DMT – Nahrung der Götter

DMT bedeutet Dimethyltryptamin und wurde von Dr. Rick Strassman mit offizieller Erlaubnis an freiwilligen Probanden mithilfe chemischer Extraktion des Wirkstoffes injiziert und deren Erfahrungen protokolliert. Allein 75 mg können ausreichen, eine unvergessliche und intensive Erfahrung auszulösen, was die Annahme, dass es sich bei den erlebten Eindrücken nur um Halluzinationen handeln kann, aus den Fugen geraten lässt. Es ist dermaßen unfassbar, was man in zehn Minuten erfahren kann, nachdem es inhaliert bzw. injiziert wurde, dass die Versuchspersonen regelrecht geschockt waren. Nicht anders dürften sich jene Gestalten gefühlt haben, die in Platos Höhlengleichnis die Höhle verließen und zum ersten Mal die Sonne erblickten. Laut Plato gingen sie wieder an ihre Plätze zurück und blieben nicht außerhalb der Höhle, weil sie sich innen sicherer fühlten. Sie konnten auch nicht den anderen darüber berichten, was sie gesehen hatten und gingen auf die Fragen nach der Wahrheit nicht sonderlich ein. Wie auch sollte man jemanden von der Wahrheit erzählen, der sie selber nicht erblickt hat?

Nach Injektion des DMT wurde geäußert, dass es nach einigen Minuten und wenn man es inhaliert nach ca. 8-15 Sekunden zu wirken beginnt. Die Wirkung ist unverhältnismäßig kurz und beläuft sich ungefähr auf 10 intensive Minuten und vielleicht noch 20 Minuten zum Ausklingen. Nach Verabreichung entsteht ein sehr starkes Summen in den Ohren bzw. im Gehirn, wenn man so möchte, das nahezu unerträglich laut wird, die Zirbeldrüse in höchste Stimulation versetzt, die Person vom Körper ablöst und im optimalsten Fall in ein äußerst komplex gestaltetes Röhrensystem befördert, das scheinbar als Transportschacht genutzt wird, um Zugang zum kosmischen Kommunikationsnetzwerk zu erhalten.

Man rast mit einer unglaublichen Geschwindigkeit durch mehrere Realitäten, fraktale Welten, computersimulierte Systeme, ferne Planeten innerhalb unseres Universums, in unendliche Astralrealitäten oder vorübergehend sogar direkt ins Jenseits. Plötzlich hält die Reise an und man steht einer Persönlichkeit gegenüber, die in den seltensten Fällen ein Mensch ist. Nun ist Kommunikation auf direkte Weise möglich. Man kann Fragen stellen oder einfach nur Science-Fiction-Welten, wunderschöne Wesen oder Gebäude bzw. unglaubliche Landschaften beobachten, die so real sind, als würde man mit seinem Körper mitten in diesen Realitäten stehen.

Mittlerweile existieren sogar “Reiseführer”, die Anleitung darüber geben, wie man sich auf einer solchen spirituellen Reise mithilfe dieses bewusstseinserweiternden Entheogens verhalten soll. Beispielsweise wird hierbei geraten, einfach nur zu beobachten und sich nicht gleich auffällig zu benehmen, wenn man sich in der Nähe eines Außerirdischen manifestiert. Auch soll man nachschauen, ob der Außerirdische vielleicht Fangzähne oder Klauen besitzt bzw. gefährlich wirkende Bekleidung trägt oder ob er friedlich und kommunikativ erscheint. Es ist vermutlich nicht viel anders als in einem Film, in dem man die Bösewichte bereits am äußeren Erscheinungsbild erkennt; aber natürlich ist das kein Garant für stets friedliche Begegnungen.

Es handelt sich dabei nicht um eine Fantasiereise oder bloße Eindrücke der Imagination, sondern die Wahrnehmungen werden als absolut real empfunden und unmissverständlich als Realität erfahren, eher sogar als übergeordnete Realität. Im Austausch mit Personen, die diese Substanz zu sich nahmen, wurde berichtet, dass sie regelrecht erschrocken von der Plastizität der Wahrnehmungen gewesen waren und Einblicke in die vielen unendlichen Welten, die es in unserem Universum gibt, erhielten, die ihnen eindeutig zeigten, dass unsere physische Realität sich von ihnen so abhebt, dass hier in unserer Alltagsrealität irgendetwas nicht stimmen kann. Es ist nicht so, dass diese anderen Realitäten Halluzinationen seien, sondern vielmehr, dass die physische Welt eine darstellt. Der Mensch auf Erden ist offensichtlich vom kosmischen Bewusstsein bewusst ausgeschlossen worden und völlig auf sich allein gestellt. Es ist, als wäre ein Internetnutzer, der seit Ewigkeiten das World Wide Web nutzte, plötzlich seines Zugangs zu all den Informationen beraubt worden und besäße nur noch ein einziges Buch in seinen Händen, mit dem er weiterkommen muss.

Jeder Mensch verfügt inmitten seines Gehirns über eine sogenannte Zirbeldrüse, die in Anbetracht der menschlichen Geschichte einmal 1-3 Zentimeter groß gewesen ist. Heutzutage ist sie nur noch wenige Millimeter groß und hat sich stark zurückentwickelt. Innerhalb dieser Zirbeldrüse wird DMT auf natürliche Weise vom Körper erzeugt und darin gelagert. Früher konnte man mithilfe dieses internen DMT jederzeit seinen Körper verlassen und ins Wurmloch-Universum eintauchen, damit man in all die anderen Welten reisen und darin mit fremden Wesen kommunizieren konnte. Es war möglich, die physische Realität sofort wieder auf Wunsch zu verlassen und zu einer anderen zu reisen. Doch mit der Zeit schrumpfte die Zirbeldrüse und diese interessante Fähigkeit verflog.

Wir haben es hier mit einem Massen-Arrest zu tun, in welchem jede Persönlichkeit, die auf ihren Reisen durch das unendliche Universum mit all seinen alternativen Realitäten reiste und neugierig auch einmal hier auf der menschlichen Ebene vorbeischaute, schlichtweg eingefangen wurde. Durch den Eintritt in einen physischen Körper, dessen Zirbeldrüse mittlerweile inaktiv ist, konnte die Persönlichkeit sich nicht mehr erinnern, wo sie hergekommen war und vergaß augenblicklich ihre wahre Persönlichkeit. Darüber hinaus glaubte sie, schon immer hier gelebt zu haben und erinnerte sich plötzlich an eine Kind- und Schulzeit, an Freunde und Eltern…

Bezüglich der psychedelischen Reise nach “außen” in die Welten des Kosmos, kann man iunterschiedliche Stufen bzw. Ebenen anführen, die man erleben kann. Hierbei hat sich ein Konsens mithilfe vieler Cyber- bzw. Psychonauten ergeben, welche Ebenen man mithilfe bewusstseinserweiternder Substanzen (Entheogene) erreichen kann:

Level 1: Veränderungen des Sichtfeldes, stärkere Farben, Musik klingt weiter und geräumiger.

Level 2: Visuelle Wahrnehmungen, Fraktale, starke Farben.

Level 3: Sehr starke Visionen, Gesichter, 3-dimensionale Strukturen, verstärkte Sensitivität.

Level 4: Starke Wahrnehmung von Objekten, Zeit wird bedeutungslos, Zeitverzerrungen, Zeitsprünge.

Level 5: Wahrnehmung von fremden Wesen, ferne Orte, entfernte Planetensysteme, Galaxien, Maschinenwesen, Jenseits u.v.m.

Während man die ersten vier Stufen mit vielen bewusstseinserweiternden und hochdosierten Substanzen wahrnehmen kann, so ist Stufe 5 fast ausschließlich mit DMT zu erreichen. Somit kann man sich die Stärke dieser Substanz vorstellen, die sich in unserer Zirbeldrüse auf natürliche Art und Weise gebildet hat und für einen  katapulthaften Start ins Jenseits nach Eintritt des Todes sorgt. Klinisch Verstorbene, die von ihren Tunnelerfahrungen und dem hellen Licht berichteten, erlebten vermutlich bereits vorab die persönliche DMT-Schmelze in ihrer Zirbeldrüse.

Das DMT kommt also in jedem Lebewesen vor, fließt durch unser Blut und wird in der Zirbeldrüse produziert. Interessanterweise spielt hierbei auch die Blut-Hirn-Schranke eine große Rolle. Bakterien, Pilze und andere giftige, aber auch ungiftige Stoffe, versuchen gelegentlich die Blut-Hirn-Schranke im Gehirn zu überwinden, natürlich erfolglos. Diese Schranke ist ein knallharter Türsteher, der nur denjenigen einlässt, die ihm auch zusagen. Seltsamerweise besitzt DMT jedoch offensichtlich einen V.I.P.-Pass, denn die Schranke lässt es ohne jede Frage eintreten und problemlos passieren. Allein dieser Umstand macht es höchst sonderbar, warum DMT nie großartig von Forschern untersucht wurde. Allein die Mechanismen und Gründe, warum DMT ungehindert die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann, zeigt doch, dass man es hier mit einem besonderen Stoff zu tun hat und ausreichend Raum für direkte Heilungsmethoden liefert. Doch seitdem LSD Ende der 60er Jahre aufgrund mehrerer seltsamer Gerüchte hin verboten wurde, so wurden eigentlich offiziell sämtliche Forschungen an irgendwelchen Psychedelika mit einem Mal eingestellt. Ebenso die Forschungen an DMT wurden unmittelbar nach dem Verbot von LSD beendet und viele Gelder und Sponsoren gingen verloren; allein nur aus dem Grund, weil behauptet wurde, Psychedelika schädigten die Zellen. Mittlerweile hat sich eindeutig herausgestellt, dass sich dies überhaupt nicht so verhält – und sicherlich auch nicht gerade verwunderlich, denn der Körper würde niemals zulassen, dass ein solch schädlicher Stoff die Blut-Hirn-Schranke überwinden dürfte, ohne auch nur nach seinem Ausweis oder Aussehen gefragt zu werden. Somit ist die Forschung im Bereich der Psychedelika weitgehend eingestellt worden und gelegentlich nur einige Privatorganisationen machten sich die Mühe, für eigene Zwecke Versuche durchzuführen. Nichtsdestotrotz ist davon auszugehen, dass diese Privatorganisationen Erkenntnisse gewinnen konnten, die ihr Fassungsvermögen überstieg und Informationen erhielten, die niemand anderes erhalten sollte. Aus dem Grund musste das DMT illegalisiert werden, um dies sicherzustellen. Gerüchte besagen, dass die Informationen, die man über die Direktkommunikation via DMT mit anderen außerirdischen Spezies erhalten kann, nicht nur Strategien beinhalten, wie man einen ganzen Planeten versklavt oder dessen Entwicklung verzögert, sondern sicherlich auch andere Botschaften, die man sich in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen kann. Wem kann man es verdenken, wenn derjenige, der die Macht des DMT erkundet hat, nach nostalgisch-irdischer Ego-Tradition keine Interessen daran hegt, von seinem großen Kuchen irgendetwas abzugeben?

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Quellen:
“DMT – The Spirit Molecule”, Rick Strassman

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Author: Matrixblogger

Der Matrixblogger ist Autor, Bewusstseinsforscher, Berater und Blogger, hat bislang neun Bücher veröffentlicht und ist bekannt aus Fernsehen, Radio, Interviews, Vorträge, Literaturwettbewerben, Workshops und vielen anderen Aktivitäten. Seine Interessen gelten der Bewusstseinserweiterung, außerkörperliche Erfahrungen, luzides Träumen, die Dissoziation, die Matrix und die Aktivierung der Zirbeldrüse.

20 Kommentare zu “DMT – Nahrung der Götter

  1. Zitat Wikipedia:

    DMT ist in der Bundesrepublik Deutschland gemäß Betäubungsmittelrecht aufgrund seiner Aufführung in der Anlage 1 BtMG ein nicht verkehrsfähiges Betäubungsmittel. Der Umgang ohne Erlaubnis ist grundsätzlich strafbar.

  2. Hallo Jens,
    genau so ist es. Du kannst aber in ein anderes Land reisen, in dem DMT noch erlaubt ist und es dort nutzen. Aber man sollte es sich genau überlegen, denn man sagt, dass sich das Leben von dem Moment an völlig ändern wird. Außerdem ist es eine sehr starke Substanz, die man nur zu sich nehmen sollte, wenn man mit dem Gebiet vertraut ist. Auch ist es überhaupt gar nicht mehr erhältlich. Man müsste schon nach Mittelamerika fliegen, um fündig zu werden. Man trifft es in Deutschland i.d.R. so gut wie gar nicht an.
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. Hi Jonathan,

    mal davon abgesehen, dass ich es nicht probieren würde, stelle ich mir die Frage, wie es sich mit der Droge und den “Erfahrungen” verhält, wenn man bereits Erfahrungen mit OOBEs hatte.

    Echt interessant, was die Natur so alles in petto hat.

    Liebe Grüße,
    Jens

  4. DMT ist in der BRD zwar illegal, aber die Pflanzen, die man zur Herstellung von Ayahuasca benötigt, sind es nicht.
    Ich würde aber von einem Trip abraten, da DMT mitunter zum Tod und zu Psychosen führen kann. Dieses Teufelszeug katapultiert dich ins tiefste, dunkelste Eck des Unterbewusstseins, kaut dich durch und spuckt dich wieder aus. Teilweise hat man aber keine Lust mehr, in die reale Welt zurückzukehren, da man aufgrund seiner Erlebnisse keinen Sinn mehr darin sieht.
    Wenn du dich gut fühlen oder dein Unterbewusstsein entrümpeln willst, empfehlen sich andere, harmlosere Drogen.

  5. Hallo V,
    danke für Deinen Kommentar.
    DMT kann nicht zum Tod führen, weil es ein natürlicher Stoff ist, der auch in unserem Körper existiert. Aber Du hast natürlich Recht, man sollte es lieber mit Meditation versuchen.
    Liebe Grüße, Jonathan

  6. Das DMT selbst führt wohl nicht unbedingt zum Tod, aber Menschen mit Bluthochdruck können durchaus in Lebensgefahr geraten. Ich erinnere mich noch an das extreme Herzklopfen nach dem Erwachen.
    Auch ist es möglich, dass nach der Rückkehr aus dem Unterbewusstsein diverse negative Gedanken auftauchen, die aufgrund des geschwächten bzw. verwirrten Bewusstseins zu äußerst dämlichen Handlungen führen können.
    Es war wohl ein Fehler, DMT als Mittel zum “Entrümpeln” des Unterbewusstsein zu wählen und dabei noch auf einen Tripsitter zu verzichten. Dafür war die ausgewählt Musik (sehr wichtig) erste Sahne.

    Offenbar muss ich neue Alternativen in Erwägung ziehen, um im Unterbewusstsein aufzuräumen. DMT ist zu gefährlich und der Geschmack des Ayahuascas + dessen Ausscheiden eine Qual.

  7. In Australien auch illegal aber hab hier genug pflanzen zum das Produkt herzustellen ;) Natürlich ist es Illegal ! Kann ja sein das die uns erschaffene Realität in frage gestellt wird !!

    To think for yourself you must question authority and learn how to put yourself in a state of vulnerable, open-mindedness; chaotic, confused, vulnerability to inform yourself.

  8. Hallo Eyedritt,
    danke für Deinen Kommentar.
    Da kann ich Dir nur zustimmen. Jedenfalls ist es sehr schön, dass mal jemand aus dem fernen Land schreibt. :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  9. Hi, ich hatte genau die Nahtoderfarung, was von DMT beschriebn wird, von Shulgins 2C-P. hörte ein ein lautes summen keine musik mehr, mir kam eine kukuksuhr entegehgen die in die gegengesetzte richtung raste. Es schiehn der raum würde is sich zusammen fallen. Ich ich war meine hände über den kopf und dachte das wars jetz, und machte mein augen auf und war im cosmos, sah vor mir die erde, und mich umkahm das beste vollkommenste glücksgefühl das ich je hatte, alles ist eins! sobald ich mir wirklich umschauen konnte sas ich wieder auf meiner coutch. Hab mich seit dem, dem Buddhismus zugewannt. grus

  10. @ Mensch Meier

    Du darfst dir die Blut-Hirnschranke nicht wie einen Tresor vorstellen, das Hirn kann schließlich nicht isoliert vom Körper arbeiten. Es gibt diverse Möglichkeiten für verschiedene Moleküle herein- oder hinauszukommen, z.B. können einige Hirnbereiche so in den Körper eingedrungene Giftstoffe erkennen und dann einen Brechreiz auslösen. Weiterhin gibt es verschiedene Barrieren: physikalische, die die Molekülgröße beschränken, manche Stoffe werden per Diffusion transportiert, andere werden an spezielle Transportmoleküle gebunden u.a.

    Denke an Alkohol, ist ein zelltoxisches Gift, gelangt trotzdem auch ins Hirn, die dortige Reaktion, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen sollen uns eigentlich von weiterer Zufuhr abhalten, Rauschgefühle und schlicht auch Gewöhnung stehen dem gegenüber.

    Zu den Fluorverbindung folgendes: sie kommen in allen Organismen vor, natürlich nur in Spuren. Man weiß, daß sie zur Mineralisierung beitragen, andere Funktionen sind aber durchaus möglich,unser Körper ist schließlich eine extrem komplexe Chemiefabrik und wir sind weit davon entfernt alle Stoffwechselprozesse zu erkennen, geschweige denn zu verstehen.
    Das wir heute so kontrovers über Fluorverbindungen diskutieren, liegt an der übermäßigen künstlichen Zufuhr.

    Dazu ein schönes Beispiel:
    Zink ist auch ein Spurenelement, das wir dringend benötigen und in bestimmten Situationen vermehrt aufnehmen müssen. Trotzdem hat es in Deutschland einen sehr interessanten Fall gegeben. Ein älterer Herr litt im Laufe von Monaten an vermehrten Lähmungserscheinungen, bis er schließlich im Rollstuhl saß, alle Behandler waren ratlos, bis eine junge “Medizinstudentin” auf die Idee kam danach zu fragen, ob er für seine Prothese Haftcreme benutzte. Das tat er und zwar bis zu drei Tuben pro Woche. Haftcreme hat aber häufig einen sehr hohen Zinkgehalt und der Patient eine Zinkvergiftung, das war´s.

    Paracelsus wußte schon, die Dosis macht das Gift.

    Um aber endlich mal zum DMT zu kommen:
    Wir kennen die Wirkung, aber zur Funktion gibt es nur Hypothesen.
    Für mich persönlich ist der schnelle, fulminante Wirkungseintritt und der rasche Abbau dabei am interessantesten – es wirkt wie ein Akutmittel für sehr spezielle Fälle.
    Leider kommen wir mit DMT in den Bereich der Phänomenologie, die kann nicht gemessen oder gewogen, sondern nur subjektiv erlebt werden und fällt damit aus unserer dualistisch denkenden Naturwissenschaft als Forschungsobjekt heraus, schlimmer noch, da bekommen viele Angst und es werden die Krallen ausgefahren.

    Ich hoffe wirklich, daß ich noch den Fall dieser Dogmen zu meiner Lebenszeit erlebe.

    Gruß an alle

  11. Das mit dem DMT ist äußerst interessant. Da gibt es etliche Videos auf Youtube, von Personen, die DMT zu sich genommen haben und danach gesagt haben, dass sich ihr leben komplett geändert hätte und viele waren danach einfach nur dankbar für die Erfahrung, weil es einfach unvorstellbar ist, was dieses DMT mit einem macht.

  12. Hallo Jonathan,

    ich verfolge deinen Blog schon länger, tolle Arbeit!

    Hatte vor Kurzem an zwei Ayahuasca-Zeremonien teilgenommen. Ayahuasca/DMT ist kein Sonntagsspaziergang und ohne einen Tripsitter (in meinem Falle ein indiogener Shamane mit über 30 Jahren Erfahrung) sollte man es NIE nehmen! Das, was man erlebt, ist nicht in Worte zu fassen und einfach nur unglaublich. Von unglaublich schrecklich bis unglaublich schön. Auf meiner “Reise” überwog zum Glück bei weitem das Schöne :) War selten so gefestigt und zufrieden, wie im Moment. War das der Himmel, dem ich begegnet bin? Keine Ahnung. Auf jeden Fall schien es nicht irdisch.

    Meine Berichte:
    http://www.ayahuasca-forum.ch/ (User: Vom Donner geweckt).

    Good spirits! Jens T.

  13. Hallo Jens,
    danke für Deinen Kommentar und Dein Lob. :-)
    Ja, das sehe ich auch so. Man sollte immer einen Tripsitter dabei haben, wenn man es unbedingt nehmen und sich nicht davon abbringen lassen möchte. :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  14. Nachtrag:
    Hinsichtlich des Verlaufs der 2. Zeremonie habe ich mir folgende Gedanken gemacht:

    Drei Stunden nach Einnahme schien die Wirkung fast vorüber zu sein. Dann folgte eine Phase großen körperlichen und psychischen Stresses und die Wirkung schien ein “Comeback” zu feiern, welches in seiner Intensität deutlich über den vorangegangenen Stunden lag. Die Nächte nach dem Ayahuasca-Wochenende hatte ich keine Träume, absolut null, und ich führe seit Monaten Traumtagebuch und notiere normalerweise zwischen 2 und 7 Träume jeden Morgen.

    Meine Theorie:
    Der 2. Schub, der mein Bewusstsein in eine erweiterte Wahrnehmung shiftete, wurde hauptsächlich durch körpereigenes DMT verursacht, welches aufgrund der schweren Stress-Situation freigesetzt worden war (s. Rick Strassman “The Spirit Molecule”). Mein körpereigener DMT-Speicher war anschließend leer und es brauchte einige Tage, bis er sich wieder regeneriert hatte. Mittlerweile ist meine Traumbilanz wie vorher.

    Viele Grüße, Jens T.

  15. Falsch. DMT kann eben gerade nicht die Blut-Hirn-Schranke passieren, das ist ja der Grund wieso es mit einem MAO Hemmer kombiniert werden muss (Ayahuasca). Nur bei hoher Konzentration von Serotonin und Co. kann es sei dass die Blut Hirn SChranke das DMT das von einigen Organen produziert wird, durchlässt, was wiederum zu Erleuchtungserlebnissen führt.

  16. Hallo Leute,

    Ich dacht mir teile meine Ehrfahrungen mit Ayahuasca bzw DMT.
    In Peru nahm ich es das erste mal mit ner Gruppe ,es waren 3 sehr erfahrene Schamanen anwesend.Wir saßen alle zusammen während 2 von ihnen das Ritual vollzogen, der 3 von ihnen setzte sich zu uns.Die meisten vertrugen es nicht manche kotzen nach ner Zeit, ich hatte allerdings keine Probleme währenddessen.Von Zeit zu Zeit gingen welche zu ihren Schlafplätzen. Irgendwann saß ich nur noch mit einem aus der Gruppe da der 3. Schamane bot uns noch eine Schüssel an und wir tranken sie, ich sah das der Mann es kurz darauf es nicht vertrug und ging auch fort.Hin und wieder fragte er mich ob ich noch ne Schüssel nehme,es vergingen Stunden und so saß ich mit den 3 Schamanen,manchma sagte der eine was zu den 2 und sie lächelten mich an und gaben mir eine Schüssel mehr . Insgesamt trank ich 4 Schüssel aber kurz nach der letzen stand ich auf und spürte wie es im Magen drückte also bedanke ich mich bei ihnen und ging aufs Klo danach anschließend ins Bett.

    Wie es auf mich gewirkt hatte? Also es war realer als jeder Luzide Traum oder Astralreise die ich je machte. Es war überhaupt nicht zu vergleichen. Was genau da vor sich ging möchte ich für mich behalten ;) habe das Gefühl das die Schamanen ungefähr wussten was ich sah. Aufjedenfall wurden meine persönliche Probleme gelöst die unmöglich zu bewältigen schien. Ayahuasca hat viel verändert und mir mehr als nur geholfen. Hier in Deutschland nahm ich es paar mal , natürlich war das aus Peru intensiver, aber hier konnte ich mich auch nicht beklagen.Meine Meditationen sind intensiver geworden,meistens fall ich ziemlich schnell in tiefe Trance,früher hatte ich dafür sehr lange gebraucht, habe viel gelernt durch DMT.

    Mein persönlicher Rat an alle, man sollte nicht einfach DMT nehmen weil man es einfach so ausprobieren will.

    Man kommt nicht einfach so zu Ayahuasca, den Ayahuasca ruft einen zu sich. Den Spruch sagte einer der Schamanen. ;)

  17. Hallo,
    ich hätte eine Frage an die Leute die selbst persönliche Erfahrungen mit DMT gemacht haben. Da ich über Psychedeliken und speziell DMT eine Arbeit verfassen möchte.

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