Traumnacht: Naturwesen – Die Zeitreise

Nachdem ich ja vor einigen Tagen eine Begegnung mit einem Kobold hatte mit dem Namen ‘Mate’, wurde ich gestern darauf hingewiesen, dass Mate ein tatsächlich existenter Name ist und aus dem slowakischen Raum kommt. Ich weiß jetzt nicht, wie sehr der slowakische Raum von Elementargeistern bevölkert ist, aber dem Namen nach, könnte er aus dieser Region stammen. Ich habe mich dann ein wenig konzentriert und über diese Wesen nachgedacht, bis ich dann einschlief und einen Traum betrat…

Ich befinde mich mit mehreren Leuten bei einem Fotoshooting. Es ist auch eine Mittelalter-Gruppe anwesend, die der Zeit entsprechend gekleidet waren und Musikinstrumente bei sich trugen. Ich sollte sie fotografieren. Plötzlich bekommt der Kopf der Gruppe einen Anruf und es heißt, dass sie nun sofort gehen müssen, es wäre ihnen etwas Wichtiges dazwischen gekommen. Sie entschuldigten sich und wir packten unsere Sachen zusammen, um die Location zu verlassen. Mir fiel dabei ein, dass ich noch einige Dinge in dem naheliegenden Gebäude untergebracht hatte und ging los, um sie zu holen.

Im Gebäude hatte ich gerade die Tasche gepackt und wollte wieder hinaus, als plötzlich eine Bande von Räubern auftauchte und uns alle im Versammlungsraum des Hauses aufstellen ließen. Wir standen dort nun in einer Reihe mit vielleicht 30 Personen. Jeder Einzelne von uns sollte einzeln einen Schritt nach vorn treten, die Arme ausbreiten und sich durchsuchen lassen. Wer eine Tasche bei sich trug, musste auf die andere Seite, damit sie durchsucht werden konnte. Dann wurden einige Taschen durchsucht und ein Mann, der vor mir war, lief plötzlich los und rannte aus dem Raum heraus. Die Räuber waren abgelenkt und ich nutzte den Moment, um mich ebenfalls zu verdrücken. Ich konnte durch eine Tür schlüpfen und befand mich plötzlich auf einem mir unbekannten Flur.

Dies war nicht der Flur gewesen, den ich vorhin gesehen hatte, als ich in das Gebäude gelaufen war, um meine Tasche zu holen. Auch liefen einige Leute auf dem Flur herum, die Kleidung der 70er Jahre trugen. Ich hatte mich nicht nur durch eine Tür geflüchtet, sondern gleichzeitig war ich offensichtlich ein Stück in die Vergangenheit gereist! Ich lief auf dem Flur herum und überlegte, was ich nun tun könnte. Da entdeckte ich eine kleine Frau, die etwas orientierungslos den Flur entlang ging.

“Entschuldigen Sie, haben Sie das mit den Räubern mitbekommen?”, fragte ich.

“Räuber? Nein, hier waren keine Räuber”, meinte sie und schaute mich breit grinsend an.

Irgendetwas war komisch an dieser Frau! Sie war vielleicht gerade mal 1,30 m groß und schaute mich mit verdächtig übergroßen Augen an.

“Dann muss ich irgendwie in der Zeit gereist sein! Anders kann ich es mir nicht erklären!”, äußerte ich nachdenklich.

“Ja, das kann gut sein. Dann muss ich aber auch in der Zeit gereist sein, denn ich war gerade auch noch an einem anderen Ort…”, meine sie und grinste noch immer breit.

Irgendetwas stimmte nicht mit dieser Frau, dachte ich. Niemand sieht so komisch aus und ist so klein. Ein Liliput war es auch nicht, dafür fehlten die typischen Merkmale.

“Was kannst du denn?”, fragte sie plötzlich.

“Was soll das bedeuten?”

“Na, was du drauf hast! Was du kannst!”

Ich überlegte… Was kann ich eigentlich? Also offensichtlich konnte ich durch die Zeit reisen… obwohl so richtig konnte ich es ja nicht, weil ich dieses Kunststück unterbewusst vollbracht haben musste.

“Ich bin grad in der Zeit gereist… aber leider nur unterbewusst”, antwortete ich endlich auf die Frage.

“Ach, du kannst bestimmt noch mehr. Komm, wir verwandeln uns in Zauberer und dann können wir in der Zeit reisen!”, rief sie überschwänglich.

In diesem Moment hinterfragte ich meinen Zustand, denn eine Frau konnte niemals so aussehen und dann sollen wir uns auch noch in Zauberer verwandeln! Da erkannte ich, dass ich mich in einem Traum befinden musste!

“Ich träume ja!”, sagte ich zu ihr.

“Na dann mal los! Lass uns wie Zauberer aussehen und wir reisen durch die Zeit!”, meinte sie erneut.

Dann verwandelte sie sich in eine alte Zauberin und ich mich in einen Zauberer. Dazu zog sie ihr Kinn riesig lang und ihre Augen wurden noch größer als vorher. Dann wuchs ihr plötzlich ein spitzer, weißer, asiatischer Bart und sie sah nun aus wie ein weiser, alter Zauberer. Ich verwandelte mich dann in einen Zauberer mit langen, grauen Haaren und einem langen, grauen Bart, so wie ihn vielleicht einst Merlin getragen haben könnte.

“So siehst du richtig gut aus!”, meinte sie, “Wie ein richtiger Zauberer! Toll!”

Kurz darauf fassten wir uns an die Hände und flogen in einem unglaublichen Tempo los. Wir rasten so schnell, dass die Realität an uns einfach nur so vorbeiflog. So schnell, dass wir weder Häuser, Bäume oder sonst was sehen konnten. Ich erkannte nur noch lang gezogene Striche, die an uns vorbeirasten. Dann erschien vor meinem geistigen Auge ein Balken, der den Zeitstrahl der Erde darstellte. Zuerst sah ich 1974, 1975… 1980… 1990… 2000… 2010… und wir rasten weiter und weiter… Wir waren nun so schnell, dass bestimmt schon Jahrhunderte vergangen waren. Dann begann ich mir Sorgen zu machen. Wir reisten schon so lange und so unfassbar schnell, wer weiß, wie weit wir von unserer tatsächlichen Zeit entfernt sind.

“Lass uns anhalten!”, schlug ich vor.

“Ach, du Angsthase!”, meinte sie und lachte über mich.

Kurz darauf hielten wir an. Wir waren im Jahre 3604!

“Hey, schau mal, wo wir gelandet sind! Wir befinden uns im Jahre 3604! Wir sind viel zu weit gereist!”

Die seltsame Frau schaute mich an: “Ja, du hast Recht. Das hat total viel Spaß gemacht! Wir sind gerast wie die Bekloppten! Und wo sind wir nun?”

Ich blickte mich um. Wir befanden uns auf einer Insel, das konnte ich klar erkennen. Die Insel war nicht größer als ein paar Quadratkilometer.

“Was ist denn das da?”, fragte ich laut vor mich hin.

Ich hatte einen seltsamen Ast entdeckt. Er war unten sehr spitz und lief nach oben hin breiter zu. Der Ast war pinkfarben und besaß sogar dicke Schuppen, die so wirkten, als hätte sie jemand einfach drauf geklebt. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich sagen, dass dieser Ast aussah wie der Schwanz eines Dinosauriers. Vielleicht wie der eines Stegosaurus, würde ich mal vermuten.

Mit einem Mal bewegte sich der Schwanz und stellte sich tatsächlich als der Schwanz eines riesigen Sauriers heraus. Wir sprangen zurück, um uns nicht von dem Schwanz erschlagen zu lassen. Dann blickte ich nach oben und sah ein ungefähr 20 Meter hohes Tier. Es wirkte tatsächlich wie ein Stegosaurus, nur die Farbe passte absolut nicht. Dann drehte sich der Saurier um und ich erwartete jetzt das donnernde Grollen eines fleischfressenden Ungetüms, doch da erblickten wir einen gewaltigen, völlig lieb grinsenden Katzenkopf!

“Miiiiaaaauuuuuuuu!”

Wir lachten so laut und unbekümmert, dass wir uns nicht mehr einkriegen konnten. Wir lagen auf dem Boden und konnten nicht mehr. Der Katzensaurier kam dann mit seinem Kopf zu uns herunter und leckte unsere Füße ab. Es war so heiter und lustig, dass wir aus dem Lachen nicht mehr herauskamen.

“Mensch, sind wir weit gereist!”, meinte die Frau, die vermutlich ein Elementarwesen war.

“Das sind wir in der Tat! Nur, so frage ich mich, wo sind wir hier gelandet? Ist das die Zukunft unserer Erde?”

“Das wäre sehr seltsam…”, meinte sie.

“Oh ja, das wäre es. Wo sind die Menschen? Wo sind die Städte? Es ist nichts zu sehen. Nur dieses lustige Katzensauriertier in Pink!”

Dann erwachte ich aus diesem verrückten Traum. Ein Blick in den Badezimmerspiegel zeigte mir, dass ich wieder mein gewohntes Aussehen angenommen hatte. Das war eine lustige Zeitreise!

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12 Kommentare zu “Traumnacht: Naturwesen – Die Zeitreise

  1. Hallo Jonathan!
    Du lässt auch nichts aus! Eine vollkommen neue Entwicklung, die ich begeistert verfolgen werde.
    VG Harry

  2. Schön, so lustige Träume zu haben! Es passiert sicher nicht all zu oft, das man so viel und so herzig lachen kann. Und macht bestimmt eine gute Laune nach dem Aufwachen! :-)

  3. Ich denke solche Wesen können viel lachen, gerade da, wo wir Menschen es nicht können. Sie können eine “ernsthafte” Situation zu einer lustigen machen und würden uns vielleicht gerne helfen, das wir manches im Leben nicht so ernst nehmen :-) Ein sehr erfrischender lustiger Traum. LG Sarah

  4. Diese Wesen sehen aus einer ganz anderen Perspektive, denke ich, und sehen vieles was wir nicht sehen. Und so können sie dann eben vieles als sehr lustig erleben. Ich denke sogar das sie in der heiteren Grundstimmung leben, das es für sie ganz normal ist. Das war schon auch früher meine Wahrnehmung, auch wenn ich sie nicht all zu oft sehen kann :-)

  5. Ich habe auch gelesen, das die Zwerge, Elfen u.ä. nie krank sind, da sie die Gesetze der Natur kennen und in Harmonie mit diesen Gesetzten leben.

  6. Das passt ja gut: denn das Grundgesetz des Lebens ist die Freude – das habe ich auch gelesen :-) – in einem wunderbaren Buch von Arthur Lassen “Heute ist mein bester Tag”.
    Freude kann man jeden Tag üben und lernen.

  7. Hallo Sarah,
    ja, das stimmt, dass diese Wesen nie krank werden. Sie können aber sterben. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann sterben sie vorwiegend an Energiemangel. Da sie vom Menschen energetisch abhängig sind, können sie durchaus sterben, wenn sie keine Energie erhalten, d.h. Energie in Form von Aufmerksamkeit und Glaube. Man könnte also sagen, dass sie der Reihe nach wegsterben, wenn immer mehr Menschen nicht an sie glauben. Dies ist ja schon seit einigen hundert Jahren der Fall.
    Liebe Grüße, Jonathan

  8. Ja, aber die freudige Tatsache ist, dass sich die Natur-/Elementarwesen wieder verstärkt zeigen und unseren Kontakt suchen. Das ist sehr schön und jeder, der es von Herzen wünscht, wird es irgendwie spüren können.
    Sie tun so viel für die Natur z.B., wir sollten sie wirklich ehren und lieben! (Und ihre Existenz anerkennen natürlich sowieso!)

    Wenn ich mir deine Traumsaurierkatze vorstelle, muss ich auch lachen Jonathan, zu lustig.

    Wie kann man sich so in der Zeit bewegen? Das bleibt mir verschlossen – leider.

    Liebe Grüße
    Momo

  9. Hallo Momo, (nennst Du Dich nur so oder siehst Du auch so aus? :-))
    ja, richtig, dieser Katzendino war schon sehr lustig! Vor allem, weil wir jetzt ein gröllendes Ungetüm erwartet hatten, als es sich zu uns umdrehte.
    Das Bewegen durch die Zeit war für mich auch nur ein unterbewusster Prozess, der einfach eingesetzt hatte, als ich auf dem Flur landete. Als wir uns nachher in Zauberer verwandelt hatten, schien die kleine Frau die Führung übernommen zu haben. Mir kam es jedenfalls so vor, als bewirke unsere enorme Geschwindigkeit die Reise durch die Zeit. Wir waren schneller als die Zeit, könnte man sagen, und überholten sie.
    Momentan recherchiere ich ein wenig, wie man diese Naturgeister wahrnehmen kann. Ich weiß nicht, ob ich heute noch in der Lage bin, so wie früher als ich dem Zwerg im Wald begegnete, solche Wesen innerhalb meines physischen Körpers wahrzunehmen. Rudolf Steiner scheint mir diesbezüglich eine seriöse Quelle zu sein.
    Liebe Grüße, Jonathan

  10. Das finde ich auch das R. Steiner eine seriöse Quelle ist. Er hat z.B. empfohlen, das die Zwerge und andere ähnliche Wesen z.B. sehr gerne haben, wenn sie viel über ganz kleine Kinder erfahren, da sie die Kleinen nicht gut wahrnehmen können. Sie lieben es, wenn man sich hinsetzt und direkt anfängt, den Zwergen – egal ob man sie nun sieht oder nicht – Geschichten über die kleinen Kinder zu erzählen. Und die Zwerge geben dann dafür eine Inspiration und Ideen, wenn man z.B. als Lehrer arbeitet oder sonst mit den Kindern. Meine Eltern haben damit schon viele gute Erfahrungen gemacht :-)

  11. Weitere seriöse Quellen zur Kommunikation mit Naturgeistern sind z. B. die Bücher von Wolf-Dieter Storl: ‘Streifzüge am Rande Midgards’, ‘Mit Pflanzen verbunden’ und Christian Rätsch: ‘Der heilige Hain’
    LG
    Nicole

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