Das Spukhaus – Teil 1 – Ankunft

Der Umzug in das neue Haus hat sich als sehr interessant herausgestellt. Nicht nur genieße ich gerade mehr Platz, sondern mit einem Kompass konnte ich herausfinden, dass das Haus völlig korrekt auf der Nord-Süd-Achse ausgerichtet ist. Gleichzeitig sieht das Haus von außen ein wenig wie eine Pyramide aus, da das Dach ziemlich weit nach unten führt. Wenn ich das richtig sehe, dann befinde ich mich auf meinem Stockwerk sogar auf ein Drittel der Höhe, das, nach Angaben einiger Forscher welche sich mit Pyramidenenergien auseinandersetzen, energetisch geradezu optimal ist. Bisher sind auch schon einige seltsame Dinge in meinem Schlafzimmer vorgefallen, die mich sehr überrascht haben. Auch wenn ich mich ins Bett lege, besitze ich oft das Gefühl von Energie, die an diesem Ort hier existiert. Langsam habe ich das Gefühl, dieses Haus befindet sich auf einem Kraftpunkt. Dies muss sich aber noch herausstellen, da ich auch nicht mit Sicherheit sagen kann, wie viel hierbei von meinen eigenen Fähigkeiten eine Rolle spielen. Trotzalledem im Vergleich zu der vorherigen Wohnung fällt das doch schon sehr auf.

Letztens traf ich eine Person, die hörte, wo ich nun wohne und meinte dann zu mir: “Ach, Sie wohnen im Dreieck!” Ich erfuhr dann, dass aufgrund der Einbahnstraße, die hier neben verläuft und des spitzen Winkels, in dem sich die beiden Straßen treffen und sich am Fuße noch eine Querstraße befindet, dies tatsächlich ein richtiges Dreieck darstellt, in dem das Haus hier steht. Auf einer Landkarte kann man dieses “Dreieck” auch tatsächlich deutlich erkennen. Was mir auch noch auffiel, war, dass wenn ich aus dem Badfenster nach draußen blicke, ich direkt in einen Wald schaue. Es ist zwar nur ein kleiner Wald, aber das erinnerte mich sehr stark an meine Kindheit. Dort hatte ich einmal in einem Haus an einem größeren Wald gewohnt. In der Nacht hatte ich dort über eine lange Zeit immer wieder Albträume der verrücktesten Art erlebt. Diese Assoziation bzw. Erinnerung an meine Kindheit kam für mich also nicht von irgendwo her und stellt einen Hinweis meiner Intuition dar. Ich bin heute überzeugt, dass dieses Haus, in dem ich als Kind lebte, auf einem Kraftpunkt erbaut wurde.

Letzten Dienstag erwachte ich beispielsweise in meinem Bett. Ich war zwischen Wachen und Schlafen und überlegte, ob ich nun aufstehen oder noch ein wenig weiterschlafen sollte. Dann fühlte ich zu meiner Überraschung, dass sich über mir auch noch ein Bett befand. Offensichtlich lag ich gerade in einem Etagenbett! So weit ich mich jedoch erinnern konnte, besaß ich kein Etagenbett in meinem Schlafzimmer, vor allem schlafe ich dort i.d.R. auch allein. Nicht nur besaß ich das deutliche und starke Gefühl, ich befände mich unten in einem, Etagenbett, sondern dass sich über mir meine 10jährige Schwester befand! Sie lag dort oben. Ich konnte es richtig fühlen. Plötzlich schien das Bett irgendwie nachzugeben, denn meine Schwester rutschte durch das Bett hindurch und kam auf meinem Bein zu liegen. Dort lag sie nun und schmiegte sich wie eine große Katze an mich, verschlafen und Schutz suchend. Ich nahm sie in den Arm und fühlte meine Liebe zu ihr… Dann kam ich wieder zu mir und der ganze Spuk war mit einem Mal verschwunden! Welche Schwester, dachte ich dann nur? Sie hatte langes, dunkelblondes Haar und das war das Einzige, was ich in dem Licht, das durchs Fenster fiel, überhaupt erkennen konnte, aber ich konnte keine Entsprechung auf mein gegenwärtiges Leben entdecken. Somit vermute ich nun, dass hier Szenen aus einem anderen Leben ganz spontan zu mir durchgedrungen sind.

Heute Morgen erwachte ich z.B. ungefähr um 4.30 Uhr. Ich war eindeutig physisch wach. Ein wenig schaute ich durchs Zimmer und plötzlich hörte ich ein seltsames Geräusch. Es war ein Schlurfen, so, als ob jemand auf dem Flur entlang lief. Dann ging diese Person in mein Schlafzimmer und schlurfte langsam zu meinem Bett. Es klang beinahe so, als ob jemand Schwierigkeiten besaß, normal zu gehen. Plötzlich fühlte ich die Person ganz nah bei mir und im selben Moment bekam ich einen sehr starken Druck auf meinen Ohren. Dieses Gefühl kannte ich durch meine Loslösungen von meinem Körper sehr gut, aber ich hatte es bisher noch nie erlebt, dass diese Schwingungen auftauchten, während ich hellwach in meinem physischen Körper war! Normalerweise schlief dann mein Körper immer. Die Schwingungen bzw. Vibrationen in Höhe der Ohren waren in diesem Fall auch nicht durchgängig, sondern sporadisch. Dann wurden sie einige Male dermaßen stark, dass mein Körper einen Schauder bekam, der von unten nach oben zog und ich hörte plötzlich sehr laut eine aufgeregte, um Hilfe rufende Stimme: “Jonathan! Jonathan! Jooonaaathan!!!”

Es war die Stimme einer Frau, die mich in Not gerufen hatte. Das war eindeutig. Ich habe mich dann konzentriert und versucht, die non-verbale Botschaft zu senden, dass die Person mich noch mal rufen oder mich aus meinem Körper ziehen soll, um die Komminikation fortzusetzen, aber es geschah nichts Weiteres. Erstaunlich fand ich hierbei die absolute Klarheit der Geräusche dieser Stimme. In meinen Träumen, oder in halbwachen Zuständen, hatte ich derlei Dinge schon öfter erfahren, aber nicht, wenn ich so eindeutig physisch wach und in meinem Körper gewesen bin. Für einen Moment kam ich mir wirklich wie Alison Dubois vor. Ich habe dann nachgedacht, ob ich diese Stimme vielleicht kannte. Mir fiel jedoch keine Person dazu ein. Irgendwie machte ich mir dann auch Sorgen, denn für einen Augenblick erschien es so, als würde jemand ertrinken oder überfallen werden, vielleicht bereits im Todeskampf, und dann verzweifelt meinen Namen rief.

Bisher habe ich jedenfalls noch keine Botschaft erhalten, dass irgendjemandem aus meinem Bekanntenkreis etwas zugestoßen sei. Somit habe ich den Verdacht, dass es sich hierbei um eine verstorbene Frau gehandelt haben könnte, die mir die letzten Momente ihres Lebens mitteilen wollte und ich sie fragmentiert aufgenommen und registriert hatte. Ebenso kann es sein, dass diese Frau irgendwie gefühlt haben könnte, dass ich mich mit solchen Dingen beschäftige und somit versucht hatte, mich zu kontaktieren. Ich bin gespannt, ob sie heute Nacht wieder auftaucht.

Wie auch immer, welch schöne Begrüßung in dem neuen Haus! Es warten wohl noch spannende Nächte auf mich.

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6 Antworten für “Das Spukhaus – Teil 1 – Ankunft”

  1. Christine sagt:

    Hallo Jonathan,
    das klingt nach einer schönen neuen Bleibe. Wünsche dir noch viele interessante Erlebnisse, von denen du dann hier berichtest. :-) Die Geschichte mit der Frau klingt allerdings etwas gruselig… aber vielleicht lässt es sich noch lösen. Liebe Grüsse, Christine

  2. Johannes sagt:

    Kann ich mal nen WE bei dir verbringen? *g* Du kannst denn auch Geld verlangen für Übernachtung und so. ;) Schönen Gruß von Johannes

  3. Elli sagt:

    hammer! ich hab mal in einem spukhaus gelebt. das war in der nähe vom friedhof. wir sind aber da ausgezogen weil war zu krass. eltern hatten angst um uns. bei dir hörts sich noch gut an.
    grüssle von elli

  4. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Christine,
    danke für Deinen Eintrag. Ich hoffe auch, dass sich die Geschichte mit der Frau noch mal aufklärt. Ansonsten hoffe ich gleichzeitig, dass es keine präkognitive Wahrnehmung war.
    Liebe Grüße, Jonathan

  5. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Johannes,
    danke für Deinen Kommentar. Ich glaube nicht, dass es viele Menschen gibt, die sich interessieren würden, mal eine Nacht hier zu übernachten. Aber wer weiß? ;-) Daraus könnte man einen nächtlichen Abenteueraufenthalt machen.
    Liebe Grüße, Jonathan

  6. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Elli,
    vielen Dank für den Kommentar. Ich kann mir gut vorstellen, dass mehrere Verstorbene auf einem Fleck ganz schön Gruselgefühle verursachen können. Dauernd von diesem Gefühl umgeben zu sein, würde mich jetzt auch nicht gerade erfreuen.
    Liebe Grüße, Jonathan

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