Reinkarnationserinnerung: In Afghanistan

Portal Uhr Zimmer StargateTraumnacht” ist eine Reihe, in der ich mich bewusst darauf konzentriere, einen luziden Traum oder eine außerkörperliche Erfahrung zu erleben bzw. in der ich von einen interessanten oder außergewöhnlichen Traum berichte.

Viele Menschen, die mir schreiben und Erinnerungen aus ihren vergangenen Leben berichten, sind immer die unglaublichsten Persönlichkeiten gewesen wie Könige, Prinzen(ssinnen), Hohepriester, Halbgötter, Prominente wie Heeresführer (Dschingis Khan, Attila usw.) oder aus dem Musik- und Schauspiel-Business (wie Marylin Monroe, Marlene Dietrich, Klaus Kinski usw.) oder gar Halbgötter und Götter aus dem alten Ägypten, Rom oder Griechenland…

Blicke ich beispielsweise auf meine Reinkarnationserinnerungen, dann bin ich immer jemand ganz Normales, wie z.B. ein Soldat, Gefangener, Diener, Japaner, Chinese, ein kleiner Medizinmann in einem Indianerstamm usw. Ich glaube, die ‚Herausragendsten‘ (nach gesellschaftlichen Maßstäben) meiner Reinkarnationen waren bisher ein reicher englischer Herrenhausbesitzer (ich nenne ihn immer den Lord, auch wenn er vermutlich keiner war) aus Zeiten der Jahrhundertwende sowie ein grüner mittelloser Außerirdischer aus einer Parallelrealität.

In der heutigen Nacht war ich gleichzeitig in zwei verschiedenen Leben. Die Erinnerungen an diese Leben erlebte ich simultan und besaß ein wenig Mühe, sie auseinanderzuhalten. Es ist wie eine geteilte Aufmerksamkeit, bei der man achtgeben muss, nicht die Wahrnehmungen zu mischen. In beiden Realitäten war ich eine Frau. Offensichtlich ging es in dieser Nacht vielmehr um meine Anima.

In der einen Realität war ich eine Frau, bei der Schizophrenie diagnostiziert wurde und sich in einer Psychiatrie aufhielt. Der zuständige Psychiater war nicht sonderlich unfreundlich, aber überzeugt, „ich“ müsse ausgiebig geheilt werden. Wir haben einige Male herumdiskutiert, aber jede Diskussion stachelte seine Vorurteile umso mehr an. Man muss ja auch die Befangenheit bedenken, sodass es in solchen Fällen nicht immer um Recht geht, sondern vielmehr um die Wirtschaft. Gäbe es keine „Verrückten“, die sich in den Psychiatrien aufhielten, verlören viele ihren Job. Immerhin besitzen Psychiater, Krankenschwester und Betreuer ebenso Familien, die ernährt werden möchten. Daher ist es irrelevant, ob man nun tatsächlich verrückt ist oder nicht, sondern, dass man zumindest seine Zeit in der Psychiatrie aussitzt, damit diese Institution überhaupt genutzt wird.

Wiederum war es auch nicht so, dass ich dort, als die Frau, die ich war, nicht einige interessante Wahrnehmungen erfahren hätte. Selbst aus ihrer Perspektive durfte ich erkennen, dass sie sich ebenso an das Leben erinnerte, das in meiner Traumnacht das zweite Leben als Frau darstellte, wie ich auch.

In diesem anderen Leben war ich eine persische Dienerin, die ihre Herrin überall hinbegleitete. Ich kochte für sie, goss ihre Getränke ein, wusch und bügelte ihre Wäsche, massierte ihre Füße, geleitete sie zu Bett, weckte sie usw. All jene Dienste eben, die einer Dienerin entsprechen. Hierbei hatte ich sehr viele Wahrnehmungen derartiger Momente und teilte mein Leben mit meiner Herrin. Irgendwann geschah etwas Aufregendes: Sie beschloss, illegal nach Afghanistan einzureisen. Sie erklärte mir, dass sie es aus Herzensgründen zu unternehmen hätte und dass nichts sie davon abhalten könne, dorthinzureisen, mir jedoch die Wahl ließe, ob ich sie auf dieser gefährlichen Mission begleiten wolle. Ich erklärte ihr, dass ich mein ganzes Leben an ihrer Seite verbracht hätte und sie in diesem wichtigen und aufregenden Vorhaben unbedingt begleiten würde. Sie war darüber nicht erfreut und machte sich Sorgen um mich, falls es nämlich dazu kommen würde, dass sie von den Behörden erwischt werden würde.

Wir einigten uns darauf, dass ich sie zumindest im Zug bis zur afghanischen Grenze begleiten würde. Damit war sie einverstanden. Als wir dort ankamen, verabschiedeten wir uns und ich wusste, dass ich sie sie zum letzten Mal sehen würde. Es bewegte mich sehr, wie sie alles aufgegeben hatte, um eben ihr Schicksal erfüllen zu können. Wie in einem Film standen wir an der Grenze und warteten auf den Kontakt, der sie verbotenerweise abholen und begleiten sollte.

Auch wenn es der endgültige Abschied zwischen uns war, so war es doch der schönste und intensivste Augenblick, den wir jemals geteilt hatten.

Immer wieder switchte ich zwischen diesen beiden Leben hin und her oder nahm sie einfach zur gleichen Zeit wahr. Einmal war ich die „Verrückte“ in der Psychiatrie und dann wieder die Dienerin. Die Wechsel verliefen manchmal sehr schnell, dann wieder langsam. Entweder verbrachte ich nur Sekunden in dem einen Leben oder viele Minuten am Stück. Auf diese Weise zogen sich die Erinnerung an diese Leben durch die ganze Nacht.

Nachdem ich am Morgen mit all den Erinnerungen und Erlebnissen der beiden Frauen aus diesen beiden Leben erwachte, habe ich natürlich mit dem Verstand versucht, diese in einen gewissen zeitlichen Rahmen zu bringen. Während ich also eine Dienerin war, existierten bereits Züge. Ebenso wirkte die Psychiatrie auf mich recht modern und durchaus nicht veraltet. Somit schätze ich, dass diese Leben nicht älter sein können als ungefähr hundert bis hundertundfünfzig Jahre. Innerhalb dieses Zeitraumes jedoch habe ich bereits die unterschiedlichsten Erinnerungen an einige Leben als Mann. Somit stellt sich doch automatisch die Frage, wie es zu der Parallelität der unterschiedlichen Leben kommt. Die Überlegung, ob sich Anima und Animus, auch bekannt als das weibliche und männliche Prinzip der Seele, unabhängig voneinander in unterschiedlichen Leben entwickeln, nimmt in diesem Kontext sicherlich eine berechtigte Frage ein. Die meisten Leben, die ich erinnern konnte, sind anfangs ausschließlich an Männern gewesen. Sollten sich Anima und Animus unabhängig voneinander entwickeln, ist hierbei sicherlich ebenso eine Vereinigung notwendig. Betrachtet man die Alltagsrealität mit ihrer geschlechtlichen Aufteilung in Mann und Frau, tut dies nicht wunder.

Unterstütze den Matrixblogger...
Du kannst unten einen Kommentar hinterlassen.

5 Antworten für “Reinkarnationserinnerung: In Afghanistan”

  1. Philipp sagt:

    Hallo Jonathan,

    wie ist das eigentlich bei dir, wenn du von einer alternativen Realität träumst?
    Zum Beispiel als du geträumt hast, diese Dienerin zu sein…
    Als du mit deiner „Herrin“ gesprochen hast, und du auch diverse Entscheidungen als Dienerin treffen musstest, ist das dann so als ob du einen Film siehst und du dich dort nicht einmischt?
    Oder steuerst du diese Dienerin selber über deinen Traum?

    Liebe Grüße

  2. Sylvia sagt:

    Hallo Jonathan,

    Danke, nun hast Du mir wirklich weiter geholfen. Hatte nämlich schon Zweifel an meinen Erinnerungen. Zum einen sah ich mich als Schäfer in Österreich und zum anderen -Wochen später- als Ehefrau eines Gutsherren. Beide Leben in der gleichen Zeitepoche – auch vor ca. 100 bis max. 150 Jahren. Ich habe dann hin und her gerechnet. Demnach müsste ich (Schäfer oder Gutsfrau)früh gestorben sein und innerhalb von einem Jahr wieder reinkarniert sein. Passte zeitlich gesehen jedenfalls nicht so ganz zusammen. Die Theorie einer unabhängigen Entwicklung des männlichen und weiblichen Prinzips einer Seele ist sehr interessant und gar nicht so abwägig. Hm… ein Gedanke der mich anspricht.

    Liebe Grüße
    Sylvia

  3. Jonathan Jonathan sagt:

    Hallo Philipp,
    danke für Deinen Kommentar.
    Ich bin in solchen Träumen immer direkt mit dem Bewusstsein an das Reinkarnationsselbst angeschlossen. Ich bin zwar dann in ihr drin, aber dennoch ein Beobachter. Von „außen“ sehe ich das höchstens Mal zwischenzeitlich für wenige Sekunden.
    Liebe Grüße, Jonathan

  4. Solea sagt:

    Hallo Jonathan, ich habe mal ne Frage, ist es Einbilung, oder hat der Astralkörper nurein Auge? Ich meine ein mittiges, etwas größeres? ..naja wenn man es auge nennen kann. ..So wie bei einem zyklop..oder ist es einfach nur die untrainierte seehkraft?
    Vielen dank
    Solea

  5. Jonathan Jonathan sagt:

    Hallo Solea,
    danke für Deinen Kommentar.
    Im Astralkörper sieht man dem physischen Körper verblüffend ähnlich, auch, was die Augen betrifft. Sollte man jemanden sehen, der ein solches Auge wie Du besitzt, dann ist es ein symbolischer Hinweis, dass jemand sein so genanntes 3. Auge gut ausgebildet hat.
    Liebe Grüße, Jonathan

Hinterlasse einen Kommentar

Powered by WordPress