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El Paraiso Verde: Der Moment der Wahrheit (Teil 3)

El Paraiso Verde. Dorf der Verdammnis oder eine deutsche Kolonie im Herzen Paraguays? Heute sollten wir den ersten Eindruck gewinnen…

Als wir am Morgen erwachten, war es 10 Uhr. Wir kamen immer mit recht wenig Schlaf aus. Wir standen auf und traten nun bei vollem Sonnenlicht ins Licht des El Paraiso Verde.

Uns bot sich eine erstaunliche Weite des Horizonts. Wir konnten weit in die Ferne blicken. Ab und an erkannte man einige Rinder, die durch das Gras taperten, um nach kleinen Wasserstellen zu suchen.

Sommer in Paraguay

Es war Sommer. Die Jahreszeiten sind in Paraguay um sechs Monate verschoben, da es sich auf der südlichen Halbkugel befindet und dort die Jahreszeiten anders ticken.

Rechts von uns erkannten wir einen großen Urwald mit vielen alten Bäumen, die sich durch das Baumgemenge des Waldes an die Spitze gekämpft hatten. Weiter erblickten wir viele Wiesen und eine schöne Landschaft offenbarte sich.

Wo war denn nur die hässliche Natur, die so oft in Verbindung mit Paraguay erwähnt worden war? Uns gefiel jedenfalls die weite Aussicht und das warme Sonnenlicht mit seinen 34 Grad. Der Himmel war blau, so weit man blickte, keine Streifen am Himmel und nicht ein Flugzeug in Sichtweite.

In ungefähr 50 Meter Entfernung sahen wir einige Kinder, die mit einem Walkie-Talkie durch die Gegend liefen und sich Nachrichten schickten.

Wir setzen uns auf eine Stufe, um den Moment zu genießen. Die Ruhe war himmlisch und man spürte die Abgeschiedenheit von der Zivilisation sowie die Freiheit dieses Landes in jeder Pore unseres Körpers.

Nun waren wir gewillt, uns im Dorfzentrum umzusehen.

Wie waren die Häuser aufgebaut, gab es überhaupt Häuser? Existierte das Projekt El Paraiso Verde nur auf dem Papier oder wurde tatsächlich an dem Aufbau eines Dorfes gebaut? Wie waren die Menschen? Hatten wir es mit einer Sekte zu tun, dessen weiß gekleideter Guru namens Erwin die Menge anführte und seine Botschaften mitteilte, während seine Anhänger im Lotussitz levitierten, ein Salatblatt aßen und er in seinem weißen Rolls-Royce vorgefahren kam, um in einen saftigen amerikanischen Hamburger zu beißen? Fragen über Fragen.

Unser erster Spaziergang führte in die Kantine. Ein Ort, an dem man drei Mahlzeiten pro Tag zu sich nehmen konnte.
Es war ein gemütlicher Platz unter Bäumen, an dem man sich auf einen Stuhl oder Bank setzen konnte. Nebenan befand sich die Küche, in der sich mehrere paraguayische Damen mittleren Alters als Köchinnen bewährten. Das Essen war grandios und mundete uns sehr.

Das meiste bestand aus biologischem Anbau, Gemüse, Auflauf, Salate, Hühnchen und Rind, also für Vegetarier ebenso interessant wie für Fleischesser.

An den Tischen saßen an die zwanzig Siedler, die bereits tüchtig reinhauten. Sie genossen offenbar das Essen und begrüßten uns liebevoll. Sie erhoben sich von den Tischen, umarmten uns und fragten nach unseren Namen.

Niemand von ihnen trug eine Maske oder eine Sektenkluft, noch wirkte irgendetwas so, als befände man sich in einer geschlossenen Gemeinschaft, die täglich auf die Worte ihres Gurus warteten. Auch waren die Siedler aus allen deutschsprachigen Ländern ins El Paraiso Verde gekommen. Sie trugen normale Kleidung, führten normale Gespräche und alles wirkte immer mehr wie die Bevölkerung eines ganz normalen Dorfes in Deutschland, Schweiz oder Österreich. Die Siedler aßen, rauchten teilweise, die einen aßen Fleisch, die anderen waren Veganer, andere praktizierten beides und niemand blickte kritisch einander an ob der Essgewohnheiten des anderen.

Der einzige Unterschied bestand darin, dass die Siedler zumeist ein aufgewecktes politisches Weltbild besaßen und teilweise sogar spirituell ausgerichtet waren. Wir sprachen über die aktuelle Weltlage, aber auch gelegentlich über Begriffe wie außerkörperliche Erfahrungen, luzide Träume, höhere Bewusstseinszustände oder Kontakt zu einer höheren Wesenheit, wie vielleicht die Urquelle oder das höhere Selbst und dies ohne Bedenken oder für verrückt erklärt zu werden. Andere bevorzugten einfache Gespräche über Gott und die Welt oder die Politik in den vielen Ländern dieser Erde. Es waren völlig normale Leute und sie unterschieden sich nicht groß von denen, die man in einem Restaurant oder in einem Biergarten traf.

Diese Gemeinschaft war ganz offensichtlich alles andere als eine Sekte. Es war ganz deutlich, dass sie normale Menschen aus deutschsprachigen Ländern waren, die die Repressalien Europas einfach hinter sich lassen wollten und nach Paraguay ausgewandert waren. Sie hatten nach einem neuen Land gesucht, das ein Stück Heimat repräsentierte und trotzdem fern von Europa lag. Sie waren an diesem Ort fündig geworden.

Der Unterschied zwischen Mainstream Medien und Realität

Sodann tauchte eine kleine Frau auf. Sie stellte sich vor uns und begrüßte uns.

Wir waren ganz angetan von ihrer liebevollen und weichen Ausstrahlung. Sie war vielleicht 1,60 m groß, irgendwas über 60 Jahre alt, trug eine Brille, hochgestecktes graues Haar, besaß ein sehr warmes, offenherziges und sympathisches Lächeln. Diese schmale Frau besaß eine sehr angenehme Ausstrahlung und erklärte uns, dass sie hauptsächlich mit ihrem Garten und Pflanzenanbau beschäftigt war.

Sie wirkte einfach lieb und nett. Völlig normal. Alles, was sie wirklich interessierte, war eine direkte Verbindung zur Natur, ihren Pflanzen, Bäumen und deren Geschenken in Form von Obst und Gemüse.

„Ich lebe hier bereits seit vier Jahren und bin eine der ersten Siedlerinnen. Ich liebe diese Umgebung, hier wächst alles. Seit Jahren arbeite ich an meinem Garten und bin noch gar nicht dazu gekommen, ein Haus zu bauen. Ich habe einen Wohncontainer auf meinem Grundstück stehen, den ich ausgebaut und erweitert habe. Darin lebe ich seit dieser Zeit und das reicht mir eigentlich schon. Ich sollte wirklich mal damit beginnen, mein Haus zu bauen.“

Wir lachten. Ihre sanfte und liebevolle Art, sich mitzuteilen, ließ sie gleich in unser Herz schließen. Vor allem ihr österreichischer Akzent gab dem Ganzen noch eine besondere Note.

Wir erkannten auf den ersten Blick, dass diese Frau nicht mal einer Fliege etwas zu Leide tun konnte, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Sie war mit der Natur verbunden und liebte, was sie tat.

„Mein Name ist Rita“, meinte sie dann.

Wir mussten unser Lachen verkneifen. Diese liebe Frau war also die harte Extremistin und Seelenfängerin, die mit Sylvia und Erwin eine gnadenlose Sekte anführte? Wir grinsten breit über diesen krassen Gegensatz, wie es im Internet beschrieben wurde und zu dem, wie wir es dann live vor uns sahen. Wenn jeder Mensch so sanftmütig wäre wie Rita, dann sähe es in unserer Welt ganz anders aus.

Somit hatten sich viele Fragen automatisch klären können: Keine Sekte, keine Nazis und keine Extremisten lebten in diesem Dorf. Es waren völlig normale Menschen, die nur verstanden hatten, dass ein Leben in Europa mit zunehmenden Nachteilen verbunden war. Sie hatten sich ganz einfach einen Ort gewünscht, an dem man noch frei und ungehindert leben durfte – und diesen Traum konnten sie hier leben.

Wenig Bürokratie in Paraguay

Hier gab es keine Gewerbeämter, hohe Steuern, unnötige komplizierte Bürokratie, Jagd nach Naturheilkundlern und Ärzten, die eine andere Auffassung von Gesundheit besaßen als die Pharmaindustrie, weder ein Verbot von Kräutern und gesunden Nahrungsergänzungen oder ein Hausarrest, noch verdrehte Gesetze und verzerrte Interpretationen für die Menschen, die sich nach Freiheit und Autarkie sehnten. Wir konnten jeden einzelnen Menschen sehr gut verstehen, der hier lebte.

Vielleicht waren diese Siedler einfach nur aus einem Land voller Beschränkungen, Hetze, Geldgier und unmenschlicher Politik geflüchtet, aber vielleicht lag ihnen einfach nur etwas daran, ihre Zukunft in einem freien und offenen Land zu verbringen. Somit war Paraguay nicht das Land der Verdammnis und vor allem auch nicht das El Paraiso Verde, sondern vielmehr das Land, in das sie voller Hoffnungen gekommen waren und die Freiheit fanden, nach der sie gesucht hatten.

„Hier kann man fast alles arbeiten“, sagte einer der Siedler. „Es wird hier noch alles gebraucht. Du kannst dir ein Schild malen, vielleicht steht Frisör darauf, es draußen an deinem Zaun aufhängen und Zack, dann bist du Frisör. So einfach ist das.“

„Und wenn man nicht gut ist als Frisör?“, fragte ich.

„Dann wird niemand zu dir kommen. Es würde sich schnell herumsprechen, dass du keine Haare schneiden kannst. Hier haben bereits viele Siedler ihr eigenes Tätigkeitsfeld ausgewählt. Wir haben eine Bäckerin. Sie hat offiziell niemals backen gelernt und trägt auch keinen Meistertitel, aber sie kann sehr gut backen. Sie macht gesundes und sehr leckeres Brot, ohne seltsame Zusatzstoffe. Sie hat sich durch die Praxis bewiesen und nun verdient sie hier ihren Lebensunterhalt damit. Eine weitere Frau ist sehr gut im Haareschneiden und macht auch gute Schmerztherapie. Jeder, der Schmerzen hat, geht zu ihr und kommt mit weniger bis gar keine Schmerzen wieder aus ihrem Haus.“

Das klang wirklich nach Freiheit und Selbstbestimmung. Jeder konnte das anbieten, was er beherrschte, ohne sich dafür einem Gremium, Aufsichtsrat oder Amt und massig vielen Gebühren und Anmeldungen unterziehen zu müssen.

„Auch der Hausbau ist sehr unkompliziert,“ fuhr er fort. „Da kommt keine Aufsichtsbehörde, die erst einmal checkt, ob man energieeffizient gearbeitet hat, auch keine Bausicherheit oder sonstige Beamten. Du baust, wie es dir gefällt und wenn was passiert, na dann ist es dein Problem. Jeder baut selbstverantwortlich.“

Der Siedler schaute uns lächelnd an. Er rückte seine Brille zurecht und gabelte sich die nächste Portion des attraktiven Kartoffelauflaufs zurecht.

„Ist der Himmel immer so leer und frei hier?“, fragte Shiva. „Das ist ja wirklich erstaunlich! Keine Chemtrails und Streifen am Himmel. Ist das immer so?“

„Ja“, entgegnete einer der anderen Siedler. „Der Himmel ist hier immer schön blau und ohne Streifen. Selbst Flugzeuge fliegen hier nicht, sogar Satelliten siehst du so gut wie gar nicht. Manchmal zieht etwas herüber von Argentinien oder Brasilien, weil dort noch Geo-Engineering eingesetzt wird, aber das ist sehr selten, und wenn, dann sind das nur noch die verbliebenen Schlieren.“

In späteren Recherchen fanden wir heraus, dass das Magnetfeld der Erde nur im Raum Paraguay am schwächsten war. Dieses schwache Feld erstreckte sich weiter nach Osten auf das Meer. Jedenfalls lag Paraguay genau in diesem Bereich. Interessanterweise konnten wir auch herausfinden, dass Satelliten deshalb so selten über Paraguay gesichtet wurden, weil diese im Überflug nahezu ihre komplette Elektronik ausschalten mussten, andernfalls könnte diese ausfallen oder dauerhaft nicht mehr bedient werden.

Das empfanden wir als sehr interessant, denn dies bedeutete im Folgeschluss, dass Spionage- oder Funksatelliten nicht großartig in der Lage waren, über Paraguay zu funktionieren. Für Menschen, die sich beispielsweise Gedanken um 5G-Strahlung aus dem Weltraum machten, war dies sicherlich ein attraktiver Gedanke.

Wir empfanden das mit dem dünnen Magnetfeld sehr interessant. Die Sonne kam hier besser durch und man wurde ziemlich schnell braun, außerdem war somit die Versorgung mit Vitamin D3 auf jeden Fall gewährleistet.

Zudem fiel uns auf, dass das Haar, wo immer es sich am Körper befinden mochte, schneller wuchs. Das war für Menschen, die sich dichteres, gesünderes und längeres Haar wünschten, ein regelrechter Segen. Nun gut, meine Wenigkeit musste dafür einen Tag früher als gewohnt zum Rasierer greifen, um dem Herr zu werden.

Wir überlegten, welche Vorteile ein solch dünnes Magnetfeld noch besitzen könnte.

Existierte dadurch eine leichtere Anbindung an seine intuitiven und brachliegenden inneren Fähigkeiten? Wirkte sich dies günstiger auf die nächtliche Traumerinnerung aus? Ermöglichte es eine bessere Zufuhr von kosmischen Energien? Heilte der Körper hier besser als in Europa, weil die Umweltbelastung viel geringer war? War man auf diese Weise vielleicht energetischer oder aktivierte es die körperlichen Selbstheilungskräfte? Es gab Vieles zu erkunden.

-.-

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