Gehirn auf LSD: Vom Homo sapiens zum Homo Superior (Teil 4)

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Nicht nur in dem Film „Lucy“ wird symbolisch auf LSD hingewiesen, sondern nun auch in der neuen Serie „Limitless„, in der die Hauptperson von einem nichtssagenden Arbeitslosen zu einem genialen Menschen wird, indem er eine von der Army entwickelte Substanz in Form einer Pille immer wieder mal zu sich nimmt. Sein Gehirn wird plötzlich um ein Vielfaches nutzbarer, der Protagonist erinnert sich einfach an alles aus seinem Leben und dies befähigt ihn, Muster zu erkennen und Verknüpfungen zu ziehen, die jedem anderen ansonsten entgangen wären. Der bekannte Sprachwissenschaftler, Autor, Biologe, Mathematiker, Psychologe, Bewusstseinsforscher, Historiker und Ethnopharmakologe Terence McKenna erklärte in einer Befragung zu Psilocybin und LSD sogar, dass, wenn es eine Wahrheit gäbe, dann sei es die menschliche Evolution einen großen Sprung nach vorn machen zu lassen, indem man sich dafür entscheide, allen Menschen Mikrodosen von Psilocybin (oder LSD) zu verabreichen…

Es geht hierbei nicht mehr ums „high“ werden, so, wie es die meisten kopflosen Benutzer und kritischen Beamten es vielleicht betrachten wollen, sondern um die Steigerung von Intelligenz, Kreativität, Wissen, Intuition und Erkenntnis, um mit diesen Stützrädern Wege zu finden, in der Evolution schneller voranzuschreiten. Laut McKenna erwacht der Mensch mittels der Mikrodosierung vom homo sapiens (weiser Mensch) zum homo sapiens sapiens (sehr weiser Mensch) bis hin zum homo superior (sehr weiser und überlegener Mensch), ein Mensch, der sich selbst übertroffen hat und erlernte, dass man sein Gehirn nicht nur zu 10% nutzen sollte…

Der homo superior würde die Fähigkeiten der Telepathie, der Psychokinese und andere bislang noch als paranormal bezeichnete Fähigkeiten erlangt haben. Doch erfordert dies auch eine tolerante Regierung, die nicht betrügerisch, eigennützig und menschenunwürdig vorgeht, sondern eine neue Regierungsform, die für den Menschen agiert und die Welt zu einem besseren Ort gestalten möchte, in dem man in Frieden seine Persönlichkeit und seine Fähigkeiten entwickeln darf.

Terence McKenna erklärte, dass sich die Menschen gegenwärtig von Idioten anführen ließen, die zudem auch noch Betrüger und Verbrecher seien. Ihnen sei es wichtig, dass nur selbst sie sich entwickelten und die Völker dieser Welt als schlichte Bauern betrachten, die sich besser nicht weiterentwickeln sollten, denn sonst  würden sie aus ihrem Schäfchenschlaf erwachen und das ganze Betrugssystem durchschauen. So ist es doch kein Wunder, dass die Staaten dieser Welt einheitlich dem Menschen die Einnahme einer jedweden bewusstseinserweiternden Substanz verbieten. Selbst Heilpflanzen, wie Marihuana, die doch nur eine sehr geringe bewusstseinserweiternde Wirkung aufweist, wird als illegal erklärt, damit sie niemand nehme. Alkohol und Zigaretten, die bei weiten schädlicher sind, werden erlaubt. Dieser Umstand lässt doch zweifellos erkennen, von wem sich die Menschen dieser Welt anführen lassen. Terence McKenna hatte dies völlig durchschaut.

Manche gehen an dieser Stelle sogar weiter und behaupten, dass die Staaten nur deshalb Psychiatrien erschaffen hatten, damit Menschen, die versehentlich ihr Bewusstsein erweiterten, gleich in Therapie geschickt werden konnten, um wieder ihr Bewusstsein einzuschränken und weiter schlafen. Inwiefern diese geplante Verheimlichung zutrifft, ist unklar, immerhin muss man auch bedenken, dass Menschen mit beschränktem Bewusstsein auch beschränkte Lösungen finden.

Der Autor und Mikrodosentester James Oroc erklärt, dass die Praxis der Mikrodosierung nicht nur das visuelle Erkennen und Sehen steigert, sondern auch die Lebendigkeit, die persönliche Energie anhebt und die Reaktionszeit im Allgemeinen neben vielen weiteren Effekten erhöht: „Sämtliche Athleten, die lernen, LSD zu psycholotischen Dosen (winziger Dosierung) einzunehmen, werden ihre Stamina und ihre Fähigkeiten steigern können.“ (s. MAPS Bulletin, 2011)

Testpersonen, die Mikrodosen angewendet haben, berichten, dass sie ein gesteigertes Wohlgefühl empfanden, Depressionen ebenso verschwanden wie Cluster-Migräne und eine verstärkte Fähigkeit der Problemlösung erhielten.

Dr. Ph.D. James Fadiman war Teil eines kalifornischen Teams für die Erforschung mit Mikrodosen von 10-20 Mikrogramm LSD zur gesteigerten Problemlösung: „Unseren Ergebnissen zufolge und was uns die Testpersonen mitteilten, war, dass sie sich viel besser fühlten, mit dem was sie gerade so machten und alles, was sie so taten, machten sie auch ein wenig besser als zuvor.“ (Wer möchte, kann über seine Emailadresse jfadiman[ät]gmail.com weitere Testergebnisse, Protokolle und Informationen beziehen.) Er sagt, dass man an jedem vierten Tag eine Mikrodosis zu sich nehmen solle und dies nur einen Monat lang. In dieser Zeit würde man die Verbesserungen bereits spüren können und einen Vergleich haben.

Der Professor der Biochemie, Ph.D. Carl Hart, erklärte: „Die auf einem Rücksitz eines Autos hergestellten Amphetamine, die das Gehirn kaputtmachen und für die wir andere Menschen heruntermachen, weil sie solche Substanzen zu sich nehmen, sind dieselben Drogen, die wir jeden Morgen hunderttausenden von Kindern geben (s. Ritalin). Wieso wird dann LSD so verurteilt?“

Fadiman sagt zu Mikrodosierung von LSD: „Lasst keine Dosis aus und versucht nicht, dieses Medikament ohne ärztliche Hilfe zu beenden. Es ist ein sehr heikles Thema, denn die Pharmaindustrie macht sich über dieses Thema keine Gedanken. Der Prozess der Einnahme kann alle paar Tage oder einmal die Woche stattfinden, auch ist es möglich, nur einen Mikrogramm zu sich zu nehmen. LSD verjüngt, lässt Ängste und Depressionen überwinden und verbessert die kognitiven Fähigkeiten.“

LSD sollte als Mikrodosis nicht täglich eingenommen werden, da es sonst nach einiger Zeit nicht mehr wirken wird. Man muss dem Körper stets einige Tage Zeit geben, den Wirkstoff wieder abzubauen. Natürlich haben viele Menschen Bedenken, eine Substanz wie LSD zu sich zu nehmen, wenn diese vom Gesetz her und in Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie als illegal eingestuft wird. Daher kann man notfalls auf Ibogain umschwenken, eine Entheogen, das zwar nicht so effektiv wie LSD ist, aber eine vergleichbare Wirkung besitzt. Ibogain ist in Deutschland beispielsweise legal und unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz. Es hilft vor allem, sich von Süchten aller Art zu lösen und wirkt daher sehr heilend. Auch hier werden Mikrodosen empfohlen.

Für Meditation und spirituelle Entwicklung sind Mikrodosen ebenfalls sehr lohnenswert. Natürlich hat die Mikrodosierung auf spiritueller Ebene nicht den durchschlagenden Effekt wie eine volle bzw. eine Hyperdosis, aber ist ausreichend, um eine langsame und stetige Entwicklung zu gewährleisten. Einige Problemfälle, die eine heilende Wirkung durch die Mikrodosierung erlebten, erklärten: „Nach ungefähr einem Monat fing ich wieder an, eine normale Beziehung zur Ernährung zu bekommen. Ich war netter zu meinen Kindern und ich war nicht mehr so schnell wütend, wenn andere Menschen sich schlecht verhielten.“

Eine andere Testperson meinte: „Ich bin so viel mehr in der Gegenwart. Normalerweise, wenn ich etwas genoss, dachte ich immer daran, dass es ja gleich schon wieder vorbei sein wird usw., aber jetzt, wenn ich etwas tue, dann tue ich es völlig gegenwärtig. Mikrodosierung weist in etwa in die Richtung, wie Meditation am Morgen, gesundes Essen und Yoga. Außerdem ist es manchmal so, dass ich kleine Erkenntnisse und Einsichten erhalte. Es gibt mir Energie. Gelegentlich putze ich sogar einfach mein Haus. Es fühlt sich dann so an, als würde ich mein Leben und mich selbst aufräumen und säubern.“

Nach der Einnahme wird berichtet, dass man eine warme, leicht leuchtende Vibration am Körper spürt und man fühlt sich glücklich und gesprächig. Man empfindet eine pure, euphorische Energie, ein Gefühl, von Musik umgeben zu sein.

Als Albert Hofmann am 16. April 1943 das LSD entdeckte, absorbierte er versehentlich über seine Finger eine kleine Dosis, als er mit einigen Probeexemplaren umging. Er beschrieb zuerst eine Art Verunsicherung, die sich dann aber später zu einem wohligen Gefühl verwandelte. Er nahm geometrische Muster wahr, vibrierende Farben. Es wird vermutet, dass Hofmann eine Dosis von ca. 30-50 Mikrogramm zu sich genommen hatte. 100-400 Mikrogramm gelten als durchschnittliche Dosis, um einen so genannten LSD-Trip zu erfahren. Von daher ist bei einer Mikrodosierung nichts zu befürchten. Man bleibt, wie man ist, nur eben etwas besser. Die Nutzung des Gehirns nimmt langsam zu und man beschleunigt die evolutionäre Entwicklung…

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Wer sich für dieses Thema interessiert, kann gern einmal die Workshops des Matrixbloggers besuchen oder seinen Youtube-Kanal abonnieren:

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Quellen:
Bücher:
„Food of the Gods“, Terence McKenna
„Homological Scaffolds of Brain Functional Networks.“, Petri, G., P. Expert, F. Turkheimer, R. Carhart-Harris, D. Nutt, P. J. Hellyer, und F. Vaccarino.  Royal Society Publishing. Journal of the Royal Society Interface
„Can Sub-Perceptual Doses of Psychedelics Improve Normal Functioning?“, Dr. Ph.D. James Fadiman
„Magic Mushrooms Create a hyperconnected Brain.“, Live Science, Tech Media Network, 29 Oktober 2014
Links:
Das Gehirn auf LSD: Aktive Gehirn-Scans (Teil 1)
Das Gehirn auf LSD: Mikrodosis LSD (Teil 2)
Das Gehirn auf LSD: Mikrodosis Psilocybin (Teil 3)
Huffington Post
Time Wheel
Reset me
DMT Site
Wikipedia fMRI-Scans
Wikipedia Psilocybin
Wikipedia Ibogain
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WARNUNG: Der Matrixblog dient lediglich der Aufklärung im Themenbereich bewusstseinserweiternder Substanzen und der verständlichen Darstellung diverser Fehlverhalte zu diesem Thema. In keinster Weise sollen solche Substanzen verherrlicht oder zum Konsum animiert werden. Das Ziel ist es, durch Aufklärung möglicher Risiken bei Konsumenten und Interessierten einzudämmen und eine allgemeine Wissensbasis zum differenzierten Meinungsaustausch zu schaffen. Für eine differenzierte Meinung genügt es nicht, sich bei nur einer Quelle zu informieren. Drogen jeder Art sind gefährlich, legal wie illegal.

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3 Antworten für “Gehirn auf LSD: Vom Homo sapiens zum Homo Superior (Teil 4)”

  1. Albert sagt:

    Hallo Jonathan!

    Hier einiges über den Ursprung der Psychiatrie (WIKI):

    “ Die Psychiatrie ist die medizinische Fachdisziplin, die sich mit der Prävention, Diagnostik und Therapie psychischer Störungen 
    beschäftigt.
     In ganz Europa herrschte in der Zeit von 1650 bis 1800 eine Epoche der
    „Ausgrenzung der Unvernunft“, also all jener, die sich den Forderungen
    des Zeitalters der Vernunft entzogen: Bettler,Vagabunden, Arbeitslose,
    politisch Auffällige, Dirnen, mit „Lustseuchen“ Behaftete, Depressive sowie
     geisteskranke und behinderte Menschen.
    Wer außerhalb der Grenzen der Vernunft, der Arbeit und des Anstandes 
    stand, wurde aus der normalen Gesellschaft verbannt. Geisteskranke wurden
    früher häufig angekettet und mit Folterwerkzeugen gequält, weil man sie so
    „zur Vernunft bringen“ oder „von ihren Tollheiten heilen“ wollte.
    Zwangsbehandlung ist die unabhängig vom Willen des Patienten durchgeführte
    Summe von angewandten Therapien und freiheitsentziehender Maßnahmen in
    der Psychiatrie. Sie wird bei selbst- oder fremdgefährdenden Zuständen
    angewandt und unterliegt richterlicher Kontrolle. “

    Langer Weg noch bis zum Homo Superior, oder?
    LG Albert

  2. Jan Dominik Lorenz Amezcua sagt:

    Danke für diesen interessanten und aufschlussreichen Beitrag! Ich denke er wird mir auf dem weg, meiner Geistigen Evolution weiterhelfen!

  3. Steve sagt:

    Vielen Dank für diesen brillanten Zusammentrag Jonathan. Sollte bei vielen interessierten Lesern dazu beitragen weitere mentale Fesseln zu lösen ;)

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