

  12. Hallo Sankturio,
    danke für Deinen Kommentar.
    Klasse, dann hat der Albtraum ja seinen Zweck erfüllt. :-) Das Unterbewusstsein versucht ständig, uns darauf aufmerksam zu machen, dass wir träumen. Traumzeichen, Albträume… alles ist erlaubt. ;-)
    Wenn man sich in einem luziden Traum befindet, in dem man keinen Einfluss auf seine Umwelt hat, dann ist dies eben der nächste Level, den man zu bewältigen und zu verstehen hat. Hier kann man die Situation trainieren, als würde sie im Alltag stattfinden.
    Liebe Grüße, Jonathan

  13. Hallo,
    1.*Daumenhoch*für alle, die (u.a auch mir)geantwortet haben.
    2. Ich muß doch noch einmal revidieren – Ich hatte doch mal einen Klartraum,dem würde ich Qualität 5,5/ 10 geben. Da dachte ich auch – Krass! Aber es verschlang enorme Energie irgendwie.
    Und ging gefühlte 30 Sekunden. Befand mich in einer riesigen Halle, Art Hauptbahnhof. 3.Habe noch ein gutes Argument, aber das verrate ich das nächste mal wenn Jonathan wieder etwas über Träume veröffentlicht:)

    Lg MyM

  14. Jonathan
    Ist es nicht so,das wir nicht existieren würden,wenn uns nicht jemand erträumt hat?
    Von da her ist es in meinem Verständnis nicht anders möglich,das alles nur ein Traum ist.
    Und dabei spielt es ,so wie ich es verstehe,keine Rolle,wo man sich
    befindet. Das ergibt für mich Sinn.

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