Ein Haus im Osten: Realitätserschaffung (Teil 4)

‘Ein Haus im Osten’ ist eine Rubrik, in der ich von meinem kürzlichen Umzug nach Ostdeutschland irgendwo in der Pampa, zwischen Leipzig und Zeitz jenseits der Zivilisation, vom Landleben, meinen Erlebnissen in der Umgebung sowie von seltsamen, magischen und spannenden Erfahrungen berichte.

Etliche Reaktionen, auf meine Serie zur Haussuche, sind bereits in meinem E-Mail-Postfach eingegangen und viele möchten mal langsam wissen, wie es denn weitergegangen ist und für welches Haus ich mich denn nun entschieden habe. Es ist richtig, dass eine Entscheidung getroffen wurde und ich beziehe Ende Oktober das Haus, das mir sonderbarerweise so bekannt vorkam, als ich es das erste Mal sah (s. Teil 3). Der Vertrag wurde kürzlich bei einem Notar unterschrieben, der dann auch gleich ein paar Prozente vom Kaufpreis als Bezahlung dafür verlangte, dass er mal kurz einen Vertrag aufsetzte sowie der Makler 7% und das Finanzamt ebenfalls seine 5% verlangt, warum auch immer, und noch die eine oder andere Stelle ebenso. Gegen Ende Oktober findet jedenfalls die Schlüsselübergabe statt.

Wenn ich mir nun dieses Haus in seinen Eigenschaften, der dazugehörigen Umgebung und Lage anschaue, dann fällt mir auf, dass viele der Punkte, die ich mir anfangs erwünscht hatte, tatsächlich eingetroffen sind. Im Folgenden also eine kleine Liste mit den Wünschen, die ich besaß und was sich daraus in welcher Form materialisierte (siehe Teil 1):

1. Alleinstehendes Haus: positiv. Das nächste Nachbarhaus ist ca. 40 m entfernt.
2. Schöner großer Garten: positiv. Stolze 1500 m³. Sogar mit Obstbäumen und Raum für Eigenanbau.
3. Wald in der Nähe: positiv. Das Haus besitzt nach hinten raus in nur 300 m Entfernung einen großen Wald.
4. Viel Grün drumrum: positiv. Es gibt sogar einen richtig schönen Weg, der runter zum Fluss, und einen weiteren, der in den Wald führt.
5. Fluss in der Nähe, aber nicht zu nah, weil Hochwassergefahr: positiv.
6. Haus sollte am Hang stehen, sonst Hochwassergefahr: positiv. Das Haus steht an einem Hang und dort kann, im Falle eines Falles, das Wasser nicht hingelangen.
7. Haus sollte viele Zimmer besitzen und meine in Freiburg gewohnten 130 m³ aufweisen: negativ. Es sind nur knapp 90 m³. Aber es ist aufgrund des großen Grundstücks möglich, ans Haus anzubauen. Außerdem ist dort noch ein Schuppen vorhanden, der gegenwärtig zwar nicht sonderlich attraktiv aussieht, aber sicherlich noch renoviert und umgebaut werden kann, um dort evtl. eine Galerie o.ä. einzurichten.
8. Hügelige Umgebung, weil’s schön ist: positiv. Es sind ein paar Hügel in der Nähe und die Gegend ist sogar sehr attraktiv für Wanderer.
9. Haus auf dem Land bzw. am Rande der Stadt: positiv.
10. Haus nicht zu nah an der Landstraße, weil Autolärm: halbwegs positiv. Das Haus ist von der Landstraße ca. 30 Meter entfernt. Ich hoffe, dies kommt nicht nachteilhaft zum Tragen. Doch wohne ich gegenwärtig, in Freiburg, auch an der Nebenstraße einer Landstraße, an welcher viele vorbeifahren und sonderlich störend war es bisher nicht. Die Landstraße dort jedoch ist häufiger mal gesperrt, wie ich gehört habe, und allzu viele fahren dort sicherlich nicht vorbei, weil der Vorort i.d. Nähe von Leipzig recht klein ist.
11. PSI-Faktor: positiv. Wie erwähnt, habe ich mich an das Haus irgendwie “erinnert” (s. Teil 3). Inwiefern nun mit weiteren PSI-Phänomenen dort zu rechnen ist, kann ich noch nicht sagen.
12. Gute DSL-Anbindung. Halbwegs positiv. DSL ist zwar vorhanden, aber leider nur DSL 2000. Dieses Downgrade wird eine kleine Umgewöhnung von den einstmals gewohnten 16.000. Doch immerhin besser, als wieder das antiquierte krächzende Modem aus uralten Zeiten zum Vorschein zu bringen.
13. Gutes Gefühl zum Haus. positiv. Mal sehen, ob es noch Überraschungen gibt. Ich hoffe, diese wären allesamt angenehmer Art.

Ich würde sagen, ein recht guter Schnitt. Von 13 Punkten, die auf meiner  Realitätserschaffungsliste standen, sind 10 Punkte völlig und zwei einigermaßen erfüllt. Der letzte Punkt ist zwar positiv, aber eben noch aufgrund kommender Ereignisse in Ungewissheit gehüllt. Welche und ob zusätzlichen vor- und nachteilhaften Punkte noch auftauchen, das wird die Zukunft zeigen.

Gehirnkicker-frequenzen-meditation-binaurale-beats

Eigentlich endet meine Haussuche hier an dieser Stelle, aber da so viele an dem weiteren Geschehen interessiert sind, werde ich weiterhin berichten, was mir in dem neuen Haus begegnet, wie ich mich dort einlebe, was ich dort alles anstelle, welche paranormalen aber auch stinknormalen Phänomene auftauchen werden usw. Darüber hinaus werde ich bestimmt auf Wunsch auch mal das eine oder andere Foto zeigen, damit man sich von der Umgebung, dem Haus, und alles was dazu gehört, ein besseres Bild machen kann.

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Tipps für frische Besucher:

(Suchwort für die ganze Serie: Haussuche: (mit Doppelpunkt am Ende.)) Für jene, die nur klicken dürfen: Teil 1Teil 2Teil 3

 

6 Kommentare zu “Ein Haus im Osten: Realitätserschaffung (Teil 4)

  1. Auch der Osten Deutschlands hat seinen ganz besonderen Reiz. Die Landschaften laden zum Träumen ein. Du wirst Dich sehr wohlfühlen. Viele Orte im Osten wirken verschlafen, da nach der Wende eine Abwanderung in größere Städte stattfand. Du findest dort genau das, was Du suchst. Herzlich Willkommen im „Sachsenland“! Ich wünsch Dir alles Liebe und Gute in der neuen Heimat! Sabine

  2. Hallo Jonathan,

    hab ich mir gedacht dass Du das nimmst weil Du Dich erinnern kannst :-)
    Meine Glückwünsche dazu, das ist bestimmt sehr schön. Es ist auch nicht schlecht, wenn man selbst umbauen muss, dann sind es eigene Energien die drinsteckenm und es “gehört” einem viel mehr als wenn man es nur bezahlt hat.
    Schlechte Fremdenergien kenn ich zur Genüge von meinem Albtraumhaus..

    Ich hatte mal nen Traum von einem Haus in München, würde es sofort wiedererkennen. Mal sehn ob das was wird, ist im Moment nicht dran zu denken.

    VG Ulrike

  3. Juhuhuhu Jonathan hat sein Haus gefunden – HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH :)))

    Ich freu mich für dich ;))

    Alles Liebe
    Ostara

  4. Hallo Jonathan,
    auch von mir die besten Wünsche zum neuen Haus! Es ist ganz bestimmt richtig, wie Du Dich entschieden hast.
    Ich hatte Jahre bevor wir unser Haus und Grundstück fanden, ein Wandbild gewebt mit einem Landschaftsmotiv mit Burgen und Hügeln. Ich stellte damals nach dem Umzug voller Erstaunen fest, dass ich meine neue Umgebung schon intuitiv genau erfasst hatte- reine Magie!
    Liebe Grüße, Momo
    P.S. Ist schon erschreckend und hat Dich hoffentlich nicht unvorbereitet getroffen, wer alles so seine Hände aufhält bei solch einem Kauf…

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