Buchauszug: John ist gerade mal tot…

Sci-Fi-Thriller John ist gerade tot Jonathan DilasIn dieser Kategorie “Schriftstellerei” stelle ich manchmal eines meiner Manuskripte vor, an das ich gerade schreibe. Heute möchte ich gern folgendes Werk vorstellen: Der Arbeitstitel, d.h. dieses Buch wird später vermutlich anders heißen, ist ein erotischer Sci-Fi-Eso-Thriller und von mir verfasst. Das Buch ist noch nicht fertig, aber ich möchte einmal eine kleine Leseprobe für meine Leser vorstellen.

Li-Ming durchstieß die oberste Grenze der Atmosphäre, jagte in einer unglaublichen Geschwindigkeit hinter John her, um ihn im letzten Moment von seinem Vorhaben abzubringen. Sie war sicher, sie würde ihn mit ihrer messerscharfen Katanaklinge in zwei Hälften schneiden, sobald sie auch nur bis auf einen Meter an ihn herankommen könnte.

Als sie in den Weltraum gelangte, verschwanden plötzlich die Erde, der Mond und die Sterne und sie fand sich in einer seltsamen Welt wieder, eine Art Ebene, ohne Gestirne am hohen Firmament, scheinbar bestehend aus einer unendlichen Weite weißer, wabenförmiger Bodenplatten. Keine Berge, keine Wälder oder Weisen, weder Häuser noch Lebewesen, sondern nur diese Platten. John stand nicht unweit von ihr und blickte sie an. Er hatte also gefühlt, dass sie ihm gefolgt war.

“Was… was ist das hier, verdammt?”, rief Li-Ming irritiert.

“Wart’s ab!”, entgegnete er ohne eine Regung in seinem Gesicht.

Sie zog ihr Schwert, um diesem vorlauten Typen den Kopf von den Schultern zu schneiden, aber im nächsten Augenblick erkannte sie, dass er ihr eine Falle gestellt hatte. Er hatte keineswegs geplant, sie zu einem Kampf herauszufordern, sondern er wollte, dass sie genau im Hier und Jetzt an diesem Ort sein sollte, an dem sie sich gerade befand.

Bevor sie es sich anders überlegen und zum Rückzug antreten konnte, blitzte es in dieser Welt unzählige Male hintereinander hell auf, als stürmte ein lautloses Gewitter auf sie ein! Kurz darauf bewegte sie sich nur noch im Geiste durch das Weltall. Dann wurde sie in kurzen Abständen zu mehreren Planeten geführt und was sie dort erblicken durfte, ließ sie allen Hass, alle schlechten Erinnerungen, sämtliche Schandtaten, die sie anderen zugefügt und wiederum andere ihr angetan hatten, selbst die verheerendsten Kriege auf ihrem Heimatplaneten Erde, Hungersnöte, atomare Katastrophen und jedwede Ungerechtigkeit oder auch Gerechtigkeit in völlige Vergessenheit geraten!

John stand bereits neben Li-Ming und sie griff automatisch nach seiner Hand:

“Ich hatte ja keine Ahnung!”, stammelte sie.

“Ich weiß…”, flüsterte John liebevoll. “Sage mir, was du siehst.”

“Was ich sehe? Ich kann alles sehen, was in unserer Galaxie abläuft! Da vorn erkenne ich Distrikte innerhalb unserer Milchstraße, die von außerirdischen Wesen eingeteilt wurden. Ja, und hier vorne sehe ich deutlich Handelsrouten und gewisse Zonen, die jeweils anderen Außerirdischen zugeteilt wurden. Auch unsere Erde gehört zu solch einem Distrikt und somit zu einer außerirdischen Rasse, die hunderte an Planeten mit ihren darauf lebenden Bewohnern versklavt haben. Diese Vorgehensweise läuft seit tausenden von Jahren! Sie sind technisch gesehen alle viel weiter entwickelt als wir. Es ist absolut unfassbar! Ich kann nicht im Entferntesten zum Ausdruck bringen, was ich hier sehe! All diese Welten mit ihren Bewohnern… sie haben keine Ahnung von ihrem Schicksal und leben in ihren Realitäten, als wären sie die Einzigen im Universum. Niemand hat ihnen jemals mitgeteilt, dass Außerirdische existieren, im Gegenteil, ihnen wurde mitgeteilt, dass es keine gibt, damit sie niemals erfahren werden, dass sie von solchen aktuell kontrolliert und angepasst werden.”

“Erzähl weiter…”

“Nun sehe ich die Wesen, die unsere Erde kontrollieren. Sie betreiben Handel mit einiger unserer Regierungen, weil diese das teilweise durchschaut haben. Doch sie haben nicht alles verstanden und wir werden bereits seit vielen Jahrhunderten kontrolliert und nicht erst seitdem wir mal etwas von Außerirdischen in einem Film gehört haben. Diese Außerirdischen, sie sind wie Lords, die das jeweilige System überwachen, regeln und regieren! Ich kann sie deutlich sehen. Sie sind von Adel und tragen reiche Gewänder. Ihr Handel ist interstellar und von einem solch unglaublichen Größe, dass man es sich nicht vorstellen kann. Tausende von Planeten sind an diesen Handelsrouten beteiligt. Es gibt Piraten, Rebellen, einen Widerstand, aber sie sind nur wenige im Vergleich zu der Herrenrasse, die alles kontrolliert. Es existiert auch noch eine Art anderer Verbund von Außerirdischen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, versklavte Planeten zu befreien, doch sie können nur schwer zu uns vordringen. Sie haben jedoch bereits einige Planeten befreit, aber wir sind zu tief in dieses dunkle System integriert. Außerdem spielen einige Menschen mit sehr starken Einfluss dieses Spiel mit…”

Li-Ming hielt noch immer krampfhaft Johns Hand fest. Er spürte ihren harten Griff und jedes Muskelzucken, so war ihm deutlich, war eine neue Einsicht, die sie in diesem Moment erhielt.

“Ich… ich fühle eine unglaubliche Läuterung in mir, weißt du. All diese Wut in mir, mein Hass, meine Verzweiflung, all das Schlechte, was man mir jemals angetan hat, ist mit einem Mal verflogen. Ich begreife nun in allem Ausmaß, in welch gigantischer Illusion ich gelebt habe!”, fuhr sie fort. “Gleichzeitig komme ich mir so lächerlich vor! Ich, kleiner, winziger Wurm, gegen diese Übermacht an machtgeilen Außerirdischen… Gleichzeitig erinnere ich mich an meine vielen Taten, die ich gemacht habe. Sie waren nur Staub im Wind, Tränen im Regen, oder wie auch immer. Sie waren wertlos gegen das, was ich hier sehe. Die Menschen müssen begreifen, was hier gespielt wird! Sie müssen begreifen, dass sie allesamt, unabhängig von Land, Kultur und Politik, zusammenhalten müssen, um sich aus diesen Klauen zu befreien! Doch sie hetzen uns dauernd gegeneinander auf, intrigieren und manipulieren, damit wir dies niemals erkennen werden und in unsere eigenen Kriege verstrickt sind…”

“Li-Ming, du hast es erfasst!”

Sie wischte sich die Tränen aus ihrem Gesicht, die mittlerweile an ihrer Wange herunterliefen: “Es gibt kein Entrinnen. Für niemanden! Ich meine, falls wir so weitermachen…”

“Was sollten wir tun?”, fragte John leise, um sie nicht aus diesem Zustand herauszureißen.

“Wir reißen denen den Arsch auf! Das werden wir tun!”, sagte sie mit einer unvergleichbaren Ruhe des Gleichmuts.

“Es sind zu viele. Wir werden dies niemals schaffen…”, resignierte John.

“Ich weiß, aber es ist mir gleichgültig! Wenigstens will ich es versucht haben, alles andere ist unwichtig. Ich bin unwichtig… Wenn ich dabei draufgehe, dann soll es so sein…”

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16 Antworten für “Buchauszug: John ist gerade mal tot…”

  1. Philipp sagt:

    Hallo Jonathan,

    Dein Buch wird bestimmt der Hammer! Mir gefällt es jetzt schon. Ich würde sehr gerne das ganze Buch lesen wenn es denn fertig ist. Vorallem weil diese Geschichte, meiner Meinung nach, mehr Realität als Fiktion ist.

    Liebe Grüße

  2. Allineed sagt:

    Jonathan, das muss ganz bald gedruckt werden!!!! Ich kann mich Philipp da nur anschließen – da steckt wahrlich viel dahinter!

    Bestimmt hast du wieder ganz viele wunderbare Schätze und Momente für Dilas’sche Leseratten in dein Werk gepackt, Monsieur :-)

    Danke für den gelungenen literarischen Apéritif – wohl bekomm’s!

    Lieber Gruß
    Allineed

  3. Ingeborg sagt:

    Lieber Jonathan,

    wie schön, dass Du mit Deiner großen multidimensionalen Erfahrung wieder ein Buch schreibst! Ein wunderbares Medium, um Dein Menschen- und Weltbild in einen großen Spannungsbogen einzuflechten. Dem Ausschnitt entnehme ich das Grund-Setting Deiner Story, die — so scheint es mir jedenfalls — unser irdisches Dilemma nur in andere Welten fortschreibt. Es sollte aber von hier aus weitergehen, wenn Du wirklich etwas Neues entwerfen und selbst erleben willst!

    Eine Perspektive jenseits von Gut und Böse, die an das heranreicht, was diese großartige Schöpfung
    gestaltet. Was dahinter liegt… Wir alle tragen Gut und Böse in uns. Wenn wir dies erkannt haben und transzendieren können, dann geht’s weiter. Völlig neues Terrain!

    Ich weiß nicht, ob Du Chico Xavier aus Brasilien kennst
    http://de.wikipedia.org/wiki/Chico_Xavier

    und den Film, der seine Geschichte erzählt:
    http://www.moviepilot.de/movies/astral-city-unser-heim

    Im hinteren Drittel des Films trifft Dr. André Luiz seine Mutter, die ihn fragt:
    “Willst Du ein freier Geist sein?” und dann m.E. dorthin verschwindet, wo’s richtig interessant wird.

    Ist nur ein Vorschlag…
    Falls Du mal ‘ne Schreibblockade hast…

    Schöne Christi Himmelfahrt wünscht Ingeborg

  4. Ulrike sagt:

    Hallo Ingeborg,

    der Film ist sehenswert, hab ich mir eben angesehen, danke für den Tip!
    Wär ich bloss endlich tot dann würd ich mehr verstehen *g*
    Astral city scheint Ebene 26(oder so) von Robert Monroe zu entsprechen ?!
    Blöd ist nur dass man bei der Wiedergeburt alles oder fast alles vergisst/vergessen muss. Ich kann mir nicht vorstellen dass ich ein Vergessen in dem Ausmass beabsichtigt habe.

    LG Ulrike

  5. Allineed sagt:

    Auch von mir herzlichen Dank für den Tip, liebe Ingeborg!

    Hab beim Anschauen auch mal wieder dieses “Heimweh” verspürt…*seufz*
    Ich musste aber über das bürokratische Ausmaß in dieser Stadt im FIlm schon sehr schmunzeln – es wird ohl Dinge geben, die sich auch im Jenseits nicht vermeiden lassen ^^

    Lieber Gruß
    Allineed

  6. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Ingeborg,
    danke für Deinen Kommentar.
    Ja, ich habe mal in Astral City hineingeschaut. Ein wenig überspitzt dieses Belohnungssystem, aber ansonsten schon mal ein recht guter Ansatz, die jenseitige Welt etwas näher zu beschreiben. Ich habe da ähnliche Erfahrungen gemacht, aber ich muss auch sagen, dass ich mich da nicht irgendwelchen Städten oder Gruppen angeschlossen habe.
    Eine Schreibblockade habe ich noch nie erlebt, höchstens eine Motivationsblockade zum Loschreiben (auch Faulheit genannt). ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  7. JonathanJonathan sagt:

    Hallo AllIneed,
    danke für Deinen Kommentar und Dein Lob.
    Bisher ist das Buch noch nicht fertig und es sind sicherlich erst gute 30 Seiten geschrieben. Da fehlen also noch so 70 oder so. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  8. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Philipp,
    danke für Deinen Kommentar und Dein Lob.
    Das ist gut zu wissen, so habe ich dann schon mal 2 Leser. ;-) Zuvor jedoch wird erst noch mein Fantasybuch “Tanja träumt” veröffentlicht.
    Liebe Grüße, Jonathan

  9. Allineed sagt:

    *lach*

    30 Seiten sind doch aber schon allerhand! Wenn ich mich an meine Studienzeit erinnere, war es für mich immer ein Kampf auch nur an die zwanzig Seiten Hausarbeit zu tippseln ^^

    Naja – ich schreibe ja aber auch so wahnsinnig ungerne… Als ich von diesen “Informationspaketen” in Monroes Büchern erfuhr, die telepatisch weitergegeben werden können, dachte ich sofort “DAS ist es!!!!” Nicht nur, dass ein quasi-verbaler Austausch von Gedanken, Ideen, usw. auf diese Weise möglich ist, sondern dass auch Emotionen, Gefühle die Kommunikation so viel nachvollziehbarer wären. Und es würde um einiges schneller gehen :-)

    Aber bis wir einmal auch nur annähernd dahin kommen, wird es wohl noch dauern. Frollein Allineed übt sich vor allem erst einmal darin, ihre Träume zu erinnern (Jaja – Traumtagebuch cih weiß, ich weiß…;-) ) und die Schwingungen zu erkunden, die mir dank deines Astral-Audiowerkes so langsam Begegnen^^

    Lieber Gruß
    Allineed

  10. Ingeborg sagt:

    Herzlichen Dank Ulrike, Allineed und Jonathan für Eure Antworten!

    Ich freue mich, dass Ihr den Film interessant findet. Mich hat er förmlich umgehauen. Ein riesiges Puzzle in mir war mit einem Schlag fertig.
    Ein super Gefühl, kann ich Euch sagen 8)).

    Das mit dem “bürokratischen” bzw. “Belohnungs”-System scheinen mir eher durch die ‘physikalische’ oder was-auch-immer-Struktur der Schöpfung vorgegebene Abläufe zu sein.

    Irgendwie ist die Gaudi geordnet und wir müssen das lernen bzw. verstehen. Ist eben so. Wenn etwas gelernt, verstanden, verinnerlicht wurde und dann schließlich geübt verwirklicht werden kann, haben wir unsere elektromagnetische “Signatur” verändert. Das ruft dann neue Resonanzen hervor. Ein neues Gegenüber taucht auf. Und so geht es Schritt für Schritt. Mal vor und mal zurück, mal auf und mal ab. Egal ob inkarniert oder nicht. Wenn manche spirituellen Lehrer sagen, es gebe nur das Jetzt, dann meinen sie genau das.

    Es mag vielleicht etwas bürokratisch aussehen. Aber irgendeine Orientierung, irgendein ein Gegenüber muss es geben, sonst bleibt nur das Ich im Nichts übrig. Gibt’s auch, aber ist irgendwie nicht so lustig, finde ich.

    Unser Gegenüber — die Schöpfung — reagiert nur auf Handeln, genauer emotionales Handeln. Denken allein nützt da nix. Ist schon ziemlich gut gemacht die Gaudi…

    Ist jedenfalls meine Erfahrung. Wie seht Ihr das?

    Einen schönen Sonntag
    wünscht Ingeborg

  11. Allineed sagt:

    Hallo Ingeborg!

    Also mir fehlt ja nun wirklich jegliche praktische Erfahrungsgrundlage, doch auch wenn diese “Verwaltungsstruktur” im Film überspitzt sein mag, vermute ich mal, dass das Jenseits irgendwie auch “organisiert” sein wird. In welcher Art und Weise vermag ich gar nicht zu rätseln. Natürlich kann sich meine Annahme auch nur anhand meiner physischen Erfahrung ergeben – das schließe ich in keinster Weise aus :-)

    Wenn die Leute ihre Kleidung manifestieren können – wieso denn nicht auch Ihre Häuser?

    Wie auch immer – die Belohnung liegt vermutlich einfach darin, wie ich es ja auch bei dir herauslese, dass man in seiner Wahrnehmung, seinen Fähigkeiten, Schwingungen, etc. aufsteigt, sofern man sich darum bemüht, lernt, versteht, usw. Man verdient sich sozusagen wirklich die Dinge, die man vorher vlt. nciht “hatte” oder konnte. Du hast das schon ziemlich schön erklärt mit der Veränderung der Signatur – neue Resonanzen, etc.

    Jonathans Erfahrung hat mich besonders erfreut – dass man sich nicht irgendwem anschließen muss, sondern auch für sich seine Erfahrungen machen kann. Der Gedanke, dass ich “dort” schon wieder von Systemen, Gruppen, ect. umgeben sein soll, schreckt mich ehrlich gesagt ab. Lieber alleine entdecken, manchmal anderen Wesen begegnen, aber auch wieder von dannen ziehen, wenns den Drang verspührt…. Diese Art Freiheit erhoffe ich mir wenigstens im Moment ^^

    Die Sache mit dem “Ich im Nichts” ist für mich da so eine Sache *lach*….es gibt ja so viele… (mir fehlen wieder einmal die passenden Worte)…so viele Bewusstseinszustände, Dimensionen,Sphären usw. – da in einem Nichts zu verbleiben stelle ich mir fast schon als “Hochleistung” vor…oder habe ich da was falsch verstanden? Könntest du mir diesen Punkt vlt nochmal erklären?

    Tja, denken alleine reicht wirklich nicht und mir fehlt auch tatsächlich die bewusste Erfahrung. Dennoch wollte ich meine 2 Cents geben :-D

    Wünsche bis denne noch einen tollen Sonntag!

    Liebe Grüße
    Allineed

  12. Ingeborg sagt:

    Liebe Allineed,
    vielen Dank für Deine Rückmeldung! Freut mich wirklich sehr :-D

    Das mit den Häusern:
    Der Film ist nur eine Skizze, die stellvertretend einzelne Punkte nacheinander abarbeitet. Alles zu bringen, hätte wahrscheinlich eine Mahabharata ergeben… Entweder man kann manifestieren oder nicht. Wenn man es kann, kann man alles mainfestieren, egal was.

    Du kannst in dieser Welt, Deinem Weltinnenraum, alles machen, was Du willst. Es gibt keine Einschränkungen, nirgends. Wenn Dich etwas oder jemand interessiert, geh hin. Wenn Du alleine “arbeiten” willst, arbeite alleine. Wenn Du mal Kollegen oder Hilfe willst, hol’ sie Dir. So einfach ist das. Wenn Du traurig sein willst — tu’s einfach. Wenn Du glücklich sein willst, sei glücklich. Von einer Sekunde auf die andere, wenn Du willst. Du bist vollkommen frei. In Deiner “inner outer world” bis Du allein die Herrin, niemand sonst.
    Im Film: die Leute im ombrao haben sich selbst gefangen in einem Kerker negativer Vorstellungen. Selbst wenn sie größte Qualen erleiden — sie geben sie nicht auf. Die Rettung kommt nicht von außen, sieh’ genau hin. Sie kommt von ihnen selbst: Am Grund der tiefsten Verzweiflung finden sie zu einer Emotion aus der Liebe-Familie. Sie bitten um Erbarmen, oder sie vergeben ihrem Gegner. Das ist das Tor zur multidimensionalen Welt. Die einen wollen ‘Geld’ und bleiben im ombrao, die anderen wollen das ‘Tor’ und steigen auf, um den eigentlichen Kern ihres Wesens kennen zu lernen.

    Das Ich im Nichts.
    Diese unendliche Schöpfung ist durch nichts begrenzt. Es gibt alles. Also auch den Gegensatz zu “es ist” (Hologramme aller Art) nämlich “es ist nicht”. Ich bin da mal gewesen, einige Zeit während einer Nahtoderfahrung (Autounfall,– nicht zur Nachahmung empfohlen). Bei Jonathans Karte des Jenseits gibt es das “void”. Ich weiß nicht, ob Jonathan dasselbe meint wie ich.
    Ich möchte es technisch mal so beschreiben: es gibt kein Hologramm mehr, nur noch das ICH BIN. Sonst nichts. Alles schwarz, einfach nichts, nichts, nichts. Nach einiger Zeit wurde mir langweilig und ich sagte: “Wo ist die Show?”. In der nächsten Sekunde war wieder ein Hologramm da und das Spiel ging weiter. Gemeint ist LILA, das kosmische Spiel, das Gegenüber, das wir brauchen, um zu erfahren, wer wir sind. Vielleicht hätte ich was Klügeres sagen sollen, aber damals wusste ich es eben nicht besser.

    Ich hoffe, ich konnte Dir Deine Fragen einigermaßen beantworten?
    Mach’s gut und liebe Grüße von Ingeborg

  13. Allineed sagt:

    Hallo Ingeborg!

    Ich musste zwar das eine oder andere Wort nachrecherchieren, aber nun versteh ich es besser *thumbs up*

    Nun, ich denke “Wo ist die Show” war zu jenem Zeitpunkt gar nicht mal so schlecht, denn sie hat dich ja wieder aus diesem “Nichts” / “void” herausgebracht. :-)

    Jedenfalls vielen Dank für deine aufschlussreichen Erläuterungen!

    Viele liebe Grüße
    Allineed

  14. Martha sagt:

    Hervorragend! Entspricht meiner Realität! Freue mich schon auf das Buch! :-)

  15. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Allineed,
    danke für Deinen Kommentar.
    Freue mich sehr, dass Dir das Buch so sehr gefällt. :-) Wenn ich wieder Zeit habe, dann schreibe ich fleißig weiter.
    Liebe Grüße, Jonathan

  16. Allineed sagt:

    Hallo Jonathan!

    Au jaaaa! Schön fleißig weiter schreiben wenn die Zeit da ist ^^

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