Traumnacht: Gedanken-Spam?

Traumnacht” ist eine Reihe, in der ich mich bewusst darauf konzentriere, einen luziden Traum oder eine außerkörperliche Erfahrung zu erleben bzw. in der ich von einem interessanten oder außergewöhnlichen Traum berichte.

In der gestrigen Nacht erwachte ich immer wieder mit seltsamen, kurzen Traumsequenzen und Stimmen, die in meinem Kopf umherwanderten und völlig deutlich zu hören waren. In einer Sequenz hielt ich an einer Landstraße an, um ein wenig spazieren zu gehen. Kaum war ich in einen Waldweg eingebogen, drängten sich mir mehrere Stimmen im Kopf auf, die allesamt diverse Schimpfwörter bevorzugten. Sie sagten es nicht im Zorn, sondern warfen sie einfach in meine inneren Gehörgänge und es war, als sei ich von mehreren unsichtbaren Personen umgeben, die diese Schimpfworte zum Besten gaben. Als ich wieder erwachte, hörte ich noch einige Stimmen, die dann schnell leiser wurden, bis ich sie nicht mehr hörte.

Danach nickte ich wieder ein und besuchte im Traum eine Freundin. Kaum war ich in ihre Wohnung eingetreten und fand sie auf einem Bett sitzend, warf sie mir Schimpfwörter entgegen, ebenfalls nicht im Zorn, aber doch vehement und verachtend. In diesem Moment wunderte ich mich sehr, denn diese Freundin ist einfach nicht der Charakter, der so etwas überhaupt bevorzugen könnte. Also begann ich mich immer mehr zu wundern und erkannte, dass ich mich vermutlich in einem Traum befinden musste, bzw. dass mein zweiter Körper allem Anschein nach in meinem Schlafzimmer vor meinem Bett stand und von einigen Persönlichkeiten umringt worden war, die mich bestürmten, während sich meine Aufmerksamkeit in einem Traum befand. Eine zwiegespaltene Situation, in der ich vermutlich die empfangenen Botschaften im Traum außerkörperlich registrierte und wie eine fremde Tonspur über den wahrgenommenen (Traum-)Film legte. Ich fragte mich, was das denn für “Geister” sein könnten, denen nichts besseres einfällt, als mich mit Schimpfwörtern vollzuspammen. Dann fragte ich mich, ob es vielleicht Gedanken-Spam gäbe, dem man im Kontakt mit der “Astralebene” ausgesetzt werden könnte.

Als ich abermals erwachte, kreiste der Name Erik in meinem Kopf herum. Ich scannte dann den Raum nach einer Persönlichkeit mit diesem Namen ab, aber konnte niemand entdecken – doch besaß ich das spürbare Gefühl, ich kannte den Namen. Er wirkte mir irgendwie vertraut. In anderen Momenten des Erwachens kribbelte mein kompletter Körper, als stünde er gut unter Strom. Dies alles zog sich bestimmt ein bis zwei Stunden in der Nacht hin.

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