Träumen und Pirschen: Abschied ins Ungewisse

Spukhaus‚Pirschen und Träumen‘ ist die Weiterführung von ‚Ein Haus im Osten‘ und eine Rubrik, in der ich irgendwo im Osten jenseits der Zivilisation, vom Landleben, meinen Erlebnissen sowie von seltsamen, magischen und spannenden Erfahrungen berichte. Für Castaneda-Fans genau das Richtige…

Ich stand vor Elias Haus und sah, wie es langsam und zunehmend in sich zusammenfiel. Es herrschte Aufbruchstimmung und das Haus konnte dies genau fühlen. Es wusste, dass es bald aufgegeben würde und keine weiteren Bewohner mehr beherbergen müsse. Die Zeit der Lagerfeuer, der kreativen Unterhaltungen, des Lernens und Lehrens war an diesem Ort zu einem Ende gekommen…


Elf Monate begleiteten mich Nikita und Elias bei der Ausführung meiner Traumausbildung auf dem Schloss. Wir hatten mit den Teilnehmern einmal monatlich ein ganzes Wochenende das Träumen, Astralreisen, die Selbstheilung des Körpers, die Aktivierung der Zirbeldrüse und vieles andere trainiert, aber auch abendliche Unternehmungen wie gemeinsame Restaurantbesuche, Grillabende, Lagerfeuer, Höhlenerkundungen, Spaziergänge und zum Abschluss sogar eine kleine Party im engen Kreis. Es war eine schöne Zeit und ein einmaliges Programm, sämtliche meiner bisher angebotenen Workshops in einem gemeinsamen Programm über eine solch lange Zeit auszuführen.

Am Tag vor dem letzten Seminar des Ausbildungsprogramms saß ich in Elias‘ Haus. Anwesend waren, neben Nikita und Elias, auch noch Carlitos. Dies war natürlich nicht sein richtiger Name, aber wir nannten ihn manchmal gern so, weil er uns in seiner Art und Aussehen an Carlos Castaneda erinnerte. Aus rein praktischen Gründen werde ich diesen Namen einfach beibehalten.

Carlitos kam aus Berlin und war ein erfolgreicher Geschäftsmann. Nahezu täglich reiste er mit dem Flugzeug von einem Land zum anderen, um seinen Geschäften nachzugehen. Ich hatte ihn zuerst kennengelernt, als er auf einem meiner Workshops auftauchte. Er wirkte auf mich wie ein sympathischer, in sich ruhender Künstler und Poet, mit gutem Aussehen und kam ursprünglich aus der Türkei. Wir unterhielten uns in den Pausen gelegentlich und hatten gleich einen Draht zueinander. Somit blieb es nicht aus, dass er an den meisten Kursen meines Ausbildungsprogramms teilnahm und wir uns so häufiger trafen. Auch Nikita und Elias fanden ihn sehr sympathisch und wir erkannten in ihm einen entschlossenen und aufrichtigen Mann.

Auf einem der Workshops umarmten wir uns zum Abschied und wir beide fühlten eine interessante Verbindung. Carlitos erzählte einem Medium davon, das ihm sogleich mitteilte, dass zwischen uns eine Seelenverwandtschaft bestünde. Er erklärte, dass er bereits mehrere Seelenverwandten getroffen hätte. Persönlich kam er mir bereits bei der ersten Begegnung bekannt vor, aber hatte diesen Gedankengang nicht weiter verfolgt. Im Laufe meiner physischen Existenz sind mir mehrere Personen begegnet, die ich aus anderen Leben kannte.

Jedenfalls schilderte er mir, dass er aufgrund der politischen Unruhe in Europa plane, das Land zu verlassen. Er dachte an eine Auswanderung und nannte mir mehrere Zielorte, die sich zumeist in warmen Gefilden ansiedelten. Ich fand den Gedanken sehr attraktiv, ein neues Land und einen Ort kennenzulernen, an dem man viel Sonne und Strand besaß, unabhängiger und freier leben konnte, die Lebenserhaltungskosten wesentlich geringer als in Deutschland waren und man auch nicht so unmittelbar der Willkür einer korrupten Regierung ausgesetzt war, die sich nur allzu gern aus Profitgründen gegen friedliche Länder aufhetzen ließ.

Nur wenige Monate später erklärten mir Nikita und Elias, dass sie ebenfalls planten, das Land zu verlassen. Als dann natürlich Carlitos auf die beiden traf, ergänzten sie sich in ihren Vorstellungen ziemlich schnell. Nun hatten die drei geplant, gemeinsam auszuwandern. Carlitos trennte sich von seinen bisherigen beruflichen Tätigkeiten und Unternehmen, um sich voll und ganz auf ein neues Leben in einem neuen Land vorzubereiten.

So saßen wir vier nun an diesem Abend in Elias‘ Wohnzimmer und feierten unsere letzte Begegnung. Ich würde nicht mehr in den Osten fahren können, um die beiden zu besuchen, denn sie planten in den nächsten Monaten alles zu verkaufen und dann abzureisen. Für mich war also deutlich, dass ich sie in Elias‘ Landhaus nicht mehr antreffen würde, nachdem dieser Abend sein Ende gefunden haben wird.

„Ich freue mich sehr auf den neuen Ort. Er ist sehr schön und laut Nikita hat man einen traumhaften Sternenhimmel. Der Strand ist nicht allzu weit entfernt und die Preise dort sind manchmal fünf Mal so niedrig wie hier in Deutschland. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dort zu leben und vielleicht auch für immer an diesem Ort zu bleiben“, erklärte Elias.

„Ich freue mich auch schon und kann es kaum erwarten, bald loszufahren!“, warf Nikita ein, „Gut, wir werden all die Gegenstände und Sachen verkaufen müssen, aber es ist auch irgendwie die Zeit für uns, sich von Hab und Gut zu trennen. Ein großer Koffer und ein paar Kisten sollten eigentlich reichen.“

Dann erklärte Nikita, dass sie bereits einige Tage am Zielort verbracht hatte, um diesen auszusondieren und eine geeignete Stelle zu entdecken. Die beiden wollten niemandem mitteilen, wohin es gehen würde.

„Als ich dort war, wusste ich, dass es ein wundervoller Ort ist und die Menschen waren uns gegenüber überaus nett und offen. Wir hatten schon ein wenig befürchtet, dass Deutsche dort nicht unbedingt gern gesehen sind, aber es gab überhaupt keine Probleme! Auch habe ich bereits viele Kontakte zu anderen Auswandern knüpfen können und sie wollen uns noch einige interessante Orte und Möglichkeiten zeigen“, fügte Nikita hinzu.

Carlitos hatte sie begleitet, als sie sich die neue Umgebung angeschaut hatte. Er saß links von mir auf einer Couch. Auf dem Tisch standen mehrere Gläser und Flaschen, neben Aschenbechern, Kerzen und einigen anderen Gebrauchsgegenständen. Nikita und Elias rauchten und tranken gern in Gesellschaft und bei guten Gesprächen.

Elias setzte sich vor und meinte: „Also, ich persönlich habe nicht mehr das Interesse, weiterhin in Deutschland zu bleiben. Die politische Situation ist sehr unruhig. Hier im Osten bewaffnen sich bereits viele Bewohner. Es werden mit Güterzügen Panzer an die russische Grenze verfrachtet, Düsenjets und die Bundeswehr mobil gemacht, die USA baut Lazarette in Deutschland auf und platzieren hier bereits einige Sprengköpfe. Und das alles nur, weil die USA mithilfe der bestochenen deutschen Presse immer erfolgreichere Kriegshetze betreibt und auf diese Weise auf den Beginn eines neuen Weltkrieges bauen. Dieser Krieg wird in jedem Fall wieder auf deutschem Boden ausgetragen. Das war bisher immer so und ist sicherlich nie ein Zufall gewesen. Der Blitz wird auch zum dritten Mal an der gleichen Stelle einschlagen und wenn wir Pech haben, dann sogar ein Atomblitz. Außerdem ganz zu schweigen von den Chemtrails und der unsichtbaren Vergiftung unserer Umwelt. Unsere Regierung hat nur noch Profit im Kopf und das alles geschieht auf Kosten der Bürger. Jetzt wird es langsam ernst und es ist sicherlich besser, das Feld zu räumen.“

Er wirkte sehr überzeugt. Carlitos stimmte Elias völlig zu und hatte bereits mit mir zuvor über seine Pläne gesprochen, das Land zu verlassen. Bei Nikita war ich mir nicht sicher, was sie dachte, aber wie ich das beurteilte, war ihr einfach ein Tapetenwechsel wichtig, bestenfalls in ein Land mit Sonne, Strand und schöner Umgebung.

„Bist du denn sicher, dass der Krieg in Deutschland stattfinden wird?“, fragte ich ihn.

Ich musste daran denken, dass ich gelesen hatte, Ostdeutschland würde in Kanada als Krisengebiet betrachtet. Das war eigentlich sehr amüsant, weil ich mich dort gerade befand und die Straßen wie eh und je leer und einsam waren. Nur Elias Information, dass sich die Bewohner bereits bis zu den Zähnen bewaffnet hätten, war der einzige Hinweis hierzu.

„Ich lasse dieses Haus und die schöne Umgebung zurück, die für mich stets ein Paradies gewesen sind. Mit den Möglichkeiten hier kann man als Selbstversorger leben und ist kaum noch auf irgendwelches Geld angewiesen. Ganz zu schweigen von meinen geliebten zwei Katzen, die ich nun an gute Hände weitergeben werde. All das werde ich zurücklassen. Denkst du etwa, ich mache das aufgrund einer dunklen Vermutung? Für mich ist klar, dass der Krieg kommen wird. Vielleicht nicht heute oder in den nächsten Monaten, aber er kann jederzeit beginnen. Es kann der Herbst sein, vielleicht auch gegen Ende des Jahres. Darum ist meine Entscheidung klar und wenn du klug bist, wirst du alles verkaufen oder verschenken und einfach mitkommen.“

Ich konnte seine Position deutlich nachvollziehen. Doch weder meine Intuition, auf die ich mich immer verlassen konnte, noch meine nächtlichen Träume, die für mich immer die zuverlässigste und die einzig aufrichtige Tageszeitung waren, hatten mir bisher kein Signal zum Aufbruch gegeben. Der einzige Hinweis war ein Traum gewesen, den ich vor einigen Monaten hatte, in dem ich zuschaute, wie eine Schar an Störchen ihre Bäume verließen und in Richtung Sonne flogen. Elias hatte in meinem Blog von diesem Traum gelesen und meinte, dass dies auch ein Zeichen gewesen wäre, zu gehen.

Er hatte in dem Punkt natürlich Recht. Es war in der Tat ein Hinweis gewesen, dem Aufbruch der Störche Folge zu leisten, doch wollte ich noch auf meinen persönlichen Hinweis warten. Ein klares Zeichen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass dieser  kryptische Traum einen deutlichen Hinweis darstellte. Es fehlte der Zeitpunkt und die klare Aussage, die ich durch meine Intuition und Träume auch gewohnt war. Aus welchem Grunde sollten mir diese verlässlichen Hinweisgeber nun derartig kryptisch sein?

„Nun gut“, meinte Elias, „wenn du denkst, dass du noch Zeit hast, dann nutze sie. Überlege es dir gut. Denke bis Ostern nach und dann wähle klug. Es ist an der Zeit und du solltest ebenfalls verschwinden. Die Zeit wird knapp.“

„Ich habe die Zeit noch, das weiß ich. Sobald mein Startschuss kommt, werde auch ich einen anderen Ort in dieser Welt beziehen. Daran habe ich keinen Zweifel. Mehr als einen Koffer und eine Reisetasche werde ich dann nicht mit mir führen. Alles andere werde ich zurücklassen. Ich kann auch an meinem anderen Ort den Menschen weiterhin helfen, Blogartikel schreiben und Workshops geben.“

Während dieses Gesprächs fühlte und erkannte ich mich selbst plötzlich simultan in zwei Realitäten. In der einen Realität war es absolut notwendig, in Kürze seine sieben Sachen zu packen und aufzubrechen. Ich spürte darin deutlich das Fernweh und das Gefühl des Aufbruchs zu neuen Abenteuern. Doch befand sich ein anderer Teil meiner selbst in einer anderen Realität, in der er wusste, dass es noch nicht an der Zeit war. Und so erlebte ich mich in zwei Realitäten oder Zeitlinien gleichzeitig und konnte aus diesen heraus ein Stück weit in zwei Zukünfte blicken. Für mich war dies erst einmal Grund genug, nicht gleich mit den Dreien mitzufahren, aber ich war mir sicher, dass ich dieses Angebot nicht einfach vergessen würde.

Den restlichen Abend herrschte Abschiedsstimmung. Zwar hatte ich anfangs geplant, die beiden jeden Monat im dunklen Ostdeutschland zu besuchen, doch die Pläne hatten sich nun mehr geändert. Es war tatsächlich die letzte Begegnung zwischen uns und das war uns in diesem Augenblick durchaus bewusst.

Wir verbrachten den restlichen Abend in freudiger Stimmung. Wir diskutieren und lachten, philosophierten und spekulierten, tauschten Träume und Erfahrungen aus, sprachen über die persönliche Wichtignahme, die Auswahl von Realitäten und Aspekten, wie sie im Falle vielschichtiger Pirschvorgänge angeordnet und aktiv sein können.

Die Wichtignahme bestimmt letzten Endes, welche Realität man auswählt. Jedoch ein Mensch, der beginnt, seine Wichtigkeit abzulegen, wird in den Genuss kommen, mehrere Realitäten gleichzeitig wahrzunehmen. Er wird erkennen, dass er in jeder Situation die Wahl besitzt, auf die eine oder andere Weise zu handeln und dass seine Entscheidungen auch genau die Vorgänge und Handlungen, Gefühle und Gedanken in Bewegung bringen, für die man sich einsetzt. Dieses Wissen ist sicherlich nicht unbekannt, aber es ist wichtig, dieses auch direkt und unmittelbar wahrzunehmen bzw. zu „sehen“, sodass sich vor einem die unterschiedlichen Realitäten auftun. Das „Sehen“ dieser Realitäten ist der Beginn, mehr Optionen und Möglichkeiten zu gewinnen, aber auch, um abgelegenere Realitäten zu erkennen, die eine andere Richtung eingeschlagen haben. Zudem führen sie zu Selbsten des Unterbewusstseins, die einem normalerweise unterbewusst sind und ebenfalls Optionen anzubieten haben. Manche dieser Selbste sind ziemlich abseits des Selbstbetrachtung des Egos, sodass es oft überrascht werden kann, wer sich noch alles in einem selbst befindet.

Emotionen begleiten die Erkundung anderer Selbste sehr oft und demonstrieren auch, wie intensiv und direkt sie sein können. Überhaupt ist diese Form der Erkundung bewegend und kann vor allem bewusstseinserweiternd sein, insbesondere, wenn man sich all der Aspekte einer gegenwärtigen Situation öffnet.

Darüber hinaus schauten wir uns noch eine Szene aus dem Film „John dies“ an, in der der Hauptdarsteller auf einen Rastaman trifft, der ihm den Vorschlag macht, seinen ersten Traum des Morgens hellseherisch zu nennen, dafür ein Bier wünscht und zudem den Verstand mit einer Kornnatter vergleicht, die sich durch die unendlichen Möglichkeiten windet.

Es ist wirklich eine Szene mit Gänsehautfaktor, denn der Hauptdarsteller träumte während eines morgendlichen Gewitters, wie seine Ex-Freundin in sein Schlafzimmer stürmte und in ihren Händen eine Dynamitstange hielt. Als er sie fragte, was sie denn vorhabe, zündete sie das Dynamit und er hörte nur noch die Explosion, als er daraufhin erschrocken aus dem Traum erwachte. Die Frage hierbei war: Woher sein Verstand wissen konnte, dass der Donner kommen würde und dies perfekt auf den Traum abgleichen konnte?

Dies führte zu der Überlegung, wie der Mensch beispielsweise Geschmäcker im Gehirn abspeichert. Beißt man in eine Zitrone, ist hierbei die Frage gewesen, so schmeckt man das Saure nur allzu deutlich. Der Hinweis, dass dem Menschen, der einfach zusieht, bereits das Wasser im Mund zusammenläuft, ohne in die Zitrone gebissen zu haben, lässt erkennen, dass die Geschmäcker einfach nur im Gehirn gespeichert sind und bei Bedarf aktiviert werden.

Ich dachte auch an die neuen Erkenntnisse in der Gehirnforschung, in denen man messen konnte, dass innerhalb des Gehirns ein Impuls registriert wird, bevor sich ein Mensch zwischen zwei Möglichkeiten entscheidet. Die betroffene Person trifft seine Entscheidung nach dem Impuls, ohne sich des Impulses bewusst zu sein. Dies lässt viele Wissenschaftler fragen, wer denn nun in uns entscheidet. Ebenso eine interessante Frage, aber ich sprach es nicht an, weil es andernfalls den Rahmen der Diskussion gesprengt hätte.

Für einen kurzen Moment blickte ich auf die Uhr. Ich musste um halb acht aufstehen, damit ich es zum letzten Tag des letzten Seminars schaffen würde. Es war bereits fünf Uhr morgens. Viel Schlaf würde ich nicht mehr haben, dachte ich mir, und beschloss, mich nun von allen zu verabschieden. Niemand würde wissen, wann und ob wir uns jemals wiedersehen.

Nikita und Elias schliefen noch, als ich morgens aufstand, meine Sachen packte und zu meinem Auto ging. Ein letztes Mal warf ich einen Blick auf das Haus und den großen Garten mit seinem Tipi und den Ruinen verbrauchter Häuser, wie auch auf die beiden süßen Katzen und Hunde, die mich immer mit ihren großen, erwartungsvollen Augen angesehen hatten, ob ich ihnen etwas zu Fressen mitgebracht hatte. Es war die Zeit des Abschieds. Ich sammelte all die Energie und die Momente, die ich in diesem Haus gelassen hatte, formte sie zu einer Energiekugel, ergriff sie mit beiden Händen und führte sie zu meinem Solar Plexus. Es war eine Geste, die ich erlernt hatte, um von einem Ort für immer Abschied zu nehmen.

Danach setzte ich mich in mein Auto, startete den Motor und verließ ich diesen Ort für immer…

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4 Antworten für “Träumen und Pirschen: Abschied ins Ungewisse”

  1. grace sagt:

    danke für diese erzählung! es ist mir alles so nah obwohl ich momentan in einer ganz anderen welt lebe. auch dieser wunsch deutschland zu verlassen arbeitet in mir auf ähnliche art und weise, aufgrund von verschiedenen gefühlen, gedanken und intuition. so fühle ich mich damit nicht ganz allein. und ich hoffe trotzdem immer noch dass ein weg ohne krieg möglich ist. viele kämpfen für friedliche lösungen.

  2. Albert sagt:

    Jonathan, dass hier sagen drei Nationen:

    „Saying goodbye is like dieing a bit“

    „Abschied ist immer ein wenig Sterben“

    „L’adieu, c’est mourir un peu“

    und haben gefühlsmäßig sogar recht…

    Dann noch das hamlet’sche sein oder nicht sein
    und Kampf oder Rückzug bilden die Eckpfeiler
    Deiner obigen Schilderung. Dazu passt noch das
    fühlende Herz und/oder der intuitive Verstand.

    LG Albert

  3. Ostara Ostara sagt:

    Lieber Jonathan,

    dein Text bewegt mich sehr!

    Die Zeit bei Nikita und Elias hatten immer etwas mystisches und geheimnisvolles. Dort in ihrem Häuschen war die Welt eine andere. Nicht zu vergleichen mit dem, was man kennt.

    Ich werde die beiden arg vermissen und dennoch weiß ich, dass der Abschied nicht für immer sein wird.

    Die Zukunft ist ungewiss und wer weiß, wo man sich wieder trifft.

    Also in diesem Sinne eine wundervolle Reise ;)))

    Herzliche Grüße
    Ostara

  4. Annodazumal sagt:

    Abschied und Klarstellung

    Die Wahrnehmung und die Schlussfolgerung, die Bewertung des wahrgenommenen ist ja bekanntlich sehr unterschiedlich. Bis auf einige Punkte stimme ich Jona`s Bericht zu und finde ihn gelungen & dramatisch. :-)

    Klarstellung

    Mein persönlicher Abschied aus Mitteleuropa hat keinerlei politischen Bezug. Elias fürchtet weder Krieg noch Teufel, noch hat er Angst um sein Leben.

    Meine Einschätzung (am letzten Abend) der aktuellen Lage, mag bedrohlich klingen, darin besteht dennoch eine Chance eines Jeden Einzelnen, sein eigenes Tun, Handeln bzw. Nicht-Tun zu erfassen und eine Verknüpfung zu den aktuellen gesellschaftlichen Themen herzustellen. Ich sage nur „So wie im Kleinen – so auch im Großen“. Jeder Einzelne hat für sein eigenes alltägliches Handeln Verantwortung zu übernehmen. doch falls sich eine Masse, in ihrem alttäglichen Dingen gern führen lässt, führt das Ganze bekanntlich stets in ein menschliches Desaster, woraus man natürlich auch wiederholt etwas lernen oder erkennen kann.
    Soviel dazu. Ich habe keine Lust mich hier weiterhin über das gesellschaftliche Drama auszulassen, das überlasse ich gern den weiterhin Teilnehmenden.

    Elias oder wie auch immer dieses Wesen heißen mag, ist ein chamaeleoider Zigeuner, ein träumender Prärieindianer oder ein fliegender Erdländer. Er macht seine Entscheidungen nicht vom weltlichen Drama abhängig, sondern einzig und allein aus Gründen bewusstseinserweiterten Methoden & Techniken, diese und jene weiterzuentwerfen, z.B. Themen dieser Rubrik das „Träumen und das Pirschen“ zu erkunden, zu erforschen und jederzeit praktisch anzuwenden.
    Die Entscheidung neue bewusstseinserweiternde Jagdgründe anzuvisieren ist lange „vor“ deiner Zeit geschehen lieber Jonathan. Auf das konkrete Ziel, hast du mit deiner, sehr angenehmen Anwesenheit und deiner Energie, in einigen bestimmten Details mit eingewirkt, ebenso einige der hier Erwähnten. Dies habe ich willentlich und gern so angenommen.

    So das war mein Brief zum Abschied
    Und eines kann ich mit Gewissheit sagen, Niemand wird Elias jemals wiedersehen, weil ES nur EINE Idee ist und war, und diese Idee des Elias, Alias oder wie auch immer – stirbt – indem er diese (eure) Welt verlässt um neue Welten zu erfahren, zu erleben, sich dem Unbekannten hinzugeben.

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