Suche nach Erleuchtung: Des Padawans Lektionen (II) (Teil 59)

Chrysanthemum Erleuchtung SelbsterkenntnisSuche nach Erleuchtung bzw. Erkenntnis ist eine Reihe von kontinuierlichen Erfahrungen mithilfe der Bewusstseinsprojektion in die Sphäre der alternativen Realitäten, die wie ein gigantisches Labyrinth angeordnet ist. Dort wird immer wieder mit mir über eine ganz bestimmte sehr umfassende Erleuchtung gesprochen, die nur wenige Menschen jemals erreicht haben…

Am heutigen Morgen lief das Update für die physische Realität nicht sonderlich gut, also legte ich mich am Nachmittag ins Bett, um zu dissoziieren und so viel Energie anzusammeln, dass es mir gelingen würde, die gegenwärtige alternative Realität auf psychischer Ebene zu einer anderen zu wechseln. Nach ca. 30 Minuten Übungszeit und einer Reinzeit an konstruktiver Dissoziation von vermutlich ca. 4-5 Minuten hatte ich meines Erachtens ausreichend Energie gesammelt. Danach schlief ich ein, um das Update zu verändern… Als ich am frühen Abend um ca. 19 Uhr wieder erwachte, konnte ich in den nächsten Minuten tatsächlich beobachten, wie sich die Realität minimal verschob und ein neues Update hereinkam, in dem die kleinen Probleme plötzlich verschwunden waren.

Als ich mich von dem Wechsel hatte überzeugen können, beschloss ich, mit der restlichen Energie in die Wahrscheinlichkeitsfraktale einzutauchen, um mich zu dem versprochenen Date mit den vier Padawanen einzufinden, die ich mit einer Aufgabe betreut hatte. Ich war auf deren Ergebnisse gespannt (s. Suche nach Erleuchtung – Teil 58: Des Padawans Lektionen (I)). Immerhin hatte ich ihnen Zeit genug gelassen, um die Aufgabe zu meistern.

Nachdem ich die Realität betreten hatte, eilten die vier Padawane, Jessi, Jana, Oliver und Vanessa (die Namen sind geändert) herbei, um mir von ihren Erkundungen auf dem Weg zur Lösung des Rätsels zu berichten…

Nach kurzer Zeit standen sie vor mir und schauten mich fragend an. Vanessa hatte sich als Erste gefangen und die Situation erkannt, in der wir gerade waren:

„Ah, wir sind wieder hier““, sagte sie trocken und kicherte gleich darauf los.

Ich wusste genau, weshalb sie gleich zu lachen begann. Einerseits, weil sie sich sofort der Realität bewusst geworden war, in der wir schon einmal gewesen waren, und amüsanterweise auch durch den Eintritt in diese Realität. Denn ihr Unterbewusstsein hatte sofort auf den zukünftigen Verlauf der folgenden Ereignisse zugegriffen und da sie einen recht bewussten Zugriff darauf zu haben schien, wusste sie nun in etwa, was kommen würde. Ich war erleichtert, dass sie erst jetzt Wind davon bekommen hatte. Es war ja nicht nett, die Pointe vor Ende des Witzes zu erzählen.

„Nun seid ihr wiedergekommen und ich hoffe, ihr konntet mein Rätsel lösen“, erklärte ich zur Begrüßung. „Wer von euch möchte mit seinem Bericht beginnen, was er unternommen hat und ggf. herausfand.

Jessi war ein noch recht junger Padawan, vielleicht um die 13 oder 14 Jahre alt, und eine sehr schüchterne Natur besaß. Sie traute sich nicht von allein, hervorzutreten und vor den anderen zu berichten, was geschehen war. Aus dem Grund wollte ich sie eigentlich beginnen lassen.

„Warum beginnst du nicht mit Jana?“, grinste Vanessa in die Unterhaltung rein und musste wieder hysterisch kichern.

„Was ist denn mit Jana?“, fragte ich scheinheilig.

In dem Moment trat Jana hervor und wirkte unsicher: „Ich vermute, sie spielt auf meine Vorgehensweise an…“

Sie war eher im Studentenalter, sicherlich spätes Semester oder sogar schon mit abgeschlossenem Studium. Dann gelangten auch schon die Gedankenblasen in mein Bewusstsein, die sie dachte. Jetzt musste ich auch lachen.

„Nein, lass uns doch erst mit Jessi beginnen. Sie würde sich wahrscheinlich niemals von sich aus melden“, lenkte ich ein.

Jessi trat einen Schritt nach vorn. Sie wirkte irgendwie drollig und klein, wie eine kleine Waldelfe, die einst von ihrem fernen Volk ausgebüchst war. Ihr langes Haar hing wellig bis wild an ihr herunter und ihr Blick war auf den Boden gerichtet. Sie wagte es nicht einmal, aufzublicken und mich anzuschauen. Ihre Ausstrahlung war trotz ihrer auffällig massiven Zurückhaltung unbeschreiblich bewegend, sie konnte mich fast zu Tränen rühren, sobald ich nur ansatzweise in ihre Aura hineinfühlte und ihre emotionale Signatur aufnahm. Ich konnte es nur schwer mit Worten fassen, woran dies lag. Es war eine Mischung aus tiefster Loyalität und einer besonderen Demut und Hingabe an das, woran sie glaubte und wofür sie gar zu kämpfen bereit war, obwohl es ihr sicherlich schon Probleme bereiten würde, gegen eine Fliege anzutreten. Dennoch wäre sie selbst im Kampf gegen eine Fliege in den Tod gegangen und es wäre ihr völlig gleichgültig gewesen, wenn dies auf ihrem Grabstein gestanden hätte… Gleichzeitig war ihr Ego ebenso klein wie sie selbst und strahlte eine gewisse Selbstlosigkeit und Liebe aus, dass sie für mich wie eine Blume aus einem vergessenen Glasgarten wirkte, die man nicht zu berühren wagte.

Der alte Mann, der sie mir als Padawan anvertraut hatte, musste sich dabei etwas gedacht haben. Ich wunderte mich über seine Entscheidung, da ich nicht sicher war, ob sie bei mir richtig aufgehoben war. Auf der anderen Seite jedoch genoss ich ihre Anwesenheit, da sie mich, und sicherlich auch andere in ihrem Umfeld, in den Zustand einer befremdlichen Diffusion versetzte, man dachte in dem Augenblick so gut wie gar nicht nach. Sie inspirierte zur Dissoziation, wenn man so wollte. Es erschien mir persönlich als ein interessantes aber verrücktes Phänomen. Sie erinnerte mich sehr an Vanessa, wie ich sie anfangs kennengelernt hatte und als Esther und ich ihre Eltern in einer anderen Realität einfach übernommen und verdrängt hatten (s. „Taktische Erinnerungen„). Wie auch immer, ich konnte es nicht greifen. Ein Mensch, der nur leicht auf sein Ego zugriff, um ein bestimmtes Ziel anzuvisieren, war für mich in dem Moment augenblicklich ein offenes Buch und ich konnte fortan jeden weiteren Schachzug um Längen voraus erkennen, aber in Jessis Fall war sie für mich nahezu unsichtbar. Sie hätte ein Messer zücken und mich töten können und es wäre mir vermutlich erst aufgefallen, wenn es in mir gesteckt hätte. Sie war für mich unberechenbar und dies lag daran, dass sie nicht auf ihr Ego und ihren Verstand zugriff, sobald sie nach einer Lösung suchte. Doch erkannte ich eine dunkle Seite in ihr, die im Leben eine grenzenlose Sinnlosigkeit erblickte. Sie war eine von denen, die sich auch von einem Hochhaus werfen konnten, aber nicht, um jemanden damit zu bestrafen, der ihnen übel mitgespielt hatte, sondern einfach nur, um zu sehen, was daraufhin wohl geschehen würde. Sie war wie eine Katze, unberechenbar und vorsichtig, aber auch wie ein Hund, treu, loyal und gehorsam. Vanessa hingegen war ebenfalls ziemlich unberechenbar, aber weitaus begabter und gefährlicher, sicherlich nicht gehorsam oder demütig, vielmehr starrköpfig, eigensinnig, resolut und regelrecht lebensmüde. Für sie war es selbst noch spaßig, in den Tod zu gehen, wenn die Situation gerade spielerisch genug erschien. Sie wusste bereits als kleines Kind, dass ihre Eltern nicht die ihrige waren und verzog nicht eine Miene, nachdem sie erkannte, dass ich ihren Vater übernommen hatte.

Glücklicherweise gab es außerhalb der Wahrscheinlichkeitsfraktale keinen wirklichen Tod oder Grabsteine, auf denen die großen oder kleinen Taten hätten verzeichnet werden können. Diese Begriffe besaßen nur einen Sinn, sobald man in die alternativen Realitäten eintauchte und einer von den Klonen wurde, die dort unten lebten. Hier waren wir alle gleich und verfügten über endlose Möglichkeiten.

Und nun übergab uns Jessi ihre Erfahrungen auf der Suche nach des Rätsels Lösung in Form einer Erlebnisblase, in der wir alle nacherleben konnten, was sie erlebt hatte…:

Jessi hatte Jonathan zugehört, wie er die Padawane aufgefordert hatte:

„Aus dem Grund möchte ich, dass jeder von euch in das Labyrinth geht und vier eurer Selbste aufsucht. Versucht, aus deren Perspektive etwas zu erleben und überprüft, was die Ganzheit des Selbst überhaupt vollbracht hat, als sie sich aufteilte und in jeder Realität ein Selbst aussetzte. Ich werde auf euch warten – und denkt daran: Seht zu, dass ihr den Selbsten, die ihr besucht, nicht auffallt. Sie sollen weiterhin in ihrer Tarnung verbleiben. Wir möchten sie weder ängstigen, noch solltet ihr Einfluss auf deren Umgebung nehmen. Und nun geht jeder von euch los und ich möchte, dass ihr versucht, zu erkennen, was die Ganzheit des Selbst vollbracht und was es mit den Selbsten auf sich hat. Sprecht euch in keinster Weise ab und unterhaltet euch nicht untereinander, bis wir uns hier wiedertreffen. Ich würde sagen, ich sehe euch beim nächsten Mal wieder hier in dieser Realität.”

Daraufhin tauchte Jessi in den Irrgarten der Realitäten ein und koppelte sich an eines der Selbste an, das dort lebte. Sobald sie genügend Informationen gesammelt hatte, ging sie zum nächsten über. Nachdem sie vier Selbste aufgesucht hatte, wie erfordert, konnte sie einen Querschnitt ziehen:

„Ich war in vier Selbsten. Das erste war voller Trauer und Melancholie, es war das Leben leid und empfand es als sinnlos. Dann war ich in dem Selbst, dass das Leben liebte und den Menschen gern half. Danach war ich in dem Selbst, das eine unglaubliche Rücksichtslosigkeit besaß, es wendete keine Gewalt an, doch war es frei von allem Mitleid und genoss das Leben. Das letzte hingegen war ein Selbst voller Selbstzweifel und Misstrauen. Es zog alles und jeden in Zweifel und lebte auf diesem Grundgefühl sein komplettes Leben, ohne einmal zu erkennen, dass es noch aus anderen Selbsten bestand, zu denen es hätte spielend wechseln können.“

Jessi beobachtete das zweifelnde Selbst, wie es jeden Menschen skeptisch beäugte und jede noch so entfernt esoterische Meinung ablehnte. Alles musste harte beweisbare Realität darstellen. So misstraute er auch jedem, und während sie zusah, stieg in ihr Mitgefühl auf und sie konnte sich nicht dagegen wehren, als sich einzumischen – obwohl Jonathan dies nicht erlaubt hatte.

Also beeinflusste Jessi die Energien dieses Selbstes auf jene Weise, dass es das Misstrauen gegen sich selbst richtete und das projizierende Element herausnahm. In dem Augenblick erkannte, bzw. musste dieses Selbst erkennen, dass es nicht alleine in den Weiten der alternativen Realitäten existierte. Es war, als würde sich nur eine einzelne Zelle des Körpers bewusst, dass es da noch ein paar andere Zellen in der Nachbarschaft gab, die ähnliche Arbeiten verrichteten – zwar nicht dieselben, aber dennoch vergleichbare. So erkannte es also, dass dort die anderen drei Selbste existierten, die Jessi zuvor bereits wahrgenommen hatte.

Erschrocken von dieser Tat und seinem Ergebnis, koppelte sich Jessi wieder von diesen vier Selbsten ab und kehrte zurück.

„Wie, das war alles?“, fragte Vanessa in dem Moment, als Jessis Gedankenblase endete.

„Na ja… ich glaube ja… Es tut mir leid, wenn ich nicht alles beantworten konnte, aber ich hab dem Skeptiker geholfen. Ich glaube, das könnte sein Leben verändern“, entgegnete Jessi zögerlich.

„Gut, dann halten wir dein Erlebnis erst einmal fest und besprechen das später noch einmal“, meinte ich zu ihr.

Sie nickte und schaute nun in der Gegend herum, als erwartete sie noch etwas.

Anhand Vanessas Blicke und zuckenden Augenbrauen dachte ich mir, wäre es an der Zeit, die Unruhe aus der ganzen Angelegenheit herauszunehmen und Jana um ihre Gedankenblase zu bitten.

Und nun übergab uns Jana ihre Erfahrungen auf der Suche nach des Rätsels Lösung in Form einer Erlebnisblase, in der wir alle nacherleben konnten, was sie erlebt hatte…:

Jana hatte Jonathan zugehört, wie er die Padawane aufgefordert hatte und so ging sie in die Wahrscheinlichkeitsfraktale auf der Suche nach einer Realität, die ihr bei der Lösung des Rätsels behilflich sein könnte.

Eine lange Zeit irrte sie planlos in den Realitäten herum, bis Jana plötzlich die Idee hatte, Jonathan in einer Realität aufzusuchen und ihn einfach zu fragen. Sobald sie seine Antwort erhielt, würde sie zurückkehren und sie den anderen präsentieren. So wählte sie einen ganz bestimmten Tag und eine gewisse Uhrzeit aus, an dem sie auf Jonathan treffen würde.

Als sie sich entschieden hatte, fragte sie diese andere Version von Jonathan, doch leider erkannte dieser ihre Absicht und ließ sie erst einmal wie ein trockener Fisch am Haken hängen. Er wollte, dass sie die Lösung zumindest teilweise selbst herausfand. Erst nach Stunden erlangte sie die Lösung in einem Austausch an Informationen und erkannte genau das, was die Lösung zu sein schien. Danach kehrte sie zurück zu den anderen Padawanen.

Jetzt, nachdem alle Padawane mitbekommen hatte, welchen Schachzug Jana unternommen hatte, wurde sie mit lautem Gelächter empfangen…

„Du hast tatsächlich einen Klon von Jonathan aufgesucht, um an die Antwort zu kommen?“, rief Oliver belustigt.

Vanessa stimmte in das Lachen ein und hielt sich schon den Bauch. Es war eigentlich sehr klug von ihr gewesen, es auf diese Weise zu machen, aber auch sie verstieß hier gegen das, was eigentlich gefordert war – selbst wenn es ihr gelungen war, die Antwort zu erhalten.

„Was hast du denn im Gespräch mit meinem Klon erkannt?“, fragte ich.

„Es gab nur wenige Klone, die mit dir in einem bewussten Kontakt stehen. Durch seine Hilfe wurde mir dann deutlich, dass jedes Selbst, das von der Ganzheit des Selbst ausgesetzt wurde, automatisch die Fähigkeit der Wahrnehmungsprojektion besitzt, d.h. alles, was das Selbst innerlich ausmacht, wird nach Möglichkeit auf die physische Ebene projiziert. Somit könnte man auch sagen, dass es gar keine Realitäten gibt, sondern nur die Selbste mit dieser Fähigkeit. Aus keinem anderen Grund befindet sich auch in jeder Realität ein Selbst. Es kann somit überhaupt keine Realität geben, in welcher man nicht existiert. Dies bedeutet eigentlich, dass jedes Selbst, das existiert, Teil der Ganzheit ist. Somit ergibt sich folglicherweise, dass jedes Selbst einen Bewusstseinszustand darstellt. Jedes Selbst ist ein Zustand, folglich existieren nur Zustände.“

„Richtig. Und du bist mit deinem Bewusstsein an diese Realitäten angeschlossen und springst von einer Realität zur anderen – unabhängig davon, ob die ausgesetzten Selbste es jemals registrieren oder nicht“, fügte Oliver eifrig hinzu.

Scheinbar hatte auch er die Antwort gefunden und erzählte nun von seinem Erlebnis…

(weiter in Teil 60/III)

 

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27 Antworten für “Suche nach Erleuchtung: Des Padawans Lektionen (II) (Teil 59)”

  1. Albert sagt:

    Hallo Jonathan!

    Also die SELBSTE sind Teile der GANZHEIT.
    Die KLONEN sind dann Teile dieser SELBSTE.
    Ist nur eine Realität die Maasgebende für alle
    anderen Realitäten, oder jede für sich allein?
    Sind dann alle Menschen KLONEN ihrer SELBSTE?
    Können SELBSTE die volle Kontrolle über einen
    oder mehrere ihrer KLONE übernehmen und wann?
    Für die Antworten vielen Dank!

  2. Jonathan Jonathan sagt:

    Hallo Albert,
    danke für Deinen Kommentar.
    Richtig, das gilt für jeden Menschen in dieser Welt, könnte man sagen. Jeder besteht aus zwei Selbsten: Erst einmal das „andere Selbst“ und der Klon. Man könnte auch sagen Ego und inneres Ego oder auch rechtes Selbst und linkes Selbst, wenn man möchte.
    Das mit der Kontrolle von einem Selbst über das andere ist schwer zu differenzieren, da beide Selbste ja Teil des größeren Selbstes sind, die man selbst ist. Somit gibt es also einen rechten und einen linken Albert. Wenn man nun sagen würde, der eine Albert kontrolliert den anderen, dann ist es fast so als würde man sagen, der linke Arm kontrolliere den rechten. Doch beide Arme gehören zum gleichen Körper. Doch aufgrund der unterschliedlichen Bewusstseinszustände kann das eine Selbst dem anderen entweder Steine in den Weg legen oder es beflügeln. Letzten Endes arbeiten sie jedoch zusammen, auch wenn viele Umwege gegangen werden.
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. Albert sagt:

    Hallo Jonathan!
    Es war schon seid Kindesalter her, immer der Innere
    Dialog da. Ich bin ja der „Fisch“ Johann und der
    „Steinbock“ Albert. Johann ist der Charmeur und der
    Albert der technische Klugscheisser. Ein ganz tolles
    Paar, aber in unterstützender Harmonie zueinander.
    Alles volkommen richtig. Dankeschön!

  4. Niemand sagt:

    Die rechte Seite ist echt nervend. Sie ist ängstlich und verzweifelt. Die linke dagegen ist sicher und zielstrebig, sie geht über Leichen um ihr Ziel zu erreichen. Die rechte Seite fühlt sich als Opfer klein und die linke fühlt sich als Schöpfer groß. Die rechte versucht die linke zu bekämpfen. Sie kann man nicht kontrollieren, sie muss man als Teil akzeptieren, dann ist sie kein Problem mehr.

    Niemand

  5. Niemand sagt:

    P. S. Im Film Fight Club wird es ganz gut dargestellt.

    Zitat:

    „Wenn wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit alles zu tun.“

  6. Niemand sagt:

    Die Beruhigungspille vom Jonathan ist köstlich, nicht wahr Albert?

  7. Albert sagt:

    @Niemand
    Hallo!
    Also als Rentner brauch ich keine Pillen. Ich bin
    ruhig und stelle manchmal Fragen wie die oberhalb.
    Mir scheint Du bist noch voll-mitten im Leben, oder?
    LG Albert

  8. Niemand sagt:

    Das meine ich. Jonathan ist unser Doktor. Wenn wir Sorgen habe und zu ihm gehen, gibt er uns eine passende Pille, damit wir weiter schlafen können. Nicht böse gemeint, wir schreien ja selbst nach der Pille.

    Ich bin nicht mitten im Leben, ich bin mitten im Wahnsinn! Ich bin nur von Schlafwandlern umgeben. Sie werden ganz böse, wenn man versucht sie wach zu rütteln. Dafür haben sie den Jesus ans Kreuz genagelt. Seit zwei Tausend Jahren hat sich nichts geändert.

    Wenn du dich so alt fühlst, warum stellst du dann noch fragen, was bringt dir dieses Wissen? Warum bist du nicht wahnsinnig geworden, kann man es hier anders sein? Kräutertee trinken, meditieren und sich einreden alles ist Licht und Liebe ist doch nicht besser als wenn man Bier trinkt und diese Welt verflucht. Die Maya ist gar nicht so stark wie sie scheint, aber schlau ist sie, bekämpft uns mit unseren eigenen Waffen.

  9. Jonathan Jonathan sagt:

    Hallo Niemand,
    danke für Deinen Kommentar.
    Diese Selbstüberschätzung kommt mir doch sehr bekannt vor. *g*
    Liebe Grüße, Jonathan

  10. Niemand sagt:

    Aller Hopp, dann weiter schlafen! :)

  11. Albert sagt:

    @Niemand
    Hallo!
    Apropos das Alter, ich fühle mich jung, bin aber
    schon auf die 70 Lenzen zu. Das WISSEN, das wahre,
    ist viel kostbarer wie Gold und gibt Überlegenheit.
    Wer das verstanden hat, kann in einem Menschenleben
    gar nicht genug davon kriegen. Die Regierenden der
    Welt brauchen Unwissende und Halbgebildete Leute
    die nach Lust und Laune Sklavenarbeiten machen.
    Mit richtigem Wissen kannst Du Maya überlisten. LG.

  12. Niemand sagt:

    Wer versucht diese Welt zu beschreiben, sperrt sich selbst in ein Gefängnis ein. „Wissen ist Macht“: damit meine ich wie sie uns unter Kontrolle hält. Es ist faszinierend zu sehen wie alle darauf reinfallen.

    Für eine Selbstüberschätzung braucht man ein Selbst der sich überschätzt. Aber es ist Niemand da und ein Niemand kann sich nicht überschätzen. Siehe oben.

    Glaubt mir kein Wort, prüft selbst nach! Ich will hier nicht beweisen, wir sind nicht im Mathe-Unterricht.

  13. Albert sagt:

    @Niemand
    Hallo!
    …“Alter schützt vor Irrtum nicht!“…
    Ich werde alles genau prüfen.
    In der Richtung Deiner Behauptungen, kannst Du ruhig etwas mehr berichten und nicht so rätselhaft tun.
    Übrigens ist ein schreibender Niemand ein Jemand der sich wie ein rätselhafter Sphinx äussert. War das Deine Absicht? Trotzdem danke für den Anstoss!
    LG. Albert

  14. Niemand sagt:

    ”Alter schützt vor Irrtum nicht!” Korrekt! Aber für dein Alter bist du ganz schön fit.

    Man kann das Unbeschreibbare nicht genau beschreiben, nur umschreiben. Hier stößt man an die Grenze. Ich weiß ganz genau wie verwirrend und wiedersprüchlich das klingt. Wie kann es sein, dass da Niemand ist, diese Worte muss doch jemand schreiben? Wenn man sich bei lebendigem Leibe selbst häutet und die Maske abzieht, dann sieht man, dass da keiner ist. Um die Worte schreiben zu können, muss man seine Maske wieder anziehen. Das bringt nichts das genau zu beschreiben, das muss man selbst begreifen.

    Die Selbsthäutung würde ich aber keinem empfehlen. Der Kampf gegen die Maya ist sinnlos, mann kann nicht gegen sie gewinnen. Wie heißt es so schön im Zen-Buddhismus: „Vor der Erleuchtung Holz hacken und nach der Erleuchtung Holz hacken“…

  15. Albert sagt:

    Lieber NOBODY, dankeschön!

    Jetzt finde ich Dich echt sympathisch.
    Man kann auch sagen, das Ego-Bewustsein baut sich
    eine PERSONA auf (eine Maske). Es gibt gar mehrere
    Masken für diverse Situationen. So gesehen ist es
    klar dass unter den Masken, niemand erkennbar ist.
    „Der Schein vom Sein“. Immer schön Holz hacken! LG.

  16. apfelsine sagt:

    Eine Frage die mir dabei kam Jonathan….
    Wenn du Vanessas Vater übernommen hast, ist das dann für einen aussenstehenden Beobachter wie jemand der Schizophren wäre oder besessen oder eher wie eine Erweiterung des Bewusstseins .. .. der selben Person ? … Wenn man das überhaupt so trennen kann…

  17. apfelsine sagt:

    Leider kann ich meine Frage nicht mehr bearbeiten… deshalb hier noch ein Nachschub. Und was ist mit dem Bewusstsein des Vaters passiert?

  18. Jonathan Jonathan sagt:

    Hallo Apfelsine,
    danke für Deinen Kommentar.
    Keine Ahnung, was aus ihm geworden ist. Er war jedenfalls nicht mehr da. Vermutlich war er ein Statist.
    Liebe Grüße, Jonathan

  19. apfelsine apfelsine sagt:

    Ein Statist ohne Bewusstsein? Anders gefragt, Was verstehst du unter einem Statist?

  20. Jonathan Jonathan sagt:

    Hallo Apfelsine,
    danke für Deinen Kommentar.
    Ein Statist ist ein Mensch mit nur einem Ego bestückt, aber hat keine zweite Persönlichkeit.
    Liebe Grüße, Jonathan

  21. apfelsine apfelsine sagt:

    Danke für deine Antworten :-)
    Leider habe ich jetzt noch mehr Fragen…
    Wäre es möglich, das nur deshalb ’scheinbar‘ nur ein EGO vorhanden ist, weil er oder sagen wir “das projezierende Bewusstsein“ nicht aufgewacht ist….
    Und, woran kannst du sehen, das da nur ein EGO ist und nicht mehr. Was würde passieren, wenn da mehr ist als ein EGO und du versuchst es zu übernehmen?
    Aus einer grösseren Perspektive bringt mich das ein wenig in Schwierigkeiten….Wenn wir alle eigentlich aus einem großen Ganzen entspringen, wie kann dann ein Teil als EGO aber ohne tieferes verbundenes Bewusstsein existieren… andererseits ist gerade dadurch,das alles eins ist alles möglich. Was wiederum der These widerspricht, das es eine Besetzung als solche nicht gibt, in der jemand von einem fremden Bewusstsein besetzt werden kann… es sei denn es gibt hier ein grundlegendes Gesetz das dies in dieser Form unmöglich macht… ?
    Es gibt zu diesem Thema einfach widersprüchliche Aussagen verschiedener Quellen und irgendwo dazwischen versteckt sich der Kern.

  22. Jonathan Jonathan sagt:

    Hallo Apfelsine,
    danke für Deinen Kommentar.
    Nein, mit dem „Aufwachen“ hat das nichts zu tun. Es fragt sich dabei nur, ob eine Persönlichkeit an das Ego gekoppelt ist oder nicht.
    Ich glaube nicht, dass man jemanden übernehmen kann, der zu „zweit“ ist, aber ich habe da auch nicht die persönlichen Erfahrungen vorzuweisen.
    Dass nur ein Ego in einem Menschen sitzt, schließt ihn das ja nicht automatisch von All-das-was-ist aus. Auch solche sind Geschöpfe der Ganzheit. Die Ganzheit musste sich ja verteilen und seine Selbste aussetzen. Die dadurch erzeugten Realitäten bleiben solange eingefroren, bis man sie betritt und verändert.
    Liebe Grüße, Jonathan

  23. Petra sagt:

    Hallo Jonathan,
    die anderen Realitäten sein eingefroren???
    Ich dachte die anderen Selbste leben dort weiter, z.B. das eine Selbst entscheidet sich nach Hamburg zu ziehen, das andere bleibt in der Heimatstadt. Lebt da nur das eine Selbst weiter und das andere ist eingefroren? Oder meinst Du die Alternativen, die einem so nah sind, daß man (fast) keinen Unterschied bemerkt, also die zwischen denen man sowieso mehrmals täglich wechselt – und von denen sind immer die eingefroren, in denen man sich gerade nicht aufhält?
    Liebe Grüße
    Petra

  24. apfelsine apfelsine sagt:

    Hallo Jonathan,

    danke für deine Antwort. Eine Vermutung die mir schon öfter von meinem „internen Ratgeber“ dazu angeboten wurde ist, das der Statist eigentlich ein Teil von dir ist und deshalb auch übernommen werden kann, ohne tatsächlich jemanden aus seiner Rolle zu verdrängen.

    Hallo Petra,

    es ist alles eine Frage der Perspektive.
    Liegt der Fokus von deinem Selbst auf Realität X, dann sind aus deiner Perspektive alle anderen Realitäten eingefroren.

    Aus Sicht des Gesamtselbst mag das sich dann anders darstellen.

    So sehe ich das jedenfalls.

    lg
    apfelsine

  25. Jonathan Jonathan sagt:

    Hallo Petra,
    danke für Deinen Kommentar.
    Richtig, aus Deiner Perspektive sind sämtliche Realitäten, die Du als die Persönlichkeit, als jene die Dir so vertraut ist, noch nicht besucht hast, sind eingefroren. Sie warten auf Reaktivierung, wobei die meisten nicht aktiviert werden. Nur diese Betrachtung und Erkenntnis kann den Widerspruch erklären, warum alles bereits existiert und doch im Werden inbegriffen ist. Wenn Du z.B. eine bestimmte Realität betrittst, wird sie Dornröschen gleich aus ihrem Schlaf erweckt und läuft an. Erst dann sind sie beseelt und laufen, bei Nichtbenutzung, auch unabhängig von Dir weiter. Einige der Realitäten waren jedoch schon aktiviert bevor Du sie betreten hast, diese sind jene, die die Ganzheit des Selbst auf ihrem Weg zur Ganzheit wählte, als sie noch nicht ganz war. Ich weiß, es klingt etwas verwirrend, das liegt aber an unserer Sprache, da es schwierig ist, etwas auszudrücken, dass einer gleichzeitigen Betrachtung bedarf, aber die Sprache hingegen linear aufgebaut ist.
    Liebe Grüße, Jonathan

  26. Niemand sagt:

    Hallo Jonathan!

    Hier fehlt aber noch eine Geschichte und zwar wie du den Tarner herausgefordert hast?

  27. Jonathan Jonathan sagt:

    Hallo Niemand,
    danke für Deinen Kommentar.
    Ja, das stimmt.
    Liebe Grüße, Jonathan

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