Binaurale Beats erhöhen die kognitiven Fähigkeiten

Binaural Beats wissenschaftlich getestet

Im Leiden Institut für Gehirn und Kognition sowie der Universität Greifswald wurde im Bereich psychologische Forschung untersucht, ob Binauralen Beats die kognitiven Fähigkeiten erhöhen oder ob dies nur ein Placeboeffekt darstellt. Zuerst wurde getestet, ob auditive Weitergabe an das Gehirn mit Gammafrequenzen eine Wirkung auf Gehirn und Geist besitzen…

Hierbei wurde zuerst mit einer Gammafrequenz von 340 Hz und dann mit 40 Hz gearbeitet, bei der Probanden, d.h. Testpersonen, um herauszufinden, ob sich die kognitiven Fähigkeiten erhöhen können. Dabei wurde festgestellt, dass diese Frequenz durchaus einen Einfluss auf das Gehirn besitzt. Die Probanden verzeichneten einen Anstieg ihrer kognitiven Fähigkeiten und vor allem sprachen sie von einer höheren Denkflexibilität.

Jeder kennt sicherlich diesen witzigen Test, namens “Gorillatest“, in dem Versuchspersonen dazu aufgefordert wurden, während eines Baseballspiels zu beobachten, wie häufig der Ball von einem Mitspieler zum nächsten weitergegeben wurde. Während 137 Versuchspersonen diesen Test vorführten, fiel es 92 Personen nicht auf, dass ein Mann, verkleidet als Gorilla, durch das Spielfeld lief. Wie kann das sein? Die Aufmerksamkeit der Versuchspersonen war so abgelenkt mit dem Zählen, dass ihnen der Gorilla überhaupt nicht aufgefallen war.

Dies ist nicht nur ein Hinweis auf die Problematik der selektiven Wahrnehmung, sondern eignet sich auch als Test, wie Probanden diesen meistern, während sie Binauralen Beats im Gammabereich zuhörten. Signifikant trat hervor, dass die Probanden, während dem Lauschen der Binauralen Beats, wesentlich besser in dem Test abschnitten. Auch wurden ähnliche Tests durchgeführt, bei denen die Ergebnisse auffällig ähnlich ausfielen. Somit wurde klargestellt, dass die kognitiven Fähigkeiten der Versuchspersonen in diesem Bereich schon einmal erhöht worden waren.

Auch wurden keine bemerkenswerten Unterschiede festgestellt, d.h. jeder Proband, unabhängig von Geschlecht, Alter und Professionalität, bestand den Test besser mithilfe der Binauralen Beats. Die kognitiven Fähigkeiten bezüglich einer höheren Flexibilität konnten damit festgestellt werden.

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Ebenso wurde beobachtet, dass keine Anweisungen an den Geist nötig war, um die kognitiven Fähigkeiten zu erhöhen, sondern der Effekt durch das Hören der Binaural Beats automatisch entstanden. Das Institut kam zu dem Ergebnis, dass die neuronale Kommunikation in einem größeren Umfang stimuliert wird und dass die neuronale Kommunikation vielmehr auf Gehirnrhythmen bestehen, die auf Binaurale Beats reagieren. Ebenfalls wurde beobachtet, dass durch Modulation der Gehirnschwingungen, mithilfe von über Kopfhörer eingespielte Tonrhythmen im Gammafrequenzbereich, die Kognition für die lokale Gehirnkommunikation relevant reagiert.

Es wurde zudem die These aufgestellt, dass Binauralen Beats durchaus in der Lage sein könnten, die Dynamik von Noradrenalin-Konzentration zu beeinflussen. Wenn dies der Fall ist, wäre es ein offener naturwissenschaftlicher Beweis für die Wirkung von Binaural Beats, vor allem, wie diese in ihren mannigfaltigen Arten zur Beeinflussung der Gehirnschwingung angeboten werden. An Binauralen Beats existieren viele Varianten, die überwiegend das eigene Gehirn beeinflussen sollen.

Diese Frequenzen wurde allesamt durch EEG-Tests ermittelt und können unterschiedliche Zustände auslösen, wie positivere Gefühle, das Gefühl, wieder gesund und munter zu sein, intelligenter, entspannter, kreativer, schläfriger, wacher, konzentrierter, aber auch Zustände ausgelöst werden können, die auch gern in spirituellen Kreisen angestrebt werden, wie bspw. Luzides Träumen, Erleuchtungszustände oder außerkörperliches Reisen. Der Auswahl ist da ziemlich weitläufig und bietet erstaunliche Möglichkeiten.

Die auffälligste Auswahl an Binauralen Beats weist im deutschsprachigen Raum die Webseite “Gehirnkicker” auf. Man hat es hier mit ungefähr hundert unterschiedliche Binauralen Beats zu tun, Gehirnfrequenzen, die man sich über Kopfhörer anhören und dabei beobachten kann, wie diese über die Gehirnfrequenz unterschiedliche Zustände auslösen.

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Quellen:

Institut für psychologische Forschung, Leiden Institut für Gehirn und Kognition
Universität Leiden, Leiden, Niederlande
Institut für Psychologie, Universität Greifswald, Greifswald
“Intrakranielle Elektroenzephalographie verändert die Leistung und die Phasensynchronisation während der monauralen und binauralen Beat-Stimulation”, Becher, AK, Höhne, M., Axmacher, N., Chaieb, L., Elger, CE und Fell, J. (2015)
“Gamma oder kein Gamma, das ist die Frage”, N. Brunet, M. Vinck, CA Bosman, W. Singer und P. Fries (2014)
“Gesundheitsleistung und die Auswirkungen der binauralen Schläge auf den menschlichen Blutdruck und die Herzfrequenz”, Carter, C. (2008), J. Hosp
“Mehr Aufmerksamkeit durch binaurale Beats: Beweise aus der global-lokalen Aufgabe”, Colzato, LS, Barone, H., Sellaro, R. und Hommel, B. (2015)
“Neuronale Gammabandsynchronisation als grundlegender Prozess in der kortikalen Berechnung”, Fries, P. (2009)
“Ein 40-Hz-Hörpotential, das von der menschlichen Kopfhaut aufgenommen wurde”, Galambos, R., Makeig, S. und Talmachoff, PJ (1981)
“Analyse der EEG-Aktivität als Reaktion auf binaurale Beats mit unterschiedlichen Frequenzen”, X. Gao, H. Cao, D. Ming, H. Qi, X. Wang, X. Wang

“Gamma-Rhythmen und Beta-Rhythmen haben unterschiedliche Synchronisationseigenschaften”, Kopell, N., Ermentrout, GB, Whittington, MA und Traub, RD (2000)
“Aktivierung der menschlichen Gehirn- und Kleinhirnrinde durch auditive Stimulation bei 40 Hz”, Pastor, MA, Artieda, J., Arbizu, J., Marti-Climent, JM, Peñuelas, I. und Masdeu, JC (2002), J. Neurosci
“Potentiale, die durch die sinusförmige Modulation der Amplitude oder Frequenz eines Tons hervorgerufen werden”, Picton, TW, Skinner, CR, Champagne, SC, Kellett, AJ und Maiste, AC (1987), J. Acoust
“Intrinsische Schaltungsorganisation und Theta-Gamma-Oszillationsdynamik im entorhinalen Kortex der Ratte”, Quilichini, P., Sirota, A. und Buzsáki, G. (2010), J. Neurosci
“Eliminierung des Aufmerksamkeitsblinkens durch binaurale Beats: ein Fall für eine maßgeschneiderte kognitive Verbesserung”, Reedijk, SA, Bolders, A., Colzato, LS und Hommel, B. (2015)
“Der Einfluss binauraler Beats auf die Kreativität”, Reedijk, SA, Bolders, A. und Hommel, B. (2013)
“Menschliche akustische Steady-State-Reaktionen auf binaurale und monaurale Beats”, Schwarz, DW und Taylor, P. (2005)
“Binaurale Beat-Stimulation: Veränderung von Wachsamkeit und Stimmungszuständen in Musik, Wissenschaft und rhythmischem Gehirn: Kulturelle und klinische Implikationen”, Turow, G. und Lane, JD (2011)
Frontiersinn
Wikipedia – Unaufmerksamkeitsblindheit

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