Paranoia der Drogenpolitik

In der amerikanischen Drogenpolitik geht es darum, genau wie es in Deutschland und vielen anderen Ländern ebenfalls gehandhabt wird, die Verbreitung und Genuss von Drogen zu unterbinden. Nun stellte sich aber kürzlich etwas sehr Seltsames bei einer zweijährigen Analyse des Trinkwassers in sämtlichen Staaten Amerikas heraus: Das Trinkwasser ist verseucht mit Drogen!

Dies berichtete die „Washington Post“ am 10.3.2008, dass Wissenschaftler  in sämtlichen Bundesstaaten Amerikas Medikamente im Trinkwasser vorfinden konnten. Es ist noch unklar, ob dies Abfallprodukte von Pharma-Industrien darstellen und zufällig über viele Jahre hinweg ins Trinkwasser abgeleitet wurde oder ob es sich hierbei – wie das amerikanische Bundesministerium für Landwirtschaft angibt – um das Ergebnis des schlechten Wasseraufbereitungssystems Amerikas handelt. In dem Trinkwasser wurden Medikamente gegen Epilepsie, diverse Schmerzmittel, Antibiotika, Koffein und Psychopharmaka festgestellt (d.h. überwiegend „Ibuprofen“, „Naproxen“ und das Psychopharmaka „Carbamazepin“). Viele Staaten glauben darin endlich eine Erklärung für das seltsame Wahlverhalten der amerikanischen Bürger gefunden zu haben. Ein weiterer Grund, und ab dieser Stelle wird es interessant, ist die Vermutung einiger Analytiker, dass die Mischung der Medikamente, die im Trinkwasser vorgefunden wurden, eine erstaunliche Mixtur ergeben, die auf das Verhalten eines Menschen, der davon trinkt, ganz bestimmte Wirkungen ausüben kann. Die Kombination dieser Medikamente soll eine starke, ausgeprägte anticholigene Wirkung besitzen, d.h. Atemprobleme, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen und Ängste erzeugen. Kurzum, diese Medikamente blockieren den “Parasympathikus” des peripheren Nervensystems. Es wird sogar gemunkelt, die US-Regierung habe diese Medikamente absichtlich ins Trinkwasser gemischt, da diese Kombination der Medikamente einfach kein Zufall sein kann. Dies klingt wieder nach einer billigen Verschwörungstheorie, aber nun kommt die seltsame Information hinzu, dass die gesamte Trinkwasserversorgung von der „Washington Queduct“ organisiert und verwaltet wird und diese ist ein Zweig der US-Armee bzw. der „U.S. Army of Engineers“! Anfragen an die Trinkwasserverwaltung wurden damit beantwortet, dass diese keinen Anlass zur Sorge sehen.

Nicht nur wurde ja von der U.S. Army in den 60ern Jahren heimlich Experimente an Soldaten mit LSD durchgeführt, um die Möglichkeiten einer andauernden Beeinflussung des Verstandes zu testen, sondern der Freidenker und Revolutionär Timothy Leary hegte ebenfalls einmal den Plan, das gesamte amerikanische  Trinkwasserversorgungssystem mit LSD anzureichern, um ganz Amerika spirituell zu erleuchten. Learys Plan scheiterte primär an dem finanziellen Aufwand, der hierzu vonnöten gewesen wäre. Für die US-Armee und ihrem Equipment wäre dies aber sicherlich machbar, zumal diese auch überhaupt nicht befürchten müssten, erwischt zu werden, da sie es ja selbst verwalten und bewachen.

So ist das mit denen, die irgendetwas verbieten: Sie wollen es nämlich selber nutzen! Dies könnte man prinzipiell damit vergleichen, dass ein Polizeiauto über Rot fährt, nur um einen anzuhalten und ihm mitzuteilen, er sei doch gerade frecherweise über Gelb gefahren und müsse nun Strafe zahlen.

Quelle:
http://www.radio-utopie.de/2008/03/10/usa-landesweit-drogen-im-trinkwasser

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2 Antworten für “Paranoia der Drogenpolitik”

  1. Phil sagt:

    Erstmal Toller Blog weiter so

    soweit ich weis haben wir hier in Europa dasselbe problem mit Medikamenten Cocktails im grundwasser hab da vor jahren mal nen tv bericht zugesehen ….dort wurde es zum einen damit erklärt das unsere Kläranlagen die wirkstoffe nicht zersetzen bzw. Unwirksam machen können . OB mir als Man Tittchen gewachsen sind weil alle ladys ihren Mediverseuchten antibabypillen Urin in mein geliebtes Hahnewasser abgeleitet haben ist wohl sicher … grüße

  2. Hallo Phil,
    danke für Deinen Kommentar.
    Wenn man das Leitungswasser stehen lässt, bildet sich auch irgendwann ein Rand. Ich bin ja grad in Griechenland. Dort habe ich das nicht beobachtet.
    Liebe Grüße, Jonathan

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